Jan Gruber

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Jan Gruber

Einreise: Südafrika erlässt Geimpften den PCR-Test

Südafrika, der erste Staat, der von der Omikron-Welle überrollt wurde, erleichtert Geimpften die Einreise. Diese müssen künftig keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen. Der Nachweis der Drittimpfung ist nicht notwendig, denn zwei Stiche sind ausreichend. Für Ungeimpfte und Genesene ändert sich allerdings nichts. Diese müssen weiterhin bei der Einreisekontrolle einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorweisen können. Diese Regelung gilt für alle Personen ab fünf Jahren Lebensalter. Darunter gibt es Ausnahmen. An den übrigen Bestimmungen hat sich nichts geändert. Das bedeutet, dass Geimpfte auch weiterhin dieses Einreiseformular ausfüllen müssen. Weiters erwarten die Behörden, dass die lokale Corona-App installiert wird. Zusätzlich muss man den Nachweis einer Reise-Krankenversicherung, die auf dem Gebiet von Südafrika gültig ist, vorlegen. Nützlich ist auch, wenn man beispielsweise die Reservierungsbestätigung des Hotels oder einen sonstigen Unterkunftsnachweis vorweisen kann.

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Sanktionen bringen Irkut MS-21 ins Wanken

Das russische Prestigeprojekt Irkut MS-21 kommt aufgrund der Handelssanktionen, die unter anderem von der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika verhängt wurden, zunehmend ins Stocken. Die United Aircraft Corporation ist nicht mehr in der Lage westliche Komponenten zu beziehen. Diese benötigt man jedoch, denn die MS-21 besteht eben nicht vollständig aus Teilen, die in Russland produziert werden. Der Anteil westlicher Technik und Komponenten ist durchaus hoch, so dass auch dem russischen Handelsminister, Denis Manturov, nichts anderes übrig blieb als einzuräumen, dass man an die benötigten Teile nicht herankommt und westliche Zulieferer die Auslieferung verweigern. Das Regierungsmitglied musste auch zugeben, dass westliche Lieferanten auch die Übergabe bereits im Voraus bezahlter Komponenten verweigern. Dies ist eine Auswirkung der Sanktionen, die angesichts des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation auf die Ukraine verhängt wurden. Mittlerweile hält man es selbst im russischen Handelsministerium für unwahrscheinlich, dass die United Aircraft Corporation ab 2024 seriengefertigte Irkut MS-21 ausliefern kann. Das Projekt hatte bislang hohe Priorität, denn es handelt sich um den ersten – seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion – neu entwickelten Mittelstreckenjet Russlands. Die Putin-Regierung forciert, dass lokale Fluggesellschaften verstärkt auf Maschinen aus heimischer Produktion setzen. Außerhalb Russlands ist dieses Muster kein Verkaufsschlager. Ryanair-Chef Michael O’Leary sagte gegenüber Aviation.Direct, dass er die MS-21 nicht einmal nehmen würde, wenn er dafür Geld bekommen würde.

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Einreise: Indonesien schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Indonesien lässt ab sofort vollständig Geimpfte ohne Quarantäne ins Land einreisen. Zuvor hatte man seit 7. März 2022 einen Testlauf auf der Insel Bali durchgeführt. Laut Tourismusministerium ist dieser positiv verlaufen, so dass die Einreiseregeln jetzt auf den gesamten Staat ausgedehnt werden. Konkret bedeutet das, dass unter Vorlage des Impfnachweises keine Quarantäne mehr notwendig ist. Allerdings muss man im Zuge der Ankunft einen verpflichtenden PCR-Test absolvieren. Eine Absonderung muss nicht angetreten werden. Sollte die Untersuchung positiv ausfallen, setzen die lokalen Gesundheitsbehörden jedoch durchaus die im individuellen Fall nötigen Maßnahmen. Hinsichtlich der Visumserteilung ist zu beachten, dass derzeit Österreicher das Visa-on-Arrival-Programm nicht nutzen können. Dieses ist für Österreich explizit ausgesetzt. Schweizer und Deutsche sind davon nicht betroffen. Die Regelung gilt auch für die bei Urlaubern beliebte Insel Bali.

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German Airways setzt sich Zorro-Masken auf

Die Fluggesellschaft German Airways verpasst ihren Embraer 190 sogenannte Zorro-Masken. Die D-AMWO ist die erste Maschine, die eine schwarze Umrandung der Cockpit-Fenster erhalten hat. Sukzessive soll die gesamte Flotte dieses Design erhalten. Besagtes Flugzeug war im Rahmen eines Dry-Lease-Vertrags an Ego Airways vermietet. Die Zeitfracht-Tochter holte diesen Embraer 190 vor einigen Wochen zurück und hat ihn in Deutschland als D-AMWO eintragen lassen. Da die Livery des einstigen Leasingnehmers auflackiert war, stand lat German Airways ein Termin im Paintshop in den Niederlanden an. Der Jet wird ab Mitte Mai wieder auf Linie gehen und bis dahin genutzt, um Piloten in London-City für den herausfordernden Anflug auf den Innenstadtflughafen der britischen Hauptstadt zu trainieren: Schon am Mittwoch verlässt die D-AMWO den Flughafen Köln/Bonn wieder in Richtung Großbritannien. „Das Team von German Airways hat bei der Rückholung unserer Embraer und der Ummeldung nach Deutschland ganze Arbeit geleistet. Wir sind froh, dass wir unser Flugzeug jetzt wieder zuhause haben und freuen uns auf den Einsatz bei einem unserer neuen Kunden. Dann erhält die D-AMWO auch ihre endgültige Bemalung”, so Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Wien: Politik eröffnet runderneuertes Terminal 2

Nach über zwei Jahren Sperre wird der Flughafen Wien-Schwechat am 29. März 2022 das Terminal 2 inklusive der Gatebereiche B, C und D wieder in Betrieb nehmen. Teilweise handelt es sich um das älteste Abfertigungsgebäude am größten Airport Österreichs, das grundlegend saniert wurde. Der Airport nahm für den Umbau und die Revitalisierung rund 62 Millionen Euro in die Hand. Die Corona-Pandemie führte allerdings dazu, dass die Eröffnung nach hinten verschoben werden musste. Die vollständige Schließung der Gatebereiche B, C und D war gar nicht geplant, wurde jedoch im März 2020 aufgrund wegen der Coronapandemie eingebrochener Fluggastzahlen vollzogen. Seither beschränkte sich das Einsteigen in die Flugzeuge auf die Bereiche F und G, die im Terminal 3 angesiedelt sind. Früher wurde der Terminal 2 auch für Check-In-Dienste genutzt. Bereits vor der Corona-Pandemie wurden die Schalter abgebaut, denn es ist eine zentrale Sicherheitskontrolle für die Gatezonen B, C und D entstanden. Diese ist schon länger einsatztauglich, wurde jedoch wegen der Pandemie bislang nicht genutzt. Ab 29. März 2022 sollen hier Fluggäste und deren Handgepäck kontrolliert werden. Im “Keller” wurden zusätzliche Gepäckausgabebänder installiert. Auch diese werden in Kürze in Betrieb gehen. „Es ist schön, dass wir heute die Eröffnung des Terminals 2 vornehmen können. Ein ganz großer Moment, der aber auch vom Krieg in der Ukraine überschattet wird. Aber solche Anlässe sind eine gute Möglichkeit, um Kraft für die nächsten Herausforderungen zu schöpfen”, so Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Neue Lounge, vereinfachte Wege Ein weiteres Highlight, mit dem der Flughafen Wien-Schwechat im Terminal 2 auftrumpft,

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UK: P&O Ferries feuert 800 Seeleute per Videobotschaft

Ein klassisches Eigentor hat sich das Fährunternehmen P&O geschossen, denn man hat hunderte Mitarbeiter gekündigt und als Ersatz neue Crews rekrutiert. Diesen zahlt man aber weit niedrigere Löhne. Im Vereinigten Königreich hat man mit der Aktion gefühlt das gesamte Land gegen sich aufgebracht. Bislang genoss P&O Ferries einen ganz guten Ruf, jedoch änderte sich dies vergangene Woche schlagartig. Mit einer Videobotschaft trennte man sich ohne Vorwarnung von rund 800 Mitarbeitern und zwar per sofort und zum Teil sogar fristlos. Als Ersatz hat man in Indien Crews rekrutiert, die für ein Fünftel des britischen Mindestlohns arbeiten sollen. Das führt nicht nur zu Protesten seitens der gekündigten Seeleute und der Gewerkschaft, sondern auch zu einem Shitstorm gegen die Reederei. Diese fährt schon lange nicht mehr unter der Flagge des Vereinigten Königreichs, denn die Fähren hat man auf Zypern registriert. Die britischen Mitarbeiter hatte man auf der Kanalinsel Jersey angestellt, um das Arbeitsrecht des Vereinigten Königreichs umgehen zu können. Dies führt dazu, dass sich P&O Ferries in vielen Fällen fristlos von bestehenden Besatzungsmitgliedern trennen konnte. Die Corona-Pandemie hat dem Fährunternehmen stark zugesetzt, denn aufgrund der komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen war die Nachfrage über fast zwei Jahre hinweg sehr niedrig. Das hat in den Finanzen des Unternehmens, der Eigentümer aus Dubai hat, tiefe Spuren hinterlassen. Die Art und Weise wie man sich vom Personal getrennt hat und der Umstand, dass man indische Seeleute für einen Bruchteil des britischen Mindestlohns beschäftigen will, sorgt für heftige Kritik.

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Ryanair fordert Verbot der Verdi-Streiks

Die irische Fluggesellschaft Ryanair fordert von der deutschen Bundesregierung, dass diese die von Verdi organisierten Streiks des Sicherheitspersonals an deutschen Verkehrsflughäfen verbieten soll. Man argumentiert damit, die Airports eine wesentliche Funktion der Konnektivität tragen. Die Billigfluggesellschaft schreibt in einer Aussendung weiters, dass man es für “nicht hinnehmbar” hält, “dass das deutsche Sicherheitspersonal zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen streikt, sodass Fluggäste durch Flugbeeinträchtigungen und Flugausfälle weiter geplagt werden”. Man verweist auch darauf, dass aufgrund der Corona-Pandemie viele Passagiere rund zwei Jahre lang nur eingeschränkt reisen konnten. “Es ist zutiefst enttäuschend, dass einige unserer Kunden, die am 22. März 2022 von Deutschland aus reisen wollten, durch diesen unnötigen Streik des deutschen Sicherheitspersonals von ihren Flügen abgehalten werden. Es ist an der Zeit, dass die deutsche Regierung aktiv wird und sofort Maßnahmen ergreift, um diese Streiks und die inakzeptablen Beeinträchtigungen für die Fluggäste zu beenden. Die Passagiere haben bereits zwei Jahre lang Beeinträchtigungen durch die Pandemie erlebt und sollten nicht noch weiter durch Streiks belastet werden, gerade wenn sie wieder zu reisen beginnen”, so Ryanair-Manager Andreas Gruber.

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Mexiko-Stadt nimmt Felipe-Angeles-Airport in Betrieb

Seit Montag ist der zweite Verkehrsflughafen der mexikanischen Hauptstadt offiziell in Betrieb. Der “Felipe Angeles Airport” trägt den Code NLU und befindet sich rund 50 Kilometer nordöstlich von Mexico-City. Es handelt sich nicht um den Großflughafen, dessen Bau im Jahr 2018 abgebrochen wurde. Ursprünglich sollte ein gänzlich neuer Airport gebaut werden. Das Projekt war aber umstritten und wurde nach einem Regierungswechsel im Jahr 2018 abgebrochen und vegetiert mittlerweile als Bauruine vor sich hin. Stattdessen baute man einen bestehenden Militärflughafen aus. Dieser soll nun den Flughafen Benito Juárez (MEX) entlasten. Regierungsangaben nach soll die Erweiterung des militärischen Airports Santa Lucía gegenüber dem ursprünglich geplanten Großflughafen rund 5,5 Milliarden Euro eingespart haben. Am Montag wurde der NLU offiziell eröffnet. Derzeit steuern die Fluggesellschaften Volaris, Viva Aerobus, Aero Mexico Connect und Conviasa diesen Airport an. Gänzlich ohne Kritik ist die zivile Ausbau der Militärbasis aber nicht verlaufen. Das Bauprojekt wurde von den Streitkräften organisiert, wobei die handwerklichen Leistungen an Subunternehmer vergeben wurden. Lokalen Medienberichten nach stehen Korruptionsvorwürfe im Raum.

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Sommer 2022: Air Baltic baut Deutschland-Präsenz aus

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic fährt im Sommerflugplan 2022 die Präsenz auf dem deutschen Markt hoch. Ab der neuen Basis Tampere (Finnland) wird man ab Mai 2022 die Ziele Frankfurt am Main und München ansteuern. Von Vilnius aus wird man ab 3. Mai 2022 dreimal wöchentlich nach Hamburg fliegen. Zurzeit verbindet der Carrier sechs Städte in Deutschland mit den baltischen Hauptstädten – Riga (ab Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart), Tallinn (ab Berlin und München), Vilnius (ab Berlin und München). “Als eine der drei Hauptstädte der baltischen Staaten ist Vilnius eine pulsierende und vielseitige Stadt, die eine große Vielfalt an Aktivitäten und Erlebnissen zu bieten hat. Wir freuen uns, unser Angebot für unsere deutschen Reisenden zu erweitern und Hamburg nun bereits mit zwei Zielen im Baltikum – Riga und Vilnius – zu verbinden”, erklärt Firmenchef Martin Gauss. Insgesamt sieben Airbus A220-300 hat Air Baltic im Sommerflugplan 2022 im Auftrag der Lufthansa Group im Wetlease-Einsatz. Fünf Maschinen dieses Typs werden ab Düsseldorf für Eurowings fliegen und zwei weitere ab München für Eurowings Discover.

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KLM mit 71 Langstreckenzielen im Sommer 2022

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Sommerflugplan 2022 insgesamt 167 Destinationen anbieten. Dabei handelt es sich um 71 Langstreckenziele und 96 Orte innerhalb Europas. Im direkten Vergleich mit dem Sommer des Vorjahres wurde die Kapazität um zehn Prozent erweitert. Eigenen Angaben nach befindet man sich mit 16 Millionen Sitzplätzen fast wieder auf dem Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Die portugiesischen Städte Porto und Lissabon mit drei bzw. vier Flügen pro Tag sind nur einige der Ziele, die eine Zunahme der KLM-Flüge verzeichnen. Der Erfolg der neuen Destinationen Belgrad, Dubrovnik und Palma de Mallorca, die letztes Jahr in das KLM-Streckennetz aufgenommen wurden, bedeutet, dass sie erneut in den Sommerflugplan aufgenommen werden. KLM erwartet auch die Rückkehr von Geschäftsreisenden, weshalb Frequenzen auf britischen, deutschen und polnischen Strecken hinzugefügt werden. Die Verbindungen nach Kiew, St. Petersburg und Moskau sind weiterhin ausgesetzt. Auf der Langstrecke ist das Angebot im direkten Vergleich mit dem Sommerflugplan 2021 um rund 17 Prozent erhöht. Die Ziele Aruba, Bonaire und Curaçao werden nun täglich angeboten. Die zuletzt genannte Destination soll während der Hauptsaison zweimal täglich angesteuert werden. Port of Spain, KLMs neues tropisches Reiseziel im Winterflugplan, ist auch im Sommerflugplan enthalten und bietet Kunden dreimal wöchentlich Flüge zwischen Amsterdam und der Hauptstadt von Trinidad und Tobago. Das Flugangebot in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika wurde seit der Aufhebung des Einreiseverbots für EU-Bürger im November 2021 stetig ausgebaut. Die Kapazität ist wieder auf dem Niveau des Jahres 2019. Zuletzt wurde die Destination Salt Lake City reaktiviert. Neu

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