Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air hat Streckenrechte für Indien beantragt

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Abu Dhabi beabsichtigt im kommenden Jahr Nonstop-Flüge zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien aufzunehmen. Welche Städte man auf dem Subkontinent ansteuern will, lässt der Carrier wohl auch aus Wettbewerbsgründen noch offen. In den letzten Jahren entwickelte sich im Verkehr zwischen den VAE und Indien ein immer schärfer werdender Wettbewerb. Mit Wizz Air Abu Dhabi wird sich dieser vermutlich nicht entspannen, sondern eher verschärfen. Der Carrier machte nie einen Hehl daraus, dass man in dieses Geschäftsfeld eintreten will. Die Corona-Pandemie führte nicht nur dazu, dass der Abu-Dhabi-Ableger von Wizz Air später als angekündigt den Erstflug durchführe, sondern verzögerte auch den Zeitplan der Expansion. Indien will man jedenfalls im kommenden Jahr „anpacken“. Laut einem Medienbericht der „Khaljeej Times“ hat man bereits entsprechende Streckenrechte beantragt. Der Zeitungsbericht zitiert Wizz-Air-Abu-Dhabi-Chef Kees Van Schaick mit folgenden Worten: „Wir haben alle Genehmigungen von der Seite der VAE und jetzt sind wir mitten im Prozess der behördlichen Genehmigungen der Subkontinentländer. Es liegt an den Zielmärkten, dies zu genehmigen. Alle bilateralen Dienstleistungsabkommen sind in Kraft. Es geht darum, die dokumentarischen und behördlichen Genehmigungen abzuschließen, und dann können wir auch dorthin gehen. Wir werden sehen, dass das irgendwann im Jahr 2022 passieren wird“.

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Do&Co spürt Erholung in der Luftfahrt-Branche

Das österreichische Catering-Unternehmen Do&Co konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/22 den Umsatz wieder steigern. Die Vorperiode war von einem fast vollständigen Erliegen des internationalen Flugverkehrs geprägt. Dies wirkte sich auch auf den Lieferanten aus. Seit Ende März 2021 beliefert Do&Co auch die Fluggesellschaft Delta mit Produkten in der Economy-Class. Bereits ein Quartal nach Beginn der Zusammenarbeit wurden auf allen Langstrecken die Economy Class Menüs aus Detroit von gefrorenen Zukaufsprodukten auf frische Menüs umgestellt. Wie in allen Do&Co Küchen werden alle Menüs – ohne Zusatzstoffe – täglich frisch produziert. Die Menüs sind Seit Juni 2021 kocht man auch für All Nippon Airways. Dabei werden die Flüge ab Frankfurt am Main und München beliefert. An diesen beiden Airports wird Do&Co ab November 2021 auch für Etihad Airways das Catering liefern. Nach der Übernahme aller Cateringleistungen für sämtliche Iberia und Iberia Express Abflüge aus Madrid-Barajas im Februar 2020 kümmert sich Do & Co seit 16. Juni 2021 auch um das  Buy-on-board Catering für alle Iberia Express Flüge. Die Division Airline Catering weist trotz des eingetrübten Marktumfeldes einen massiven Umsatzanstieg von 164,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 beträgt 208,46 Millionen Euro (VJ: 78,81 Millionen Euro) Das EBITDA liegt mit 38,40 Millionen Euro um 31,75 Millionen Euro über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBIT beläuft sich auf 19,59 Millionen Euro (VJ: -15,05 Millionen Euro).

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Genf: Erster A320neo bei Easyjet Switzerland gelandet

Die Billigfluggesellschaft Easyjet Switzerland hat mit der HB-AYE den ersten Airbus A320neo übernommen. Der Mittelstreckenjet ist in Genf stationiert und absolvierte seinen kommerziellen Erstflug nach Santiago de Compostela. Ursprünglich kündigte das Management des Schweiz-Ablegers des orangefarbenen Billigfliegers an, dass man bis Ende 2021 insgesamt fünf Airbus A320neo haben wird. Das geht sich nicht mehr aus, denn nun ist die Rede vom „ersten Quartal 2022“. Die Flugzeuge sollen in Genf und Basel stationiert werden, wobei noch nicht entschieden ist wie viele A320neo ab welchem der beiden Airports eingesetzt werden sollen. Mit der Einflottung von Airbus A320neo sollen ältere Maschinen der Typen A319 und A320 ersetzt werden. Derzeit verfügt Easyjet Switzerland über 22 A320, fünf A319 und neu auch einen A320neo.

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Austrian Airlines: B767 OE-LAW hat Wien verlassen

Die zuletzt von Austrian Airlines betriebene Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAW wurde am Donnerstag ausgeflogen. Als OS1471 hat das Langstreckenflug den Flughafen Wien-Schwechat mit dem Ziel St. Athan verlassen. Nach rund drei Stunden Flugzeit hat die OE-LAW ihr Ziel im Vereinigten Königreich erreicht. Dort droht dieser Boeing 767 die Zerlegung zum Zweck der Ersatzteilgewinnung. Austrian Airlines hat auch diese Maschine an einen Verwerter verkauft. Die OE-LAW wurde im August 1992 an Lauda Air ausgeliefert. Der ursprüngliche Taufname war Ayrton Senna. Kurzzeitig war das Flugzeug im Wetlease bei Lauda Air Italy im Einsatz. Im Zuge der Übertragung fast aller Lauda-Air-Maschinen in das AOC von Austrian Airlines stieß diese Boeing 767-300ER im Jahr 2005 zur AUA-Flotte und war bis zuletzt unter dem Taufnamen China in der Luft. Im Zuge der Verkleinerung der Langstreckenflotte trennte sich Austrian Airlines auch von der OE-LAW. Diese wurde an Monocoque Diversified Interests verkauft. Der Käufer ist auf die Gewinnung von Ersatzteilen aus gebrauchten Flugzeugen spezialisiert. Das Unternehmen hat auch die OE-LAX sowie die OE-LAT übernommen.

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French Bee kündigt Orly-Los Angeles an

Die französische Fluggesellschaft French Bee kündigt die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Paris-Orly und Los Angeles an. Diese soll ab April 2022 zunächst viermal pro Woche bedient werden. Derzeit ist geplant, dass ab Juli 2022 auf sechs wöchentliche Umläufe aufgestockt werden soll. Der Carrier plant auf der rund 5.700 Meilen langen Strecke den Maschinentyp Airbus A350 einzusetzen. Es handelt sich um die erste Route zur Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Unternehmen erklärt auch, dass noch weitere Ziele in dieser Region der USA folgen könnten. Man wird in den direkten Wettbewerb mit Air France und Air Tahiti treten, denn beide Carrier haben das Ziel Los Angeles im Angebot. In der Vergangenheit wurde diese auch von Norwegian bedient, jedoch zog sich das genannte Luftfahrtunternehmen vollständig von der Langstrecke zurück und ist deutlich geschrumpft. French Bee will in Kooperation mit Air Alaska auch Anschlüsse anbieten. Mit dem U.S.-amerikanischen Carrier hat man ein entsprechendes Interline-Abkommen unterfertigt. Codeshares unterhält man noch nicht. Auf der Langstrecke setzt French Bee insgesamt vier Airbus A350-900 ein. Man wartet auch auf die Auslieferung von zwei A350-1000. Diese sollen mit 488 Sitzplätzen bestuhlt werden. Weitere Strecken, die French Bee ab Paris-Orly anbietet sind: Newark, Réunion und Tahiti (via San Francisco).

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Cargojet bestellt Umbau-Frachter bei Mammoth Freighters

Das Luftfahrtunternehmen Cargojet wird der Launching Customer für den von Mammoth Freighters angebotenen B777-Umbau Boeing 777-200LRMF. Die Frachtfluggesellschaft unterzeichnete einen Vertrag über zwei Exemplare dieses Typs. Weiters sicherte man sich Optionen über zwei B777-300ERMF sowie zwei weitere B777-200LRMF. Das erste Flugzeug, das an Cargojet übergeben wird, wird die Maschine mit der Seriennummer 29742 sein. Der Umbauprozess soll Mitte des kommenden Jahres starten. Mit der Auslieferung ist im zweiten Halbjahr 2023 zu rechnen. Mammoth Freighters bietet die Konvertierung von Passagierflugzeugen der Typen Boeing 777-200 und B777-300 in Frachter an. Dabei verspricht das Unternehmen eine besonders hohe Cargokapazität.

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ATR verkauft Flugzeuge nach Afrika, Japan und Korsika

Der europäische Flugzeugbauer ATR konnte während der Dubai Air Show einige Neubestellungen an Land ziehen. Beispielsweise entschied sich Air Corsica für die Anschaffung von fünf ATR72-600. Aus Japan konnte man Toki Air für die neue ATR42-600S begeistern. Dabei handelt es sich um eine spezielle Variante mit besonderen Eigenschaften, die das Starten und Landen auf ultrakurzen Pisten ermöglichen sollen. Afrijet entschied sich für die Bestellung von drei ATR72-600. Der Carrier aus Gabun hat bereits zwei ATR42 und drei ATR72 in Betrieb. Weiters besteht die Flotte aus einer Boeing 777. Die Neuzugänge sollen ältere Turbopropflugzeuge ersetzen.

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Sommer 2022: Condor setzt stark auf Palma de Mallorca

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommer 2022 rund 125 Flüge pro Woche nach Palma de Mallorca anzubieten. Neu fliegt man ab Wien, Nürnberg und Friedrichshafen. Ab anderen Airports stockt man die Frequenzen auf. Das Unternehmen hat sich selbst zu „Deutschlands beliebtestem Ferienflieger“ ernannt. Condor ist jedoch auch jene Fluggesellschaft, die in der günstigsten Tarifklasse die strengsten Handgepäckbestimmungen bietet. Man gesteht den Passagieren die im Vergleich kleinsten Dimensionen zu und unterbietet selbst die „kleine Tasche“, die Ryanair und Wizz Air zulassen. Nähere Einzelheiten hierzu im Vergleich unter diesem Link. „Der Nachholbedarf nach Urlaubsreisen wird im kommenden Sommer riesig sein. Mit der deutlich erhöhten Flugfrequenz reagieren wir auf die starke Nachfrage von Reiseveranstaltern, Reisebüros sowie Individualreisenden und bieten mehr Verbindungen nach Mallorca an als je zuvor“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir freuen uns, zu unseren bereits bestehenden Abflügen ab Deutschland, nun auch Nürnberg und Friedrichshafen ergänzen zu können und unseren Gästen von dort ideale Verbindungen zum Lieblingsziel der Deutschen anbieten zu können.“ Palma-Abflugorte auf einen Blick: Frankfurt: Vier Mal täglich Düsseldorf: Fünf Mal täglich München: Zwei Mal täglich Hamburg: Zwei Mal täglich Stuttgart: Täglich Leipzig/Halle: Täglich Nürnberg: Täglich Friedrichshafen: Dienstag, Donnerstag, Samstag Zürich: Täglich Wien: Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag

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Jetlines will mit A320 von GlobalX starten

Das kanadische Unternehmen Jetlines will im März 2022 mit einem von GlobalX gecharterten Airbus A320 den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst geht man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, befindet sich jedoch bereits im Antragsverfahren für AOC und Betriebsgenehmigung. Sobald man die behördlichen Zulassungen in der Tasche hat will man die Routen selbst mit Airbus A320 bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll im Dezember 2021 aufgenommen werden. Zunächst hat man Charterflüge ab Toronto nach Miami und Fort Lauderdale im Angebot. Derzeit geht man davon aus, dass die Strecken für zunächst sechs Wochen von GlobalX bedient werden. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen war ursprünglich die Muttergesellschaft von Jetlines. Allerdings trennte man sich im Juni 2021 von der Beteiligung. Die Flotte von GlobalX besteht derzeit aus zwei Airbus A320 und einem A321. Man plant im kommenden Jahr mit bis zu zehn A321F in das Frachtgeschäft einzusteigen. Auch die Passagierflotte soll auf etwa zehn Maschinen ausgebaut werden.

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