Jan Gruber

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Jan Gruber

Israel macht die Grenzen wieder dicht

Erst vor wenigen Wochen hat sich Israel nach langer Grenzschließung wieder für ausländische Touristen geöffnet. Damit ist schon wieder Schluss, denn aufgrund der zuerst im südlichen Afrika aufgetretenen Omikron-Variante macht man die Grenzen wieder dicht. Vorerst dürfen nur vollständig geimpfte Staatsbürger Israels einreisen. Diese müssen sich auf den Flughäfen einem PCR-Test unterziehen und am dritten Tag nach der Einreise einen weiteren PCR-Test absolvieren. Bis zum Vorliegen des Befundes des zweiten Coronatests ist eine häusliche Quarantäne einzuhalten. Nicht-Staatsbürger – davon ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz in Israel, die eine häusliche Quarantäne antreten können – benötigen wieder eine Sondergenehmigung für die EInreise. Anschließend findet bis zum Vorliegen der Testergebnisse eine Absonderung in Quarantänehotels statt. Ungeimpfte Israelis werden sieben Tage lang isoliert und können die Quarantäne nur dann verlassen, wenn die Testungen negativ ausfallen. Die Regierung hat bereits zahlreiche Staaten auf dem afrikanischen Kontinent rot eingestuft und teilweise auch Landeverbote erlassen. Derzeit sind die Länder im Norden Afrikas noch nicht betroffen.

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Wegen Crews in Quarantäne: British Airways stellt Hongkong-Flüge ein

Das IAG-Konzernmitglied British Airways hat von den komplizierten Quarantänemaßnahmen in Hongkong, denen auch Flugbesatzungen unterliegen, die Schnauze voll. Der Carrier stellt die Verbindungen in die chinesische Sonderverwaltungszone ein. Hintergrund ist, dass sich zahlreiche BA-Mitarbeiter in Hongkong in Quarantäne befinden. Es gab laut BBC in den letzten Tagen zwei Flüge, bei denen je ein Beschäftigter positiv getestet wurde. Daraufhin soll fast die gesamte Crew in ein staatliches Quarantänezentrum gesteckt worden sein. Somit konnten bereits zwei Flugzeuge die Stadt nicht mehr verlassen, da Piloten und Flugbegleiter sprichwörtlich festsitzen. Für British Airways ist das eine komplizierte und insbesondere teure Angelegenheit, denn je nach Situation müssen Ersatzcrews eingeflogen werden. Diese laufen in Hongkong aber Gefahr ebenfalls in Quarantäne zu landen. Für den Carrier ist das keine Situation mehr unter der Flüge wirtschaftlich durchgeführt werden können. Daher stellt man die Hongkong-Flüge ein. In einer Erklärung schreibt British Airways, dass man die Mitarbeiter, die sich momentan in der chinesischen Sonderwirtschaftszone in Absonderung befinden, unterstützt. Man befolge die Vorschriften der Behörden und sieht die Sicherheit der Passagiere und jene der eigenen Mitarbeiter an oberster Stelle. Aufgrund der Omikron-Variante wurde der Flugverkehr in den Süden Afrikas bereits eingestellt.

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Bann: Marokko verbietet Landungen internationaler Flüge

Wer in Kürze einen Urlaub oder eine Reise nach Marokko geplant hat, sollte sich darauf einstellen, dass diese nicht stattfinden kann. Das afrikanische Land verhängt ein Landeverbot für internationale Passagierflüge. Dies wird mit der Omikron-Corona-Variante begründet. Der Bann tritt morgen kurz vor Mitternacht in Kraft und ist vorläufig für zwei Wochen befristet. In der Vergangenheit zeigte sich aber, dass solche Maßnahmen häufig und noch dazu extrem kurzfristig verlängert werden. Sowohl für Individual- als auch Pauschalreisende bedeutet das, dass in den nächsten zwei Wochen keine Marokko-Flüge stattfinden werden. Nicht betroffen sind Inlandsverbindungen sowie Ferry- und Cargoverbindungen. Derzeit wird noch darüber verhandelt wie Urlauber, die sich momentan in diesem Staat befinden, von den Veranstaltern bzw. Airlines nach Hause geholt werden können. Zuverlässige Informationen gibt es dazu aber nicht. Personen, die sich derzeit in Marokko aufhalten oder aber für die nächsten Tagen oder Wochen eine Reise gebucht haben, sollten dringend Kontakt mit ihrem Tour Operator bzw. ihrer Fluggesellschaft aufnehmen und die weitere Vorgehensweise abklären. Ab dem Inkrafttreten des Banns macht es keinen Sinn bei Flügen nach Marokko überhaupt zum Airport anzutreten. Da es sich um eine behördliche Anordnung handelt, haben Passagiere kein Recht auf Ausgleichszahlungen nach EU-VO 261/2004, wohl aber auf die Rückzahlung von Ticket- und/oder Reisepreis binnen einer Woche.

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Trotz Impfung: Portugal verlangt Coronatest bei der Einreise

Portugals Regierung verschärft mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2021 die Einreisebestimmungen. Auch Geimpfte und Genesene müssen dann einen negativen Coronatest vorweisen. Gleichzeitig benötigen auch Touristen beim Besuch von Bars und Diskotheken nebst Impf- oder Genesungsnachweis einen negativen PCR- oder Antigen-Test. Im Gegensatz zu Bulgarien, das Anfang dieser Woche die Einreisregeln verschärft hat, akzeptiert Portugal dem aktuellen Informationsstand nach auch Antigen-Ergebnisse. Bulgarien besteht auf PCR-Befunde. Sowohl Portugal als auch Bulgarien machen für Geimpfte und Genesene keine Ausnahmen, so dass alle Personen, die einreisen wollen, ein negatives Testergebnis vorweisen müssen. Es bleibt abzuwarten, ob sich auch andere EU-Länder diesen Änderungen anschließen. Das bislang einzige EU-Land, das ausschließlich Geimpfte einreisen lässt, ist der Inselstaat Malta. Bislang hat dieser – trotz hoher Inzidenzen – keine EU-Mitglieder auf die so genannte Dark Red List gesetzt.

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Österreich bannt Passagierflüge aus sechs afrikanischen Staaten

Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigt an, dass die Covid-Einreiseverordnung noch am Freitag erneuert werden soll. Diese wird ein Nonstop-Beförderungsverbot für einige afrikanische Staaten beinhalten, so das Bundesministerium in einer Medienerklärung. „In Österreich kämpfen wir gerade mit den Auswirkungen der Delta-Variante, während sich in Teilen Afrikas bereits eine neue Variante ausbreitet, die Anlass zur Sorge gibt. Wir reagieren rasch und konsequent: Eine verpflichtende Quarantäne für Einreisende aus Südafrika, Lesotoho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini soll dabei helfen, die globale Ausbreitung der neuen Variante zu verlangsamen“, erklärt Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP). Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini werden als so genannte Virusvariantengebiete eingestuft. Einreisen aus diesen Ländern sind daher grundsätzlich untersagt. Österreichische Staatsbürger sind zur Einreise berechtigt, haben aber besonders strenge Quarantäneregelungen (10-tägige Quarantäne, PCR-Test bei der Einreise, Registrierung) einzuhalten. Zusätzlich wird ein Landeverbot für Flüge aus diesen sieben afrikanischen Ländern verhängt. Die Verordnung tritt bereits heute Mitternacht in Kraft. „Durch die schnelle Novellierung der Einreiseverordnung reagieren wir unmittelbar auf die aktuellen Entwicklungen. Uns ist es jetzt besonders wichtig, durch strenge Einreiseregelungen für einen bestmöglichen Schutz zu sorgen. Ebenfalls ist es wichtig, dass auch andere Länder in der Europäischen Union hier schnell handeln. Gemeinsam kann es uns gelingen eine Ausbreitung der neuen Variante zu bremsen“, erklärt Minister Mückstein.

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Deutschland erlässt Defacto-Bann für Südafrika-Flüge

Die Bundesrepublik Deutschland stuft Südafrika wieder als Virusvariantengebiet ein. Damit verbunden sind Einschränkungen im Flugverkehr. Die Airlines sind angewiesen, dass nur noch deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz bzw. Aufenthaltsrecht in Deutschland befördert werden dürfen. Unabhängig vom Impf- der Genesungsstatus ist eine 14-tägige Quarantäne anzutreten. Es gibt keine Möglichkeit sich aus dieser freizutesten. Hintergrund der Maßnahme ist, dass in Südafrika eine neue Variante des Coronavirus gefunden wurde. Deutschland will mit dem defacto-Bann von Nonstopflügen erreichen, dass dieses nicht eingeschleppt wird. Die Regelung tritt in der Nacht von Freitag auf Samstag in Kraft. Deutschland hat in der Vergangenheit derartige defacto-Beförderungsverbote öfters praktiziert. Allerdings sind auch diesmal nur Nonstopflüge erfasst. Bei Umsteige-Verbindungen gelten die Auflagen nicht, weshalb es für Reisende – auch mit Hilfe falscher Angaben in der Einreiseanmeldung – sehr einfach ist die Quarantäne zu umgehen. Weiters steht die Bundesrepublik Deutschland wegen mangelhafter und zum Teil auch gar nicht vorhandener Kontrollen immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik.

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Österreichisches Frauen-Fußballteam fliegt mit Lauda nach Newcastle

Die österreichische Frauen-Fußball-Nationalmannschaft wird am 27. November 2021 auswärts gegen England spielen. Die Damen reisen am Donnerstag mit einem Airbus A320 von Lauda Europe nach Newcastle an. Formell handelt es sich um einen Charterflug der polnischen Konzernschwester Buzz, denn die Sportlerinnen fliegen unter der Flugnummer RR 9925 von Wien nach Newcastle. Es kommt zu einem konzerninternen Subcharter, so dass ein von Lauda Europe betriebener Airbus A320 zum Einsatz kommt. Die Rückreise wird die Frauen-Fußball-Nationalmannschaft nach dem Auswärtsspiel ebenfalls mit einem Flugzeug der maltesischen Ryanair-Tochter antreten. Seit einiger Zeit bemüht sich die Ryanair Group verstärkt um Charterflüge. Dabei werden in erster Linie die Marken Buzz und Lauda Europe genutzt.

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Kohlenstoffdioxid-Ablasshandel wird von Ryanair-Passagieren kaum genutzt

Zahlreiche Fluggesellschaften bieten die Möglichkeit im Zuge der Flugbuchung für Klimaprojekte oder Bäumepflanzen zu spenden an. Dieser “Ablasshandel” ist allerdings branchenweit ein Ladenhüter. Bei Ryanair nutzen diese Option laut Konzernchef Michael O’Leary weniger als ein Prozent der Reisenden. Der Billigflieger ist damit keinesfalls am unteren Ende des Spektrums, denn auch dem Mitbewerber Lufthansa gelingt es trotz zum Teil aufdringlichen Marketings nur äußerst wenige Passagiere zum Spenden an die hauseigene Organisation Compensaid zu bewegen. Firmenchef Carsten Spohr meinte gar, dass er die Spender alle persönlich per Handschlag begrüßen könne. Dabei reagierte er auf eine Frage wie viele Passagiere den “Ablasshandel” nutzen.  Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi polterte vor einigen Wochen massiv gegen derartige Spendenprojekte und sorgte dann für Erheiterung, weil er offensichtlich gar nicht wusste, dass der von ihm geleitete Konzern ebenfalls “Ablasshandel” anbietet und das auch noch auf der Startseite der Homepage.

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Iran: Mahan Air Opfer von dementiertem Hackerangriff

Verschiedene Fluggesellschaften wurden bereits Opfer von Cyberattacken oder aber hatten – zumeist – eigenverschuldete Datenpannen. Nun traf es Anfang der Woche die iranische Mahan Air. Auswirkungen auf den Flugbetrieb hatte der Hackerangriff – zumindest offiziell – nicht. Dennoch gibt es zahlreiche Berichte aus dem Iran, dass es immer wieder zu Unregelmäßigkeiten bei Standard-Prozessen gekommen ist. Diese sollen Verspätungen verursacht haben. Zum Teil musste die Passagierabfertigung manuell durchgeführt werden, da man angeblich keinen Zugriff auf die Daten hatte. Dennoch behauptet das Luftfahrtunternehmen, dass man den Cyberangriff erfolgreich abgewehrt habe. Eigenen Angaben nach habe es in der Vergangenheit wiederholt ähnliche Attacken gegeben. Ganz so wie Mahan Air behauptet scheint es dann doch nicht gewesen zu sein, denn zahlreiche Passagiere behaupten, dass sie Textnachrichten im Namen von Mahan Air erhalten hätten. Scheinbar haben sich die Hacker dem Versandsystem bemächtigt und zum Teil völlig sinnbefreite Mitteilungen an die Fluggäste geschickt. Mahan Air dementiert besonders den Umstand, dass sensible Kundendaten gestohlen worden wären.

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Corendon kündigt Antalya ab Kassel-Calden an

Die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines wird im Sommerflugplan 2022 auch den Flughafen Kassel-Calden anfliegen. Der Carrier beabsichtigt den Regio-Airport zweimal pro Woche anzusteuern. Derzeit plant Corendon Airlines an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag von Antalya aus nach Kassel-Calden zu fliegen. Der Erstflug soll am 4. Juni 2022 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Türkei-Route saisonal bedient werden soll. Die letzten Flüge sind für den 29. Oktober 2022 angekündigt. Aktuell haben weder Corendon Airlines noch die maltesische Tochter Corendon Europe weitere Destinationen ab Kassel-Calden geplant. Diese Information stellt den tagesaktuellen Informationsstand dar und kann sich durchaus noch ändern. Die tatsächliche Aufnahme der Antalya-Flüge ab diesem Regionalflughafen steht ohnehin unter dem Vorbehalt einer wirtschaftlichen Nachfrage.

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