Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Serbia mit neuem Chef und neuen Strecken

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird künftig von Kraljevo nach Istanbul fliegen. Weiters werden Nis die Ziele Köln/Bonn, Belgrad und Istanbul aufgenommen. Die Erstflüge sollen zwischen 4. und 6. Januar 2022 durchgeführt werden. Sämtliche Strecken, die ab Nis und Kraljevo bedient werden, erhalten von der Regierung Serbiens Subventionen. Die Inlandsstrecke zwischen Nis und Belgrad ist in der Geschichte des Carriers ein Novum, denn in der jüngeren Vergangenheit flog man nicht domestic. Serbien will die Regionen Kraljevo und Nis mit Hilfe von Subventionen besser mit dem In- und Ausland vernetzten. Daher verteilt man zum Teil üppige finanzielle Leistungen, die zum überwiegenden Teil an Air Serbia gehen. Die Ljubljana-Strecke ab Nis soll zum 6. Jänner 2022 reaktiviert werden. Weitere geplante Strecken sind Nis-Athen, Nis-Tivat, Kraljevo-Tivat und Kraljevo-Thessaloniki. Diese sind für den Sommerflugplan 2022 vorgesehen. Nicht sonderlich rosig sieht es dagegen für die Route von Kraljevo nach Wien aus. Diese soll zum 30. Dezember 2021 letztmalig bedient werden und dann aufgegeben werden. Air Serbia bekommt per 1. Jänner 2022 auch einen neuen Firmenchef, denn Duncan Naysmith ist aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Ihm folgt Jiri Marek, der bislang Chief Commercial Officer ist, nach.

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Gatwick: Wizz Air UK expandiert prophylaktisch gegen BA Euroflyer

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air UK beabsichtigt im Frühjahr 2022 vier zusätzliche Airbus A321neo auf dem Flughafen London-Gatwick zu stationieren. Dies wird unter anderem deshalb ermöglicht, weil man aus der Konkursmasse von Norwegian 15 zusätzliche Slotpaare ergattern konnte. In diesem Zusammenhang wird die Gatwick-Basis des pinkfarbenen Billigfliegers auch einige neue Strecken aufnehmen. Wie berichtet: Ab Wien wird man künftig zwei Airports in der Metropolregion der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs anfliegen: Wie gehabt Luton und zusätzlich Gatwick. Auf dem zuerst genannten Airport befindet sich übrigens die offizielle Homebase von Wizz Air UK. Schrittweise will man ab dem 27. März 2022 eine ganze Reihe neuer Ziele ab Gatwick aufnehmen. Nach Faro, Rom-FCO, Mailand-MXP, Palma de Mallorca, Tel Aviv und Wien soll es ab dem 27. März 2022 täglich gehen. Teneriffa Süd soll fünfmal wöchentlich angesteuert werden. Neapel wird der Carrier dreimal pro Woche ansteuern. Ab 28. März 2022 sind zwei wöchentliche Umläufe von Gatwick nach Funchal angekündigt. Einen Tag später soll der Erstflug nach Bari durchgeführt werden. Auch dieses Ziel soll zunächst zweimal pro Woche angeflogen werden. Chania und Podgorica sollen ab dem 7. April 2022 je viermal wöchentlich bedient werden. Ab dem Folgetag sind drei Flüge pro Woche nach Catania geplant. Larnaka soll ab dem 11. April 2022 täglich ab Gatwick angeboten werden. Nach Mykonos geht es ab dem 12. April 2022 viermal pro Woche. Wizz Air UK will sich offensichtlich vorsorglich gegen die neue IAG-Tochter BA Euroflyer in Position bringen. Die neue Airline soll das Kurz- und Mittelstreckengeschäft von British Airways

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Charter: Rhein-Neckar Air fliegt ab Kassel nach Usedom und Sylt

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, bietet ab 7. Mai 2022 im Auftrag eines Reiseveranstalters Nonstop-Flüge von Kassel-Calden nach Sylt und Usedom an. Diese werden mit Turbopropflugzeugen von MHS Aviation durchgeführt. Derzeit ist geplant, dass die Charterflüge an Samstagen angeboten werden sollen. Auftraggeber ist der Tour Operator “Urlaub ab Kassel Airport”. Ab dem Flughafen Mannheim will Rhein-Neckar Air bereits ab dem 2. April 2022 bis zu dreimal wöchentlich nach Sylt fliegen. Rhein-Neckar Air ist ein Joint-Venture von Flughafen Mannheim und lokalen Unternehmern. Ursprünglich bot man Tagesrandverbindungen nach Berlin und Mannheim an. Die operative Durchführung erfolgt von Anfang an durch die MHS Aviation von Gerd Brandecker. Die innerdeutschen CIty-Strecken ruhen aufgrund der Corona-Pandemie schon seit einiger Zeit. Die Wiederaufnahme ist geplant, jedoch gibt es noch keinen konkreten Termin.

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ETF Airways fliegt ab Réunion für Corsair

Die kroatische ETF Airways konnte einen Wetlease-Auftrag der französischen Corsair an Land ziehen. Mit Boeing 737-800 wird man täglich zwischen Réunion und Mayotte fliegen. Dazu wird eine saisonale Basis auf Réunion errichtet. DIe Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-ABC wurde laut Mitteilung von ETF Airways bereits überstellt. Als Kapitän befand sich Firmenchef Stjepan Bedic, der Berufspilot ist, persönlich im Cockpit. Vorerst soll sich der Wetlease-Auftrag über die aktuelle Winterflugplanperiode 2021/22 erstrecken. Die ersten Flüge wurden bereits für Corsair durchgeführt.

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Lufthansa muss stark ausdünnen – Spohr für globale Impfpflicht

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, muss zwischen Mitte Jänner und Feber 2022 rund 33.000 Flüge streichen. Hintergrund ist, dass die Nachfrage für diesen Zeitraum rapide eingebrochen ist. Konzernchef Carsten Spohr spricht gegenüber der FAZ von einem “scharfen Abriss in den Buchungen”. Scharfe Kritik übt der Manager auch an den Slot-Regeln der EU-Kommission. Dieser wirft er vor, dass man regelrecht unnötig fliegen müssen, um die Start- und Landerechte nicht zu verlieren. Spohr dazu gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Aufgrund der schwachen Nachfrage im Jänner hätten wir sogar noch deutlich mehr Flüge reduziert. Aber wir müssen im Winter 18.000 zusätzliche, unnötige Flüge durchführen, nur um unsere Start- und Landerechte zu sichern”. Das momentan gültige Regularium sieht vor, dass mindestens 64 Prozent der Slots tatsächlich genutzt werden müssen, andernfalls verfallen sie. Ursprünglich wollte Brüssel gar eine Nutzung von 80 Prozent zur Bedingung machen. Spohr plädiert für globale Impfpflicht Erstmals äußerte sich Lufthansa-Chef Spohr auch in Richtung Impfpflicht. Gegenüber der FAZ meinte er, dass es “deutlich einfacher, wenn es so etwas wie eine globale Impfpflicht für Fluggäste gäbe”. Bezüglich der Maskenpflicht an Bord sagte er, dass diese streng kontrolliert werde und man erst kürzlich einen Regierungschef zum Verlassen einer Maschine aufgefordert habe, da dieser sich geweigert haben soll eine Maske zu tragen. Die Lufthansa Gruppe habe das Angebot mittlerweile auf etwa 60 Prozent des Niveaus von 2019 steigern können. Etwa drei Viertel der Flugzeuge sollen im Einsatz sein. Hinsichtlich der Fluggäste ist man laut Spohr bei ungefähr der Hälfte des Aufkommens von 2019. Der Jahresverlust

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Thomas Posch und Florian Kazalek werden neue Westbahn-Geschäftsführer

Beim privaten Bahnbetreiber Westbahn kommt es zum 1. März 2022 zu einem Führungswechsel, denn der langjährige Firmenchef Erich Forster tritt in den Ruhestand. Die Rail Holding AG und die operative Westbahn Management GmbH werden dann von Thomas Posch und Florian Kazalek geleitet. Beide sind bereits seit langer Zeit für die Westbahn tätig. Posch ist derzeit Chief Commercial Officer und sein künftiger Co-Geschäftsführer ist Finanzchef und einer der Geschäftsführer der Frachtbahn Traktion GmbH. Damit setzt die Westbahn auf eine interne Nachfolgelösung für Erich Forster, der wie erwähnt in Pension gehen wird. Der scheidende Westbahn-Chef stand seit März 2012 an der Spitze der privaten Eisenbahngesellschaft und löste damals Firmengründer Stefan Wehinger ab. „Die Westbahn hat sich unter der Leitung von Dr. Forster mit hohen Pünktlichkeitswerten, günstigen Preisen und herausragender Servicequalität einen guten Ruf erworben. Erich Forster war sich stets bewusst, dass hinter dieser Leistung die Menschen der Westbahn stehen. Der Aufsichtsrat dankt ihm sehr herzlich für seinen enormen Einsatz für die Westbahn und schätzt sich glücklich, dass Dr. Forster nach einer kurzen Pause ab Jänner 2023 im Aufsichtsrat der Rail Holding sein Know-How einbringen wird.“ sagt Dr. Benedikt Weibel, ehemaliger Generaldirektor der Schweizerischen Bundesbahnen und Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Die neue Geschäftsführung liegt bei Thomas Posch und Florian Kazalek in verlässlichen Händen. Sie bringen alle Voraussetzungen mit, um die Westbahn trotz der aktuell massiven Herausforderungen in eine gute Zukunft zu führen.“   

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China Airlines legt einzelne Wien-Flüge auf

Nach Eva Air kündigt auch die ebenfalls aus Taiwan stammende China Airlines ihr Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat an. Der Carrier will jedoch zunächst nur einzelne Rotationen zwischen Taipeh und der österreichischen Hauptstadt durchführen. Unter der Flugnummer CI63 will China Airlines am 22. April, 20. Mai und 17. Juni 2022 zwischen der Hauptstadt Taiwans und Wien fliegen. Die Rückflüge sollen an den Folgetagen als CI64 durchgeführt werden. Derzeit ist geplant, dass das Muster Airbus A350 zum Einsatz kommen soll. Unklar ist wann wieder regelmäßige Linienflüge von China Airlines zwischen den beiden Städten durchgeführt werden. Der Mitbewerber Eva Air will zunächst auch nur einzelne Rotationen bedienen, jedoch ab Ende März 2022 wieder zumindest einmal pro Woche fliegen. Vor der Corona-Pandemie haben sich China Airlines und Eva Air auf dieser Route einen durchaus harten Wettbewerb geliefert.

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Wizz Air kündigt Wien-London Gatwick an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird im Sommerflugplan 2022 neu von Wien nach London-Gatwick fliegen. Bislang steuert der Carrier ab Österreich den Luton Airport an. Der Erstflug soll am 27. März 2022 durchgeführt werden. Wizz Air konnte in Gatwick 15 zusätzliche Slotpaare erlangen. Offensichtlich setzt man diese zumindest teilweise auch für Flüge nach Wien ein. Die Route stellt neben der Verbindung Wien-London Luton bereits die zweite von Wizz Air bediente Verbindung zwischen Wien und London dar. In London Gatwick betreibt Wizz Air seit Oktober 2020 eine Basis. Geplant sind tägliche Umläufe zwischen den beiden Airports. „Mit der neuen Verbindung können wir unsere Präsenz weiter ausbauen und unser Netzwerk kontinuierlich erweitern. Wir freuen uns, dass wir bereits neue Ziele für den Sommerflugplan 2022 ankündigen können, und so Flugreisen für alle erschwinglich machen”, so Firmensprecher András Rado.

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Omikron-Rotstift: Ryanair setzt 15 Österreich-Strecken temporär aus

Der irische Billigflieger Ryanair kam bislang in Österreich besser durch den Winterflugplan 2021/22 als beispielsweise der Mitbewerber Wizz Air. Nun setzt auch die von Michael O’Leary geleitete Firmengruppe den “Omikron-Rotstift” in Salzburg und Wien an. Ab der Hauptstadt werden 14 Strecken temporär eingestellt und in der Mozartstadt ist eine Route betroffen. Einen Sonderfall stellt die ab Wien angebotene Destination Agadir dar. Diese ist in der genannten Anzahl nicht berücksichtigt, da diese Strecke aus behördlichen Gründen nicht bedient werden darf. Marokko bannt momentan sämtliche internationale Passagierflüge, so dass alle Airlines gleichermaßen betroffen sind. In Wien beginnt das “Streichkonzert” unmittelbar nach dem 6. Jänner 2022. Vorerst will Ryanair die betroffenen Strecken nur im Jänner 2022 pausieren. Auf vielen anderen Routen kommt es zu zum Teil starken Frequenzrücknahmen. Ein Beispiel hierfür ist Dortmund, das vorläufig nur noch zweimal pro Woche bedient werden soll. Von der temporären Einstellung ab Wien sind folgende Ziele betroffen: Akaba, Banja Luka, Billund, Bristol, Danzig, Edinburgh, Kosice, Lappeenranta, Liverpool, Nis, Sandefjord (“Oslo Torp”), Pisa, Rom-Ciampino und Suceava. Ab Salzburg wird Manchester ausgesetzt. Hintergrund der Reduktion bei Ryanair ist, dass aufgrund der jüngsten Verschärfungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen die Nachfrage ab Jänner 2022 einen kräftigen Knick bekommen hat. Der Lowcoster bekam dies – im direkten Vergleich mit Wizz Air und Austrian Airlines – ein wenig später zu spüren, bleibt jedoch nicht verschont. Die Einstufung des Vereinigten Königreichs als so genanntes Virusvariantengebiet ist auch die Ursache dafür, dass UK-Ziele überdurchschnittlich stark eingestellt werden. Zu bemerken ist auch, dass unter anderem mit

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Bulgarien groundet Tayaranjet

Die bulgarische Fluggesellschaft Tayaranjet muss unfreiwillig sämtliche Flugzeuge auf dem Boden lassen. Die Luftfahrtbehörde hat AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert. Damit ist das Unternehmen nicht mehr berechtigt kommerzielle Passagierflüge durchzuführen. Pikant an der Sache ist, dass Tayaranjet erst kürzlich eine PSO-Ausschreibung in Italien gewinnen konnte. Mangels Zulassung als Fluggesellschaft wird man diesen Auftrag nicht durchführen können. Ob es zu einer Neuausschreibung oder zu einer zeitlich befristeten Notvergabe kommt, ist noch nicht entschieden. Laut bulgarischer Behörde wurden AOC und Betriebsgenehmigung ausgesetzt, da die Kriterien für die finanzielle Leistungsfähigkeit nicht mehr erfüllt wurden. Der Carrier hat jedoch die Möglichkeit diese wieder nachzuweisen und kann dann die Zertifikate erneut erteilt bekommen. In Italien sorgte Tayaranjet in der Vergangenheit für Aufsehen, da mehrere Piloten angeblich nicht bezahlte Löhne gerichtlich eingeklagt haben.

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