Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines hängt Klagenfurt erneut ab

Die Flugverbindung zwischen Klagenfurt und Wien ist seitens Austrian Airlines mal wieder temporär eingestellt worden. Laut Flughafen Klagenfurt ist der neuerliche Lockdown in Österreich die Ursache dafür. Derzeit ist geplant, dass die Inlandsstrecke bis inklusive 15. Dezember 2021 pausieren soll. Die Wiederaufnahme der Flugverbindung ist seitens Austrian Airlines für den 16. Dezember 2021 geplant. Die Eurowings Flüge von Klagenfurt nach Köln werden nach aktuellem Stand durchgehend angeboten. Die aktuellen Betriebszeiten des Airport Klagenfurt (06:00 – 23:30 Uhr Lokalzeit) werden auch während des Lockdowns beibehalten. Der Kärntner Flughafen ersucht betroffene Austrian-Airlines-Passagiere, dass diese sich mit dem Carrier in Verbindung setzen.

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Delta, Air France-KLM und Lufthansa: Wer bekommt ITA Airways?

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways ist auf der Suche nach einem Partner. Je finanzstärker, desto besser. Der einstige Alitalia-Partner Delta Air Lines kann sich laut lokalen Medienberichten nun vorstellen, dass man sich bei ITA Airways einkauft. Es steht durchaus einiges auf dem Spiel. Der Alitalia-Nachfolger ist nur für ein Jahr provisorisch Mitglied im Skyteam, das von Delta und Air France-KLM dominiert wird. Sollte sich Lufthansa an ITA Airways beteiligen, würde man auf einen Schlag den italienischen Markt in Richtung Star Alliance verlieren. Abgesehen von ein paar Verbindungen der anderen Skyteam-Mitglieder könnte man dann in Italien nicht mehr viel anbieten. In erster Linie geht es da um Feeder und Anschlussflüge. Bei Alitalia wollte sich in den letzten Jahren niemand freiwillig einkaufen. Selbst Etihad Airways hat irgendwann die Lust verloren, was auch zur neuerlichen Insolvenz von Alitalia führte. Bei der Neuaufstellung als ITA Airways ist der Schuldenhaufen in der alten Gesellschaft verlieben. Das Management geht aber davon aus, dass man ohne großen Partner nicht überlebensfähig ist. Zuletzt streute man Lufthansa Rosen. Air France-KLM und Delta wollen Allianz-Wechsel verhindern Allerdings haben auch Air France-KLM und Delta Air Lines ein großes Interesse daran einen möglichen Einstieg des Kranichs zu verhindern. ITA-Chef Alfredo Altavilla ist der Ansicht, dass man standalone nicht überlebensfähig ist. Offenbar gibt es aber deutlich mehr Interesse an einer Beteiligung oder gar einer möglichen Übernahme als ursprünglich angenommen. Lufthansa gilt als Wunschpartner von Altavilla, jedoch verhält man sich in Frankfurt am Main noch sehr zurückhaltend. Bis zuletzt schloss man eine Beteiligung an

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Hahn-Eigentümer HNA Airport Group GmbH ist pleite

Rund um die Pleite des Flughafens Frankfurt-Hahn ist es zu einer weiteren Insolvenz gekommen: Die HNA Airport Group GmbH musste den Weg zum Amtsgericht Bad Kreuznach antreten und wurde ebenfalls unter vorläufige Insolvenzverwaltung gestellt. Das Gericht bestellte – ebenso wie in der Hahn-Pleite – den Frankfurter Juristen Jan Markus Plathner zum vorläufigen Masseverwalter.  Laut Mitteilung das Amtsgerichts Bad Kreuznach ist gegenständliche Gesellschaft jene, die 82,5 Prozent der Anteile am Flughafen Frankfurt-Hahn besitzt. Der Kollaps der chinesischen HNA Group zog auch den Hahn mit in den Strudel. In China wurde die Zerschlagung der Firmengruppe in vier Einzelkonzerne beschlossen. Diese sollen anschließend zu Gunsten der Gläubiger verkauft werden. HNA war in den letzten Jahren auf Einkaufstour und häufte einen enormen Schuldenberg an.

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Ryanair-Chef O’Leary poltert gegen EU-Bürokraten

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary gilt als wortgewaltig. Auch wenn er in den letzten Jahren weniger Kasperl spielt, spart er dafür so gut wie nie mit Kritik an Flughäfen, Behörden und Mitbewerbern. Auch als „Prophet“ ist er gelegentlich tätig und sagt anderen Airlines die Pleite voraus. Nur selten lag er wirklich richtig. Während einer Veranstaltung der Eurocontrol in Brüssel holte der irische Manager mal wieder zum verbalen Rundumschlag aus. Diesmal hatte er die in seinen Augen bürokratische Europäische Union im Fokus. Diese soll die Ursache dafür sein, dass noch immer keine einheitliche Kontrolle des europäischen Luftraums umgesetzt wurde. Für Single-Sky gab es immer wieder Vorstöße, jedoch sind diese bislang stets versandet. Laut O’Leary würden effizientere Flugrouten dazu führen, dass in etwa 20 Prozent des Flugtreibstoffs eingespart werden könnten. Daraus folgert, dass auch der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zurückgehen würde. Bei effizienter Kontrolle des Luftraums könnte man, so der Ryanair-Chef, den Anteil der Verspätungen um etwa 95 Prozent reduzieren. Allerdings erwähnte der umtriebige Ire nicht, dass die überwiegende Mehrheit der unpünktlichen Abflüge nicht aufs Konto der Flugsicherungen geht, sondern von den Airlines aus den verschiedensten Gründen hausgemacht ist. Dass Michael O’Leary kein Freund der angedachten Besteuerung von Kerosin ist, überrascht wohl wenig. Bereits vor einigen Wochen räumte er im Rahmen eines Mediengesprächs, das in Wien stattfand ein, dass er davon ausgeht, dass das aber kommen wird und man sich eben dann damit arrangieren muss. Hoffnungen setzt er auf so genannte SAF-Treibstoffe. Hauptkritikpunkt des Ryanair-Chefs ist, dass er davon ausgeht, dass die Steuereinahmen aus der Besteuerung von

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Südsudan erteilt Let 410, BAe-748 und Antonow-Maschinen Flugverbot

Die Zivilluftfahrtbehörde des seit 2011 unabhängigen Südsudans erteilte den Maschinentypen Antonov An-24, An-26, An-30, British Aerospace BAe-748 sowie Let 410UVP Flugverbot. Davon ausgenommen sind lediglich jene Antonov-Maschinen, die im Auftrag der Vereinten Nationen betrieben werden. Fast ausnahmslos handelt es sich um Flugzeuge, die ganz schön ordentlich in die Jahre gekommen sind. Das Portal CH-Aviation.com berichtet, dass die Regierung des Südsudan ausländischen Betreibern eine Frist eingeräumt hat, um deren Fluggerät, das vom Bann betroffen ist, aus dem Land zu entfernen. Inländische Operator dürfen die im ersten Absatz aufgezählten Maschinentypen nicht mehr einsetzen. Offiziellen Angaben nach wurde die Entscheidung aufgrund des Umstands, dass in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Unfällen passiert sind, getroffen. Dabei waren Maschinen der Hersteller Antonow und Let Kunovice besonders häufig betroffen. Zuletzt crashte am 2. November 2021 eine An-26 kurz nach dem Start in Juba. Die fünf Crewmitglieder sind ums Leben gekommen. Wie lange das Flugverbot andauern wird, ist derzeit noch unklar. Da es sich zum Teil um in die Jahre gekommene Maschinen handelt, ist davon auszugehen, dass auf Ersatz durch moderne Flugzeuge gedrängt wird. Auf der anderen Seite: Die Operators im Südsudan gelten als nicht gerade finanziell gut aufgestellt.

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Sunclass Airlines setzt auf Airbus A330neo

Die Ferienfluggesellschaft Sunclass Airlines beabsichtigt im kommenden Jahr Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330neo einzuflotten. Diese sollen je nach Saison anders bestuhlt werden. Konkret bedeutet das, dass Sunclass im Winter in einer anderen Konfiguration fliegen wird als im Sommer. Eigentümer Ving geht derzeit davon aus, dass der erste Airbus A330-900 gegen Ende 2022 eintreffen wird. Im Winterflugplan 2022/2023 will man das Muster im kommerziellen Flugdienst einsetzen. Sunclass-Chef Torben Østergaard kündigt auch neue Sitze, die gegenüber den momentan verbauten ergonomischer und gemütlicher sein sollen. Bis zur Umflottung auf das neue Muster werden die in die Jahre gekommenen Airbus A330ceo noch fliegen. Derzeit besteht die Flotte von Sunclass Airlines aus acht Airbus A321, einem A330-200 und einem A330-300. Erwartet werden gegen Ende des kommenden Jahres zwei A330-900.

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Austrian Airlines brachte Friedenslicht nach Österreich

Das traditionelle ORF-Friedenslicht landete am Samstag auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Austrian Airlines beförderte es unter der Flugnummer OS860 von Tel Aviv nach Österreich. Bereits seit 35 Jahren wird dieses Jahr für Jahr eingeflogen. Die Aktion ist 1986 auf Initiative des ORF-Landesstudios Oberösterreich entstanden und wird seit den Anfängen von Austrian Airlines unterstützt. „Das Austrian Team setzt jedes Jahr alle Hebel in Bewegung, um den Transport unter höchsten Sicherheitsauflagen zu ermöglichen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Wir freuen uns, dass der Flug des ORF-Friedenslichtes mittlerweile zur Tradition geworden ist und wir kommen dieser Aufgabe als rot-weiß-rote Airline jedes Jahr aufs Neue gerne nach“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino. Das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ hat anschließend den Weg nach Linz ins ORF-Landesstudio angetreten. Austrian Airlines wird es von Österreich weiter nach New York und Montreal transportieren.

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Bremen: ETF Airways will nach Kaninchen-Unfall Schadenersatz einklagen

Ein Kaninchen sorgte im August 2021 dafür, dass die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-LAB auf dem Flughafen Bremen beschädigt wurde. Nun fordert ETF Airways vom Airport Schadenersatz in der Höhe von rund einer Million Euro. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass die betroffene Boeing 737-800 rund eine Woche lang nicht eingesetzt werden konnte und mit einem neuen CFM56-7B27 ausgerüstet werden musste. Die Höhe des Schadens wird mit rund einer Million Euro beziffert. Das Geld will man nun beim Flughafen Bremen einklagen. Eigenen Angaben nach machte sich ETF-Chef Stjepan Bedic auf dem Areal des Bremer Airports auf eine Erkundungstour und will dabei zahlreiche Kaninchen-Höhlen entdeckt haben. Die Security-Mitarbeiter sollen jedoch die Anwesenheit der Tiere verleugnet haben und ihn abgewiesen haben. In weiterer Folge soll der Flughafen Bremen die Haftung für den Vorfall abgelehnt haben. Nun will ETF Airways vor Gericht ziehen und Schadenersatz einfordern. Wie gut oder schlecht die Aussichten sind, ist unklar, denn in der deutschen Judikatur fehlen vergleichbare Fälle. Der Flughafen Bremen wollte zu den Anschuldigungen des kroatischen Carriers keine Stellung beziehen.

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CMA-CGM sichert sich vier A350-Frachter

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte nach der Air Lease Corporation einen zweiten Kunden für die Frachtvariante des A350 gewinnen. Am Freitag wurde verkündet, dass die französische CMA-CGM vier Maschinen dieses Typs bestellt hat. Diese sollen bei CMA-CGM Air Cargo zu Einsatz kommen. Die Flugfrachtsparte des Konzerns wurde erst im Feber dieses Jahres gegründet. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A330-200F, die jedoch (noch) nicht selbst betrieben werden. Diese werden im Rahmen eines Chartervertrags von Air Belgium betrieben. CMA-CGM Air Cargo befindet sich derzeit im Antragsprozess zur Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung. Man will also künftig selbst fliegen. Dazu sicherte man sich vier Frachtflüge des Typs Airbus A350F. Für die Firmengruppe ist Luftfracht ein neues Segment, denn man kommt eigentlich aus der Schifffahrt und hat eine stattliche Flotte von fast 550 Schiffen.

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Russland: Beschädigter Superjet unter dem Hammer

In Russland wird derzeit ein beschädigter Sukhoi Superjet SSJ-100 um rund eine Million U.S.-Dollar versteigert. Die Maschine ist flugunfähig und kann auch nicht mehr repariert werden. Es handelt sich um jenen Superjet von Yakutia Airlines, der im Jahr 2018 nach einem Unfall als Totalschaden abgeschrieben wurde. Wer sich einen Superjet in den Garten stellen möchte oder ein Restaurant eröffnen möchte, könnte voll auf seine Kosten kommen. Allerdings ist im Auktionspreis der Abtransport nicht inkludiert. Auch geht aus den Unterlagen nicht eindeutig hervor was bislang zur Ersatzteilgewinnung ausgeschlachtet wurde. Der betroffene Sukhoi SSJ-100 wurde im Jahr 2012 an Yakutia Airlines ausgeliefert und erlitt im Oktober 2018 einen Landeunfall. Das Fahrwerk kollabierte und Treibstoff ist ausgetreten. Auf den ersten Blick hätte die RA-89011 eventuell repariert werden können, jedoch zeigten die Untersuchungen, dass die Strukturschäden zu schwerwiegend sind. Daher wurde der Regionaljet als Totalschaden abgeschrieben.

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