Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines: B767 OE-LAW hat Wien verlassen

Die zuletzt von Austrian Airlines betriebene Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAW wurde am Donnerstag ausgeflogen. Als OS1471 hat das Langstreckenflug den Flughafen Wien-Schwechat mit dem Ziel St. Athan verlassen. Nach rund drei Stunden Flugzeit hat die OE-LAW ihr Ziel im Vereinigten Königreich erreicht. Dort droht dieser Boeing 767 die Zerlegung zum Zweck der Ersatzteilgewinnung. Austrian Airlines hat auch diese Maschine an einen Verwerter verkauft. Die OE-LAW wurde im August 1992 an Lauda Air ausgeliefert. Der ursprüngliche Taufname war Ayrton Senna. Kurzzeitig war das Flugzeug im Wetlease bei Lauda Air Italy im Einsatz. Im Zuge der Übertragung fast aller Lauda-Air-Maschinen in das AOC von Austrian Airlines stieß diese Boeing 767-300ER im Jahr 2005 zur AUA-Flotte und war bis zuletzt unter dem Taufnamen China in der Luft. Im Zuge der Verkleinerung der Langstreckenflotte trennte sich Austrian Airlines auch von der OE-LAW. Diese wurde an Monocoque Diversified Interests verkauft. Der Käufer ist auf die Gewinnung von Ersatzteilen aus gebrauchten Flugzeugen spezialisiert. Das Unternehmen hat auch die OE-LAX sowie die OE-LAT übernommen.

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French Bee kündigt Orly-Los Angeles an

Die französische Fluggesellschaft French Bee kündigt die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Paris-Orly und Los Angeles an. Diese soll ab April 2022 zunächst viermal pro Woche bedient werden. Derzeit ist geplant, dass ab Juli 2022 auf sechs wöchentliche Umläufe aufgestockt werden soll. Der Carrier plant auf der rund 5.700 Meilen langen Strecke den Maschinentyp Airbus A350 einzusetzen. Es handelt sich um die erste Route zur Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Unternehmen erklärt auch, dass noch weitere Ziele in dieser Region der USA folgen könnten. Man wird in den direkten Wettbewerb mit Air France und Air Tahiti treten, denn beide Carrier haben das Ziel Los Angeles im Angebot. In der Vergangenheit wurde diese auch von Norwegian bedient, jedoch zog sich das genannte Luftfahrtunternehmen vollständig von der Langstrecke zurück und ist deutlich geschrumpft. French Bee will in Kooperation mit Air Alaska auch Anschlüsse anbieten. Mit dem U.S.-amerikanischen Carrier hat man ein entsprechendes Interline-Abkommen unterfertigt. Codeshares unterhält man noch nicht. Auf der Langstrecke setzt French Bee insgesamt vier Airbus A350-900 ein. Man wartet auch auf die Auslieferung von zwei A350-1000. Diese sollen mit 488 Sitzplätzen bestuhlt werden. Weitere Strecken, die French Bee ab Paris-Orly anbietet sind: Newark, Réunion und Tahiti (via San Francisco).

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Cargojet bestellt Umbau-Frachter bei Mammoth Freighters

Das Luftfahrtunternehmen Cargojet wird der Launching Customer für den von Mammoth Freighters angebotenen B777-Umbau Boeing 777-200LRMF. Die Frachtfluggesellschaft unterzeichnete einen Vertrag über zwei Exemplare dieses Typs. Weiters sicherte man sich Optionen über zwei B777-300ERMF sowie zwei weitere B777-200LRMF. Das erste Flugzeug, das an Cargojet übergeben wird, wird die Maschine mit der Seriennummer 29742 sein. Der Umbauprozess soll Mitte des kommenden Jahres starten. Mit der Auslieferung ist im zweiten Halbjahr 2023 zu rechnen. Mammoth Freighters bietet die Konvertierung von Passagierflugzeugen der Typen Boeing 777-200 und B777-300 in Frachter an. Dabei verspricht das Unternehmen eine besonders hohe Cargokapazität.

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ATR verkauft Flugzeuge nach Afrika, Japan und Korsika

Der europäische Flugzeugbauer ATR konnte während der Dubai Air Show einige Neubestellungen an Land ziehen. Beispielsweise entschied sich Air Corsica für die Anschaffung von fünf ATR72-600. Aus Japan konnte man Toki Air für die neue ATR42-600S begeistern. Dabei handelt es sich um eine spezielle Variante mit besonderen Eigenschaften, die das Starten und Landen auf ultrakurzen Pisten ermöglichen sollen. Afrijet entschied sich für die Bestellung von drei ATR72-600. Der Carrier aus Gabun hat bereits zwei ATR42 und drei ATR72 in Betrieb. Weiters besteht die Flotte aus einer Boeing 777. Die Neuzugänge sollen ältere Turbopropflugzeuge ersetzen.

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Sommer 2022: Condor setzt stark auf Palma de Mallorca

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommer 2022 rund 125 Flüge pro Woche nach Palma de Mallorca anzubieten. Neu fliegt man ab Wien, Nürnberg und Friedrichshafen. Ab anderen Airports stockt man die Frequenzen auf. Das Unternehmen hat sich selbst zu „Deutschlands beliebtestem Ferienflieger“ ernannt. Condor ist jedoch auch jene Fluggesellschaft, die in der günstigsten Tarifklasse die strengsten Handgepäckbestimmungen bietet. Man gesteht den Passagieren die im Vergleich kleinsten Dimensionen zu und unterbietet selbst die „kleine Tasche“, die Ryanair und Wizz Air zulassen. Nähere Einzelheiten hierzu im Vergleich unter diesem Link. „Der Nachholbedarf nach Urlaubsreisen wird im kommenden Sommer riesig sein. Mit der deutlich erhöhten Flugfrequenz reagieren wir auf die starke Nachfrage von Reiseveranstaltern, Reisebüros sowie Individualreisenden und bieten mehr Verbindungen nach Mallorca an als je zuvor“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir freuen uns, zu unseren bereits bestehenden Abflügen ab Deutschland, nun auch Nürnberg und Friedrichshafen ergänzen zu können und unseren Gästen von dort ideale Verbindungen zum Lieblingsziel der Deutschen anbieten zu können.“ Palma-Abflugorte auf einen Blick: Frankfurt: Vier Mal täglich Düsseldorf: Fünf Mal täglich München: Zwei Mal täglich Hamburg: Zwei Mal täglich Stuttgart: Täglich Leipzig/Halle: Täglich Nürnberg: Täglich Friedrichshafen: Dienstag, Donnerstag, Samstag Zürich: Täglich Wien: Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag

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Jetlines will mit A320 von GlobalX starten

Das kanadische Unternehmen Jetlines will im März 2022 mit einem von GlobalX gecharterten Airbus A320 den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst geht man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, befindet sich jedoch bereits im Antragsverfahren für AOC und Betriebsgenehmigung. Sobald man die behördlichen Zulassungen in der Tasche hat will man die Routen selbst mit Airbus A320 bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll im Dezember 2021 aufgenommen werden. Zunächst hat man Charterflüge ab Toronto nach Miami und Fort Lauderdale im Angebot. Derzeit geht man davon aus, dass die Strecken für zunächst sechs Wochen von GlobalX bedient werden. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen war ursprünglich die Muttergesellschaft von Jetlines. Allerdings trennte man sich im Juni 2021 von der Beteiligung. Die Flotte von GlobalX besteht derzeit aus zwei Airbus A320 und einem A321. Man plant im kommenden Jahr mit bis zu zehn A321F in das Frachtgeschäft einzusteigen. Auch die Passagierflotte soll auf etwa zehn Maschinen ausgebaut werden.

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ITA-Chef biedert Übernahme durch Lufthansa an

Die Führung des Alitalia-Nachfolgers ITA Airways biedert sich zunehmend dem Mitbewerber Lufthansa an und hofft nun darauf in deren Firmengruppe „aufgenommen“ zu werden. In einem Interview mit dem Handelsblatt wirbt Firmenchef Alfredo Altavilla regelrecht darum übernommen zu werden. „Es wäre falsch, eigenständig zu bleiben, weil wir im Vergleich zu den drei grossen in Europa tätigen Airline-Gruppen immer zu klein wären. Wir sind eine hübsche Junggesellin, die viele Verehrer hat“, so der Manager gegenüber dem Handelsblatt. Er hofft darauf, dass sich Lufthansa für einen Kauf des Alitalia-Nachfolgers interessiert. Laut italienischen Medien soll es parallel bereits erste Gespräche mit Air France-KLM geben. Der französisch-niederländische Konzern war am Vorgänger Alitalia beteiligt, hatte jedoch irgendwann die Lust verloren und sich nur noch wenig eingebracht. Zuletzt soll es Treffen gegeben haben, die in lokalen Medien als regelrechte Geheimtreffen dargestellt wurden. Klar ist aber, dass das ITA-Management erkannt hat, dass man ohne starken Partner nur beschränkt überlebensfähig ist und schon bald in Alitalia-Tradition hohe Verluste einfliegen würde. Der italienische Markt ist stark umkämpft und besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke sind Easyjet, Ryanair, Wizz Air, Blue Air und Volotea stark vertreten. Altavilla hofft, dass man als Teil einer internationalen Firmengruppe im Jahr 2023 schwarze Zahlen einfliegen kann. Er nannte keinen Favoriten, durch den man übernommen werden möchte. Die Andeutung hat aber ziemlich klar: Lufthansa sollte es im Idealfall werden. Ausweichend meint der Manager nur: „schön und reich“ solle der künftige Partner sein. Und dann streut er schon Rosen: Die Geschäftsmodelle Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels

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Nigeria: Ibom Air bestellt zehn Airbus A220

Die sich im Eigentum der Regionalregierung von Akwa Ibom (Nigeria) befindliche Ibom Air unterzeichnete während der Dubai Air Show eine Fixbestellung über zehn Airbus A220. Damit wird die Teilflotte des Carriers auf zwölf Exemplare anwachsen. Ibom Air hat bereits zwei A220-300 in Betrieb. Diese tragen die Registrierungen SU-GFA, SU-GFD. Weiters besteht die Flotte aus fünf Bombardier CRJ-900, die noch das Rückgrat bilden. Diese sollen durch die Neuzugänge ersetzt werden, so dass die Flotte netto um fünf Maschinen ausgebaut wird. „Als Organisation freuen wir uns bei Ibom Air über das steile Wachstum, das wir in etwas mehr als zweieinhalb Jahren seit Aufnahme unserer Geschäftstätigkeit erzielt haben, ein Wachstum, das hauptsächlich auf die massive Akzeptanz unseres Produkts und unserer Marke durch das nigerianische inländische Flugpublikum zurückzuführen ist. Die Aufnahme des A220 in unsere Flotte wird unsere Wachstumsstrategie unterstützen und die betriebliche Effizienz steigern. Es wird unseren Passagieren auch mehr Platz und ein verbessertes Kabinenerlebnis bieten, als ein Mehrwert für unsere Wahl“, so Ibom-Air-Chef Mfon Udom.

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