Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air setzt über 200 Flugstrecken temporär aus

Der Billigflieger Wizz Air hat das Angebot für das erste Quartal 2022 stark ausgedünnt. Im direkten Vergleich mit Ende November 2021 werden rund 200 Strecken zumindest temporär ausgesetzt. Betroffen sind auch die Flüge ab dem österreichischen Flughafen Wien sowie ab deutschen Airports. Eine Analyse von „The Aero Network“ kommt zum Schluss, dass der pinkfarbene Billigflieger für das erste Quartal 2021 kräftig Kapazität aus dem Verkauf genommen hat. Etwa 200 Strecken werden vorübergehend nicht bedient oder im Falle von Neuankündigen erst gar nicht aufgenommen. Letzteres betrifft in Wien beispielsweise Amman und Akaba. Beide Jordanien-Strecken wurden äußerst kurzfristig abgesagt und auf die lange Bank verschoben. Wizz Air kürzt allerdings auch in der Balkan-Region, in der man traditionell besonders stark ist. Betroffen sind fast alle Airports, die man im Streckennetz hat. Zum Teil kommt es zur Reduktion der Frequenzen und teilweise werden Routen im ersten Quartal des Jahres 2022 pausiert. Hintergrund dürfte auch die unklare Lage bezüglich der Omikron-Variante des Coronavirus‘ sein, denn auch andere Fluggesellschaften melden einen stark spürbaren Rückgang der Nachfrage. Am Standort Wien kommt es zusätzlich zu den bereits bekannten Nicht-Aufnahmen bzw. Pausierungen zur Aussendung der nachstehenden Ziele: Köln/Bonn, Dortmund, Eindhoven, Kharkiv, Larnaka, Nizza, Nis, Palma de Mallorca, Podgorica, Stockholm-Skavsta, Thessaloniki, Tuzla und Varna.  Ein kleiner Teil wird jedoch kurzfristig zwischen Weihnachten und Neujahr bedient, beispielsweise Köln/Bonn. Im Detail werden laut der Analyse nachstehende Routen ausgesetzt:

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FlyOne Armenia in ist der Luft

In Eriwan, der Hauptstadt Armeniens, geht am 15. Dezember 2021 der jüngste Ableger des Billigfliegers FlyOne an den Start. Initial werden acht Destinationen angeboten. Mit Umstieg in Moskau Vnukovo auf Flüge der Muttergesellschaft erweitert sich das Streckennetz. FlyOne Armenia wird zunächst die Ziele Kutaisi, Tiflis, Lyon, Krasnodar, Istanbul, Teheran-Imam Chomeini und Moskau-Vnukovo bedienen. Mit 14 wöchentlichen Umläufen geht es am häufigsten in die russische Hauptstadt. Alle anderen Ziele werden vorerst zwei bis dreimal pro Woche bedient. Das Luftfahrtunternehmen FlyOne sitzt in der Republik Moldau, unterhält jedoch auch einen Ableger in Rumänien. Die jüngste Tochtergesellschaft ist FlyOne Armenia mit Sitz in Eriwan. Die Firmengruppe setzt derzeit die Maschinentypen Airbus A319 und A320 ein. Mittelfristig zieht man in Erwägung auf Airbus A321neo umzusteigen.

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Lufthansa will im Sommer 2022 wieder neue Strecken aufnehmen

Lufthansa und Eurowings Discover wollen im Sommerflugplan 2022 innerhalb von Europa rund 160 Ziele ab Frankfurt am Main und München ansteuern. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft, die in Katar stattfinden wird, legt man 25 Sonderflüge ab Frankfurt auf. Auf dem Flughafen München werden vier zusätzliche Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 stationiert. Dabei handelt es sich um die Leasingmaschinen, die vormals bei Philippine Airlines im Einsatz waren. Mit Beginn des Sommerflugplans am 27. März 2022 fliegt die Airline von der bayrischen Landeshauptstadt erstmals nonstop in die brasilianische Metropole Rio de Janeiro und nach San Diego in den USA. Außerdem wird Bangkok in Thailand zu Beginn des Sommerflugplans wieder direkt ab München angeflogen. Außerdem werden im Sommer wieder fünf Airbus A340-600 mit einer First Class eingesetzt. In Europa bietet Lufthansa ab München sechs neue Urlaubsziele. Eines davon: Kalamata in Griechenland. Neues Ziel in Spanien: Die Insel Menorca. Ebenfalls neu: Varna am Schwarzen Meer. Billund in Dänemark und Bergen in Norwegen sind neue Flugziele im Norden Europas. Ab April nimmt Air Dolomiti außerdem Brindisi in Italien auf. Ab dem Sommerflugplan 2022 startet zudem Eurowings Discover nun auch ab München. Die Airline fliegt dann zu den Sonnenzielen Punta Cana in der Dominikanischen Republik, Cancún in Mexiko und in die amerikanische Metropole Las Vegas. Im Laufe des Sommerflugplans stehen außerdem 22 touristische Kurz- und Mittelstreckenziele im Flugplan von Eurowings Discover, u.a. die Kanaren, Ziele in der Türkei sowie zwölf griechische Inseln. Die Ferien-Airline übernimmt die Strecken von Lufthansa. Neu angeflogen werden Samos und Skiathos in Griechenland. Fokus

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Ryanair kündigt Wien-Genua an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme einer neuen Flugverbindung zwischen Wien und dem italienischen Genua an. Diese soll 2. Juni 2022 zweimal wöchentlich bedient werden. Die operative Durchführung soll durch die maltesische Tochtergesellschaft Lauda Europe erfolgen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag jeweils vormittags geflogen werden soll. „Wir freuen uns, diese neue Strecke nach Genua in den österreichischen Sommerflugplan 2022 aufzunehmen und unseren Kunden damit ein weiteres tolles europäisches Reiseziel für ihren lang ersehnten Sommerurlaub anbieten zu können“, so Jason McGuinnes, Director of Commercial bei Ryanair.

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Linz: Corendon stockt Hurghada-Flüge auf

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe wird ab Feber 2022 häufiger auf dem Flughafen Linz-Hörsching anzutreffen sein. Der Carrier stockt die Verbindung nach Hurghada (Ägypten) auf zwei Umläufe pro Woche auf. Zusätzlich zu den bereits bestehenden Flügen, die an Sonntagen durchgeführt werden, wird Corendon Europe ab 3. Feber 2022 auch an Donnerstagen fliegen. Damit verdoppelt man man das Angebot auf dieser Route. Las Palmas wird weiterhin bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 jeweils sonntags bedient. Corendon Europe plant derzeit ab dem 3. Mai 2022 zweimal wöchentlich von Linz nach Heraklion zu fliegen. Rhodos soll ab dem 22. Mai 2022 angeboten werden. Antalya, das von der türkischen Konzernschwester Corendon Airlines bedient wird, soll ab 22. Mai 2022 – ebenfalls zweimal pro Woche – bedient werden.

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Gatwick: British Airways stellt BA-Euroflyer-Netzwerk vor

Der jüngste Ableger der International Airlines Group, BA Euroflyer, soll im März 2022 den Betrieb ab London-Gatwick aufnehmen. Analog zur Schwestergesellschaft BA Cityflyer soll der Betrieb im Markenauftritt von British Airways erfolgen. Zunächst soll die Durchführung der Kurzstreckenflüge noch durch die Muttergesellschaft erfolgen, denn erst im Laufe des Jahres 2022 wird auf die Tochtergesellschaft BA Euroflyer übertragen. Hintergrund ist, dass man noch nicht genau weiß wann AOC und Betriebsgenehmigung erteilt werden. Ab Gatwick sollen jedenfalls 18 Kurzstreckenflugzeuge zum Einsatz kommen. Die neue Tochtergesellschaft wird die Rückkehr der Airline im Kurz- und Mittelstreckensegment vom Londoner Flughafen einläuten. Seit März 2020 sind diese British-Airways-Flüge aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt. Viele Routen werden reaktiviert, jedoch gibt es laut BA auch Neuaufnahmen wie Athen, Berlin, Madrid, Mailand-Malpensa und Santorini. Der Bordservice bei BA Euroflyer soll sich von jenem von British Airways nicht unterscheiden. „Heute ist ein Meilenstein für British Airways. Die Schaffung einer neuen British Airways-Kurzstreckenorganisation bedeutet, dass Gatwick-Kunden vom Zugang zu einem Premium-Service der britischen Fluggesellschaft zu wettbewerbsfähigen Preisen profitieren. Wir freuen uns darauf, ein Kurzstreckennetz mit einem fantastischen Flugteam zurück nach Gatwick zu bringen, um unsere Kunden von Londons zweitem Hub-Flughafen aus zu bedienen, was unserer Meinung nach ein Erfolg wird“, erklärt BA-Chef Sean Doyle. Die BA-Euroflyer-Strecken auf einen Blick: Destination Country Start Date Amsterdam Netherlands 29 March 2022 Larnaca Cyprus 29 March 2022 Paphos Cyprus 29 March 2022 Seville Spain 29 March 2022 Tenerife Spain 29 March 2022 Verona Italy 29 March 2022 Arrecife (Lanzarote) Spain 30 March 2022 Faro Portugal 30

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Charter: Rhomberg legt Preveza ab Salzburg auf

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen wird im Sommer 2022 ab Salzburg Charterflüge nach Preveza anbieten. Diese sollen laut Mitteilung des Tour Operators im Zeitraum von 19. Mai bis 13. Oktober 2022 durchgeführt werden. Spannend ist aber, dass Lübeck Air als durchführende Fluggesellschaft genannt wird. Laut Rhomberg Reisen soll Lübeck Air einen Regionaljet des Typs Embraer 190-E2 einsetzen. Allerdings ist das norddeutsche Unternehmen keine Fluggesellschaft, sondern ein Vertriebsunternehmen, das derzeit ATR72 von Air Alsie chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet, also eine so genannte virtuelle Fluggesellschaft. Die Mitteilung des Tour Operators deutet stark darauf hin, dass Lübeck Air erstmals Embraer 190-E2 unter Vertrag nehmen könnten. Auf Anfrage wollte man sich dazu seitens der Hausmarke des Flughafens Lübeck noch nicht äußern. Eine Sprecherin verwies unter anderem darauf, dass man sich melden werde sobald „spruchreife Informationen dazu publiziert werden können“. Davon unabhängig wird Rhomberg Reisen im Sommer 2022 auch Korsika ab Salzburg anbieten. Die Durchführung dieser Verbindung erfolgt wieder durch Air Corsica. Ab Memmingen und Altenrhein kommen Embraer 170 von Peoples zum Einsatz. Von Graz aus wird es mit DHC Dash 8-400 mit Luxair nach Calvi gehen. Ab Wien fliegt Air Corsica mit A320.

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Lilihill will Flughafen Klagenfurt in „Aviation City“ verwandeln

Der Klagenfurter Flughafen wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, denn gleich mehrmals hatte man wochen- bzw. monatelang überhaupt keine Linienflüge. Die vor einiger Zeit von Investor und Mehrheitseigentümer Lilihill vorgestellten Pläne wurden nun adaptiert. Das Areal des heutigen Airports soll zur „Aviation City“ weiterentwickelt werden. Kernstück ist aber, dass der Non-Aviation-Teil des ursprünglichen Projekts deutlich kleiner ausfällt als ursprünglich angekündigt. Es gab damals regionale Kritik, dass insbesondere das geplante Messezentrum überdimensioniert sein soll. Darauf hat man seitens Lilihill offenbar reagiert. Im Bereich der Aviation soll ein neuer Abfertigungsbereich geschaffen werden. Geschäftsführer Nils Witt betont, dass man künftig vom Auto aus in nur fünfzig Metern zum Flugzeug gelangen wird und das überdacht, denn ein Parkhaus, das direkt mit dem Terminal verbunden sein wird, soll gebaut werden. Im Bereich der ehemaligen Hangars will Lilihill ein Hotel mit einem Kongresszentrum errichten. Weiters sollen Flächen für Geschäftslokale geschaffen werden. Damit will man den Klagenfurter Flughafen auch als Nahversorger für die Bevölkerung etablieren. Die Energieversorgung soll auch mit einer Photovoltaikanlage, die bis zu 70.000 Kilowatt Leistung haben soll, sichergestellt werden. Laut Witt ist in der zweiten Ausbaustufe gar eine Netto-Solarfläche von 230.000 Quadratmetern geplant. Damit würde der Airport zum größten Solarpark Kärntens werden. In erster Linie soll der gewonnene Strom für den Eigenbedarf genutzt werden. Ebenso will man Wasserstoff gewinnen, der beispielsweise für Fahrzeuge eingesetzt werden könnte. Fracht soll künftig forciert werden Um dem Klagenfurter Flughafen mehr Schub im Bereich Fracht geben zu können, will Lilihill auch ein Logistikzentrum bauen. Bislang spielt Cargo am

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SAS Link flottet ersten Embraer 195 ein

Die Regionalfluggesellschaft SAS Link wird dem aktuellen Informationsstand nach mit sechs Embraer 195 an den Start gehen. Die SE-RSK trägt bereits die Livery der Muttergesellschaft. Diese Maschine war vormals bei Flybe im Einsatz. Gesichtet wurde die SE-RSK, die von Falko Regional Aircraft geleast wird, auf dem Flughafen Norwich. SAS übernimmt noch weitere Embraer 195, die vormals für Flybe geflogen sind. Diese wurden in den Jahren 2006 bis 2008 gefertigt und sollen künftig durch die neue Tochtergesellschaft SAS Link betrieben werden. Der Einsatz der E1-Maschinen ist jedoch eine Übergangslösung, denn SAS hat sich noch nicht entschieden, ob man in diesem Segment Airbus A220-300 oder das E2-Konkurrenzmodell von Embraer bestellen wird. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die sechs gebrauchten E195-E1 einige Jahre im Einsatz sein werden.

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Bozen: Skyalps in die Wintersaison gestartet

Mit der 9H-EVA ist Luxwing im Auftrag von Skyalps am Montag in die Wintersaison ab Bozen gestartet. Der erste Flug des ambitionierten Schifahrer-Programms wurde in Richtung Brüssel durchgeführt. Der Südtiroler Airport hat erst kürzlich die Runway auf 1526 Meter Länge und 45 Meter Breite erweitert. Unter Berücksichtigung der Sicherheitsflächen stehen nun bis zu 1706 Meter Airstrip zur Verfügung. Die Maßnahme ermöglicht den Einsatz größeren Fluggeräts, wobei man hier primär auf Incoming-Charter hofft. Unter der Hausmarke Skyalps werden in der laufenden Wintersaison 2021/22 Flüge von Brüssel, Rotterdam, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Kopenhagen und London-Gatwick nach Bozen angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch die maltesische Luxwing. Als Fluggerät werden die DHC Dash 8-400 mit den Registrierungen 9H-BEL und 9H-EVA eingesetzt.

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