Jan Gruber

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Jan Gruber

Nice Places: Kabakum Beach – Ruhe statt Party am Goldstrand

Der sich nahe der Stadt Varna befindliche Goldstrand hat mittlerweile den zweifelhaften Ruf als „neuer Ballermann“ oder „Billig-Ballermann“. Das führt leider dazu, dass die gesamte Küstenregion in etwas schiefem Licht steht. Völlig zu Unrecht, denn nur drei Kilometer entfernt befindet sich ein wunderschöner Strand, der der alle Vorurteile widerlegt. Der Kabakum-Strand ist international weniger bekannt als der Goldstrand. Das liegt definitiv auch daran, dass es hier ruhig und chillig zugeht, während am in der Ortschaft Golden Sands zunehmend der Party- und Sauftourismus die Oberhand gewinnt. Auch ist der Markt auf der Uferpromenade bezüglich Produktfälschungen so auffällig geworden, dass die Zollbehörden einiger Länder das Gepäck von Varna-Reisenden genauer unter die Lupe nehmen. Wer auf Party-Urlaub steht wird im Ort Goldstrand auf jeden Fall fündig. Für wen das aber so ganz und gar nichts ist, der sollte den Kabakum Beach bei der Urlaubsplanung ernsthaft unter die Lupe nehmen, denn diese Region ist äußerst ruhig. Saufgelage und Parties am Strand gibt es hier nicht. Ganz im Gegenteil: Abgesehen von ein paar wenigen Hotels und einem Sessellift gibt es hier auch so ziemlich gar nichts. Das sollte man berücksichtigen, denn der nächste Supermarkt ist einen sehr langen Fußmarsch in Richtung Golden Sands entfernt. Ruhiger Strand ohne Party-Urlauber Der Kabakum Beach ist ein sehr großer, aber auch in der Hauptsaison wenig frequentierter Sandstrand am Schwarzen Meer. Hier trifft man lediglich auf Hotelgäste und ein paar Einheimische, die die Ruhe dieser Gegend genießen. Getränke und kleine Snacks gibt es an den kleinen Bars, die von den

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Für 4,4 Milliarden Euro: Orban-Regierung will Flughafen Budapest zurückkaufen

Die Regierung von Viktor Orban will den Flughafen Budapest wieder in ungarische Hände bringen. Offen ist noch, ob der Staat direkt oder über den Erdölkonzern MOL oder aber eine dem Premierminister nahestehende Immobiliengruppe erwerben soll. Geboten werden nun 4,44 Milliarden Euro. Derzeit ist der größte Airport Ungarns in den Händen von AviAlliance, Malton Investment und Caisse de dépôt et placement du Québec. Die Regierung bot im Vorjahr rund drei Milliarden Euro für den Rückkauf, jedoch war dies den Eigentümern offenbar zu wenig. Welch hohe Priorität Viktor Orban dem Projekt einräumt, zeigt das nun auf 4,4 Milliarden Euro nachgebesserte Angebot. Laut lokalen Medienberichten könnte Ungarn somit eine Jahresrate an EU-Förderungen für den Rückkauf des Budapester Flughafens in die Hand nehmen. Fix ist aber nur, dass der Staat künftig „mindestens 51 Prozent“ halten will. Am liebsten wäre aber das vollständige Eigentum, doch könnte man dieses auch über MOL oder die Orban nahestehende Indotek-Gruppe realisieren. Seitens der ungarischen Regierung wird argumentiert, dass man in den Airport investieren will und diesen mit neuen Terminals, Abstellflächen für Autos, Hotel sowie Frachteinrichtungen ausrüsten will. Auch soll das seit einigen Jahren stillgelegte Terminal 1 in moderner Form wieder ans Netz gehen. Ob es renoviert wird, abgerissen wird oder aber ein Neubau daneben entsteht, wurde nicht kommuniziert. Generell ist man sehr zurückhaltend was Details zu den Zukunftsplänen anbelangt. Der Flughafen Budapest wurde im Jahr 2005 privatisiert. Seither wechselte die Betreibergesellschaft wiederholt die Besitzer. Derzeit halten AviAlliance 53,44 Prozent, Malton 23,33 Prozent und Caisse de depot et placement du

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Kimaticket bei Regiojet: Sitzplatz-Reservierung erforderlich

Die tschechische Privatbahn Regiojet nimmt am neuen Klimaticket teil. Während Westbahn und Österreichische Bundesbahnen mehr oder weniger klar kommuniziert haben unter welchen Bedingungen die Netzkarte akzeptiert wird, ist man bei Regiojet bis zuletzt zurückhaltend gewesen. Gegenüber Aviation Direct bestätigte ein Firmensprecher, dass man das Klimaticket in den Regiojet-Zügen bis zum jeweiligen Grenzbahnhof akzeptiert. Auf der Strecke nach Prag ist das Břeclav und in Richtung Budapest ist es Hegyeshalom. Konkret bedeutet das, dass man ab Wien bis zu den genannten Bahnhöfen, auch wenn sich diese im Ausland befinden, mit dem Klimaticket keinen Fahrschein kaufen muss. Fährt man allerdings weiter, so muss ein reguläres Ticket ab dem Grenzbahnhof zum Ziel in Tschechien bzw. Ungarn gekauft werden. Generell nicht gültig ist das Klimaticket in den Regiojet-Fernbussen, die ab Wien beispielsweise nach Prag, Brünn, Bratislava, Györ und Budapest verkehren. Ein Sprecher bestätigte, dass nur die Züge und nicht die Busse mit dem Klimaticket genutzt werden können. Um die neue österreichische Netzkarte bei Regiojet in Richtung Tschechien bzw. Ungarn (und umgekehrt) einsetzen zu können, muss man eine Sitzplatzreservierung erwerben. Diese kostet in der Standard-Klasse etwa zwei Euro bzw. in der Relax-Class 2,80 Euro. Erwirbt man diese nicht, so kann man laut dem Regiojet-Sprecher nur dann befördert werden, wenn es im Zug, in den man einsteigt, freie Plätze gibt. Kostenpflichtige Sitzplatzreservierung für den Bordservice notwendig Der Medienreferent wies im Gespräch mit Aviation Direct auf einen besonderen Umstand hin, der spezifisch für dieses Eisenbahnunternehmen ist: „Ohne die Sitzplatzreservierung haben die Passagiere eine eingeschränkte Nutzung des Borddienstes. Sie

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Wien: Türkei-Angebot für den Sommer 2022 nimmt Gestalt an

Mittlerweile strecken die türkischen Fluggesellschaften mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2022 ab Österreich. Dieser nimmt langsam Gestalt an, denn das Angebot soll gegenüber dem momentanen Status erweitert werden. Bis zum Sommer 2022 fließt sprichwörtlich noch viel Wasser die Donau hinab, weshalb damit zu rechnen ist, dass der Flugplan noch angepasst werden könnte. Dies kann sowohl in Richtung Erweiterungen als auch Kürzungen gehen. Gerade auf der Strecke zwischen Wien und Istanbul werden traditionell eher kurzfristig zusätzliche Angebote aufgelegt. Turkish Airlines plant während der Sommerferien 2022 ab Wien-Schwechat auch nach Samsun-Çarşamba, Kayseri, Trabzon und Gaziantep zu fliegen. Diese sollen überwiegend einmal wöchentlich in der Nacht durchgeführt werden. Nach Istanbul (IST) sind bis zu drei wöchentliche Nachtflüge geplant. Abgesehen von der Metropole am Bosporus ist derzeit vorgesehen, dass die genannten Ziele hauptsächlich während der Sommerferien bedient werden sollen. Der Mitbewerber SunExpress plant zwischen 30. Juni 2021 und 8. September 2022 einmal wöchentlich mit Boeing 737-800 das Ziel Samsun-Çarşamba anzubieten. Die Flüge sind derzeit für den Verkehrstag Donnerstag geplant und sollen nachmittags durchgeführt werden. Die Reisezeit zu dieser Destination beträgt in etwa zwei Stunden und 40 Minuten. Ebenso wird SunExpress das Ziel Kayseri im Programm haben. Zwischen 8. Juni 2022 und 7. September 2022 will man jeweils am Verkehrstag Mittwoch fliegen. Man tritt aber nicht nur in den Wettbewerb mit Hälfte-Eigentümer Turkish Airlines, sondern auch mit Corendon und Pegasus. Der zuletzt genannte Carrier plant in der Zeit von 30. März bis 21. September 2022 mit Airbus A320 jeweils mittwochs einen Nachtflug durchzuführen.

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Salzburg: Turkish bringt Ordu-Giresun zurück

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines plant im Sommerflugplan 2022 die Destination Ordu-Giresun wieder nonstop ab dem österreichischen Salzburg anzubieten. Derzeit ist geplant, dass diese Route mit Boeing 737 Max 8 bedient werden soll. Es handelt sich um eine saisonale Strecke, die während der Sommerferien angeboten wird. Der Erstflug ist für den 1. Juli 2022 angekündigt. Jeweils am Verkehrstag Freitag soll bis 9. September 2022 geflogen werden. Der Flug TK 1447 von Ordu-Giresun erreicht die Mozartstadt gegen 20 Uhr 00 Lokalzeit. Zurück in die Türkei geht es als TK 1448 um 21 Uhr 00. Die Ankunft ist am Folgetag und 1 Uhr 20 Lokalzeit. Laut Turkish Airlines beträgt die Flugzeit rund drei Stunden und 20 Minuten.

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Reaktion: Flughafen Wien wirft Greenpeace „plumpe Propaganda“ vor

Österreichs größter Flughafen, Wien-Schwechat, reagiert auf eine Aussendung der Umweltorganisation Greenpeace und widerspricht dieser diametral. In der Headline der Medienerklärung spricht der Airport gar von „plumper Propaganda“. Das Klimathema ist generell sehr heikel und es werden die unterschiedlichsten Ansichten vertreten. Aus diesem Grund bringt Aviation Direct die Informationen von Greenpeace und der Flughafen Wien AG in zwei separaten Artikeln, die zeitgleich erscheinen. Um Lesern größtmögliche Entscheidungsmöglichkeiten bieten zu können, wurden die Artikel auch von unterschiedlichen Redakteuren des Aviation Direct Teams bearbeitet. Die Sichtweise der Umweltschutzorganisation ist unter diesem Link zu lesen. Die Flughafen Wien AG bezieht sich in ihrer Medienerklärung auf eine aktuelle Studie der Eurocontrol, die heuer erstellt wurde. Diese kommt unter anderem zum Schluss, dass Kurzstreckenflüge „vielfach unverzichtbare Zubringerflüge für Mittel- und Langstreckenverbindungen“ sind. Weiters: „Eine der Kernaussagen ist, dass diese aktuell auch durch die Bahn nicht ersetzt werden können, weil vielfach das Bahnangebot nicht oder nur unzureichend vorhanden ist. Der dafür notwendige Bahnausbau wird nicht nur Jahrzehnte dauern, sondern auch gewaltige Milliardenbeträge verschlingen“. Weiters argumentiert die Flughafen Wien AG auf Grundlage der Eurocontrol-Studie, dass in Europa die Kurzstreckenflüge 24,1 Prozent aller Verbindungen ausmachen würde. Der Anteil an den Kohlenstoffdioxid-Emissionen soll demnach bei 3,8 Prozent liegen. Weltweit gesehen wäre die Luftfahrt für 2,7 Prozent des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes verantwortlich. In Europa für 0,52 Prozent in Österreich für 0,16 Prozent. Flughafen Wien verweist auf hohen Transferanteil Weiters führt der größte Airport Österreichs an, dass auf vielen Kurzstrecken der Transferanteil sehr hoch ist. Als Beispiel wird die München-Strecke angeführt. Man schreibt unter

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Fehler in Stellenanzeige: Wizz Air suchte Personal für Basis Győr

Bislang wird der ungarische Airport Győr-Pér nicht von Wizz Air angeflogen, doch der Carrier suchte kürzlich in Stellenausschreibungen nach Personal. Der Billigflieger winkt allerdings ab und erklärt unter anderem, dass sich ein Fehler eingeschlichen habe. Vor einigen Jahren wurde die Piste des ungarischen Flughafens Flughafen Győr-Pér verlängert. Schnell kamen Gerüchte auf, dass ab dem hauptsächlich von Audi genutzten Airport eine Basis des Billigfliegers Wizz Air entstehen könnte. Der Carrier suchte kürzlich Personal, wobei in den Stellenausschreibungen explizit von „Base Györ“ die Rede war. Ein möglicher Linienflugbetrieb ab dem ungarischen Airport wird aufgrund seiner Nähe zu Wien und Bratislava als ernstzunehmender Konkurrent gehandelt. Dazu wird es laut Wizz Air aber nicht kommen, denn eine Sprecherin des Billigfliegers erklärte gegenüber Aviation Direct, dass sich in die Stellenausschreibungen ein Fehler eingeschlichen habe. „Wizz Air eröffnet keine Basis in Györ. Es wurde lediglich ein allgemeiner Recruitment-Day abgehalten“, so die Medienreferentin. In der betroffenen Stellenanzeige war die Rede davon, dass für die neue Basis Györ Flugbegleiter gesucht werden.

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Rumänien stellt Cobrex Trans auf den Boden

Der 1994 gegründeten Fluggesellschaft Cobrex Trans wurden seitens der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung entzogen. Die Flotte des Carriers bestand zuletzt aus einer Boeing 737-300 und einem Eurocopter AS 365N1. Das Unternehmen war auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert und flog in der Vergangenheit auch ab Deutschland für diverse Airlines, darunter Germania. Ursprünglich betrieb man nur Helikopter, ehe man im Jahr 2016 die erste und einzige Boeing 737-300 eingeflottet hat. Cobrex Trans sollte auch für den rumänischen Ableger von HiSky fliegen. Allerdings ist es dazu nicht wirklich gekommen, jedoch sollen dem Vernehmen nach zahlreiche Mitarbeiter von Cobrex Trans zu HiSky gewechselt haben. Die rumänische Luftfahrtbehörde machte zum Entzug von AOC und Betriebsgenehmigung keine detaillierten Angaben. Es wäre eine routinemäßige Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit durchgeführt worden.

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BER schrieb im Vorjahr 391 Millionen Euro Verlust

Der Flughafen Berlin-Brandenburg erwies sich im Vorjahr als größter Verlustbringer in den Finanzen des Landes Berlin. Der Airport schrieb einen Bericht in der Höhe von 391 Millionen Euro. Die Stadt hält eine Beteiligung von 37 Prozent. Am Dienstag stellte Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) den Beteiligungsbericht für das Jahr 2020 vor. 48 der 55 landeseigenen Betriebe und Beteiligungen waren in den schwarzen Zahlen. Der Flughafen jedoch nicht. Die Höhe des Verlusts wird aber nicht nur auf die Corona-Pandemie, sondern auch auf die horrenden Baukosten zurückgeführt. Der BER ging Ende Oktober des Vorjahres offiziell ans Netz. Der Flughafen Berlin-Brandenburg bekam aufgrund der Corona-Pandemie einen Zuschuss in der Höhe von 111 Millionen Euro.

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Lauda Europe wieder auf Pilotensuche

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe ist wieder auf der Suche nach Piloten und Ersten Offizieren. Diese sollen auch ab Wien-Schwechat eingesetzt werden. Laut Stellenausschreibung will man Kapitäne nur dann aufnehmen, wenn diese über ein gültiges Type Rating für Airbus A320 verfügen. Weniger wählerisch ist man bei Ersten Offizieren. Hier nimmt man sowohl jene mit Vorerfahrung auf diesem Muster, aber auch Nachwuchspiloten, die zumindest bislang Turboprop geflogen sind, auf. Bei Letzteren soll das Training in der neuen Airline Flight Academy in Dublin erfolgen. Allen Bewerbern wird die Möglichkeit angeboten, dass diese zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb der Firmengruppe zu Schwestergesellschaften auf Boeing 737 wechseln können. Bemerkenswert an der Stellenanzeige, die Lauda Europe veröffentlicht hat, ist, dass keinerlei Angaben zum Gehalt gemacht werden. Auch wird der Einsatzort nicht genau definiert, sondern es wird lediglich geschrieben, dass für alle Bases Erste Offiziere und Kapitäne gesucht werden. Derzeit hat die Ryanair-Tochter in Palma de Mallorca, London-Stansted, Wien, Zagreb und Zadar Flugzeuge des Typs Airbus A320 stationiert.

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