Jan Gruber

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Jan Gruber

Erstfahrt: Privater Nachtzug von Schweden nach Salzburg und Tirol

Das private Eisenbahnunternehmen Snälltåget bietet seit Samstag eine Nachtzugverbindung von Schweden nach Salzburg und Tirol an. Auf der Erstfahrt befanden sich laut Betreiber rund 500 Personen, die ihren Winterurlaub in Österreich verbringen wollen. Die Bahnverbindung startet in Malmö und hat in Høje Taastrup, Odense sowie Kolding Möglichkeiten zum Zusteigen. In Österreich gibt es in Wörgl, Kitzbühel, St. Johann in Tirol, Zell am See, Schwarzach, Bischofshofen und Salzburg Stopps zum Aussteigen. Die Hinfahrten starten jeweils an Freitagen um 14 Uhr 40 in Malmö und erreichen Salzburg an Samstagen um 12 Uhr 16. Die Rückfahrten verlassen Salzburg an Samstagen um 16 Uhr 48 und erreichen Malmö am Folgetag gegen 15 Uhr 55. Der Zug von Snälltåget hat eine Kapazität von 600 Personen. Die erste Fahrt in die österreichischen Skigebiete war mit insgesamt 500 Passagieren sehr gut gebucht. Pünktlich zum Start der Ferien in Schweden wird die Verbindung am 12. Feber 2022 bereits ausverkauft sein. Die Gäste, für die am 29. Jänner 2022 Zell am See das Ziel der knapp 20-stündigen Reise war, wurden bei der Ankunft am Bahnhof gleich herzlich mit österreichischer Musik der Gruppe „Pinzga Blech“ willkommen geheißen. „Wir bemerken ein großes Interesse für nachhaltiges Reisen in österreichische Skigebiete“, sagt Marco Andersson, Head of Sales für Snälltåget. „Der Nachtzug ist die perfekte Art zu reisen – Passagiere können ein Abendessen im Speisewaagen genießen oder es sich in den Abteilen mit Spielen gemütlich machen, bevor es zum Schlafen geht und sie dann am Morgen in einer wunderschönen Winterlandschaft aufwachen – bereit für

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Ab 7. Feber 2022: Marokko hebt Flug-Bann auf

Mit 7. Feber 2022 wird Marokko den momentan aufrechten Bann für internationale Passagierflüge aufheben. Vor rund zwei Monaten wurde dieser aufgrund der Omikron-Variante äußerst kurzfristig ausgesprochen. Derzeit ist es den Fluggesellschaften nur erlaubt Passagiere aus dem afrikanischen Land auszufliegen, jedoch nicht einzufliegen. Davon ausgenommen sind genehmigte Repatriierungsflüge. Für Cargoverbindungen gibt es keine nennenswerten Restriktionen. Der Bann, den Marokko ausgesprochen hatte, wurde von verschiedenen Airlines als wirkungslos kritisiert. Nun teilte die Regierung mit, dass mit Wirksamkeit zum 7. Feber 2022 internationale Passagierflüge wieder erlaubt sein werden. Dennoch wird es einige Zeit dauern bis die Flugprogramme reaktiviert sind, denn viele Carrier haben ihr Angebot für das bevorstehende Kalendermonat bereits frühzeitig aus dem Verkauf genommen.

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Nächste Verlängerung: Eurowings dehnt „Flugpause“ in Graz und Linz aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlängert die Pausierung der Flugangebote ab Graz und Linz erneut. In der Steiermark sind die Flüge nach Stuttgart und Düsseldorf betroffen. Ab dem oberösterreichischen Airport die Verbindung in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Ende November 2021 wurde bekannt, dass Eurowings ab Graz und Linz aufgrund der Omikron-Variante vorerst bis zum 10. Jänner 2022 nicht nach Stuttgart bzw. Düsseldorf fliegen wird. Wenige Tage später wurde bekannt, dass die Flugpause ausgedehnt wird und ab der Steiermark auch die letzte von Austrian Airlines übernommene Route (Düsseldorf) betroffen ist. Es folgte eine weitere Verlängerung und zwar bis zum 21. Feber 2022. Auch dieser Termin hält nicht, denn Eurowings hat sich erneut für dafür entschieden die Flugpausen ab Linz und Graz zu verlängern. Derzeit ist geplant, dass die Flüge zum 28. Feber 2022 reaktiviert werden sollen, jedoch gilt es angesichts der Vorgeschichte die tatsächliche Umsetzung abzuwarten.

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Wien: Volotea-Comeback fällt kleiner aus

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat verkleinern. Der Carrier plant nur noch ein Ziel ab dem größten Airport Österreichs anzubieten. Die Verbindung nach Bilbao soll dauerhaft wegfallen. Volotea ist in der Vergangenheit auch von anderen Zielen aus, beispielsweise Genua, nach Wien geflogen. Vor der Corona-Pandemie hatte man Bilbao und Nantes im Programm. Bis zuletzt war die Wiederaufnahme beider Ziele angekündigt, jedoch verzichtet man nun auf die spanische Stadt. Bemerkenswert ist an dieser Stelle, dass sich Ryanair und Wizz Air von Wien-Bilbao ebenfalls fernhalten. Ab 8. April 2022 will Volotea zunächst dreimal wöchentlich zwischen Nantes und der österreichischen Hauptstadt fliegen. Die Flugtage sind Montag, Mittwoch und Freitag. Per 27. April 2022 fällt der Mittwoch-Umlauf weg, so dass nach aktuellem Planungsstand bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 zwei Rotationen pro Woche geplant sind. Wie in der Vergangenheit ist eine saisonale Bedienung in der warmen Jahreszeit vorgesehen.

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Sturm wirkte sich auf AUA-Flugplan aus

Der zum Teil enorm starke Sturm im Norden Deutschlands und in Dänemark hat am Samstag auch den Flugplan von Austrian Airlines durcheinandergewirbelt. Beispielsweise konnten zwei Airbus A320 nicht am geplanten Zielort landen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBW befand sich als OS 171 auf dem Weg von Wien nach Hamburg. Kurz nachdem der Sinkflug auf den Airport der Hansestadt eingeleitet wurde, entschied der Kapitän aus Sicherheitsgründen nicht zu landen. Man kehrte wieder nach Wien-Schwechat zurück. Ebenso war Flug OS 2629 von Innsbruck über Billund nach Göteborg betroffen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBQ unternahm zwei Anflugversuche auf Billund, jedoch entschied sich dann der Kapitän für eine Ausweichlandung in Berlin. Das W-Pattern-Kurspaar wurde dann abgebrochen und der Mittelstreckenjet flog ferry zur Homebase Wien zurück. Austrian Airlines bestätigte auf Anfrage, dass die beiden Airbus A320 aufgrund der starken Stürme nicht auf den jeweiligen Zielflughäfen landen konnten. Dazu eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Rück-/Ausweichlandungen waren beide aufgrund des Schlechtwetters (sehr starke Winde) sowohl in Hamburg als auch in Billund für eine sichere Landung notwendig“.

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Schutz der Pottwale: MSC meidet Hellenisichen Graben

Für Meeressäuger wie Wale und Delfine ist die Schifffahrt erwiesenermaßen problematisch, denn immer wieder kommt es zu Unfällen, die für die Tiere tödlich enden können. Nicht nur der Kontakt mit Schrauben, sondern auch die Geräusche können die Meeressäuger stark beeinträchtigen. Die Reederei MSC reagiert nun laut der NGO Ocean Care auf den Umstand, dass im Hellenischen Graben eine weitgehend isolierte Population von 200 bis 300 Pottwalen lebt. Man ändert sowohl bei Kreuzfahrten als auch Frachtverbindungen die Routen, um Kollisionen, die für die Tiere tödlich enden können, zu vermeiden. Die Organisation hält die Entscheidung von MSC für „längst überfällig“ und begrüßt diese im Sinne des Walschutzes. Man appelliert an andere Reedereien diesem Beispiel zu folgen, „denn für die Pottwale im östlichen Mittelmeer ist eine der letzten Chancen um zu überleben“. Schätzungen von Forschern besagen, dass im Hellenischen Graben, der bis zu 5.000 Meter tief ist, in etwa 200 bis 300 Pottwale leben. Diese sollen sich dort ganzjährig aufhalten und sind damit von ihren Artgenossen, die in anderen Regionen der Welt heimisch sind, weitgehend isoliert. Pottwale sind besonders häufig von unfreiwilligen Zusammenstößen mit Schiffen betroffen. Die genaue Ursache hierfür weiß niemand so genau, jedoch dürfte diese im artspezifischen Verhalten liegen.

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Personalengpässe: Salzburger Flughafenchefin sprang als Lounge-Kellnerin ein

Der Salzburger Flughafen hatte zuletzt mit Personalengpässen in einigen Bereichen zu kämpfen. Für Geschäftsführerin Bettina Ganghofer aber ein lösbares Problem: Sie sprang als Kellnerin in der Business Lounge des Airports ein und bediente die Gäste persönlich. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass der Chef oder die Chefin eines Flughafens in der Lounge Getränke und Snacks serviert, doch Bettina Ganghofer packte mit an, denn die starken Schneefälle der vergangenen Woche haben viele zusätzliche Helfer gebraucht. Insgesamt halfen 25 Verwaltungsangestellte in den Bereichen Passagierbetreuung und auf dem Vorfeld aus. Laut einem Bericht der Salzburger Kronen Zeitung hatte der Airport für das starke Aufkommen, das man am vergangenen Wochenende verzeichnete, nicht genügend Personal. Dazu kamen starke Schneefälle, so dass auch auf dem Vorfeld besonders viele Beschäftigte benötigt wurden. Unterkriegen lässt man sich am Flughafen Salzburg offensichtlich von nichts und niemandem und wenn es erforderlich ist, dann gibt es in der Lounge Kaffee und Co von der Chefin persönlich serviert.

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Salzburg: Wizz Air hat St. Petersburg mal wieder verschoben

Aus den bereits für September 2020 angekündigten Wizz-Air-Flüge zwischen Salzburg und Sankt Petersburg wird auch mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 nichts. Der Carrier hatte diese zuletzt ab Ende März 2022 im Verkauf. Im Sommer 2020 kündigte Wizz Air an, dass man ab September 2020 zwischen Salzburg und Sankt Petersburg fliegen wird. Den Erstflug hat man bereits unzählige Male nach hinten verschoben und dies nun erneut getan. Nun strebt man an ab 17. Juni 2022 viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten zu fliegen. Angesichts der Vorgeschichte bleibt die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Im Reservierungssystem des Carriers werden momentan sowohl Kiew-Schuljany als auch Kiew-Borispil angezeigt. Es handelt sich jedoch nicht um zwei Strecken, sondern um eine einzige. Hintergrund ist, dass der innerstädtische Airport der ukrainischen Hauptstadt eine Pistensanierung vornehmen wird. Während dieser Zeit müssen alle Carrier – beispielsweise – nach Borispil ausweichen. Wizz Air fliegt im Regelfall nur von Abu Dhabi aus nach Borispil. Der Grund dafür ist simpel: Derzeit ist Schuljany nicht für den Maschinentyp A321neo geeignet. Nach den Bauarbeiten wird dies möglich sein und dann sollen auch die VAE-Flüge am innerstädtischen Airport starten und landen. Momentan verkauft Wizz Air Flüge ab dem 29. März 2022 von Salzburg nach Kiew. Ob diese tatsächlich aufgenommen werden oder abermals nach hinten verschoben werden, ist derzeit noch nicht klar. Das Ziel Varna hat man gänzlich aufgegeben. Im Vorjahr sagte man dieses unmittelbar vor dem Erstflug hab und verschob diesen um ein Jahr nach hinten. Vor wenigen Wochen kam dann das endgültige Aus, wobei auf dieser

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Ryanair: Verdi kritisiert Frankfurt-Schließung scharf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi kritisiert die angekündigte Schließung der von Malta Air betriebenen Ryanair-Basis Frankfurt am Main scharf. Die Arbeitnehmervertreter stellen gar den Vorwurf des mutmaßlichen Missbrauchs der Kurzarbeit in den Raum. Seit einigen Jahren werden alle deutschen Bases des irischen Lowcosters von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben. Im Außenauftritt kommen fast ausschließlich Flugzeuge im Design von Ryanair zum Einsatz. Lediglich ein „operated by“-Sticker neben der Fronttür sowie ein Logo auf den aufgeklebten Safety-Cards sind für Passagiere offensichtliche Hinweise darauf. Erst kürzlich verkündete Ryanair, dass die Basis Frankfurt am Main per 31. März 2022 geschlossen wird. Laut Verdi sind davon 250 in Deutschland stationierte Malta-Air-Mitarbeiter betroffen. „Wir erleben Verunsicherung und Gleichgültigkeit gegenüber den individuellen Schicksalen der Beschäftigten und Missmanagement ungeahnten Ausmaßes“, erklärt Dennis Dacke, zuständiger Gewerkschaftssekretär bei Verdi. Malta Air bietet den Betroffenen an, dass diese nach Möglichkeit zu anderen Stationen innerhalb Europas wechseln können. Verdi wirft vor, dass in diesem Zusammenhang neue Arbeitsverträge mit „versteckten Klauseln“ abgeschlossen werden sollen. „Binnen weniger Wochen sollen die Beschäftigten darüber entscheiden, ob sie ihre Zelte abbrechen und wohin sie gehen und ihr neues Leben, häufig mit Familie, beginnen“, so Dacke. Wenn die Beschäftigten diesem Druck nicht nachgeben, stünde am Ende die betriebsbedingte Kündigung zur Disposition: „Gerade dies führt dazu, dass die oftmals transnationalen Beschäftigten in sehr nachteilige individuelle Arbeitsverträge gezwungen werden“. Besonders scharf kritisiert Verdi, dass die Frankfurter Malta-Air-Mitarbeiter mangels Alternativen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unter Druck stehen würden. „Für sie sei die Situation alternativlos, da sie nach der betriebsbedingten Kündigung kaum Chancen

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Belgrad: Air Serbia nimmt Salzburg, Hannover und Nürnberg auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia kündigt die Aufnahme von Nonstop-Flügen von Belgrad nach Salzburg, Hannover und Nürnberg an. Diese sollen ab Anfang Juni 2022 bedient werden und ganzjährig angeboten werden. Die Mozartstadt wird der Carrier ab 7. Juni 2022 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag mit der serbischen Hauptstadt verbinden. Eingesetzt werden Turboprop-Flugzeuge des Typs ATR72. Im Winterflugplan 2022/23 sind derzeit zwei Umläufe pro Woche geplant. Zwischen Belgrad und Hannover will Air Serbia ab dem 3. Juni 2022 fliegen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Freitag und Sonntag mit Airbus A319 geflogen werden soll. Für den Winterflugplan 2022/23 plant man derzeit zwei wöchentliche Rotationen. Nürnberg soll ab dem 6. Juni 2022 zweimal wöchentlich mit Belgrad verbunden werden. Auch auf dieser Route will der Carrier mit Jets des Typs Airbus A319 fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Verkehrstage Montag und Freitag sind. Flugplan Belgrad-Salzburg: light No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Flight commencement date JU 0620 Belgrade (BEG) 7:00 Salzburg (SZG) 9:00 Tue, Sun 7 June 2022 JU 0621 Salzburg (SZG) 9:30 Belgrade (BEG) 11:20 Tue, Sun 7 June 2022 JU 0624 Belgrade (BEG) 18:00 Salzburg (SZG) 20:00 Thu 9 June 2022 JU 0625 Salzburg (SZG) 20:30 Belgrade (BEG) 22:20 Thu 9 June 2022 Flugplan Belgrad-Hannover: Flight No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Flight commencement date JU 0270 Belgrade (BEG) 6:30 Hanover (HAJ) 8:30 Fri, Sun 3 June 2022 JU 0271 Hanover (HAJ) 9:15 Belgrade (BEG) 11:10

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