Jan Gruber

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Jan Gruber

Oktober 2021: Zürich mit über 1,6 Millionen Passagieren

Der Flughafen Zürich-Kloten hatte im Oktober 2021 insgesamt 1.613.866 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Oktober 2021 erreichte man 56,2 Prozent des damaligen Werts. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 244,4 Prozent zulegen. Der größte Airport der Schweiz führt die jüngsten Zahlen auch auf die während der Herbstferien traditionell höhere Nachfrage zurück. Diese führte auch dazu, dass man erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder mehr als 1,6 Millionen Fluggäste in einem Einzelmonat hatte. An einzelnen Spitzentagen wurden gleichviele Passagiere gezählt wie an den Spitzentagen während der Sommerferien. Die Anzahl der so genannten Lokalpassagiere lag bei 1.263.788 Reisenden. Umgestiegen sind in Zürich-Kloten 344.070 Passagiere. Durchgeführt wurden 16.717 Starts bzw. Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 69,5 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 126,4 Fluggästen 61,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 28,3 Prozentpunkte auf 74,6 Prozent gestiegen. Im Bereich der Fracht konnte Zürich ein Plus von 51,3 Prozent verzeichnen. Umgeschlagen wurden 39.132 Tonnen Cargo. Verglichen mit dem Oktober 2019 wurde 1,3 Prozent mehr Fracht abgewickelt.

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Oktober 2021: Boeing lieferte 27 Flugzeuge aus

Für den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing war der Oktober 2021 nicht gerade von Erfolg geprägt, denn das Unternehmen konnte nur 27 Maschinen an Kunden übergeben. Auch kassierte man drei Stornos. Ausgeliefert wurden unter anderem 18 Boeing 737 Max, zwei B777F sowie je ein Frachter der Typen B747 und B767. Neubestellungen konnte man für acht B737 Max sowie zwei B777F an Land ziehen. Unter Berücksichtigung der Stornos hatte man somit netto sieben Neubestellungen. Unter anderem die Air Lease Corporation hat zwei Boeing 787-10 abstellt. Boeing konnte weiterhin keinen Dreamliner ausliefern, da es noch immer keine behördliche Freigabe gibt. Das hat auch Auswirkungen auf Lufthansa, denn die lange erwartete erste Boeing 787-9 konnte man genau aus diesem Grund noch nicht übernehmen.

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Trotz Insolvenz: CSA plant Expansion und verhandelt mit Airbus

Die sich in einem Insolvenzverfahren befindliche Fluggesellschaft CSA beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 insgesamt 15 Strecken zu bedienen. Das sind um zehn mehr als aktuell bedient werden. Gleichzeitig befindet man sich mit Airbus in Verhandlungen über neues Fluggerät. Der Großteil der Routen, die im Sommerflugplan 2022 ab Prag angeboten werden sollen, sind mit Fluggerät der Konzernmutter Smartwings geplant. Die arbeitet momentan intensiv an einem Reorganisationsplan für CSA. Die Frist für die Vorlage dieses wurde mit gerichtlicher Zustimmung verlängert. Die Flotte der CSA ist zwischenzeitlich auf einen Airbus A319 und einen A320 zusammengeschrumpft. Das „Comeback“, das im Sommerflugplan 2022 bewerkstelligt werden soll, basiert daher überwiegend auf dem von Smartwings eingesetzten Maschinentyp Boeing 737-800. Die Tochter soll diese samt Personal von der Mutter mieten. CSA nutzt derzeit eine ungewöhnliche Einnahmequelle um in der Luft zu bleiben. Aufgrund der Coronapandemie, aber auch wegen dem Insolvenzverfahren, stößt man deutlich weniger Kohlenstoffdioxid aus. Die vom Staat kostenfrei zugeteilten Zertifikate, die auf Planungen „vor Corona“ basieren, sind handelbar und werden verkauft. Mit den Einnahmen kann der Carrier in stark verkleinertem Umfang trotz Insolvenzverfahren in der Luft bleiben. Das Portal Lidovky.cz berichtet, dass sich die Smartwings Group mit Airbus in Verhandlungen über neues Fluggerät für CSA befindet. Im Vorjahr stornierte man einen Auftrag über vier A220-300 und drei A321XLR. Ein Sprecher der Unternehmensgruppe bestätigte die Gespräche mit dem Flugzeugbauer und sagte gegenüber dem Medium unter anderem: „Czech Airlines hat bereits mit den Verhandlungen über die Bedingungen mit Airbus begonnen und ich bin fest davon überzeugt, dass der Reorganisationsprozess

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Freitag: Streiks in Rom angekündigt

Am Freitag, den 12. November 2021, müssten Italien-Reisende mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaften rufen erneut zur Arbeitsniederlegung im Transportwesen aus. Der Schwerpunkt wird diesmal an den beiden Flughäfen Roms gebildet. Im Zeitraum von 10 Uhr 00 bis 14 Uhr 00 ist das Personal an den Flughäfen Ciampino und Fiumicino zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Währenddessen ist mit längeren Wartezeiten, Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Auch kann es zu Nachwirkungen kommen. Im öffentlichen Personennahverkehr wird es ebenfalls zu Streiks kommen. Primär betroffen sind die Region Umbrien und die Stadt Neapel. Die Arbeitsniederlegungen sind je nach Verkehrsbetrieb für bis zu 24 Stunden angekündigt. Am 26. November 2021 soll erneut in der Luftfahrt gestreikt werden. Diesmal sind die Mailänder Flughäfen sowie Ancona für 24 Stunden betroffen.

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Vida warnt vor Personalmangel und Chaos

Die Gewerkschaft Vida warnt in einer Aussendung vor drohendem Personalmangel in der österreichischen Luftfahrt. Bereits jetzt sollten sich die Unternehmen wappnen, denn sonst drohe im kommenden Jahr Überlastung der Beschäftigten und Chaos für die Reisenden. „Die Unternehmen sind gut beraten, sich schon jetzt für den Sommer 2022 zu wappnen, sonst drohen eine Überlastung der Beschäftigten und ein Chaos für die Reisenden mit langen Wartezeiten und weniger Service. Das gilt es durch rechtzeitige Planung zu vermeiden“, so Fachgruppenobmann Daniel Liebhart. „Mit einer Rückkehr gewohnter Umsätze werden die Subventionen der öffentlichen Hand ihr Ende nehmen und die Manager werden wieder auf ihre Beschäftigten angewiesen sein, um die Zahnräder der Luftfahrt am Laufen zu halten.“ Die Gewerkschaft geht davon aus, dass bis zum Sommer 2022 etwa 1.000 Mitarbeiter fehlen könnten. Diese wären aber erforderlich, um ein reibungsfreies operatives Geschäft ermöglichen zu können. Liebhart hat aber Zweifel daran, dass dies tatsächlich umgesetzt wird und verweist unter anderem auf die Sicherheitstochter der Flughafen Wien AG. Deren Personalstand verkleinerte sich aufgrund von Eigenkündigungen um etwa ein Dritte. „Jetzt ausreichend neues Personal zu finden, werde sich schwierig gestalten: Die Entlohnung ist niedrig, der Arbeitsdruck ist hoch und andere Branchen wie etwa der Tourismus werben um vergleichbare Beschäftigte. Ähnliche Entwicklungen ziehen sich durch den ganzen Bereich der Arbeiterinnen und Arbeiter, wie insbesondere in der Flugzeugabfertigung. Zweitens sei der Personalmangel bei der Flugsicherung der „traurige Evergreen“ des Personalmangels in der Luftfahrt schlechthin. Bereits heuer konnte der Flugverkehr bei der Austro Control wieder nur mithilfe von Überstunden bewältigt werden, da

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Salzburg: 492 Personen im Eurowings-Airbus geimpft

Am Salzburger Flughafen konnten sich am 9. November 2021 impfwillige in einem Airbus A319 von Eurowings gegen Covid-19 impfen lassen. In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz wurde diese außergewöhnliche Impfstelle eingerichtet. In Anspruch genommen wurde diese laut Flughafen Salzburg von 492 Personen. Diese haben sich das Vakzin von Biontech/Pfizer verabreichen lassen. Die Erstimpfung haben 238 Personen bekommen. Den Zweitstich gab es für 34 Menschen und 220 Personen haben sich die Auffrischungsimpfung geholt.

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Inlandsflüge: Impfung oder Testnachweis bei Air New Zealand

Air New Zealand will künftig Passagieren nur dann die Nutzung von Inlandsflügen gestatten, wenn diese vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. In einer Übergangsphase, die ab 14. Dezember 2021 schlagend wird, kann alternativ auch ein negativer Coronatest, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Auf internationalen Verbindungen will Air New Zealand bereits jetzt nur geimpfte Fluggäste befördern. Innerhalb von Neuseeland konnte man sich noch nicht final für die 1G-Regel entscheiden, weshalb domestic auch negative Covid-Tests anerkannt werden. Wie lange diese Übergangsphase andauert ist noch offen. Das Unternehmen erklärte, dass man um den 31. März 2022 neu evaluieren wird. Dann wird entschieden, ob auch auf Inlandsflügen nur noch Geimpfte befördert werden oder aber die Regelung fallen gelassen wird. Beispielsweise in Kanada dürfen Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, keine Flüge, Fernbusse und Fernzüge mehr nützen. Das gilt ausdrücklich auch im Inlandsverkehr.

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Easyjet führt „Ryanair-Handgepäck-Optionen“ ein

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat vor einiger Zeit die Größe des zulässigen Handgepäckstücks verkleinert. Man kopierte jenes Modell, das die Mitbewerber Ryanair und Wizz Air schon länger anwenden. Allerdings war das Hinzubuchen eines Trolleys bislang an bestimmte Sitzplatzreservierungen gebunden. Das ändert sich nun, denn jetzt kann man auch ohne Reservierung bestimmter Sitze zusätzlich ein Handgepäckstück mit den maximalen Dimensionen 56x45x25 Zentimeter mitnehmen. Selbstredend ist das kostenpflichtig. Laut Easyjet bewegen sich die Preise zwischen 7,99 Euro und 42,99 Euro.  Da auch “Speedy Boarding” inkludiert ist, ist das Produkt deckungsgleich mit jenen der Mitbewerber Ryanair, Wizz Air und Eurowings. Der zuletzt genannte Carrier, der der Lufthansa Group angehört, gestattet seit einigen Wochen im Basic-Tarif nur noch gegen Aufzahlung die Mitnahme von Handgepäckstücken im IATA-Standardformat.

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British Airways: Gatwick-Tochter wird kein Billigflieger

Das IAG-Konzernmitglied British Airways konnte mit den Gewerkschaften einen Deal für das Kabinen- und Cockpitpersonal am Standort London-Gatwick ausverhandeln. Lediglich mit dem Bodenpersonal befindet man sich noch in Verhandlungen, teilte IAG-Chef Luis Gallego mit. Unabhängig davon wird man den Aufbau einer neuen Tochtergesellschaft für Gatwick fortsetzen. Gegenüber Bloomberg betonte der Manager, dass es ausdrücklich kein “neuer Billigflieger” wird, sondern eine “effizientere Plattform”. Der Kompromiss, der mit den Arbeitnehmervertretern erzielt wurde, sieht unter anderem vor, dass neue Arbeitsverträge abgeschlossen werden. Zeitweise drohte British Airways mit dem Rückzug aus Gatwick, denn das Management behauptet, dass man hier über Jahre hinweg auf der Kurz- und Mittelstrecke Verluste eingeflogen habe. Nachdem die Schließung verkündet wurde konnte mit den Gewerkschaften doch noch eine Einigung erzielt werden.

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Austrian Airlines prangert Billigflieger an und setzt auf Touristik

In einer aktuellen Medienaussendung brüskiert sich Austrian Airlines über das Preisniveau, das Billigflieger am Standort Wien verlangen. Dabei argumentiert man unter anderem mit Umweltschutz und behauptet, dass die Ticketpreise zu Lasten des Personals gehen würden. Austrian Airlines verschweigt allerdings, dass man weiterhin nahezu die komplette Belegschaft in Kurzarbeit hält und damit zu einem nicht unerheblichen Anteil auf Kosten der Steuerzahler fliegt. „Wettbewerb ja, aber nicht, wenn es irrational wird. Die Dumpingpreise der Billigairlines erzeugen ein künstliches Wachstum weit über die realen Marktbedürfnisse hinaus. Wirtschaftlich ist das nicht sinnvoll darstellbar und dem Klima schadet es jedenfalls maximal”, erklärt AUA-Vorstandsmitglied Michael Trestl. Selbst tituliert sich Austrian Airlines als “Premium-Carrier”, jedoch wurde das Produkt in der am häufigsten gebuchten Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke längst jenem der von der Lufthansa-Tochter kritisierten Billigfliegern angepasst. Man rechnet für den Sommer 2022 mit einem verschärften Wettbewerb und will daher die Kapazität um zehn Maschinen aufstocken. „Wir fliegen mehrmals täglich zu den schönsten Plätzen Europas sowie des Kontinents und bieten unseren Kunden einen attraktiven Flugplan. Neu werden wir bis zu dreimal täglich nach Palma de Mallorca fliegen, außerdem unser Angebot nach Sizilien erweitern und weitere Aufstockungen im gesamten Europa-Netz realisieren. Damit bieten wir unseren Gästen noch mehr Flexibilität in ihrer Reiseplanung. Darüber hinaus werden wir bis zu viermal täglich in Mailand, Stockholm, Amsterdam und Bukarest landen, Athen und Barcelona zweimal täglich anfliegen und auch nach Tel Aviv und Larnaka zwei Flüge pro Tag anbieten. Weiters fliegen wir bis zu neunmal pro Woche nach Heraklion, bis zu

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