Jan Gruber

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Jan Gruber

Kommentar: Neues vom Ticketverkäufer mit Hecke in Weeze

„Spielen wir Airline“, so oder so ähnlich könnte man den Ticketverkäufer Green Airlines beschreiben, denn von den angekündigten Flügen von Weeze nach Berlin und/oder München wurde bislang kein einziger durchgeführt. Slots hat man an den beiden Großflughäfen keine, aber diese könnte ohnehin nur ein AOC-Holder erhalten – und das ist Green „Airlines“ eben nicht. Mittlerweile scheint gar der Flughafen Weeze, der sich noch vor wenigen Wochen deutlich zum Ticketverkäufer, der an einer Briefkastenadresse in Karlsruhe residiert, bekannt hatte, auf Distanz zu gehen. Beispielsweise erwähnte man in der jüngsten Medienmitteilung bezüglich Ostern 2022 Green „Airlines“ in keinem Wort. Auch entfernte man zwischenzeitlich die aufdringliche Pop-Up-Werbung von der Homepage des Niederrhein-Airports. Zum Betrieb einer Fluggesellschaft gehört eben mehr als ein Verkaufssystem bei Worldticket zu mieten und Trolleys und T-Shirts zum Kauf anzubieten. Die wohl wichtigsten Punkte wären Sicherheit und Vertrauen. In Deutschland ist es die Aufgabe des Luftfahrtbundesamts genau dies sicherzustellen, denn Inhaber von AOC und Betriebsgenehmigung unterliegen strengen Auflagen und Kontrollen. Eine echte Fluggesellschaft muss über zahlreiche Personen, die eine fachliche Ausbildung und/oder entsprechende Erfahrung verfügen und vom LBA geprüft wurden, verfügen. Bei einem reinen Ticketverkäufer ist das aber nicht der Fall, denn dieser unterliegt nicht der Aufsicht durch das Luftfahrt-Bundesamt. Reisebüros und –veranstalter müssen Kundengeldabsicherung haben Für Laien dürfte es nur schwer verständlich sein, dass es möglich ist, dass man eine Briefkastenfirma aufzieht und mit dieser „Airline spielen“ kann – ganz ohne lästige Aufsicht durch das Luftfahrt-Bundesamt oder eine andere EU-Zivilluftfahrtbehörde. Konzessionierte Reisebüros und –veranstalter bieten durchaus Charterflüge auf eigene

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Air Baltic darf nun 149 Passagiere im A220-300 befördern

Bislang waren an Bord des Maschinentyps Airbus A220-300 von Air Baltic einige Sitze dauerhaft gesperrt. Das ändert sich nun, denn der Carrier erhielt nun die Zertifizierung für die Beförderung von maximal 149 Passagieren. Jene Sitze, die bislang mit einem eingestickten Sperrhinweis versehen waren, dürfen nun für die Beförderung von Fluggästen genutzt werden. Dazu Firmenchef Martin Gauss: „Ende Februar haben wir unser erstes Airbus A220-300-Flugzeug erhalten, das für den Betrieb mit bis zu 149 Sitzplätzen zugelassen ist. Bis jetzt konnten wir 145 Sitze im Flugzeug nutzen, aber in Zukunft wird auch die bestehende Flotte angepasst, um die zusätzliche Kapazität zu nutzen, was die Effizienz unseres Betriebs weiter steigern wird.“ Im April 2022 hat das Unternehmen die Kabinenkonfiguration für die ersten fünf der 33 Airbus A220-300 geändert. Air Baltic plant, die zusätzlichen Sitzplätze in seiner gesamten Flotte bis Sommer 2023 freizugeben. Aufgrund unterschiedlicher Sitzkonfigurationen werden die ersten 20 Flugzeuge 148 Sitzplätze zur Verfügung haben, während die nächsten 12 Flugzeuge 149 Sitzplätze haben werden. Alle Flugzeuge, die zwischen 2022 und Anfang 2024 ausgeliefert werden, sollen über 148 Sitzplätze verfügen.

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Land Kärnten entscheidet Ende April über Rückkauf des Klagenfurter Flughafens

Der Klagenfurter Flughafen ist seit vielen Jahren ein Objekt, über das die Lokalpolitik heftig streitet. Die mehrheitliche Privatisierung sollte einen Schlussstrich unter die politische Einmischung ziehen, jedoch ist das Gegenteil der Fall. Das Land Kärnten prüft nun den Rückkauf des Regionalflughafens. Klagenfurt ist derzeit der einzige Bundesländerflughafen, der einen privaten Mehrheitseigentümer hat. Die Lilihill Group konnte sich vor einigen Jahren im Zuge einer Verkaufsauschreibung durchsetzen und hält rund 75 Prozent. Im Herbst des Vorjahres wurde bekannt, dass der Investor den Airport vollständig übernehmen möchte, jedoch legten sich Land Kärnten und Stadt Klagenfurt quer. Nun hat die Landesregierung ein Gutachten erstellen lassen. Dieses sollte die Möglichkeiten des Rückkaufs durch die öffentliche Hand analysieren. In den Verträgen ist eine Klausel festgehalten, die unter anderem beinhaltet, dass Stadt Klagenfurt und Land Kärnten den Deal rückgängig machen können, wenn der Airport weniger als 100.000 Passagiere pro Jahr hat. Genau das war der Fall, jedoch war man sich seitens der öffentlichen Hand unsicher, ob die Klausel wegen des äußeren Umstands der Corona-Pandemie gezogen werden kann. Auslöser der jüngsten Streiterei zwischen der öffentlichen Hand, die Minderheitsgesellschafter ist, und der Lilihill Group: Die geplante Aviation City. Stadt Klagenfurt und Land Kärnten stemmen sich gegen den Plan, dass die Flughafengesellschaft die dafür benötigten Grundstücke an eine Lilihill-Konzernschwester verkaufen soll. Der private Mehrheitseigentümer hält das Projekt für die weitere Entwicklung des Airports für notwendig, die Minderheitsgesellschafter hingegen sind der Ansicht, dass die Grundstücke auch beim Airport verbleiben können. Somit ist momentan eine Patt-Situation, denn Lilihill kann den Flughafen Klagenfurt

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ITA Airways least zwölf zusätzliche Flugzeuge

Die Fluggesellschaft ITA Airways stockt ihre Flotte um weitere zehn Airbus A320neo und zwei A330-900 auf. Diese werden von Leasinggeber AerCap bezogen und kommen zusätzlich zu jenen Flugzeugen, die man direkt bei Hersteller Airbus bestellt hat. Die Leasingmaschinen sollen ab dem kommenden Jahr an ITA Airways übergeben werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Auslieferungen im Laufe des Jahres 2024 abgeschlossen sein werden. Alle 12 Flugzeuge stammen aus bestehenden Orders des Leasingebers AerCap. Direkt bei Airbus hat ITA Airways elf A320neo, zehn A330-900 und sieben A220-300 bestellt. Über Leasinggeber bezieht man zusätzlich sechs A350-900. Die erste Einheit wurde erst vor wenigen Tagen im französischen Toulouse in das Design des Alitalia-Nachfolgers lackiert.

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Startup SupremeFly eröffnet Ticketbüro in Wien

Das österreichische Luftfahrt-Startup SupremeFly hat ein Ticketbüro in Wien eröffnet. In diesem können unter anderem Flugscheine für die Charterflüge, die im Sommer 2022 angeboten werden, gekauft werden. Auch kann man sich für das Abo-Modell vorregistrieren. Die Verkaufsstelle befindet sich im dritten Wiener Gemeindebezirk in der Rochusgasse 19/2. Geöffnet ist das Büro Montag bis Donnerstag von 9 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 und an Freitagen von 8 Uhr 00 bis 12 Uhr 00 sowie von 15 Uhr 00 bis 18 Uhr 00. Im Gegensatz zum Vorjahr werden die Tunesien-Flüge heuer nicht ab Bratislava, sondern ab Wien-Schwechat angeboten. Durchgeführt werden die Charterflüge laut SupremeFly an folgenden Terminen: Sonntag 03.07 Freitag 15.07 Donnerstag 21.07 Samstag 06.08 Dienstag 16.08 Freitag 26.08 Samstag 03.09

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März 2022: Ryanair mit deutlich mehr Passagieren

Aufgrund des Krieges in der Ukraine musste der Billigflieger Ryanair Group allein im März 2022 rund 2.000 Flüge streichen. Diese waren in den bzw. ab dem vom kriegerischen Überfall seitens der Russischen Föderation betroffenem Staat geplant. Streckennetzweit führte die Ryanair Group im März 2022 rund 67.800 Flüge durch. Die durchschnittliche Auslastung wird mit 87 Prozent kommuniziert. An Bord befanden sich 11,2 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Monat Feber 2022, in dem man 8,7 Millionen Reisende hatte, konnte man deutlich zulegen. Bei Ryanair zeigt sich seit Jahresanfang ein Aufwärtstrend, denn man starte mit sieben Millionen Passagiere. Zuletzt lag man bei 11,2 Millionen Reisenden. Es ist aufgrund der Ostferien und des mit Beginn der Sommerflugplanperiode ausgeweiteten Angebots damit zu rechnen, dass im April 2022 die Anzahl der beförderten Fluggäste abermals stark steigen wird.

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Condor-Chef erhebt schwere Vorwürfe gegen Lufthansa

Condor-Chef Ralf Teckentrup vertritt die Ansicht, dass Lufthansa versuche die von ihm geleitete Fluggesellschaft vom Markt zu drängen. Dies geschehe in erster Linie über die Tochtergesellschaft Eurowings Discover, die viele Condor-Strecken „doppeln“ würde. Bislang war Teckentrup hinsichtlich seiner Wortwahl stets deutlich, jedoch griff er den Mitbewerber Lufthansa Group nur selten direkt an. Im Gespräch mit dem Branchenblatt FVW erhebt er durchaus schwere Vorwürfe gegen seinen Konkurrenten. So sagt er beispielsweise: „Wir haben in Deutschland einen Wettbewerber, der uns ausmerzen will. Die gucken sich an, was wir anbieten, und fliegen dann an den gleichen Tagen und mit ein oder zwei Flügen mehr pro Woche dorthin“. Weiters behauptet der Condor-Manager, dass Eurowings Discover den Reiseveranstaltern oftmals deutlich günstigere Tickets als im Einzelverkauf anbieten würde. Diese sollen auch erheblich unter dem Preisniveau von Condor liegen. Teckentrup vertritt die Ansicht, dass Lufthansa diese Praxis mit ihrer monopolartigen Stellung im innerdeutschen Verkehr gegenfinanzieren würde. Darunter würde auch Tuifly leiden und „vielleicht gibt es bald nur noch Lufthansa und Condor“. Das Luftfahrtunternehmen aus Hannover wäre auch nach dem radikalen Schrumpfkurs nicht profitabel, so der Condor-Manager gegenüber der FVW.

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Ab 1. Mai 2022: Neuseeland lässt Geimpfte mit drei Tests einreisen

Ab 1. Mai 2022 können Europäer wieder ohne Quarantäne nach Neuseeland, das sich lange Zeit wegen der Corona-Pandemie vom Rest der Welt abgeschottet hatte, einreisen. Allerding muss man dazu vollständig geimpft sein und mehrere Coronatests absolvieren. Laut Mitteilung des Fremdenverkehrsamts muss bereits vor dem Abflug in Richtung Neuseeland ein PCR-Test absolviert werden. Der negative Befund ist im Zuge der Einreise bzw. auch auf Verlangen der Fluggesellschaft vorzulegen. Am Tag der Ankunft muss in Neuseeland ein weiterer Coronatest vorgenommen werden. Der dritte Test kann wahlweise am fünften oder sechsten Tag absolviert werden. Eine Quarantäne ist bei Einhaltung der Testvorschriften nicht mehr notwendig. Ungeimpfte Personen können von den seitens der Regierung angekündigten Lockerungen bei der Einreise nicht profitieren.

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Nürnberg mit so vielen Balkan-Zielen wie noch nie

Der Flughafen Nürnberg hat eigenen Angaben nach so viele Balkan-Ziele wie noch nie im Programm. Mit Eurowings Europe und GP Aviation bieten zwei Carrier die Destination Pristina an, wobei die zuletzt genannte Fluggesellschaft am Samstag den Erstflug durchgeführt hat. Auch Wizz Air baut ihr Streckennetz weiter aus und nimmt die Verbindung Nürnberg-Tirana ab 5. Juli auf. Damit sind erstmals acht Ziele am Balkan nonstop erreichbar. Weitere Ziele sind Banja Luka und Tuzla in Bosnien und Herzegowina, Zadar in Kroatien, Belgrad in Serbien, Sofia in Bulgarien und Skopje in Nordmazedonien. Eurowings wird ab 10. April 2022 zwischen Nürnberg und Pristina fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass zwei Umläufe pro Woche durchgeführt werden sollen. Die Wizz-Air-Verbindung nach Tirana wird am 5. Juli 2022 aufgenommen. „Albanien entwickelt sich vom Geheimtipp zum Trendziel“, fasst Wizz Air-Pressesprecherin Zsuzsa Trubek die wachsende Bedeutung des einstmals verschlossenen Landes für westeuropäische Besucher zusammen. Die neue Strecke wird jeweils am Dienstag und am Samstag bedient.

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Wizz Air streicht Russland-Pläne für den gesamten Sommer 2022

Der Billigflieger Wizz Air rechnet nicht damit, dass in naher Zukunft der Flugverkehr nach Russland reaktiviert werden kann. Konzernchef Jozsef Varadi hat nun entschieden, dass das Flugangebot in die Russische Föderation zurückgestellt wird. Das beinhaltet die komplette Sommerflugplanperiode 2022. In Russland hatte der Lowcoster St. Petersburg, Moskau-Vnukovo, Krasnodar und Kasan im Programm. Allerdings waren die meisten Strecken bereits vor dem Ukraine-Krieg wegen der Corona-Pandemie eingestellt. Auch hatte man geplante Routen nach St. Petersburg, beispielsweise Salzburg, zurückgestellt. Aufgrund der gegenseitigen Luftraumsperren können Wizz Air Hungary und Wizz Air UK auf unabsehbare Zeit ohnehin nicht von/nach Russland fliegen. Die Konzernschwester Wizz Air Abu Dhabi könnte theoretisch Ziele in der Russischen Föderation ansteuern. Man hat zwar Krasnodar und Moskau-Vnokovo im Portfolio, jedoch wird man die beiden Destinationen bis mindestens Ende der Sommerflugplanperiode 2022 nicht ansteuern. Wizz Air teilte unter anderem mit: „Wizz Air überwacht ständig die aktuelle Situation, daher werden alle Flüge von/nach Russland für die gesamte Sommersaison bis zum 30. Oktober 2022 gestrichen. Die Flüge werden aus dem Buchungssystem entfernt. Alle weiteren Änderungen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben“. Konzernchef Jozsef Varadi betonte im Rahmen einer im rumänischen Cluj abgehaltenen Luftfahrtkonferenz unter anderem, dass eine mögliche Wiederaufnahme der Russland-Flüge derzeit überhaupt nicht absehbar ist. Allenfalls wäre dies frühestens im Herbst 2022 möglich, hängt jedoch von Faktoren ab, die außerhalb von Wizz Air liegen. Gemeint sind damit unter anderem die Luftraumsperren. Wizz Air Abu Dhabi steuert die Russische Föderation auch aus einem ganz anderen Grund nicht an: Die meisten internationalen Flugzeugversicherer gewähren keinen

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