Jan Gruber

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Jan Gruber

Deutschland: Rund 30 Prozent der Rückholer-Kosten nicht gedeckt

Vom Staat aus dem Urlaub nach Hause fliegen lassen, aber die Kostenbeteiligung für die Charterflüge nicht bezahlen – so oder so ähnlich scheint die Devise bei vielen Deutschen zu lauten, denn noch immer sind tausende Rechnungen unbezahlt. Zu Beginn der ersten Corona-Welle im März 2020 haben viele europäische Staaten, darunter auch Deutschland und Österreich, Rückholaktionen organisiert. Die Bundesrepublik organisierte rund 260 Charterflüge, um gestrandete Urlauber nach Hause holen zu können. Diese waren aber nicht kostenlos, sondern eine zuvor definierte Kostenbeteiligung musste bezahlt werden. Österreich machte es sich einfacher, denn statt – wie Deutschland – nachträglich Rechnungen mit der Bitte um Überweisung zu schicken, mussten die Kontodaten angegeben werden und das Geld wurde noch vor dem Abflug abgebucht. Das deutsche Außenministerium verschickte in etwa 54.000 Zahlungsaufforderungen, von denen zwar die überwiegende Mehrheit bezahlt wurde oder man den Betroffenen Ratenzahlungen gewährt hat, jedoch wurden 7.000 Stück gar nicht bezahlt, recherchierte die DPA. In 1.200 Fällen zog der Staat bereits vor Gericht, um das Geld eintreiben zu können. Unabhängig davon: Die Bundesrepublik Deutschland nahm rund 93,8 Millionen Euro in die Hand, um gestrandete Urlauber in ihre Heimat bringen zu können. Erst Monate später begann man mit dem Versand der Zahlungsaufforderungen in der Gesamthöhe von rund 31,7 Millionen Euro, wovon bislang etwa 28,6 Millionen Euro bezahlt wurden. Weiters nimmt man von anderen EU-Ländern rund vier Millionen Euro ein. Etwa 500 Personen sollen bis dato gar keine Rechnung bekommen haben. Derzeit geht das deutsche Außenministerium davon aus, dass etwa 25 bis 30 Prozent der Gesamtkosten

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Mayotte: EWA Air mit neuer Livery und erster Boeing 737

EWA Air, die Regionaltochter der französischen Fluggesellschaft Air Austral, war bislang ein reiner Turboprop-Operator. Das ändert sich jetzt, denn mit der F-ONGA flottet man die erste Boeing 737-800 ein. Die Maschine wurde im Jahr 2010 an die Muttergesellschaft ausgeliefert und trägt mittlerweile die Farben der Tochter. Die Fluggesellschaft EWA Air sitzt in Mayotte und hatte bislang zwei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 in Betrieb. In der Vergangenheit hatte das 2013 gegründete Unternehmen auch andere Props. Nun wird das Jetzeitalter eingeläutet, denn mit der F-ONGA stößt die erste Boeing 737-800 zu EWA Air. Mit der Einflottung des Mittelstreckenjets wurde auch eine überarbeitete Livery eingeführt.

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Lufthansa-Krankenstände womöglich wegen geplanter „Ryanair-Struktur“

Vor einigen Jahren sorgten Gerüchte, dass Tuifly mit der damaligen Air-Berlin-Tochter Niki fusionieren soll, für außergewöhnlich viele Krankenstände bei der Airline aus Hannover. So viele, dass der Flugbetrieb fast zum Erliegen gekommen ist. Von einem “wilden Streik” war gar die Rede. Steckt womöglich hinter den vielen Krankmeldungen bei Lufthansa weit mehr als nur Jahreszeit und Omikron? Kurz vor Weihnachten 2021 haben sich bei Deutschlands größter Fluggesellschaft viele Piloten krankgemeldet. Die Anzahl der ärztlich attestiert arbeitsunfähigen Flugzeugführer ist momentan so hoch, dass zahlreiche Verbindungen gestrichen werden mussten. Der Kranich-Konzern ist gar auf der Suche nach “Ersatz-Piloten”, die temporär einspringen können. Auffällig: Gerade die A330/A340-Teilflotte ist von besonders vielen Krankenständen betroffen. Innerhalb von Lufthansa wird nun den erkrankten Flugzeugführern unterstellt, dass diese nach dem Vorbild des “wilden Streiks” bei Tuifly, der am 7. Oktober 2016 zum fast vollständigen Stillstand der Ferienfluggesellschaft führte, sich einfach haben krankschreiben lassen. Sozusagen als eine Form des Protests gegen die Kündigung des Perspektivenvertrags als “wilder Streik”. Die Gewerkschaften lehnen dazu jeglichen Kommentar ab.  Das Klima zwischen der Arbeitnehmervertretung der Flugzeugführer, Vereinigung Cockpit, und dem Kranich-Vorstand ist momentan stark angespannt. Zuerst kündigte der Arbeitgeber die so genannte Perspektivvereinbarung auf. Dies wurde von der VC scharf kritisiert und im Gegenzug kündigte man den Tarifvertrag auf. Europa-Geschäft könnte auf Töchter verlagert werden Der Lufthansa-Vorstand will die Kosten senken und stellt nun gar das Europa-Geschäft der Mainline in Frage. Dieses könnte fast gänzlich an Töchter wie Eurowings, Eurowings Discover, Air Dolomiti oder Lufthansa Cityline abgegeben werden. Die beiden zuletzt genannten Fluggesellschaften

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Salzburg: Bislang keine Streichungen wegen Omikron

Den drastisch verschärften Einreisebestimmungen, die der österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) für das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Norwegen und Dänemark erlassen hat, zum Trotz sind die in Salzburg landenden Maschinen aus den genannten Gebieten zu 40 bis 60 Prozent besetzt. Diese Auslastung bezifferte Flughafensprecher Alexander Klaus gegenüber dem ORF Salzburg. Er betont auch, dass es bislang zu keinen Streichungen aus den neuen Virusvariantengebieten gekommen ist. Dennoch rechnet man damit, dass in Kürze die eine oder andere Verbindung abgesagt werden könnte. Es zähle aber das Gesamtergebnis, das am Ende der Saison steht. Momentan könne man weder das mögliche Ausmaß von Streichungen noch die Auswirkungen auf die gesamte Saison abschätzen. Im Jänner 2022 sind rund 420 Incoming-Flüge nach Salzburg geplant. Wolfgang Mückstein hat für die im ersten Absatz genannten Staaten besonders strenge Einreise- und Quarantänebestimmungen erlassen. Diese “Virusvarianten-Keule” wird vom lokalen Tourismus scharf kritisiert. Ohne Absonderung können nur Personen einreisen, die sowohl drei Impfungen gegen Covid-19 als auch einen negativen PCR-Test vorweisen können.

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Allein am Sonntag: Tiroler Polizei verweigert 110 UK-Urlaubern die Einreise

Allein am Sonntag ist es am Flughafen Innsbruck zu 110 Zurückweisungen von Personen, die sich zuvor im Vereinigten Königreich aufgehalten hatten, gekommen. Die Tiroler Polizei erklärte unter anderem, dass die betroffenen Personen die notwendige Auffrischungsimpfung und/oder negativen PCR-Test nicht haben nachweisen können. “Entry denied” hieß es am Sonntag für insgesamt 110 Reisende, die aus dem Vereinigten Königreich kommend, ihren Urlaub in Tirol verbringen wollten. Nach Angaben der Exekutive konnte die überwiegende Mehrheit unverzüglich auf dem Luftweg wieder zurück nach UK befördert werden.  Bei 40 Personen war der Rückflug am 26.12.2021 nicht mehr möglich. Diese wurden ebenfalls an der Grenze abgewiesen und über Anordnung des Landes Tirol vorübergehend in einem Hotel untergebracht. Bei der Abklärung am 27.12.2021 mit dem Stadtmagistrat Innsbruck als zuständige Gesundheitsbehörde verhielten sich die 40 Personen sehr diszipliniert, höflich und verständnisvoll. Sie waren zum Teil aber aufgrund entsprechender Informationen im Internet – insbesondere im Hinblick auf die Gültigkeitsdauer des PCR-Tests (72 anstatt 48 Stunden) – offensichtlich unzureichend über die gesundheitsbehördlichen Einreisevoraussetzungen nach Österreich informiert. Während insgesamt 28 der britischen Staatsangehörigen wieder ausreisen mussten, war es möglich bei 12 Personen (Familien mit Kindern) das Einreisen nach Tirol, unter Einhaltung der erforderlichen Maßnahmen, zu gestatten. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) setzte kürzlich unter anderem das Vereinigte Königreich, Dänemark, Norwegen und die Niederlande auf die Liste der Virusvariantengebiete. Dies hat zur Folge, dass besonders strenge Einreisebestimmungen gelten. Geimpfte können nur dann ohne Quarantäne einreisen, wenn diese drei Dosen sowie einen negativen PCR-Test nachweisen können. Diese “Virusvarianten-Keule” betrifft besonders stark die Flughäfen Salzburg

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Personalmangel wegen Quarantäne: Qantas reaktiviert A380 im Jänner 2022

Qantas, die größte Fluggesellschaft Australiens, leidet derzeit unter zunehmendem Personalmangel, denn viele Besatzungen befinden sich in Quarantäne. Das führt dazu, dass man bereits im Jänner 2022 den Maschinentyp Airbus A380 wieder in die Luft bringen wird. Eigentlich wollte der Carrier den Superjumbo erst ab etwa Juni/Juli 2022 einsetzen, jedoch befinden sich immer mehr Crews in Quarantäne. Dies hängt damit zusammen, dass in vielen Staaten auch fliegendes Personal nach dem Dienst in eine Absonderung muss. Somit schwindet der verfügbare Stand an Flugbegleitern und Piloten Tag für Tag. Mit dem Wiedereinsatz des Airbus A380 will sich Qantas mehr Flexibilität holen, denn damit können auch die für den Superjumbo ausgebildeten Besatzungsmitglieder wieder eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass die Strecke Sydney-Los Angeles ab 10. Jänner 2022 mit Airbus A380 bedient wird. Vorerst sind drei Umläufe pro Woche geplant, so Qantas in einer Erklärung. Diese Route wird derzeit überwiegend mit dem Maschinentyp Boeing 787 bedient. Die Regionalregierung von Queensland verlangt aber, dass sich Piloten und Flugbegleiter, die auf internationalen Flügen im Einsatz waren, anschließend für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Daraus folgt, dass die verfügbare Personaldecke immer dünner wird. Qantas holt also den Airbus A380 nicht wegen besonders hoher Nachfrage zurück, sondern um akut bevorstehenden Engpässen bei Piloten und Flugbegleitern gegensteuern zu können. Wie bereits erwähnt: Die A380-Crews haben schon länger so gut wie gar nichts zu tun und können nun ihr Comeback im Flugdienst antreten. Vorerst ist vorgesehen, dass von den 12 Superjumbos zunächst eine bis zwei Einheiten reaktiviert werden. Je nach weiterem

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Swiss reduziert Flugplan und steuert auf Personalmangel zu

Die Fluggesellschaft Swiss reduziert in der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 das Angebot um rund 2.900 Flüge. Man hat bereits in den letzten Wochen etwa 1.200 Verbindungen aus dem Verkauf genommen. Nun kommen weitere 1.700 Flüge dazu. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die Nachfrage weit hinter den Erwartungen liegt. Das Ausmaß der Reduktion entspricht in etwa acht Prozent der Gesamtkapazität. Die sich verschärfenden Einreise- und Quarantänebestimmungen wirken sich bei vielen europäischen Fluggesellschaften äußerst nachteilig auf die Buchungszahlen aus. Bei einigen Anbietern ist nach dem 10. Jänner 2022 faktisch nichts mehr da. Unter anderem Lufthansa, Austrian Airlines, Wizz Air und Ryanair haben bereits reduziert und setzen diverse Destinationen temporär aus. Bei der Lufthansa-Tochter Swiss hat man offenbar zu viele Mitarbeiter abgebaut. Man geht derzeit davon aus, dass zu wenige Flugbegleiter für den Sommerflugplan 2022 vorhanden sind. Laut einem Bericht des Tages-Anzeigers will man nun Beschäftigte, von denen man sich getrennt hatte, wieder zurückholen. Gekündigten soll wieder eine Beschäftigung bei Swiss angeboten werden. Unklar ist aber noch, ob die ursprünglichen Lohnkonditionen fortgeführt werden oder nicht. Viele Flugbegleiter wollen sich nicht impfen lassen Problematisch erweist sich für Swiss, dass rund 200 Flugbegleiter noch keine Impfnachweise vorgelegt werden. Der Carrier will sich ab Ende Jänner 2022 von allen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen haben lassen, trennen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass das Arbeitsverhältnis für rund ein halbes Jahr ruhend gestellt werden kann. Damit will die größte Airline der Schweiz Personen, die sich unsicher sind, eine Bedenkzeit ermöglichen. Gehalt gibt es während dieser allerdings keines.

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Österreich: 133.999 Klimatickets verkauft

Seit dem 26. Oktober 2021 berechtigt das österreichische Klimaticket – je nach Variante – zur Nutzung nahezu aller öffentlicher Verkehrsmittel in der Alpenrepublik. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) erklärte nun, dass bis inklusive 20. Dezember 2021 exakt 133.999 dieser Netzkarten verkauft wurden. Im Gespräch mit der Austria Presseagentur sagte die Politikerin, dass es sich dabei um 73.214 Classic-Klimatickets, 38.210 Jugend-Klimatickets, 20.794 Senioren Klimatickets sowie 1.781 Karten für Menschen mit Behinderungen handeln würde. Etwa 4.092 Personen sollen zusätzlich die aufpreispflichtige Version für Familien gekauft haben. Die genannten Zahlen beziehen sich auf die österreichweit gültige Version “Klimaticket Ö”. In den Bundesländern gibt es auch regionale Ausführungen, die beispielsweise nur für eine Stadt (z.B. Wien) oder ein Bundesland gelten. In der Ostregion gibt es auch Ausführungen, die für Wien, Niederösterreich und Burgenland oder für Niederösterreich und Burgenland gültig sind. Laut Verkehrsministerin Gewessler gibt es zum Absatz der Regio-Varianten noch keine Zahlen. Das Regierungsmitglied bezeichnet die Einführung der österreichweit gültigen Version als großen Erfolg, denn die Nachfrage wäre größer als angenommen. Man ging in den Planungen davon aus, dass im ersten Jahr etwa 100.000 Netzkarten gekauft werden. Dieses Ziel hat man bereits nach wenigen Wochen übertroffen. Möglicherweise hat auch der Early-Bird-Rabatt für einen kräftigen Schub gesorgt, denn je nach Version konnte man jährlich über 150 Euro sparen.

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Klagenfurt: Land Kärnten stemmt sich gegen Aviation-City-Pläne

Um den Flughafen Klagenfurt wird seit vielen Jahren auf politischer Ebene gestritten. Daran änderte auch der mehrheitliche Verkauf an die Lilihill Gruppe des Franz Orasch nichts. Der Mehrheitseigentümer will die so genannte Aviation City errichten, jedoch stemmt sich das Land Kärnten gegen die geplante Form der Finanzierung. Konkret will Lilihill den Klagenfurter Flughafen mit der Errichtung der Aviation City deutlich aufwerten. Die kürzlich vorgestellten Pläne fallen kleiner aus aus unmittelbar nach dem Erwerb der Mehrheit angekündigt. Finanziert werden soll das Bauprojekt unter anderem mit dem Verkauf von Grundstücken, die für den Flugbetrieb nicht notwendig sind. Genau das will Landesrat Martin Gruber (ÖVP) aber verhindern, denn er kündigte bereits an, dass sich das Land Kärnten gegen den Verkauf der nicht betriebsnotwendigen Grundstücke stemmen wird. Gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt hält die öffentliche Hand die so genannte Sperrminorität. Lilihill wollte erst vor einigen Monaten den Klagenfurter Flughafen komplett übernehmen, jedoch sind die Verhandlungen mit den Minderheitsgesellschaftern bislang nicht erfolgreich verlaufen. Die politisch Verantwortlichen argumentieren, dass der Verkauf von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von etwa 48 Quadratmetern an eine Tochtergesellschaft zu wenig einbringen würden. Lilihill verweist auf ein Gutachten und will für die Flächen 17,8 Millionen Euro auf den Tisch legen. Das bedeutet konkret, dass eine andere Lilihill-Tochter der Flughafengesellschaft die Grundstücke abkaufen würde und den Finanzmitteln dann Investitionen am Airport getätigt werden. Die Politik ist aber der Ansicht, dass eine andere Immobiliengruppe mehr Geld bezahlen würde und daher stemmt man sich gegen den Deal. Lilihill zeigt sich aber kompromissbereit und bietet an,

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Supernova Airlines: Private Nova Poshta gründet Frachtfluggesellschaft

Der private Postdienstleister Nova Poshta aus der Ukraine will im April 2022 mit einer eigenen Fluggesellschaft an den Start gehen. Diese wird den Namen Supernova Airlines tragen und befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren. Der Konzern rechnet damit, dass man im April 2022 AOC und Betriebsgenehmigung von der ukrainischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt bekommt. Die Flotte wird zunächst aus zwei Maschinen des Typs Boeing 757-200F bestehen. Wie bereits der Name des Eigentümers vermuten lässt: Es handelt sich um eine neue Frachtfluggesellschaft. Initial will man Cargoflüge ab der Ukraine innerhalb Europas, in Richtung Naher Osten, USA und China anbieten. In der ersten Phase soll fast ausschließlich innerhalb des europäischen Kontinents geflogen werden. Supernova Airlines geht derzeit davon aus, dass China und die USA in etwa ab August 2021 ins Netzwerk aufgenommen werden. Firmenchef der Neugründung ist Yaroslav Krasnozhon. Dieser stand in der Vergangenheit an der Spitze der mittlerweile aufgelösten Ukraine-Tochter von Atlasjet. Der Logistiker Novaya Pochta hat Supernova Airlines im Oktober 2021 gegründet. Das Stammkapital beträgt in Euro umgerechnet in etwa 2.268.356 Euro. Die Flugzeuge sollen in Kiew und Lwiw stationiert werden. Es soll nicht bei zwei Maschinen bleiben, jedoch machte man noch keine näheren Angaben zur Zielgröße der Flotte. Novaya Pochta begründet den Einstieg in die Luftfahrt damit, dass man die Abhängigkeit von Drittanbietern verringern möchte. In erster Linie will man in den Laderäumen Briefe und Pakete transportieren, jedoch wird man auch im Kundenauftrag Fracht befördern. Zuletzt charterte der private Postbetreiber eine von Antonov Airlines betriebene Antonov An-124, um rund 135.000 Pakete aus

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