Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor-Finanzchef Debus wechselt zu Flixbus

Der momentane Condor-Finanzchef, Christoph Debus, wechselt von der Luft auf den Boden und zwar zu Flixbus. Ab Anfang März 2022 wird der Manager die finanziellen Geschicke des Fernbus- und Bahnbetreibers managen. Gleichzeitig bereitet Flixmobility den Börsengang vor. Momentan ist die Konzernmutter von Flixbus und Flixtrain als Gesellschaft mit beschränkter Haftung organisiert. Das wird sich ändern, denn man wird ab 1. April 2022 eine Societas Europaea (Europäische Aktiengesellschaft) sein. Dies ist der Ersteschritt für den avisierten Gang an die Börse. Bei Flixmobility folgt Christoph Debus auf Christian Rummel, der erst vor zehn Monaten als Finanzchef vorgestellt wurde. Der scheidende Condor-Manager stand über viele Jahre hinweg an der Seite von Ralf Teckentrup an der Spitze der deutschen Fluggesellschaft.

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Air Serbia kündigt Amman, Lyon und Sotschi an

Die Fluggesellschaft Air Serbia kündigt für den Sommerflugplan 2022 die Aufnahme drei weiterer Strecken an. Dabei handelt es sich um Amman, Lyon und Sotschi. Die Routen sollen ab Anfang Juni 2022 bedient werden. Ab 1. Juni 2022 will Air Serbia mehrmals wöchentlich zwischen Belgrad und Amman fliegen. Einen Tag darauf sollen zwei wöchentliche Umläufe ins russische Sotschi aufgenommen werden. Lyon will das serbische Luftfahrtunternehmen ab dem 3. Juni 2022 ansteuern. Die Entscheidung Nonstopflüge nach Amman zur starten, ist das Ergebnis der strategischen Bedeutung der Erneuerung unserer Präsenz in der Region des Nahen Ostens, während die geplante Aufnahme der Flüge nach Sotschi das Ergebnis der Bedeutung des russischen Marktes für Air Serbia und der Tatsache ist, dass dieses Reiseziel mit internationalen Direktflügen unterversorgt ist. Dank äußerst erfolgreicher Strecken nach Krasnodar und Rostow am Don haben wir uns als eine der Fluggesellschaften mit dem größten Marktanteil zwischen Russland und dem Balkan positioniert. Wir konzentrieren uns auch auf die Stärkung unserer Präsenz in Frankreich, weshalb wir Flüge nach Lyon einführen, das eine der wohlhabendsten Regionen des Landes und ein Markt mit großem Potenzial ist. Wir freuen uns, unser Netzwerk um diese neuen Ziele zu erweitern, und freuen uns auf eine weitere Expansion in der kommenden Zeit“, so Boško Rupić, Verkaufsleiter von Air Serbia. Die Amman-Flüge sollten ursprünglich im Juni 2020 aufgenommen, wurden jedoch aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis auf weiteres verschoben. Bis 2001 wurden Nonstopflüge auf dieser Strecke von ihrem Vorgänger JAT Yugoslav Airlines durchgeführt. Amman-Flugplan: Flight No. Place of departure Time of departure

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Quartalszahlen: Wizz Air steigert Verlust auf 267,5 Millionen Euro

Die Wizz Air Group flog im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 267,5 Millionen Euro ein. Die Auswirkungen der Omikron-Variante sind nur beschränkt enthalten, da das Geschäftsquartal 3 am 31. Dezember 2022 endete. Im direkten Vergleich mit dem Ergebnis der Vorperiode im Jahr 2020 baute Wizz Air den Fehlbetrag aus. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020 hatte man einen Verlust in der Höhe von 116 Millionen Euro ausgewiesen.  Konzernchef Jozsef Varadi rechnet damit, dass das vierte Quartal der laufenden Periode noch höhere Verluste mit sich bringen könnte. Hintergrund: Auswirkungen der Omikron-Variante auf die Nachfrage im Flugverkehr. Anschließend geht man bei Wizz Air davon aus, dass es wieder bergauf gehen wird. Das Unternehmen reagierte vergleichsweise früh und strich vor anderen Carriern zahlreiche Verbindungen in der laufenden Winterflugplanperiode. Auch in Wien-Schwechat setzte man kurz vor Weihnachten und erneut vergangene Woche den Rotstift an. Wizz Air weist den Umsatz, den man im dritten Quartal erzielt hat, mit 408,4 Millionen Euro aus. Damit lag man um 172,5 Prozent über der Vorperiode. Auch hatte man deutlich mehr Passagiere an Bord, denn in diesen drei Monaten beförderte man 7,79 Millionen Reisende. Im Vergleichszeitraum der Vorperiode waren es 2,27 Millionen Reisende. Die Auslastung verbesserte sich von 63 Prozent auf 77 Prozent. „Wizz Air setzte seine Erholung im dritten Quartal von F22 fort und übertraf trotz des Aufkommens der Omikron-Variante das Passagier- und Kapazitätsniveau von 2019 in der Hauptreisezeit bei weitem. Unser Betriebsverlust betrug 213,6 Millionen Euro, da Reisebeschränkungen die Nachfrage weiterhin beeinträchtigten,

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Cotswolds Airport verwandelt 1-Pfund-Boeing-747 in Eventzentrum

Für nur einen Britischen Pfund konnte das Management des Cotswolds Airport eine Boeing 747, die von British Airways im Zuge der Coronakrise stillgelegt wurde, kaufen. Rund 500.000 Pfund steckte der privat geführte Flughafen in die Maschine und verwandelte sie in ein einzigartiges Eventzentrum. Es handelt sich um eine besondere B747, denn das Flugzeug erhielt erst vor wenigen Jahren die Negus-Livery. Die G-CIVB wurde im Jahr 2020 auf dem Cotswolds Airport abgestellt werden und sollte zunächst „zwischengelagert“ werden. Da aber die Ausflottung dieses Maschinentyps auch ganz unabhängig von Corona schon feststand, nahm der Airport mit British Airways Kontakt auf und konnte den Jumbo für nur einen Pfund ergattern. Laut einem Bericht der Daily Mail soll sich der kleine Flughafen den Umbau in ein Eventzentrum stolze 500.000 Pfund kosten haben lassen. Man will diese Boeing 747 als besondere Location, beispielsweise für Hochzeiten, vermarkten. Dazu baute man so einiges an Eventtechnik ein. Das Management des Flughafens Cotswolds zeigt sich nun mächtig stolz, dass man das einzigartige Projekt eröffnen konnte. Die Maschine soll auf Anfrage auch besichtigt werden können.

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EU: Einigung auf einheitliche Reiseregeln nicht wirklich verbindlich

Die EU-Kommission unternimmt einen Anlauf, dass das Reisen innerhalb des Unionsgebiets einheitlich ermöglicht werden soll. Der Flickenteppich soll mit 1. Feber 2022 beendet werden – zumindest auf den ersten Blick. Unter den Mitgliedern der Europäischen Union wurde eine Einigung erzielt, dass für das Reisen künftig das EU-Corona-Zertifikat relevant ist und nicht woher man kommt. Anerkannt werden sollen Impf-, Test- und Genesungsnachweise. Den verkündeten Plänen nach sollen diese gleichgestellt werden, so dass für Ungeimpfte das Reisen innerhalb der EU vereinfacht werden könnte. Allerdings hat die Angelegenheit einen großen Haken: Immer wieder gab es Anläufe einheitliche Reiseregeln zu schaffen, jedoch dauerte es manchmal nur wenige Stunden bis das erste Land ausscherte und wieder auf die eigene Suppe setzte. Beispielsweise war mit der Einführung des „Grünen Pass“ angedacht, dass Geimpft, Genesen oder Getestet zur Einreise berechtigt. Als erstes EU-Land scherte im Sommer Malta aus und stellte auf 1G um. Unter Berücksichtigung des bisherigen Verlaufs der Reiseregeln, die klar gezeigt haben, dass immer wieder Einigungen erzielt wurden, die jedoch das Papier auf dem sie festgehalten nicht wert waren, weil rasch wieder Alleingänge gemacht wurden, sollten die Entwicklungen nach dem 1. Feber 2022 unbedingt im Auge behalten werden. EU-Kommission „hofft“ auf Einhaltung durch Mitglieder Derzeit ist vorgesehen, dass ab 1. Feber 2022 sämtliche von der EMA, WHO oder nationalen Behörden zugelassenen Impfstoffe anerkannt werden müssen. PCR-Befunde sollen 72 Stunden ab Abstrichnahme gültig sein und Antigen-Schnelltests rund 24 Stunden. Genesenen-Zertifikate sollen eine Gültigkeit von180 Tagen haben. Da kommt schon der nächste „Haken“, denn Deutschland verkürzte erst

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Ex-Germania-Chef Balke klagt Insolvenzverwalter

Vor rund drei Jahren ging die traditionsreiche Fluggesellschaft Germania pleite. Nun liefern sich zwei Rechtsanwälte, namentlich Ex-Germania-Chef Karsten Balke und Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg, einen Rechtsstreit. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung wird am Mittwoch vor dem Landgericht Berlin in Sachen einer von Balke eingebrachten Klage verhandelt. Dieser hat eine Einstweilige Verfügung beantragt, die nachträgliche Korrekturen der Germania-Bücher verhindern soll. Dem Medienbericht nach sollen auch zwei weitere ehemalige Germania-Geschäftsführer einen Eilantrag bei Gericht gestellt haben. Die FAZ zitiert Balke dahingehend, dass seiner Ansicht nach der Insolvenzverwalter die Finanzen vor der Insolvenzanmeldung dramatischer verändern will als es wirklich war. Auch kritisiert er, dass er weiterhin als Geschäftsführer eingetragen ist, jedoch ihm die Einsicht verweigert. Der Masseverwalter weist die Vorwürfe zurück.

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Flughafen Istanbul im Schnee versunken

Dass der Flughafen Istanbul wegen extrem starkem Schneefall geschlossen werden muss, kommt in der Tat nicht oft vor. Am Dienstag wurde der Flugbetrieb zeitweise komplett eingestellt und später vereinzelt ausschließlich Langstreckenmaschinen zur Landung zugelassen. Betroffen war der neue Flughafen Istanbul, der sich im europäischen Teil der Metropole befindet. Der kleinere Sabiha Gökcen Airport konnte weitgehend stabil operieren. Türkish Airlines strich ab dem Hauptflughafen sämtliche Abflüge bis Mitternacht. Augenzeugen sprachen unter anderem davon, dass es am größten Flughafen der Türkei momentan regelrechtes Alaska-Feeling gibt. Das ist natürlich stark vereinfacht ausgedrückt, jedoch sind starke und länger anhaltende Schneefälle in dieser Region recht selten. Daher kann man den Umfang der Vorkehrungen für den Winterdienst nicht mit jenen von Airports in Alaska oder in den Alpen vergleichen.

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Cathay Pacific hatte nur noch 717.059 Passagiere

Die größte Fluggesellschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Cathay Pacific, wurde auch im Vorjahr hart von der Corona-Pandemie und den strengen Einreise- und Quarantäneregeln getroffen. Der Carrier hatte nur noch 717.059 Passagiere. Damit war man nochmals deutlich schwächer unterwegs als in 2020. Im ersten Corona-Jahr hatte man immerhin 4,6 Millionen Reisende an Bord. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es noch 35,2 Millionen Passagiere. Damit wurde Cathay Pacific in einem unvergleichbaren Ausmaß von der Pandemie und den Einreise- und Quarantänebestimmungen Hongkongs gebeutelt. Im Frachtbereich konnte man das Niveau von 2020 halten und hatte rund 1,3 Millionen Tonnen an Bord. Allerdings lag man auch hier deutlich unter dem Aufkommen von 2019, denn damals hatte man in etwa zwei Millionen Tonnen Cargo. Somit konnte Cathay Pacific nicht wirklich von der teilweise erhöhten Nachfrage profitieren. Derzeit rechnet die Firmengruppe damit, dass der Verlust im Vorjahr bei 5,6 bis 6,1 Milliarden Hongkong-Dollar gelegen hat. Die Bilanz befindet sich derzeit in der üblichen Wirtschaftsprüfung und ist daher zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht testiert. Den Fehlbetrag konnte man gegenüber 2020 reduzieren, denn damals schloss man mit einem Minus von 21,6 Milliarden Hongkong-Dollar ab.

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Wegen Uniformen: Montenegro-Airlines-Insolvenzverwalter verklagt Air Montenegro erneut

Der Insolvenzverwalter der ehemaligen Fluggesellschaft Montenegro Airlines hat mittlerweile die dritte Klage gegen die staatliche Nachfolgegesellschaft Air Montenegro wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Markenrechte eingebracht. Diesmal geht es um die Uniformen des fliegenden Personals. Im Nachgang von Insolvenzen kommt es immer wieder mal vor, dass beispielsweise Flugbegleiter bei ihrem neuen Arbeitgeber temporär die Dienstkleidung des vormaligen Arbeitgebers tragen. So waren bei Eurowings über einen längeren Zeitraum ehemalige Air-Berlin-Kabinenmitarbeiter in Uniformen der insolventen Airline unterwegs. Ein aktuelles Beispiel ist ITA Airways, denn die meisten fliegenden Mitarbeiter tragen noch immer die Alitalia-Kleidung. Bei Air Montenegro ist es ähnlich gelaufen, denn fast alle Piloten und Kabinenmitarbeiter nutzen weiterhin ihre Montenegro-Airlines-Uniformen. Das passt dem Insolvenzverwalter so ganz und gar nicht in den Kram, denn er sieht darin nicht nur einen Verstoß gegen das Markenrecht, sondern vertritt auch die Ansicht, dass die Dienstkleidung Eigentum von Montenegro Airlines ist. Somit wären die Kleidungsstücke Teil der Insolvenzmasse. Die eingebrachte Klage stützt sich auch auf Klauseln in den Dienstverträgen. Diese besagen unter anderem, dass die Uniformen Eigentum von Montenegro Airlines sind und beim Austritt aus dem Unternehmen zurückgegeben werden müssen. Im Zuge der Betriebseinstellung war es aber durchaus chaotisch, denn zahlreiche Beschäftigte haben seit mehreren Monaten keinen Lohn mehr bekommen. Geklagt wird auch nicht gegen die einzelnen Mitarbeiter, sondern gegen den staatlichen Nachfolger Air Montenegro. In erster Linie stützt sich die gerichtliche Maßnahme auf das Markenrecht. In diesem Zusammenhang brachte der Insolvenzverwalter schon zwei andere Klagen ein. Unter anderem wirft man „Abkupfern“ des Logos vor.

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Schnee wirbelte Aegean-Flugplan durcheinander

Weite Teile Griechenlands sind in den letzten Tagen regelrecht im Schnee versunken. Da dies nicht sonderlich oft vorkommt, sind viele Flughäfen nur mangelhaft auf winterliche Bedingungen vorbereitet. Die Folge daraus: Flüge müssen gestrichen werden. Der größte Anbieter des Landes, Aegean, entschied sich am Montag zur Absage der meisten Flugverbindungen. Betroffen sind auch die Inlandsflüge, die von der Tochtergesellschaft Olympic Air durchgeführt werden. Seit Dienstag, 12 Uhr 00, ist der reguläre Betrieb wieder schrittweise angelaufen. Der Aegean-Konzern führte am Montag lediglich die Flüge von Thessaloniki nach Frankfurt, von Larnaka nach Athen, von Frankfurt nach Athen sowie von Thessaloniki nach Stuttgart und zurück durch. Es kann aufgrund des Umstands, dass Flugzeuge derzeit noch an den „falschen“ Airports sind, einige Tage dauern bis sich der Flugplan endgültig stabilisiert.

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