Jan Gruber

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Jan Gruber

Bamboo Airways wartet auf grünes Licht für Frankfurt und München

Die vietnamesische Fluggesellschaft Bamboo Airways plant am 1. April 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Ho Chi Minh City und Melbourne aufzunehmen. Es handelt sich um das internationale Debüt des Carriers. Die Route soll zweimal pro Woche mit Boeing 787-9 bedient werden. Während die Aufnahme der Flüge nach Australien offiziell bestätigt ist, hängen die für Januar 2022 angekündigten Destinationen in Deutschland noch in der Schwebe. Das Unternehmen beabsichtigt ab 16. Januar 2022 ab Ho Chi Minh City bzw. Hanoi nach Frankfurt und München zu fliegen. Auch London-Heathrow will man ins Streckennetz aufnehmen. Für alle drei Ziele hat man die notwendigen Bewilligungen noch nicht erteilt bekommen. Ebenso wartet man auf die DOT-Genehmigung seitens der Vereinigten Staaten von Amerika, denn Bamboo Airways will auch unter anderem Los Angeles und San Francisco anfliegen. Wann diese aufgenommen werden dürfen ist derzeit ebenfalls unklar.

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Frankfurt: Asiana Airlines kehrt mit Airbus A380 zurück

Die südkoreanische Asiana Airlines plant den größten Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main, ab dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2021/22 wieder mit Airbus A380 anzufliegen. Damit kehrt ein weiterer Anbieter mit diesem Maschinentyp nach Deutschland zurück. Derzeit besteht diese Teilflotte von Asiana Airlines aus sechs Einheiten. Aufgrund der Corona-Pandemie werden diese derzeit nicht eingesetzt. Asiana Airlines, die sich mitten in der Fusion mit Korean Air befindet, möchte den Airbus A380 zunächst in Richtung Los Angeles und Frankfurt am Main reaktivieren. Im Buchungssystem des Carriers sind die entsprechenden Flüge bereits mit dem genannten Muster hinterlegt. Auf Anfrage bestätigte das Unternehmen, dass man Ende März 2022 mehrere Airbus A380 in den Linienbetrieb zurückbringen wird. Eine genaue Anzahl wurde allerdings nicht genannt. Das Portal Simpleflying.com, das zuerst über diese Thematik berichtete, spekuliert, dass bis zu vier Einheiten reaktiviert werden könnten.

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Air-India-Übernahme durch Tata Sons stockt

Der indische Mischkonzern Tata Sons erhielt kürzlich den Zuschlag für den Erwerb der staatlichen Air India. Entstehen soll unter Einbezug von Air Asia India und Air India Express eine große Airline-Gruppe. Nun ist der Verkaufsprozess ins Stocken geraten. Vom Tisch ist der Deal deswegen aber nicht, sondern lediglich verzögert, berichten lokale Medien. Hintergrund ist, dass sich die beabsichtigte Fusion der drei Fluggesellschaften komplizierter als ursprünglich gedacht erweist. Derzeit ist geplant, dass Air Asia India im Inland fliegen soll und die ausländischen Streckenrechte an Air India Express abgeben soll. Die zuletzt genannte Airline soll als konzerninterner Lowcoster positioniert werden. Die bislang wenig aufeinander abgestimmten Streckennetze sollen miteinander verknüpft werden. Lokalen Medienberichten nach, die sich auf interne Quellen bei Tata Sons beziehen, will man den Mischbetrieb von Mittelstreckenjets der Hersteller Boeing und Airbus beibehalten. Die Marke Air Asia India wird mit hoher Wahrscheinlichkeit verschwinden, jedoch dürfte deren Reservierungssystem künftig konzernweit genutzt werden. Tata Sons plant dennoch keine einheitliche Marke, sondern will unterschiedliche Brands mit unterschiedlichen inkludierten Services anbieten. Derzeit wird damit gerechnet, dass das Closing des Deals verspätet mit Ende Januar 2022 erfolgen wird.

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Air Canada stellt Wien-Flüge erneut temporär ein

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird die Nonstop-Strecke zwischen Toronto und Wien erneut unterbrechen. Hintergrund ist die momentan aufgrund der Omikron-Variante verhaltene Nachfrage in den Wintermonaten. Eine dauerhafte Einstellung ist die neuerliche “Flugpause” Unternehmensangaben nach aber nicht. Am 24. Jänner 2022 soll der vorläufig letzte Umlauf auf Toronto-Wien-Toronto mit Boeing 787-8 durchgeführt werden. Anschließend pausiert diese Route für zumindest vier Wochen. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 25. Feber 2022 mit Boeing 787-9 angekündigt. Es ist jedoch nicht gänzlich auszuschließen, dass das Aussetzen der Nonstopstrecke zwischen Kanada und Österreich verlängert werden könnte. Das Comeback der kanadischen Fluggesellschaft wurde im Juli 2021 groß gefeiert. Näheres dazu in diesem Bericht. Air Canada bestätigte auf Anfrage, dass Toronto-Wien für vorläufig vier Wochen pausieren wird. Der Star-Alliance-Partner Austrian Airlines wird die Route Wien-Montreal mangels Nachfrage ebenfalls temporär aussetzen. Dies bestätigte eine AUA-Sprecherin bereits in der Vorwoche gegenüber Aviation.Direct. Sowohl Air Canada als auch Austrian Airlines wollen betroffene Passagiere auf andere Verbindungen umbuchen. Diese werden dann mit Umstieg, beispielsweise in Frankfurt am Main, geführt.  Die kanadische Regierung verschärft mit Wirksamkeit zum 15. Jänner 2022 die Einreisebestimmungen. Ab diesem Tag sollen ausnahmslos nur noch vollständig geimpfte Personen einreisen dürfen. Die einzigen Ausnahmen, die dann noch gewährt werden sollen, betreffen junge Kinder und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Die Pflicht, dass zusätzlich ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss, soll beibehalten werden. Auch muss die Einreise über die sogenannte ArriveCAN-App registriert werden.

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Ab April 2022: Air Montenegro will B737 oder A320 einflotten

Der staatlichen Fluggesellschaft Air Montenegro werden die momentan eingesetzten Embraer E-Jets zu klein. Man will größeres Gerät einflotten und hat eine entsprechende Ausschreibung herausgegeben. Ab April 2022 will man zusätzlich Airbus A320 oder Boeing 737 in der Flotte haben. Aus den Dokumenten geht hervor, dass man mindestens eine Maschine haben will. Diese soll ab April 2022 für drei bis acht Jahre eingesetzt werden. Bis 17. Jänner 2022 können verbindliche Angebote abgegeben werden. Die angebotenen Flugzeuge müssen mindestens 144 Sitze haben. “Basierend auf unseren Analysen ist ein Geschäftsmodell, das auf der ausschließlichen Nutzung von Embraer-Flugzeugen basiert, schwierig und kann fast nie profitabel sein. Um auf einem Markt wie Montenegro erfolgreich zu sein, sind daher insbesondere im Sommer größere Kapazitäten erforderlich. Wir bewegen uns langsam in diese Richtung”, erklärt Air-Montenegro-Chef Predrag Todorović. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Embraer 195. Weiters fliegt German Airways regelmäßig im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Montenegro, die ihrerseits einen Embraer 195 punktuell im Auftrag von Air Serbia einsetzt.

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Slot-Regeln: Künftige AUA-Chefin Mann und Wizz-COO Holm in amüsanter Diskussion

Die künftige Austrian-Airlines-Chefin Anette Mann beklagte sich auf dem Social-Media-Portal LinkedIn über die aktuelle Slot-Regelung der Europäischen Union. Unter dem Deckmantel Umweltschutz kritisierte sie, dass man 18.000 vermeidbare Flüge durchführen muss, um die Start- und Landerechte zu erhalten. Wizz-Air-Chief-Operations Officer Heiko Holm konterte und wollte wissen warum Lufthansa Slots, die man mangels Nachfrage nicht benötigt, nicht einfach zurückgibt. “Warum nicht die Slots zurückgeben und andere sie benutzen lassen?”, fragt der Wizz-Air-Manager die künftige Firmenchefin von Austrian Airlines, die derzeit für die Konzernmutter Lufthansa tätig ist. Mann antwortete: “Wenn ich mir Ihre Berufsbezeichnung ansehe, denke ich, dass Sie wissen, wie das Geschäft funktioniert und dass Ihr Vorschlag keine praktikable Option ist”. Das konnte Heiko Holm natürlich nicht auf sich sitzen lassen und warf Mann vor: “Es ist auch nicht tragbar den Wettbewerb zu verhindern, eine Verlängerung der Ausnahmeregelungen für Slots zu fordern und einen bürokratischen Ansatz der EU zu fordern. Es gibt Fluggesellschaften, die die Slots gerne für den Passagierverkehr nutzen würden”. Darauf hatte die künftige Austrian-Airlines-Chefin dann keine Antwort mehr. Stattdessen antwortete ihr Kollege Jörg Bauer: “Niemand hält Sie davon ab, die bereits zurückgegebenen Slots im ersten Quartal 2022 zu nutzen… viel Spaß!” Swiss Head of Flight Operations, Stefan Kenan Scheib gab seiner Lufthansa-Kollegin ebenfalls Schützenhilfe: “Absolut richtig, diese Regel in Frage zu stellen. Im Flugbetrieb setzen wir alle möglichen Einsparpotenziale um, die von unseren Lufthansa Group Piloten sicher genutzt werden können, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Diese Bemühungen sind richtig, nützlich und müssen durch Maßnahmen zur Effizienz des Flugverkehrsmanagements

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London: Catering-Truck crasht Boeing 737-Max-8 von LOT

Die Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung SP-LVD machte auf dem Flughafen London-Heathrow unliebsame Bekanntschaft mit einem Catering-Fahrzeug. Dabei wurde ein Winglet beschädigt, so dass Flug LO282 nach Warschau annulliert werden musste. Am Dienstag, den 28. Dezember 2021, flog die polnische Fluggesellschaft mit der SP-LVD von Warschau nach London-Heathrow. Soweit alles routinemäßig, jedoch auf dem größten Airport des Vereinigten Königreichs kam dieser Boeing 737 Max 8 viel zu nahe. Der Mittelstreckenjet stand auf einer Parkposition am Gate und wurde dann von dem Kraftfahrzeug am rechten Winglet touchiert. Dabei ist Sachschaden entstanden, der dazu führte, das die SP-LVD nicht abheben konnte. Ein LOT-Sprecher bestätigte den Vorfall: “Aufgrund der Beschädigung des SP-LVD-Flugzeugs durch die Ausrüstung des Abfertigungsagenten und des beschädigten Winglets wurde der Flug von LHR nach WAW gestrichen”.

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Als Air-Berlin-Laudamotion-A321 nach Muscat – zurück als Lufthansa-Frachter

Air Berlin ist schon seit einigen Jahren nicht mehr in der Luft und die österreichische Laudamotion, die aus deren ehemaliger Tochter Niki hervorgegangen ist, gab im Vorjahr das AOC zurück. Dennoch flog in den letzten Tagen ein Airbus A321 in der Air-Berlin-Laudamotion-Hybrid-Livery und machte unter anderem in Hamburg und Luqa Zwischenstopps. Es handelt sich um die D-AEUA, die vormals als D-ABCG bei Air Berlin und anschließend als OE-LCG bei Niki und Laudamotion im Einsatz war. Um diese Maschine wurde im Jahr 2018 heftig gestritten, denn Niki Lauda war der Ansicht, dass er im Zuge des Erwerbs der Niki-Assets Anspruch auf die gesamte Flotte habe. Lufthansa sicherte sich jedoch diesen durch Kauf bzw. Leasing. Also musste ein Gericht festlegen, dass der Kranich die Maschine zu “marktüblichen Konditionen dem Käufer der Niki-Assets verleasen muss”. Anfangs funktionierte das auch, aber nur ein paar Monate später lagen sich Ryanair und Lufthansa öffentlich in den Haaren. Der Kranich warf Zahlungsverzug vor und wollte alle Maschinen zurück haben. Laudamotion und die Konzernmutter dementierten das nicht nur, sondern konterten gar damit, dass zu hohe Leasingraten verrechnet werden. Der Fall landete in London vor Gericht und es wurde ein Kompromiss erzielt: Lauda durfte die von Lufthansa geleasten Maschinen vorerst behalten, jedoch wurde eine vorzeitige Beendigung der Verträge für das Folgejahr vereinbart. im Juni 2019 wurde dieser Airbus A321 dann an den Kranich übergeben. Zukunft als Frachter, operated by Lufthansa Cityline Ursprünglich war geplant, dass alle Ex-Laudamotion-A321 bei Eurowings eingesetzt werden. Die damalige OE-LCG kam aber nie zu diesem

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Saarbrücken mit buntem Sommer-2022-Programm

Ab dem deutschen Regionalflughafen Saarbrücken soll es im Sommerflugplan 2021/22 elf wöchentliche Linienflüge nach Berlin geben. Nach Hamburg soll es voraussichtlich sechsmal pro Woche gehen. Die Durchführung erfolgt mit Turbopropflugzeugen durch Danish Air Transport. Der Reiseveranstalter Tui Deutschland lässt einen Airbus A320, der von Smartlynx betrieben wird, im Saarland stationieren. Mit diesem sollen unter anderem Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria und Palma de Mallorca angeflogen werden. Nähere Einzelheiten zu den Tui-Zielen unter diesem Link. Corendon Airlines und SunExpress werden im Sommer 2022 drei bzw. vier wöchentliche Umläufe nach Antalya anbieten. Corendon Europe hat die Ziele Kreta, Kos und Rhodos ab Saarbrücken geplant. Die Winterstrecken (Fuerteventura und Gran Canaria) sollen zumindest über den April 2022 fortgeführt werden. Einmal wöchentlich will der maltesische Carrier vom Saarland aus nach Hurghada fliegen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant derzeit einmal täglich das Ziel Palma de Mallorca anzusteuern. Weiters sind ab Saarbrücken einzelne Charterflüge nach Jersey, Podgorica und Sardinien geplant. Diese können über den jeweiligen Tour Operator gebucht werden. Derzeit ist damit zu rechnen, dass für den Sommer 2022 noch der eine oder andere zusätzliche Einzelcharter aufgelegt werden könnte.

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Emirates darf ab acht afrikanischen Staaten keine Passagiere befördern

Die Fluggesellschaft Emirates befördert aufgrund einer Anordnung des Emirats Dubai mit sofortiger Wirkung keine Passagiere ab mehreren afrikanischen Staaten. Die umgekehrte Flugrichtung, also von Dubai in die betroffenen Ländern, bleibt weiterhin erlaubt. Das Emirat Dubai hat angeordnet, dass Personen, die sich in den letzten zwei Wochen in Angola, Guinea, Kenia, Tansania, Uganda, Ghana, Elfenbeinküste und/oder Äthiopien aufgehalten haben, nicht einreisen dürfen. Weiters ist es den Fluggesellschaften untersagt diese Personengruppe nach Dubai einzufliegen. Ausfliegen bleibt jedoch weiterhin erlaubt, so dass Emirates lediglich Oneway-Passagierflüge durchführen kann. Die Entscheidung wird unter anderem damit begründet, dass in diesen afrikanischen Staaten derzeit eine vierte Corona-Welle wütet und die Omikron-Variante dabei deutlich vorherrschend ist. Dubai will mit dem Beförderungs- und Einreiseverbot versuchen die Einschleppung in das Emirat zu verhindern bzw. verlangsamen. Im Emirates Streckennetz sind folgende Destinationen betroffen: Luanda (Angola), Conakry (Guinea), Nairobi (Kenia), Dar es Salaam (Tansania), Entebbe (Uganda), Accra (Ghana), Abidjan (Elfenbeinküste) und Addis Ababa (Äthiopien). Weiters ist laut Emirates die Fünfte-Freiheit-Strecke zwischen Conakry und Dakar betroffen. Auf dieser Route können bis auf weiteres keine Passagiere in Guinea einsteigen.

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