Jan Gruber

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Jan Gruber

Wetlease: British Airways holt Iberia Express nach Gatwick

Die Iberia-Tochter Iberia Express wird zwischen April und Oktober 2022 im Auftrag der Konzernschwester ab London-Gatwick tätig sein. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrags wird der spanische Carrier einige Routen ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs bedienen. Der entsprechende Vertrag wurde bereits konzernintern unterschrieben. In Gatwick zieht British Airways die neue Tochtergesellschaft BA Euroflyer auf. Diese soll kostengünstiger als die Mainline operieren. Offensichtlich hat man Personalmangel, denn man holt sich zum Start Hilfe von der spanischen Schwester Iberia Express. Den Einsatz bestätigte der Konzern, jedoch macht man keine näheren Angaben darüber wie viele Maschinen im Auftrag von British Airways ab Gatwick fliegen werden. Die spanische Gewerkschaft USO hingegen erklärt, dass es sich um vier Flugzeuge handeln wird.

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A320neo: Swiss stellt Airspace-Kabine vor

Die Fluggesellschaft Swiss führt in ihren Maschinen der A320neo-Reihe das Kabinenkonzept „Airspace“ ein. Dieses beinhaltet insbesondere größere Gepäckfächer und ein neues Beleuchtungssystem. Noch in diesem Monat nehmen die ersten beiden Flugzeuge mit der neuen Kabine vom Typ A320neo ihren Liniendienst auf. Die Overhead-Bins sind laut Swiss um etwa 40 Prozent größer als beispielsweise im Airbus A320ceo. Sie bieten Platz für größere Gepäckstücke von bis zu 61 x 40 x 25 Zentimeter. Bis zu vier statt wie bisher drei Gepäckstücke finden in einem Gepäckfach nebeneinander Platz, da diese vertikal in den Fächern verstaut werden können. Das neue Beleuchtungskonzept soll sich je nach Tages- oder Nachtzeit am Biorhytmus der Passagiere orientieren. Von warmem Rot über Zwischentöne bis hin zu älterem Blau soll die Beleuchtung justiert werden können. Im Bereich der Sitze sollen die Fluggäste mehr Platz im Schulterbereich haben und die Waschräume sollen nun besser für Menschen mit Mobilitätseinschränkung nutzbar sein. „Trotz der Krise arbeiten wir als Premium-Carrier kontinuierlich daran, unseren Fluggästen weiterhin höchste Qualitätsstandards zu bieten. Dazu leistet das moderne und innovative Kabinenkonzept ‚Airspace‘ von Airbus für unsere Kund:innen auf der Kurzstrecke einen wichtigen Beitrag. Wir freuen uns sehr, ihnen mit mehr Platz für ihr Handgepäck und einem neuen, dem Biorhythmus angepassten Lichtkonzept noch mehr Komfort bieten zu können“, erklärt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss. HB-JDD und HB-JDE haben bereits die neue Kabine Mit der HB-JDD hat die Lufthansa-Tochter Anfang dieses Monats den ersten Airbus A320neo, der mit der neuen Kabine ausgerüstet ist, übernommen. Dieser trägt den Taufnamen

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Ryanair droht mit vollständigem Rückzug aus Marokko

Die Ryanair Group befindet sich derzeit in einer Unstimmigkeit mit den Behörden von Marokko. Der Carrier droht mit dem vollständigen Abzug der Flugverbindungen ab Mai. Hintergrund ist, dass der Billigflieger mit den wiederholt ausgesprochenen Sperren internationaler Flüge nicht einverstanden ist. Die lokale Nachrichtenseite Maghreb Intelligence berichtet, dass der Kontakt zwischen Ryanair und den marokkanischen Behörden seit dem Beginn der Corona-Pandemie stark angespannt sein soll. Demnach ist der irische Konzern darüber verärgert, dass der Luftraum wiederholt geschlossen wurde und die Fluggesellschaft ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Fluggästen nicht nachkommen konnte. Angeblich sollen zehntausende Reisende betroffen sein. Aufgrund des wegen der Omikron-Variante ausgesprochenen Banns für alle internationale Passagierflüge sind die Ryanair-Verbindungen von/nach Marokko bis mindestens 1. Feber 2022 ausgesetzt. Derzeit gibt es noch keine Entscheidung darüber, ob die behördliche Maßnahme, die alle Airlines trifft, mit Ende Jänner 2022 auslaufen wird oder nicht. Ryanair hatte erst vor einigen Monaten die Eröffnung einer neuen Boeing-737-Basis auf dem Flughafen Agadir bekanntgegeben. Im Falle eines Rückzugs aus Marokko könnte auch diese geschlossen werden. Der lokale Tourismus betrachtet die aktuellen Entwicklungen mit Sorge, denn der irische Konzern soll in der Vergangenheit viele Urlauber eingeflogen haben.

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Sommer 2023: Cunard stellt Ausfahrten der Queens-Flotte vor

Die britische Reederei Cunard hat die geplanten Kreuzfahrten und Transatlantik-Überquerungen ihrer drei Schiffe der Queen-Klasse für die Sommersaison 2023 bekanntgegeben. Insgesamt sollen über 150 Touren angeboten werden. Der Verkauf soll Anfang Feber 2022 aufgenommen werden. Die drei Kreuzfahrtschiffe sollen im Zeitraum von 23. April bis 15. Dezember 2023 rund 120 Häfen in 35 Staaten ansteuern. Die Queen Mary 2, die der derzeit weltweit einzige Transatlantik-Liner ist, wird 18 Mal auf die traditionelle Route zwischen Southampton und New York geschickt. Im Mittelmeer sollen im Sommer Ausfahrten ab Barcelona angeboten werden. Ebenso auf dem Fahrplan: Eine zweiwöchige Kreuzfahrt rund um Kanada sowie eine 16-tägige Ostseefahrt mit Nächtigung im russischen St. Petersburg. Die Queen Elizabeth wird im Juni 2023 zunächst von Vancouver aus in See stechen. Im Herbst 2023 sind auch Kreuzfahrten ab Barcelona im westlichen Mittelmeer geplant. Die Queen Victoria wird ihre Sommersaison im April 2023 in Southampton starten. Zunächst wird es in Richtung der Kanaren gehen. Im Juni 2023 wird ab der britischen Stadt eine Kreuzfahrt ans Nordkap angeboten. Cunard wird ab 1. Feber 2022 den Verkauf für die Sommersaison 2023 aufnehmen. Zunächst können nur Stammgäste buchen, jedoch bereits ab dem 2. Feber 2022 sollen Buchungen für die Allgemeinheit ermöglicht werden.

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Ab 22.01.2022: Schweiz vereinfacht Einreiseregeln

Mit Wirksamkeit zum 22. Feber 2022 ändert die Schweiz ihre Einreisebestimmungen. Künftig müssen Geimpfte und Genesene keinen negativen PCR-Test mehr vorweisen. Ungeimpfte müssen dies weiterhin, jedoch wird der zweite Test, der bislang nach der Einreise vorzunehmen ist, abgeschafft. Die Gültigkeit der Impfzertifikate wird von 365 Tagen auf 270 Tage reduziert. Hintergrund ist, dass die Europäische Union diese Maßnahme für ihre Mitglieder empfohlen hat. Die Eidgenossenschaft will sicherstellen, dass die EU-Mitglieder die in der Schweiz ausgestellten Impfnachweise auch weiterhin anerkennen. Allerdings gilt es darauf hinzuweisen, dass mittlerweile ein regelrechter Flickenteppich herrscht, im Rahmen nationaler Alleingänge haben Staaten wie Österreich die Gültigkeit an Auffrischungen geknüpft. In nachstehender Grafik sind die neuen Bestimmungen, die am 22. Jänner 2022 in Kraft treten werden, vereinfacht dargestellt:

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German Airways vor Fracht-Comeback mit ATR72-600F

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways steigt wieder ins Frachtgeschäft ein und setzt diesmal auf das Turbopropmuster ATR72-600F. Der Carrier hat laut CH-Aviation.com insgesamt fünf Maschinen dieses Typs beim Hersteller ATR bestellt. Die Frachtflugzeuge sollen nach Auslieferung auf den Flughäfen Köln/Bonn und Rostock-Laage stationiert werden. Den zuletzt genannten Airport hat Konzernmutter Zeitfracht erst kürzlich übernommen und will diesen zu einem Cargodrehkreuz weiterentwickeln. Auch die Verwaltung von German Airways wird auf den konzerneigenen Flughafen umziehen. Gegenüber CH-Aviation.com wollte sich Zeitfracht-Geschäftsführer Wolfram Simon-Schröter nicht näher zur ATR72-600F-Bestellung äußern. Die offizielle Stellungnahme der Firmengruppe lautet „kein Kommentar“. Auch Hersteller ATR wollte keine Erklärung abgeben. Unter dem vormaligen Firmennamen WDL war German Airways in der Vergangenheit im Frachtgeschäft tätig. Man zog sich aus diesem Segment wieder zurück und konzentrierte sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdiensleistungen im Passagierbereich. Nach der Übernahme durch Zeitfracht kam es zu einem kurzzeitigen Comeback mit BAe 146-Frachtern. Diese haben die Flotte jedoch rasch wieder verlassen. Man machte jedoch nie einen Hehl draus, dass man sich mit Frachtflügen ein weiteres Standbein aufbauen will. Es ist keine Frage des „ob“, sondern des „wann“.

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Sommer 2022: Solides Charterprogramm in Linz

Langsam, aber sicher nimmt auch das Ferienflugprogramm für den Sommer 2022 am Flughafen Linz-Hörsching konkrete Formen an. Die Reiseveranstalter setzen überwiegend auf Ziele, die sich bereits in den letzten Jahren bewährt haben. Hurghada soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag von Corendon Airlines Europe angesteuert werden. Im Auftrag von ETI soll ab 6. Mai 2022 auch an Freitagen geflogen werden. Dieser Verkehrstag wird von FlyEgypt bedient. Die bulgarische Stadt Burgas wird für Reiseveranstalter von European Air Charter angesteuert. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag geflogen werden soll. Nach Palma de Mallorca geht es mittwochs und freitags mit Eurowings. Das türkische Antalya steht an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag im Flugplan. Operating Carrier ist Corendon Airlines. Larnaka wird von European Air Charter an zwei Terminen Ende Oktober angeboten. Ziele in Griechenland sind auch heuer wieder der Schwerpunkt im Linzer Sommerflugplan. Geplant sind Flüge nach Kalymnos, Karpathos, Korfu, Kos, Heraklion, Rhodos und Zakynthos. Diese Ziele werden von European Air Charter im Veranstalterauftrag bedient. Zusätzlich gibt es auch Flüge mit Corendon Europe nach Heraklion und Rhodos. Im Auftrag von Gruber Reisen soll wieder nach Brac geflogen werden. Hier steht aber der Operating Carrier noch nicht final fest. Der Flughafen Linz weist hier „Croatia Airlines oder Czech Airlines“ aus. Die aktuelle Vorausschau auf den Sommerflugplan 2022 ist unter diesem Link als PDF bereitgestellt.

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PH-OYI: Tuifly Nederland beendet Boeing-767-Ära

Bei der niederländischen Fluggesellschaft Tuifly Nederland endet im kommenden Jahr die Ära der Boeing 767-300ER. Der Carrier wird die PH-OYI ausflotten. Das Langstreckenflugzeug ist seit dem Jahr 2000 für den Tui-Konzern im Einsatz. Diese Boeing 767-300ER wechselte seit dem Jahr 2010 wiederholt zwischen Tui UK (Thomson) und Tui Nederland (Arkefly). Seit 2015 fliegt die PH-OYI jedoch ohne Wechsel des Betreibers für die niederländische Ferienfluggesellschaft. Das lokale Portal Luchtvaartnieuws berichtet unter Berufung auf die Geschäftsleitung von Tuifly Nederland, dass die PH-OYI im kommenden Jahr ausgemustert wird. Damit endet die Ära der Boeing 767 bei der niederländischen Tui-Fluggesellschaft. Über die Nachfolge wurde noch nicht final entschieden, wobei der Geschäftsführer sagte, dass entweder eine weitere Boeing 737 Max oder ein weiterer Dreamliner zur Flotte stoßen soll.

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Nur noch 60 Staaten ohne deutsche Reisewarnung

Deutschland hat mittlerweile wieder große Teile des Globus mit Reisewarnungen belegt. Eigentlich wollte man sich von der Praxis der pauschalen Warnungen verabschieden, jedoch sind derzeit nur noch 60 Staaten ohne diesen von der Bundesrepublik aufgestempelten Makel. Vor der Corona-Pandemie bedeuteten Reisewarnungen im Regelfall, dass eine ernsthafte Gefahr in Sachen Sicherheit oder gar für Leib und Leben bestehen kann. Zu Beginn der Krise sprach die Bundesrepublik eine pauschale Reisewarnung für den gesamten Globus aus. Fälschlicherweise haben einige Massenmedien berichtet, dass Auslandsreisen nicht erlaubt wären. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall, jedoch waren viele Einreise- und Quarantänebestimmungen so streng, dass Nicht-Staatsbürgern das Betreten des Ziellands fast unmöglich war. Obendrein waren vielerorts Beherbergungsbetriebe behördlich geschlossen. Im Oktober 2020 verabschiedete sich Deutschland von der pauschalen Reisewarnung. Im weiteren Verlauf schaffte man dann die Kategorien „Risikogebiet“ und „Hochinzidenzgebiet“ ab und führt nur noch „Hochrisikogebiete“ und „Virusvariantengebiete“. Allerdings sind die beiden „neuen“ Einstufungen stets mit einer Reisewarnung verbunden. Offiziell heißt es, dass die Sieben-Tages-Inzidenz keine Rolle mehr spielt, jedoch ist in jüngerer Vergangenheit zu beobachten, dass diese offenbar weiterhin das Hauptkriterium ist. Beispielsweise sind in Österreich die Belagszahlen in den Krankenhäusern äußerst gering, jedoch ist die Sieben-Tages-Inzidenz, die keinen Rückschluss auf den tatsächlichen Gesundheitszustand zulässt, hoch. Unabhängig davon landete Österreich wieder auf der Liste der „Hochrisikogebiete“ und die damit verbundene Reisewarnung wurde ausgesprochen. Mittlerweile hat die Bundesrepublik dermaßen viele Staaten auf ihre „rote Liste“ gesetzt, dass schon fast wieder von einer pauschalen Reisewarnung die Rede sein kann. Weltweit stuft Deutschland nur noch 60 Länder nicht

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Wien: Wizz Air kürzt Sommerflugplan 2022 weiter

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird die Ziele Köln/Bonn, Valencia und Billund im Sommerflugplan 2022 nicht ab Wien-Schwechat anbieten. Die drei Routen wurden aus dem Verkauf genommen und sind erst wieder in der Winterperiode 2022/23 buchbar. Ebenso wird man Las Palmas (Gran Canaria) im Hochsommer temporär aussetzen. Die Strecke soll zwischen 11. August und 25. September 2022 nicht bedient werden. Ähnlich verhält es sich auf der erst kürzlich aufgenommen Verbindung nach Sharm El Sheikh. Diese soll zwischen 18. Juni 2022 und 1. Oktober 2022 pausiert werden. Die Route nach Köln/Bonn ist über die gesamte Sommerflugplanperiode nicht buchbar. Die Wiederaufnahme ist erst für Anfang November 2022 geplant. Endgültig eingestellt werden die Flüge nach Dortmund. Diese Route wurde bereits aus dem System entfernt. Erst kurz vor Weihnachten 2021 wurde das Aus von 12 Strecken ab Wien-Schwechat bekannt. Zwischenzeitlich wurde auch Akaba, das zwar angekündigt, jedoch nie aufgenommen wurde, aus den Planungen genommen. Eine Änderung trifft Bari, das nach dem 24. Jänner 2022 in eine längere Pause geschickt wird. Die Wiederaufnahme ist erst für den 5. Juli 2022 vorgesehen. Viele Routen ab Wien-Schwechat, darunter unter anderem Porto, Varna, Castellon, Split und Dubrovnik sollen deutlich später als ursprünglich angekündigt reaktiviert werden. Diese Ziele sollen erst zwischen Juni und Juli 2022 wieder bedient werden. Saporischschja wurde ebenfalls mal wieder nach hinten verschoben und ist nun für Juli 2022 angekündigt. Wizz Air antwortete auf die Frage welche Kürzungen bzw. Streichungen ab Wien vorgenommen werden lediglich: „Wizz Air beobachtet kontinuierlich die Nachfrage und nimmt entsprechende Änderungen im Flugplan

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