Jan Gruber

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Jan Gruber

Nächste BER-Panne: Trinkwasser mit Bakterien verunreinigt

Der Flughafen Berlin-Brandenburg ist um eine Panne reicher: Im Wasser des Terminals 1 wurden coliforme Bakterien gefunden. Nun darf dieses nicht mehr als Trinkwasser genutzt werden, wobei die Ursache der Verunreinigung unklar ist. Man habe das Gesundheitsamt und den Wasserlieferanten unverzüglich informiert. Sämtliche Leitungen müssen jetzt gespült werden, jedoch nimmt dieser Vorgang mehrere Tage in Anspruch. Die Passagiere will man mit Flugblättern und Lautsprecherdurchsagen darüber informieren, dass das Wasser vorläufig nicht getrunken werden darf. Das ist für Reisende, die ihre eigenen Flaschen an Spendern oder Wasserhähnen in Waschräumen füllen, ärgerlich. Als Alternative bleibt derzeit nur der hochpreisige Kauf von abgefülltem Mineralwasser.

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Austrian Airlines meldet Quartalsgewinn

Zum ersten Mal seit dem Beginn der Corona-Pandemie kann Austrian Airlines wieder schwarze Quartalszahlen melden. Das Adjusted-Ebit lag im Q3/2021 bei zwei Millionen Euro. Der Umsatz wird mit 304 Millionen Euro ausgewiesen.  Das Hochfahren des Angebots im Sommer und Herbst brachte einen Anstieg von +51 Prozent bei den Gesamtaufwendungen im dritten Quartal verglichen zum Vorjahresquartal (Q3 2021: 314 Millionen Euro, Q3 2020: 208 Millionen Euro). Sowohl Umsatz als auch Aufwendungen lagen bei etwa der Hälfte des Vorkrisenniveaus (Q3 2019: Umsatz: 639 Millionen Euro, Gesamtaufwendungen: 597 Millionen Euro). Im dritten Quartal des Jahres beförderte Austrian Airlines 2,3 Millionen Passagiere, somit ein Plus von 206,5 Prozent zum Vorjahr (2020: 760 Tsd.). Das erhöhte Angebot spiegelt sich in den angebotenen Sitzkilometern (ASK) wider. So wurden im vergangenen Jahresquartal 4,5 Milliarden Sitzkilometer angeboten, was einem Angebot von 53,9 Prozent gegenüber Vorkrisenniveau entspricht (Q3 2020: 1,5 Milliarden ASK, Q3 2019: 8,3 Milliarden ASK). „Die hohe Flexibilität des Austrian Teams, das disziplinierte Kostenmanagement und deutlich anziehende Buchungseingänge werden erstmals in unseren Ergebnissen sichtbar. Die positiven Zahlen geben uns Rückenwind für die traditionell harten Wintermonate und lassen uns optimistisch in das kommende Jahr blicken“, erklärt Austrian Airlines CEO/CFO Alexis von Hoensbroech. „Die schrittweisen Reiseerleichterungen bringen uns langsam aber doch wieder auf etwas mehr Flughöhe, die im Sommer bei rund 55% der Produktion im Vergleich zum Vorkrisenniveau lag. Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Beschränkungen werden uns dennoch länger beschäftigen als uns allen lieb ist. Umso wichtiger ist es, dass wir weiterhin als Austrian Team sowie als Gesellschaft

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Saba G Kassaye: „Äthiopien muss man einfach besucht haben“

Nicht mehr viele Fluggesellschaften unterhalten in Wien Repräsentanzen mit einem eigenen Country Manager. Eine von diesen ist Ethiopian Airlines. Seit einiger Zeit ist Saba G Kassaye für den Carrier vor Ort und wie es in Zeiten wie diesen kommen musste: Kurz nach ihrer Ankunft im Vorjahr verhängte die österreichische Regierung den zweiten Lockdown. „Ich bin der neue Regional Manager der Ethiopian Airlines für Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen, Ukraine, Serbien, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Mazedonien und Bosnien. Ich bin stolz, mich als erste weibliche Regionalleiterin für die genannten Gebiete bezeichnen zu dürfen“, stellt sich Saba G Kassaye selbst vor. Von ihrem Büro, das sich nur wenige Schritte vom bekannten Prater-Riesenrad entfernt befindet, organisiert die Äthiopierin so ziemlich alles, das der Carrier in den in ihre Verantwortung gelegten Märkte braucht. Der Ticketvertrieb ist dabei nur ein kleiner Teil des Aufgabengebiets, denn die Regionalleiterin muss sich beispielsweise auch um Genehmigungen für Sonderflüge kümmern. Letzteres war und ist in Zeiten von Corona aufgrund nationaler Beschränkungen immer wieder erforderlich. Im Gespräch mit Aviation.Direct stellt Saba G Kassaye nicht nur Ethiopian Airlines vor, sondern erklärt auch wie der Carrier durch die schwerste Krise in der Luftfahrtgeschichte gekommen ist. Auch verrät sie was man in ihrem Heimatland unbedingt gesehen haben muss und welche kulturellen Highlights sie in Österreich ihren Kollegen, Freunden und Gästen empfiehlt. Die Corona-Krise hat die gesamte Luftfahrtindustrie hart getroffen. Wie hat Ethiopian Airines die Krise bisher überstanden? Welche Maßnahmen mussten ergriffen werden? Saba G Kassaye: Covid-19 hat die Luftfahrtindustrie nachteilig getroffen und Ethiopian Airlines ist

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BER-Chefin Massenbach: „Wir brauchen schnell Geld“

Am Flughafen Berlin-Brandenburg läuft es derzeit unrund. Die neue Geschäftsführerin Aletta von Massenbach erklärte im Gespräch mit dem Tagesspiegel, dass die Liquidität des Airports nur noch bis Ende März 2022 ausreichen wird. Unter anderem sagte die Managerin auch: „Wir brauchen schnell Geld, wir brauchen Cash“. Von Massenbach bezifferte den Finanzbedarf bis zum Jahr 2026 mit etwa 2,4 Milliarden Euro. „Wir können den Kapitaldienst für eine lange Zeit nicht selbst stemmen“, so die Airport-Chefin gegenüber dem Tagesspiegel. Das deutsche Bundesverkehrsministerium reagiert auf das Chaos, für das der BER in den letzten Wochen wiederholt in die Schlagzeilen geraten ist, wenig erfreut. Das von Andreas Scheuer (CSU) geführte Ministerium forderte die BER-Gesellschaft zu einem schriftlichen Bericht auf. Der Bund hält rund ein Drittel der Anteile.

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Elefantenhochzeit: Aercap schließt Gecas-Übernahme ab

Die Elefantenhochzeit unter den Leasinggesellschaften nimmt nun Form an, denn Aercap meldete den Abschluss der Übernahme des Mitbewerbers Gecas. Das Portfolio des Konzerns besteht nun aus etwa 2.000 Flugzeugen und 300 Helikoptern. Der ehemalige Gecas-Eigentümer General Electric hält aufgrund dieser Transaktion nun rund 46 Prozent an Aercap. Das gemeinsame Unternehmen ist das weltgrößte Flugzeug-Leasingunternehmen. Der formelle Sitz der Firmengruppe befindet sich in den Niederlanden, wobei weltweit Ableger und Objektgesellschaften unterhalten werden.

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Green Airlines: Nur 60 Naturefund-Bäume gespendet

Der Ticketverkäufer Green Airlines hat am Wochenende die – zumindest vorläufig – letzten Charterflüge zwischen Paderborn und Westerland durchführen lassen. Als „umweltfreundliches Fluggerät“ setzte man Embraer Phenom 300 Businessjets von Pad Aviation ein. Die Nachfrage auf dieser Strecke war nicht sonderlich berauschend, denn selten konnte der Flugscheinhändler mehr als eine einstellige Anzahl Reisender pro Flug zum Kauf von Tickets bewegen. Zuletzt wurden einzelne Legs gar nicht mehr durchgeführt. Das Fluggerät wurde kreuz und quer durch Europa positioniert, was nicht gerade umweltfreundlich war. Laut Naturefund hat Green Airlines bislang lediglich 60 Bäume gespendet. Mitte August 2021 waren es laut einem Bericht von Airliners.de 52 Stück, so dass sich die dem Umweltprojekt zugeführten Finanzmittel in sehr eng gesteckten Grenzen halten dürfte. Irreführenderweise verlinkt der Tickethändler auf seiner Homepage nicht auf seine eigenen Spenden an Naturefund, sondern auf das Gesamtprojekt. Bedenkt man, dass die Kosten für Bäumespenden im Centbereich liegen und multipliziert man dies mit 60, so kommt ein geringer Betrag zusammen. Die vielen Positionierungsflüge kreuz und quer durch Europa sind damit jedenfalls keinesfalls „kompensiert“. Naturefund informiert unter diesem Link darüber wie viele Bäume „Green Airlines“ tatsächlich gestiftet hat. Ab Feber 2022 will Green Airlines Charterflüge ab Weeze und Karlsruhe/Baden-Baden anbieten. Ob es tatsächlich zu einer Aufnahme kommen wird, bleibt abzuwarten. Der letzte Expansionsschritt des Carriers endete im Fiasko, wobei man sich strikt weigert betroffenen Passagieren die Entschädigungen laut Fluggastrechteverordnung auszubezahlen.

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Ryanair meldet Quartalsgewinn

Die Ryanair Group konnte im Oktober 2021 mehr Fluggäste befördern als im August 2021. Der Carrier zählte auf 71.500 Flügen rund 11,3 Millionen Passagiere. Die Auslastung wurde seitens der Firmengruppe mit 84 Prozent beziffert. Im traditionell reisestarken August hatte Ryanair rund 11,1 Millionen Passagiere bei einem Ladefaktor von 82 Prozent. Im September 2021 waren es 10,6 Millionen Reisende bei einer Auslastung von 81 Prozent. Quartalsgewinn eingeflogen Finanziell läuft es bei Ryanair erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder besser. Der Konzern legte am Montag die Halbjahreszahlen des laufenden Geschäftsjahres vor und konnte einen Quartalsgewinn verkünden. Allerdings ist Konzernchef Michael O’Leary bezüglich dem unmittelbar bevorstehenden Winter skeptisch. Die bisherige Prognose wurde zurückgezogen. Zwischen Juli und September 2021 schrieb man einen Gewinn in der Höhe von 225 Millionen Euro und glich damit den Verlust, den man im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres eingeflogen hatte, aus. Der Umsatz lag bei etwa 1,8 Milliarden Euro. Der Firmenchef rechnet nicht mehr damit, dass eine schwarze Null eingeflogen werden kann, sondern am Ende des Geschäftsjahres werde ein Verlust zwischen 100 und 200 Millionen Euro stehen. O’Leary rechnet damit, dass die Corona-Pandemie den Winter 2021/22 erneut beeinträchtigen könnte und daher die Nachfrage sinken könnte. Dem will man gegebenenfalls mit besonders billigen Tickets gegensteuern. Bis Sommer 2022 soll die Boeing 737 Max 200 Flotte auf 65 Einheiten ausgebaut werden. Das bedeutet auch, dass Ryanair mit fünf Flugzeugen mehr als bislang öffentlich kommuniziert plant. Die Maschinen werden auf Ryanair DAC, Ryanar UK, Malta Air und Buzz verteilt.

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Impfunwillige Mitarbeiter wollen gegen Swiss klagen

Die seitens des Swiss-Managements vor einigen Wochen verkündete Impfpflicht könnte ein juristisches Nachspiel haben, denn gegenüber CH-Media kündigen einige Mitarbeiter an, dass sie alle rechtlichen Schritte ausschöpfen wollen. Hintergrund ist, dass Swiss ab Dezember 2021 nur noch vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen in der Kabine und im Cockpit einsetzen möchte. Wer dies – ohne medizinischen Grund – verweigert, soll gekündigt werden. Dem Vernehmen nach gibt es bei Swiss eine durchaus beachtliche Anzahl an Piloten und Flugbegleitern, die sich trotz diesem Druck nicht impfen lassen wollen. Innerhalb der Swiss bildete sich eine Gruppe namens „Airliners for Humanity“. Eigenen Angaben nach sollen dieser „mehrere hunderte Mitarbeiter“ angehören. Ziel dieses losen Zusammenschlusses ist, dass Kündigungen, die aufgrund der Weigerung sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, juristisch bekämpft werden. Argumentiert wird unter anderem damit, dass eine Impfpflicht arbeitsrechtlich nicht möglich wäre. Swiss argumentierte zum Zeitpunkt der Verkündung unter anderem mit dem Generalarbeitsvertrag, der in etwa mit dem deutschen Tarifvertrag bzw. dem österreichischen Kollektivvertrag vergleichbar ist. Offiziellen Verlautbarungen der Swiss nach sollen per Ende September 2021 rund 80 Prozent des Cockpit- und etwa 60 Prozent des Kabinenpersonals geimpft gewesen sein. Da seither einige Wochen vergangen sind, ist anzunehmen, dass die Werte zwischenzeitlich weiter gestiegen sein dürften.

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Rumänien: Aus Just Us Air wird Dan Air

Die rumänische Charterfluggesellschaft Just Us Air hat sich einen neuen Markennamen zugelegt. Der Carrier tritt nun als Dan Air auf. Eine erste Maschine trägt bereits die neue Livery. Laut dem lokalen Luftfahrtportal Bordingpass.ro ist das neue Brand an den Namen des Eigentümers, Dan Iuhas, angelehnt. Auch hat man sich zwischenzeitlich die Domain danair.aero gesichert. Unter dieser soll die Internetpräsenz der Fluggesellschaft künftig erreichbar sein. Der Airbus A320 mit der Seriennummer 2479 wird künftig als YR-DSE für Dan Air in der Luft sein. Diese Maschine hat die neue Livery bereits erhalten. Dieses Flugzeug soll in Kürze auf dem AOC registriert werden. Derzeit verfügt man mit der YR-URS offiziell über nur ein Flugzeug. Dabei handelt es sich um einen Airbus A319. Laut Boardingpass.ro sollen insgesamt drei weitere Maschinen, darunter die YR-DSE, eingeflottet werden. Die YR-DSI und die YR-NTS wurden an den jeweiligen Lessor zurückgegeben.

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Lübeck: Sundair kündigt drei Charterziele an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird zwischen Mai und Oktober 2022 Charterflüge ab Lübeck anbieten. Angesteuert werden bis zu zweimal pro Woche Antalya, Kreta und Palma de Mallorca. Eigentlich wollte man das schon heuer umsetzen, jedoch wurde kurzfristig in den Sommerflugplan 2022 verschoben. Montags und freitags von Lübeck nach Antalya, dienstags und sonntags auf griechische Insel Kreta und mittwochs und samstags nach Mallorca. Geflogen wird mit Flugzeugen vom Typ Airbus A319 und A320 der norddeutschen Fluggesellschaft Sundair. „Wir freuen uns sehr, nun verlässlich ab der Sommersaison 2022 von Lübeck aus, das Mittelmeer anzufliegen. Damit schaffen wir an sechs Tagen der Woche eine Verbindung zu den beliebtesten Urlaubszielen“, so Jürgen Friedel, Geschäftsführer des norddeutschen Regionalflughafens. „Seit der Privatisierungdes Flughafens haben wir viel in die Infrastruktur investiert, schöne, moderne Check-in-, Abflug- und Ankunftsbereiche geschaffen. Nun möchten wir auch weitere Urlauber, von Familien überPauschal- und Individualreisende, vom Fliegen ab Lübeck begeistern“. „Wir freuen uns schon sehr darauf, auch den norddeutschen Kunden ab Lübeck im kommenden Sommer ein vielfältiges Portfolio an Destinationen für ihren Urlaub anbieten zu können. Dazu können sich die Gäste auf eine zuverlässige Airline, guten Service, sowie 20kg Freigepäck freuen“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair.

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