Jan Gruber

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Jan Gruber

Skyalps eröffnet Bozen-Flüge ab Hamburg

Die Hausmarke des Flughafens Bozen, Skyalps, ist nun auch in Hamburg präsent. Angeboten werden zwei wöchentliche Flüge in die Landeshauptstadt Südtirols. Die operative Durchführung erfolgt durch die maltesische Luxwing mit DHC Dash 8-400. „Sky Alps bietet wintersportbegeisterten Gästen ab sofort die Gelegenheit, in kürzester Zeit nach Südtirol zu reisen. Ich bin stolz und ich freue mich, dass wir ab heute vom Flughafen Hamburg aus einen Direktflug nach Bozen haben und somit alle Urlauber aus dem Raum Hamburg in weniger als 3 Stunden beste Winterluft auf den schönsten Skipisten der Dolomiten genießen können“, sagt Josef Gostner, Gründer, CEO und Eigentümer von Sky Alps. „Hamburg Airport heißt Sky Alps ganz herzlich willkommen. Aktivurlaub an der frischen Luft wird immer beliebter. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass die weltbekannten Dolomiten ab sofort direkt mit Hamburg verbunden sind“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Bozen ist ein komplett neues Ziel in Hamburgs Streckennetz und hält auch für erfahrene Skireisende einige Highlights bereit.“

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Eurowings baut Friends&Relatives-Strecken weiter aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings baut in Düsseldorf und Stuttgart den so genannten ethnischen Flugverkehr weiter aus. Verschiedene Routen, die sich auch an Personen mit Freunden und Verwandten an den Zielorten richten, sollen ab Ende Juni 2022 aufgenommen werden. Ab Stuttgart wird Eurowings neu nach Tunis, Tiflis, Kütahya Zafer, Adana und Preveza fliegen. Von Düsseldorf aus wird die Lufthansa-Tochter in der Sommerzeit die Destination Mostar ansteuern. In der Vergangenheit waren im Friends&Relatives-Verkehr die mittlerweile nicht mehr existierenden Fluggesellschaften SunExpress Deutschland und Germania stark vertreten. Eurowings prescht zunehmend in dieses Segment. Im Zeitraum von 18. Juli bis 12. September 2022 wird Eurowings jeweils an Montagen von Stuttgart nach Tunis (Tunesien) fliegen. Tiflis (Georgien) soll zwischen 19. Juli und 24. September 2022 dienstags und samstags bedient werden. Kütahya Zafer (Türkei) will die Fluggesellschaft ab 20. Juli 2022 bis 21. September 2022 jeweils mittwochs ansteuern. Nach Adana (Türkei) soll es zwischen 22. Juli und 9. September 2022 an Freitagen gehen. Preveza (Griechenland) ist für den Zeitraum 24. Juli bis 11. September 2022 jeweils mittwochs und sonntags geplant. Mostar (Bosnien und Herzegowina) wird zwischen 30. Juni und 28. August 2022 ab Düsseldorf angeboten. Derzeit ist geplant, dass die Eurowings-Jets an Donnerstagen und Sonntagen zwischen den beiden Städten fliegen sollen.

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Banken gewährten Flughafen Köln/Bonn weitere Kredite

Der Flughafen Köln/Bonn hat sich eine zusätzliche Betriebsmittelkreditlinie in der Höhe von 63,5 Millionen Euro gesichert. Diese wird von DZ Bank, Sparkasse Köln/Bonn, Hessische Landesbank, Nord LB und Postbank gewährt. Die im eigenen Finanzbereich strukturierte 3-jährige maßgeschneiderte Betriebsmittelfazilität mit Verlängerungsoption dient zum Ausgleich saisonaler Schwankungen und der Vorfinanzierung von Investitionsvorhaben. Der Finanzgeschäftsführer Torsten Schrank betonte, dass dieser erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrahmen in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld, ohne Garantie der Eigentümer, die finanzielle Stabilität und Flexibilität des Flughafens für die nächsten Jahre sicherstellt. Die marktgerechte Verzinsung orientiert sich u.a. an der guten Bonität der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

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FFP2-Maske (Foto: Pixabay/NightRainer).

Deutschland: Zwei OP-Masken müssen mitgeführt werden

In Deutschland wird es im Laufe des Jahres 2022 verpflichtend, dass im KFZ-Verbandskasten mindestens zwei Mund-Nasen-Bedeckungen („OP-Masken“) mitgeführt werden müssen. Dies betrifft Auto-, Lastwagen-, und Busfahrer. Ebenfalls erfasst von der geplanten Änderung sind auch Wohnmobile. Bei routinemäßigen Verkehrskontrollen soll die Exekutive künftig nicht nur prüfen, ob ein verwendbarer Verbandskasten vorhanden ist, sondern auch ob mindestens zwei OP-Masken mitgeführt werden. Diese sollten im Erste-Hilfe-Kit liegen. Der genaue Termin für das Inkrafttreten der Neuregelung steht noch nicht fest. Jedenfalls sind auch ausländische Fahrzeuglenker erfasst und man muss die Vorschrift auch dann einhalten, wenn man Deutschland nur im Transit durchfährt oder lediglich zu einem Flughafen, beispielsweise München oder Frankfurt, fährt.

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Ab Montag: Mückstein verschärft Österreichs Einreiseverordnung

Bereits ab Montag, 20. Dezember 2021 verschärft Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) die Einreiseverordnung. Künftig gilt 2G, wobei ohne Nachweis einer Auffrischungsimpfung zusätzlich ein negativer PCR-Test vorzulegen ist. Ausnahmen gibt es für Schüler und Pendler. Konkret ist die Einreise nach Österreich für alle Personen nur mehr mit einem gültigen 2G-Nachweis möglich. Zusätzlich ist ein gültiger PCR-Test (72 Stunden) vorzuweisen, sofern noch keine Auffrischungsimpfung nachgewiesen werden kann. Kann ein zusätzlicher PCR-Tests oder die Auffrischungsimpfung nicht nachgewiesen werden, ist eine Einreise zwar möglich, jedoch ist nach der Einreise eine sofortige Heimquarantäne anzutreten. Diese ist erst beendet, wenn nach Einreise ein PCR-Test gemacht und ein negatives Ergebnis bestätigt wurde. In diesem Fall ist zudem eine Registrierung durch Pre-Travel-Clearance verpflichtend.  Ausgenommen von dem Erfordernis eines 2G-Nachweises sowie des zusätzlichen PCR-Tests bzw. der Auffrischungsimpfung sind Schwangere und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Der Ausnahmegrund ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen. Eine weitere Ausnahme gilt für Personen im schulpflichtigen Alter, unabhängig von der Staatsbürgerschaft: Diese Personengruppe darf mit dem Ninja-Pass oder einem Äquivalent einreisen. Kinder unter 12 Jahren sind ebenso ausgenommen, müssen aber wie ihre erwachsene Begleitperson in Quarantäne bzw. sich registrieren. Können weder Impfung noch Genesung nachgewiesen werden, so ist unmittelbar nach der Einreise eine Quarantäne anzutreten. Das gilt laut Gesundheitsministerium für sämtliche Personen, die in Österreich leben oder hier beispielsweise Urlaub machen wollen. Die Absonderung dauert zehn Tage, wobei Freitesten mittels PCR ab dem fünften Tag möglich bleibt. Die PTC ist in diesem Fall auszufüllen. „Diese verschärften Einreisebestimmungen bringen große

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Alexis von Hoensbroech verlässt AUA und wird Westjet-Chef

Der bisherige Generaldirektor von Austrian Airlines, Alexis von Hoensbroech, verlässt mit sofortiger Wirkung das Unternehmen. Laut Medienmitteilung wird er bei der kanadischen Westjet den Chefsessel übernehmen. Bereits im Sommer 2021 gab es Gerüchte, dass der von Lufthansa stammende Manager ausscheiden wird bzw. auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist. Alexis von Hoensbroech wurde offensichtlich in Nordamerika fündig und daher hat er Austrian Airlines bereits verlassen. Tschüß mit Ü zur AUA, die unter seiner Führung den Begriff „Österreichs Home-Carrier“ erfunden hat. Temporär werden die Agenden von CCO Michael Trestl und COO Francesco Sciortino übernommen. „Mit großer Dankbarkeit schaue ich auf die letzten dreieinhalb Jahre zurück, in denen ich mit viel Leidenschaft und einem großartigen Team für die Zukunft unserer Austrian Airlines arbeiten durfte. Ich bin sehr stolz, dass wir einen Weg durch die existenzielle Krise gefunden haben, in die wir durch die Pandemie gerutscht sind. Dafür gebührt mein besonderer Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Austrian Airlines, ohne deren Einsatz und Zusammenhalt wir nie so weit gekommen wären. Für mich persönlich ist es nun Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen und eine unternehmerische Aufgabe außerhalb der Lufthansa Group anzunehmen”, sagt der scheidende CEO/CFO Alexis von Hoensbroech. „Mit Alexis von Hoensbroech verlässt ein überaus geschätzter Geschäftspartner den Standort Flughafen Wien. Als CEO von Österreichs Home-Carrier war er für den Wiener Airport ein langjähriger und verlässlicher Partner, der mit seinem Engagement wesentlich zur Sicherung der Austrian Airlines in der Coronakrise beigetragen hat. Er hat einen sehr wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Luftfahrtstandortes Österreich

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Ab Mai 2022: Air Dolomiti übernimmt Innsbruck-Frankfurt

Ab 2. Mai 2022 soll die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti bis zu dreimal täglich zwischen Innsbruck und Frankfurt am Main fliegen. Derzeit liegt die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz brach. Als Alternative gibt es einen Lufthansa-Bus nach München, der jedoch äußerst schwach ausgelastet ist. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der Strecke nach Frankfurt und die damit verbundene Anbindung an eines der größten internationalen Luftfahrt-Drehkreuze“, so Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta und ergänzt: „Mit Air Dolomiti und ihren modernen Embraer-Jets haben wir zukünftig auf dieser so wichtigen Strecke auch ein hochqualitatives Produkt.“ Geplant sind drei tägliche Rotationen inklusive der für die heimische Wirtschaft so wichtigen Tagesrandverbindung mit besten Anschlüssen an das weltweite Lufthansa-Streckennetz. Die Flüge werden bereits ab Mitte nächster Woche auf www.lufthansa.com bzw. www.airdolomiti.de buchbar sein. Der Flugplan auf einen Blick: Abflug in INN Ankunft in FRA Flugnummer Mo Di Mi Do Fr Sa So ab 06:35 Uhr 07:40 Uhr EN 8057 / LH 6919 x x x x x x x 03.05.2022 10:40 Uhr 11:45 Uhr EN 8051 / LH 6913 x x x x x x x 02.05.2022 13:35 Uhr 15:40 Uhr EN 8053 / LH 6915 x x x x x x x 02.05.2022 Abflug in FRA Ankunft in INN Flugnummer Mo Di Mi Do Fr Sa So ab 08:55 Uhr 10:05 Uhr EN 8050 / LH 6912 x x x x x x x 02.05.2022 12:40 Uhr 13:50 Uhr EN 8052 / LH 6914 x x x x x x x 02.05.2022 21:00 Uhr 22:10 Uhr EN

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Flair Airlines will Expansion beschleunigen

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair wird die Flotte mit Hilfe von 14 geleasten Boeing 737-Max-8 erweitern. Diese sollen bis Mitte 2023 dazukommen. Die Maschinen stammen aus der Order, die Aktionär 777 Partners kürzlich getätigt hat. Momentan besteht die Flotte des Lowcosters aus 12 Maschinen. In den Sommerflugplan 2022 will man mit 20 Flugzeugen fliegen. Bis Mitte 2023 will man dann 30 Maschinen in der Luft haben. Mittelfristig, also bis etwa 2025, sollen es gar 50 Boeing 737 Max werden. Flair Airlines wird vom ehemaligen Wizz-Air-Hungary-Chef Stephen Jones geleitet. Der Manager wechselte fast unbemerkt von der europäischen Öffentlichkeit in den Chefsessel des kanadischen Startups. Maßgeblich hinter der Fluggesellschaft steht 777 Partners, die auch an der australischen Bonza beteiligt sind.

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Flottenerneuerung: Qantas bestellt bei Airbus

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas beglückt den europäischen Flugzeugbauer Airbus mit einer Großbestellung im Bereich Narrowbodies. Der Carrier hat sich auch für die Langstreckenvariante des A321 entschieden. Die Regionalflotte von Qantas ist durchaus in die Jahre gekommen. Das Rückgrat im Eigenbetrieb sind momentan in die Jahre gekommene Boeing 737-800 sowie B717. Diese will man mit Airbus A220 und A320neo ersetzen. Qantas will zunächst 20 A220-300 und 20 A321XLR kaufen. Weiters sicherte man sich Optionen für 94 weitere Exemplare der A220- und A320-Reihen. Die Auslieferungen der Neubestellungen sollen innerhalb der nächsten 13 Jahre erfolgen. Zuvor hatte die größte Fluggesellschaft Australiens auch die Konkurrenzmodelle Boeing 737 Max und Embraer E2 evaluiert. Man hat sich jedoch für Airbus entschieden und begründet die Entscheidung unter anderem mit operativen Vorteilen.

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Vergleich geschlossen: De Havilland und Spicejet begraben das Kriegsbeil

Der kanadische Flugzeugbauer De Havilland und die indische Fluggesellschaft Spicejet haben sich hinsichtlich der eingeklagten Anzahlungen, die der Carrier nicht geleistet hatte, geeinigt. Betroffen ist die Order über 25 DHC Dash 8-400 aus dem Jahr 2017. Spicejet hatte nach der Abnahme einiger Turbopropflugzeuge die Überweisung der Anzahlungen für die nächsten Maschinen aus der Order eingestellt und betrachtete den Kaufvertrag zunächst als nichtig. De Havilland brachte im Vereinigten Königreich, das als Gerichtsstandort für Streitigkeiten vereinbart war, eine Klage gegen die Billigfluggesellschaft ein. Insgesamt forderte der Hersteller 43 Millionen U.S.-Dollar ein. Nun konnte man eine außergerichtliche Einigung erzielen. Diese hat zur Folge, dass De Havilland die Klage zurückziehen wird. „Das Unternehmen freut sich bekannt zu geben, dass es am 13. Dezember 2021 mit dem Flugzeughersteller von DHC-8-400-Flugzeugen (De Havilland Aircraft of Canada Limited) eine Vergleichsvereinbarung getroffen hat, in der die Parteien vereinbart haben, alle ihre Streitigkeiten beizulegen“, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart.

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