Jan Gruber

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Jan Gruber

Bulgarien-Einreise: Auch Geimpfte und Genesene brauchen negativen PCR-Befund

Bulgarien verlangt seit Anfang dieser Woche auf von Geimpften und Genesenen einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden, um ohne Quarantäne einreisen zu können. Personen mit EU-Staatsbürgerschaft oder bulgarischem Aufenthaltstitel können die Testung auch vor Ort binnen 24 Stunden nachholen. Entscheidet man sich für die Testung in Bulgarien muss man aber bedenken, dass man zunächst eine zehntägige Quarantäne antritt, die mit dem Vorliegen eines negativen Befunds sofort beendet wird. Bringt man ein negatives Ergebnis aus dem Ausland mit, so wird keine Absonderung verhängt. Zu beachten ist, dass Bulgarien nun explizit auch von Geimpften und Genesenen die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ab Abstrichnahme sein darf. Ausnahmen gibt es für Kinder unter 12 Jahren, die keinerlei Nachweise benötigen. Lastwagen- und Busfahrer haben ebenfalls Erleichterungen. Bulgarien ist einer der ersten EU-Staaten, der Geimpften und Genesenen die Einreise nicht mehr erleichtert, sondern auf einen zusätzlichen PCR-Test pocht. Bislang praktiziert lediglich Malta besonders strenge Einreiseregeln, denn – abgesehen von der Dark Red Zone – lässt man ausschließlich vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen. Kann dies nicht erfüllt werden oder kommt man aus einem Land, das dunkelrot gelistet ist, so ist eine kostenpflichtige Hotelquarantäne anzutreten.

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Cargo: MNG Airlines fliegt von Köln nach New York

Die türkische Frachtfluggesellschaft MNG Airlines fliegt ab sofort dreimal wöchentlich von Köln/Bonn aus nach New York-JFK. Zum Einsatz kommen im Regelfall Maschinen des Typs Airbus A330-300P2F. Es handelt sich um einen Zwischenstopp auf der bestehenden Cargo-Route von Istanbul in die USA. Die Flotte von MNG Airlines besteht aus insgesamt neun Maschinen. Dabei handelt es sich um sieben Airbus A300-600RF, einen A330-200F und einen A300-300P2F. Im August 2022 soll eine zweite Einheit des zuletzt genannten Flugzeugtyps eingeflottet werden. Derzeit fliegt der Carrier sechsmal wöchentlich zwischen Istanbul und New York-JFK. Auf drei Umläufen wird nun ein Zwischenstopp auf dem deutschen Flughafen Köln/Bonn eingelegt. „Wir freuen uns sehr, unser Flugprogramm in Europa zu verstärken und auf New York JFK auszudehnen. Wir haben hohe Erwartungen an die Zukunft von MNG Airlines mit dieser neuen A330-300 P2F“, erklärt Firmenchef Sedat Ozkazanc. Kölns Flughafendirektor Johan Vanneste fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass unser langjähriger Frachtairline-Partner MNG Airlines seine Präsenz auf der CGN deutlich ausbaut. Vor allem die deutschen und BeNeLux-Exporteure werden von den neuen JFK-Flügen profitieren.“

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Ryanair kündigt Basis auf Madeira an

Bislang fliegt Ryanair das portugiesische Funchal nicht an. Das änderte sich diese Woche, denn zu Präsentationszwecken wurde eine Boeing 737 Max 200 eingeflogen. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 wird der Billigflieger eine neue Basis auf der Insel errichten. Vorerst werden zwei Boeing 737 stationiert, wobei das Firmenchef Eddie Wilson nicht näher erklärte, ob es sich um NG- oder Max-Modelle handeln wird. Von Funchal aus sollen insgesamt zehn Ziele, darunter auch das deutsche Nürnberg, angeflogen werden. „Wir freuen uns, die Eröffnung unserer neuen Basis in Madeira bekannt zu geben, die die Verbindung zu 10 neuen Zielen durch 2 Flugzeuge und 40 wöchentliche Flüge bietet und Madeira mit Städten wie London, Paris, Dublin, Mailand und Manchester verbindet das Jahr. Diese 200-Millionen-Dollar-Investition wird nicht nur Portugals Wirtschaft ankurbeln, indem sie zum Wachstum des regionalen Tourismus beiträgt, sondern auch mehr als 60 direkte Arbeitsplätze in der Region und mehr als 400 indirekte Arbeitsplätze vor Ort auf Madeira schaffen“, so Wilson. Ryanair-Ziele ab Madeira auf einen Blick: Brüssel Charleroi Dublin Lissabon London-Stansted Manchester Marseille Mailand Bergamo Nürnberg Paris Beauvais Porto

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Kiew: Air Ocean Airlines hat Linienflüge mit An-148 aufgenommen

Die neu gegründete Air Ocean Airlines hat offiziell den Linienflugbetrieb aufgenommen. Von der Homebase Kiew-Schuljany aus fliegt man nun nach Saporischschja und Lwiw. Dabei tritt man in den direkten Wettbewerb mit Motor Sich Airlines bzw. nach Lwiw zusätzlich auch mit dem Billigflieger Bees Airlines. Zunächst will Air Ocean Airlines ein dichtes Inlandsnetz aufziehen. Ab Kiew-Schuljany sind auch Flüge nach Chernivtsi geplant. Von Lwiw aus will man nach Dnipro und Kharkiw fliegen. International sind die Strecken Kiew Schuljany-Amman sowie Chernivtsi-Istanbul geplant. Die Flotte des neuen Carriers besteht aus zwei Antonov Аn-148-100-Е. Diese sind mit 75 Sitzplätzen bestuhlt und wurden in der Ukraine gefertigt. Der Mitbewerber Motor Sich Airlines fliegt mit betagten Turbopropflugzeugen des Typs Antonov An-24. Mit diesem Carrier konkurriert man ab Kiew-Schuljany auf den Strecken nach Saporischschja und Lwiw. Zusätzlich hat man in die zuletzt genannte Stadt auch Bees Airlines mit Boeing 737-800 als Mitbewerber. Flugplan von Air Ocean Airlines auf einen Blick: Destination Departure Arrival Days of week Kyiv – Zaporizhzhya 19:00 20:00 Mon.,Tue.,Wed.,Thu., Fri.,Sat.,Sun. Zaporizhzhya – Kyiv 08:10 09:10 Mon.,Tue.,Wed.,Thu., Fri.,Sat.,Sun. Chernivtsi – Kyiv 07:30 08:30 Mon.,Tue.,Fri. Kyiv – Chernivtsi 19:00 20:00 Mon.,Tue., Fri. Kyiv – Lviv 10:00 11:00 Mon.,Tue.,Wed.,Thu.,Fri.,Sat.,Sun Lviv – Kyiv 17:00 18:00 Mon.,Tue.,Wed.,Thu.,Fri.,Sat.,Sun Lviv – Kharkiv 12:30 13:45 Thu., Sun. Kharkiv – Lviv 14:45 16:00 Thu., Sun. Lviv – Dnipro 12:05 13:20 Mon., Fri. Dnipro – Lviv 14:45 16:00 Mon., Fri.

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Israel pumpt frisches Geld in Fluggesellschaften

Die israelischen Fluggesellschaften El Al, Arkia und Israir erhalten neuerlich finanzielle Unterstützung seitens der Regierung. Das zuerst genannte Unternehmen erhält einen Zuschuss in der Höhe von umgerechnet 30 Millionen U.S.-Dollar. Dieser ist an die Bedingung genknüpft, dass Mehrheitseigentümer Kenny Rosenberg mindestens den gleichen Betrag in das Unternehmen steckt. Angesucht hatte El Al um 100 Millionen U.S.-Dollar, jedoch bewilligte die Regierung nur den im ersten Absatz genannten Betrag. Arkia und Israir erhalten keine direkte Staatshilfe, sondern lediglich garantierte Kredite. Hierfür stellt Israels Regierung Bürgschaften in der Höhe von maximal 44 Millionen U.S.-Dollar bereit. Auch diese beiden Fluggesellschaften sind aufgrund der langwierigen Grenzschließung, die erst kürzlich auch für Ausländer aufgehoben wurde, stark angeschlagen.

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China will Preighter-Flüge verbieten

Die chinesische Regierung hat so ganz und gar keine Freude damit, dass seit dem Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Fluggesellschaften Passagierflugzeuge als Behelfsfrachter einsetzen. Die Zivilluftfahrtbehörde plant diese Praxis ab dem kommenden Jahr zu untersagen. Zahlreiche Airlines, darunter auch beispielsweise Austrian Airlines und Condor, haben zu Beginn der Corona-Pandemie Flugzeuge, mit denen eigentlich Passagiere befördert werden, durch das Entfernen der Sitze zu so genannten „Preightern“ verwandelt. Die Nachfrage war hoch und aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Staaten gab es auch kaum eine andere Möglichkeit zumindest ein bisschen Geld verdienen zu können. Während Austrian Airlines zwischenzeitlich die betroffenen Maschinen wieder in den Passagierdienst gestellt hat, fliegen andere Anbieter immer noch mit Preightern. China ist das ein Dorn im Auge. Daher will man die Nutzung von Passagierflugzeugen als Frachter untersagen. Ginge es allein nach den Vorstellungen der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde dann würde der Bann sofort greifen. Doch auch in der Volksrepublik China muss man erkennen, dass die vielen Waren, die in so ziemlich die gesamte Welt exportiert werden, ohne die Hilfe der Preighter schlichtweg liegen bleiben würden. Daher hat man sich nun zum Kompromiss durchgerungen, dass Behelfsfrachter noch während der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 eingesetzt werden dürfen. Danach soll aber Schluss sein, sofern sich die Regierung nicht zu einer neuerlichen Verlängerung durchringen kann.

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Toronto: Waltzing Matilda Aviation geht auf die Linie

Die Bedarfsfluggesellschaft Waltzing Matilda Aviation zieht es ins Liniengeschäft. Unter dem Namen Connect Airlines will der Businessjet-Operator mit einer DHC Dash 8-400 ab dem Toronto Billy Bishop Airport aktiv werden. Bislang ist Waltzing Matilda Aviation in der Business Aviation tätig. Das Unternehmen hält den Einstieg ins Liniengeschäft für den nächsten logischen Expansionsschritt. Hinsichtlich der geplanten Strecken gibt man sich noch bedeckt. Lediglich erklärt der Carrier, dass man Toronto mit „zahlreichen Geschäftszentren im Nordosten und Mittleren Westen der USA verbinden“ will. Als Fluggerät setzt man auf Turboprop-Flugzeuge, die auf dem innerstädtischen Toronto Billy Bishop Airport stationiert werden sollen. In erster Linie will man Geschäftsreisende ansprechen und daher die künftigen Destinationen zumindest im doppelten Tagesrand bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll in Kürze aufgenommen werden.

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Air Malta verabschiedet sich von A321XLR-Plänen

Mit dem Maschinentyp Airbus A321XLR wollte Air Malta neue Märkte erschließen und auf die Langstrecke gehen. Bestellt hat man bislang kein derartiges Flugzeug und das hat auch seinen guten Grund: Das Projekt wird nicht mehr weiterverfolgt. Im Gespräch mit CH-Aviation.com bestätigte Executive Chairman David Curmi, dass man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren wird und die Langstreckenambitionen in der Schublade verschwunden sind. In weiterer Folge bedeutet das auch, dass der Maschinentyp Airbus A321XLR nicht zur Flotte von Air Malta stoßen wird. Ursprünglich war geplant, dass die Long Haul Operation von der Konzernschwester Malta MedAir im Rahmen eines Wetlease-Vertrags durchgeführt werden soll. Auch das wird nicht erfolgen, denn der kleinere der beiden Staatscarrier soll sich anders entwickeln als ursprünglich geplant. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften wurde bereits stark zurückgefahren und verblieben ist nur, dass der einzige MaltaMedAir-A320 über Air Malta geleast wird. Auch damit ist bald Schluss, denn die Maschine wird durch einen werksneuen Airbus A320neo ersetzt. Dieser wurde vor einigen Wochen direkt beim Hersteller bestellt. Das Geschäftsmodell von Malta MedAir basiert weiterhin auf Charter und Linienstrecken auf eigene Rechnung. Die vormaligen ACMI-Dienstleistungen für Air Malta werden nicht mehr erbracht. Das hindert jedoch die Regierung nicht daran regelmäßig Druck auf die Belegschaft des größeren der beiden Staatscarrier auszuüben und mit der Verlagerung von Strecken zu Malta MedAir zu drohen. Die kleine Airline gilt im direkten Vergleich mit Air Malta als kostengünstiger. Allerdings kritisieren lokale Gewerkschaften auch, dass die Beschäftigungsverhältnisse teilweise prekär sein sollen. So soll man beispielsweise auch Honorarpiloten einsetzen. Diesen

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Singapore Airlines brachte Boeing 737 Max 8 in die Luft

Bei Singapore Airlines gab es am Dienstag eine Premiere, denn das Unternehmen führte den ersten Boeing-737-Max-Flug in der Firmengeschichte durch. Dabei kam die 9V-MBC auf der Strecke Singapur-Phuket-Singapur zum Einsatz. Es handelt sich um die erste Rotation auf dem AOC von Singapore Airlines. Zuvor hatte die mittlerweile nicht mehr existierende Tochtergesellschaft Silk Air dieses Muster in Betrieb, jedoch mussten die sechs bereits übernommen Exemplare bedingt durch das weltweite Flugverbot über einen langen Zeitraum hinweg abgestellt werden. Da Silk Air in Singapore Airlines fusioniert wurde, befinden sich nun die Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 auf dem AOC der Mainline. Somit wurde am Dienstag der erste offizielle SIA-Max-Flug durchgeführt. Die 9V-MBC flog sowohl am Vormittag als auch am Abend (jeweils Lokalzeit) von Singapur nach Phuket und wieder zurück.

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Eurowings und Wizz Air dünnen Österreich-Flugplan aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verspürt eigenen Angaben nach aufgrund des aktuellen Lockdowns einen Einbruch der Nachfrage auf dem österreichischen Markt. Daher fährt man das Angebot wieder zurück. Besonders hart trifft die Entscheidung die Flughäfen Graz und Düsseldorf, denn die ab diesen Airports angebotenen Deutschland-Strecken pausieren bis mindestens 10. Jänner 2022. Ab den anderen österreichischen Flughäfen dünnte man das Angebot aus. Gegenüber Airliners.de erklärte ein Sprecher von Eurowings, dass man aufgrund des österreichischen Lockdowns eine neuerliche Reisezurückhaltung verspüre. Daher fahre man die „Kapazitäten für Flüge von und nach Österreich herunter“. Auch der Mitbewerber Wizz Air hat auf zahlreichen Strecken Ausdünnungen vorgenommen. Einige Routen pausieren temporär. Seitens Ryanair heißt es, dass man momentan am Flugplan festhalte und keine Kürzungen oder Streichungen geplant sind. Austrian Airlines setzte ebenfalls den Rotstift an, denn zum Beispiel befindet sich die Klagenfurt-Strecke schon wieder in einer „Lockdown-Pause“.

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