Jan Gruber

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Jan Gruber

Carsten Spohr: Langstrecken-Business-Class soll doch nicht verkleinert werden

Die Lufthansa Group setzte bislang auf der Langstrecke auf eine wachsende Premium-Economy-Class. So wurde erst kürzlich verkündet, dass diese Beförderungsklasse bei Austrian Airlines in der Boeing-767-Flotte vergrößert werden soll. Konzernchef Carsten Spohr kündigte nun an, dass die eigentlich geplante Verkleinerung der Business-Class zu Gunsten der Premium-Eco überdacht wird. Vor der Corona-Pandemie hatten viele Fluggesellschaften mit dem Umstand zu kämpfen, dass bei immer mehr Firmen das Buchen der Business-Class aufgrund interner Reisevorschriften eher ein No-Go war. Auch leisteten sich immer weniger Privatreisende diese im Regelfall hochpreisige Beförderungsklasse. Die Lösung sollte die Premium-Economy, die genau zwischen Eco und Business angesiedelt ist, bringen. Damit waren viele Carrier durchaus erfolgreich. Die Corona-Krise führte aber einem veränderten Buchungsverhalten. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärte im Gespräch mit dem Handelsblatt, dass man besonders im Transatlantik-Verkehr in die Vereinigten Staaten von Amerika deutlich mehr Business-Class-Flugscheine absetzen kann als vor der Corona-Pandemie. Das Ausmaß ist für die Firmengruppe dermaßen überraschend, dass man nun handeln will, um vom „Business-Boom“ möglichst stark profitieren zu können. Es sollen also doch nichtweniger „C-Sitze“ in die Langstreckenmaschinen geführt werden. Der Ausbau der Premium-Economy-Class soll nicht eine Verkleinerung der Business-Class, sondern der Economy-Klasse zur Folge haben. Der Lufthansa-Konzernchef dazu gegenüber dem Handelsblatt: „Wir prüfen gerade, ob wir die Business-Class nicht doch in der Größe unverändert lassen und die Premium Economy zulasten der Economy-Class vergrößern“.

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Bees Airlines kündigt weitere EU-Strecken an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Bees Airline nimmt nach Kiew Schuljany-Odessa eine weitere Inlandsstrecke auf. Man wird ab 20. Dezember 2021 fünfmal wöchentlich ab der Hauptstadt nach Lwiw fliegen. Diese Route wird bis zu zweimal täglich vom Mitbewerber Motor Sich Airlines mit Antonow An-24 angeboten. Während für Motor Sich die Inlandsstrecken von Kiew-Schuljany nach Lwiw, Odessa und Saporischschja das Brot-und-Butter-Geschäft sind, handelt es sich bei Bees Airlines (nach Odessa und künftig auch nach Lwiw) eher um „Ferry-Flüge mit Mitflugmöglichkeit“. Hintergrund ist, dass das Fluggerät in Kiew-Schuljany stationiert ist, jedoch dezentral auch dezentral ab Odessa und künftig auch ab Lwiw Flüge angeboten werden. Derzeit ist man sich noch unsicher, ob man in den beiden Städten eine Basis errichten wird, weshalb das Fluggerät von dem Hauptstadtflughafen aus eingeflogen wird. Damit man ein paar Griwna verdienen kann befördert Bees Airlines auf den „Überstellern“ in beide Richtungen Passagiere. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Der Mitbewerber Motor Sich Airlines setzt auf historische Turbopropflugzeuge des Typs Antonow An-24. Ein ausführliches Portrait über den Carrier und das Fluggerät unter diesem Link. Barcelona und Prag neu ab Lwiw Bees Airlines wird ab Lwiw zwei neue Strecken in die Europäische Union aufnehmen. Dabei handelt es sich um Barcelona, das ab 22. Dezember 2021 an den Verkehrstagen Sonntag und Mittwoch angeflogen werden soll. Ebenfalls neu ist das Ziel Prag, das ab 20. Dezember 2021 jeweils Montags und Freitags bedient werden soll. Der Carrier fliegt ab der Homebase Kiew-Schuljany zahlreiche Ziele an. In Richtung der Europäischen Union hat

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Wien: Ryanair kündigt Flüge nach Cherson an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme einer zweiten Ukraine-Strecke ab Wien-Schwechat an. Ab 2. Jänner 2022 soll Cherson zweimal wöchentlich angeflogen werden. Die Stadt befindet sich im Mündungsgebiet des Dnjepr ins Schwarze Meer. Die mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft tätige Tochter Laudamotion hatte diese Destination für den Sommerflugplan 2020 angekündigt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es jedoch zu keiner Aufnahme gekommen. Der Mitbewerber Wizz Air wollte bereits seit dem Vorjahressommer nach Saporischschja, das sich von Cherson aus einige Kilometer flussaufwärts befindet, fliegen. Bislang ist es zu keiner Aufnahme gekommen. Derzeit ist diese Destination für den 27. März 2022 angekündigt, wobei aufgrund zahlreicher Verschiebungen das Datum mit Vorsicht zu genießen ist. Die Cherson-Strecke ist laut Ryanair Route Nummer 91, die ab Wien-Schwechat angeboten wird. Vor Ort haben die Töchter Lauda Europe und Buzz gemeinsam 14 Flugzeuge stationiert. Beschäftigt werden eigenen Angaben nach rund 450 fliegende Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang holt der irische Billigflieger auch wieder mal zum Sticheln gegen Austrian Airlines aus. Man schreibt dazu in der Cherson-Medienmitteilung wortwörtlich: „Während Ryanair weiter in ihr Streckennetz in Wien investiert, baut Austrian Airlines weiterhin Arbeitsplätze ab und streicht Verbindungen, obwohl die österreichische Regierung über 600 Millionen Euro an staatlichen Hilfen zur Verfügung gestellt hat und weiterhin Steuergelder verschwendet“.

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Wegen Green Airlines: Flughafen Groningen kassierte Strafe

Für den Flughafen Groningen hat das kurze Gastspiel des Ticketverkäufers Green Airlines ein finanziell unangenehmes Nachspiel. Der Airport kassierte eine Strafe wegen irreführender Werbung, die für den deutschen Flugscheinverkäufer auf der Flughafenhomepage positioniert wurde. Sonderlich häufig wurden die Charterflüge für Green Airlines ab Groningen nicht durchgeführt, denn nach nur wenigen Umläufen zog sich German Airways zunächst ab dem niederländischen Airport zurück. Es dauerte nicht lange, da weigerte sich das deutsche Luftfahrtunternehmen auch ab Paderborn Ultrakurzstreckenflüge nach Westerland für Green Airlines durchzuführen. Die Werbung des Ticketverkäufers wurde dem Flughafen Groningen nun zum Verhängnis. Unter anderem wirbt Green Airlines damit, dass man mehr Emissionen kompensieren würde als bei der Durchführung der Flüge entstehen würden. Weiters stellt man die Charterflüge als „klimafaires Fliegen“ dar. Zuletzt hatte man jedoch nur wenige Bäume an ein Projekt gespendet. In den Niederlanden brachte Eric Stam eine Beschwerde beim Advertising Code Committee (RCC) ein. Dabei ging es um Werbung, die für Green Airlines auf der Homepage des Flughafens Groningen veröffentlicht wurde. Diese enthielt unter anderem die im vorherigen Absatz auszugsweise beschriebenen Werbeversprechen. Der Airport Groningen verteidigte sich dahingehend, dass man die Reklame und die Werbetexte von Green Airlines übernommen habe. Das RCC ist aber der Ansicht, dass der Flughafen hätte erkennen müssen, dass es sich offensichtlich um „Greenwashing“ handelt. So ist im Urteil unter anderem zu lesen: „Der Durchschnittsverbraucher wird diese Behauptung so interpretieren, dass die Umwelt vom Fliegen mit Green Airlines profitiert, da dies in der Summe zu einer Reduzierung von CO2 in der Umwelt führt. Eine

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Samstag: Austrian Airlines lädt zum Impfen in eine Boeing 777 ein

Nachdem die Konzernschwester Eurowings eine Impfaktion im Airbus A319 in Salzburg durchgeführt hatte, zieht nun Austrian Airlines in Wien nach und bietet am Samstag Biontech/Pfizer-Impfungen in einer Boeing 777 an. Interessierte Personen können in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 15 Uhr 00 in die Besucherwelt des Flughafens Wien-Schwechat kommen und dort für die Impfung einchecken. In Kooperation mit dem Roten Kreuz Niederösterreich werden Erst-, Zweit-, und Drittimpfungen verabreicht. Eine Voranmeldung ist laut Austrian Airlines ausdrücklich nicht erforderlich. Impfstoff steht für maximal 300 Personen zur Verfügung. „Aus Verantwortung gegenüber unserer Heimat wollen wir einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten. Denn aus der Gesundheitskrise können wir nur gemeinsam fliegen. Ich bin sehr froh, dass der Flughafen Wien sowie das Rote Kreuz Niederösterreich gleich an Bord waren und wir die Impfaktion binnen weniger Stunden auf die Beine stellen konnten. Rasches, entschlossenes Handeln für die Gesundheit von uns allen ist jetzt wichtiger denn je, denn die aktuellen Corona-Zahlen sind alarmierend“, erklärt AUA-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech in einer Medienmitteilung. Der Check-in zum Impftermin erfolgt in der Besucherwelt des Flughafen Wien im Besucherweltterminal hinter dem Terminal 1. Benötigt werden neben der E-Card, ein amtlicher Lichtbildausweis sowie das Aufklärungs- und Dokumentationsformular, welches vor Ort ausgegeben wird. Nach dem Check-in und der Sicherheitskontrolle, erfolgt der Transfer mittels Shuttlebus zur Boeing 777-Impfstation. Die Teilnehmer werden gebeten, die am Flughafen geltenden Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Sowohl vor dem Stich, der von Mitarbeitern des Roten Kreuz Niederösterreich verabreicht wird, als auch danach gibt es für wartende Impfpassagiere ausreichend Sitzplätze.

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East-West Express: Neue Airline in der Ukraine am Start

In der Ukraine ist mit East-West Express Airline eine neue Charterfluggesellschaft an den Start gegangen. Deren Flotte besteht derzeit aus einem mit 144 Sitzen bestuhlten Airbus A319 sowie einem 220-sitzigen A321. Der Carrier wurde im August 2020 gegründet und führte den ersten Charterflug am 21. September 2021 durch. Weitere Flüge wurden am 15. und 17. Oktober 2021 auf der Strecke Kiew Schuljany-Eriwan-Kiew Schuljany durchgeführt. Der Hauptstadtflughafen der Ukraine ist die Homebase von East-West Express Airline. Derzeit wird nur der Airbus A319 kommerziell eingesetzt. Dieser trägt die Registrierung UR-CRU. Der A321 wartet derzeit noch auf die Eintragung in das Register sowie neue Triebwerke. Beide Maschinen sind geleast. Im zweiten Halbjahr 2022 will man Linienflüge auf internationalen Strecken ab der Ukraine aufnehmen. Das künftige Streckennetz wurde noch nicht kommuniziert.

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Wiener Eurowings-Europe-Crews werden in Stockholm aushelfen

Die österreichische Eurowings Europe wird im März 2022 eine neue Basis auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda eröffnen. Für die zunächst fünf Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 ist man bereits auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern. Die Eurowings Gruppe wird unter Berücksichtigung der neuen Base in Schweden dann insgesamt elf Bases betreiben. Jene in Palma de Mallorca, Prag, Pristina, Salzburg und künftig in Stockholm-Arlanda werden vom österreichischen Ableger betrieben. Innerhalb Deutschlands reduzierte man die Anzahl der AOCs auf Eurowings Deutschland. Für Schweden hat man nun 150 Stellen ausgeschrieben. Dabei handelt es sich um rund 50 Jobs im Cockpit sowie 100 in der Kabine. Zur Basengründung und Aufnahme des Flugbetriebs werden ab März zunächst Crews von Eurowings Europe aus Wien ab Stockholm im Einsatz sein. Mittelfristig sollen die Flüge aber vollständig von lokal stationierten Crews durchgeführt werden. Crewmitglieder, die bereits für Eurowings Europe fliegen, haben gemäß innerbetrieblicher Regelungen ein bevorzugtes Wechselrecht in die skandinavische Metropole. „Wir freuen uns, kurz nach Eröffnung unserer Basis in Prag das paneuropäische Wachstum jetzt auch im Norden Europas voranzutreiben. Mit der Schaffung lokaler Arbeitsplätze freue ich mich, weitere Kollegen im Team begrüßen zu können. Dabei möchte ich insbesondere auch interne Kollegen zu einem Wechsel ermutigen, um von Anfang an unsere Eurowings-DNA als innovatives und kundenorientiertes Team in die neue Base zu tragen“, erklärt Eurowings-Europe-Geschäftsführer Robert Jahn.

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Sommer 2022: Condor kehrt nach Wien zurück

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt nach längerer Pause wieder Nonstop-Flüge ab Wien-Schwechat anzubieten. Im Sommerflugplan 2022 sollen die Ziele Heraklion, Kos, Palma de Mallorca und Rhodos ab dem größten Airport Österreichs angeflogen werden. Palma soll neu auch ab Nürnberg und Friedrichshafen angesteuert werden. Ab Düsseldorf plant man auch nach Larnaka, Athen, Rijeka und Dubrovnik zu fliegen. Die beiden kroatischen Destinationen sind auch ab Frankfurt am Main geplant. Von München aus wird es neu nach Sulaimaniyya gehen. Die Anzahl der Flüge nach Split soll auf zwei Umläufe pro Woche verdoppelt werden. Von Leipzig/Halle aus plant Condor Athen anzufliegen. Condor-Ziele ab Wien auf einen Blick: Strecke Flugtage Periode Wien-Heraklion Montag, Mittwoch, Samstag Sommer 22 Wien-Kos Dienstag, Freitag Sommer 22 Wien-Palma de Mallorca Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag Sommer 22 Wien-Rhodos Donnerstag, Sonntag Sommer 22

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Freebird und Corendon mit neuen Strecken ab Köln und Paderborn

Die Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Zeitraum von 13. bis 24. April 2022 Nonstopflüge zwischen Paderborn und Hurghada anbieten. Eingesetzt wird der Maschinentyp Boeing 737-800. Derzeit ist ein Umlauf pro Woche geplant. Freebird Airlines Europe hat ab Köln/Bonn eine neue Strecke nach Sharm El Sheik aufgenommen. Der maltesische Ableger des türkischen Carriers fliegt derzeit einmal pro Woche mit Airbus A320. Die Aufnahme weiterer Strecken ist dem Vernehmen nach in Planung. Corendon Europe verfügt derzeit über neun Boeing 737-800. Der Sitz befindet sich im Skyparks Business Centre gegenüber des Hauptterminals des Flughafens Luqa (Malta). Der offizielle Firmenname dieses Carriers lautet Touristic Aviation Services Ltd. Nicht sonderlich weit entfernt davon in der Ortschaft Hamrun sitzt Freebird Airlines Europe. Deren Flotte besteht aktuell aus zwei Airbus A320.

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Sommer 2022: Play kündigt vier neue Strecken an

Die isländische Billigfluggesellschaft Play kündigt mit Prag, Bologna, Lissabon und Stuttgart weitere Ziele an, die ab Keflavik angeflogen werden sollen. Die Aufnahme dieser ist für die Monate Mai und Juni 2022 angekündigt. In der Bundesrepublik Deutschland hatte der Carrier bislang nur Berlin im Streckennetz. Ab 3. Juni 2022 soll jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag auch ab Stuttgart-Echterdingen geflogen werden. Bologna soll ab dem 7. Juni 2022 jeweils an Dienstagen und Samstagen bedient werden. Die tschechische Hauptstadt Prag will Play ab 5. Mai 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag anfliegen. Lissabon ist für den 13. Mai 2021 angekündigt und soll ab Keflavik Montags und Freitags angesteuert werden.

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