Jan Gruber

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Jan Gruber

USA: Boeing führt Impfpflicht ein

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing führt für die komplette Belegschaft, die in den Vereinigten Staaten von Amerika tätig ist, eine Impfpflicht gegen Covid-19 ein. Der Konzern begründet die Entscheidung mit dem Dekret von U.S.-Präsident Joe Biden, das besagt, dass ab 8. Dezember 2021 Regierungsaufträge nur noch an Unternehmen, deren Mitarbeiter vollständig geimpft sind, vergeben werden. Boeing erklärte dazu unter anderem, dass bis zu diesem Datum die U.S.-amerikanischen Mitarbeiter ihre Impfnachweise vorlegen müssen. Wer aus medizinischen oder religiösen Gründen nicht geimpft werden kann, muss dies ebenfalls nachweisen. Boeing behält sich vor für diese Personengruppe weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

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Air Baltic: Impfpflicht für die Belegschaft

Nach Swiss und Wizz Air führt auch Air Baltic in Europa eine Impfpflicht gegen Covid-19 ein. Bislang machte man dies nur bei Neueinstellungen zur Bedingung. Auch die bestehende Belegschaft muss nun die vollständige Covid-Impfung nachweisen. Der Carrier erklärt unter anderem, dass derzeit 87 Prozent der Mitarbeiter vollständig geimpft sind. Die übrigen Beschäftigten müssen bis 15. November 2021 nachweisen, dass sie sich zumindest die erste Impfung haben verabreichen lassen. Anschließend gilt eine Übergangsfrist für den Erhalt des zweiten Stichs. Wie Air Baltic mit Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, umgehen wird, ist derzeit noch unklar. Bei Mitbewerbern wie Swiss kann es zur Beendigung des Arbeitsvertrags kommen. Rechtlich ist die Impfpflicht auch in Lettland umstritten.

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Flyr sichert sich sechs Boeing 737 Max 8

Das norwegische Startup Flyr ist heuer mit dem Maschinentyp Boeing 737-800 an den Start gegangen. Im kommenden Jahr sollen die ersten 737 Max 8 zur Flotte stoßen. Es handelt sich um Leasingmaschinen. Der Lowcoster und die Air Lease Corporation haben eine Absichtserklärung über das Leasing von sechs Boeing 737 Max 8 unterzeichnet. Weiters wurden Optionen für bis zu vier weitere Exemplare unterschrieben. Nach Finalisierung der Verträge soll die erste Einheit gegen Anfang 2022 zur Flyr-Flotte stoßen. „Die Entscheidung, sich für die neueste Generation brandneuer Boeing-Flugzeuge zu entscheiden, steht im Einklang mit dem Ziel der Behörden einer nachhaltigeren Entwicklung in der Luftfahrt“, sagte Flyr-CEO Tonje Wikstrøm Frislid in einer Aussendung. „Gleichzeitig erfüllen wir gerne den Wunsch der Kunden, die neuesten Flugzeuge mit den niedrigsten Emissionen zu fliegen. Der neue Flugzeugtyp trägt im Durchschnitt mit einer Emissionseinsparung von bis zu 14 Prozent  gegenüber den Vorgängermodellen dazu bei.“

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OE-LGL: Camair-Co hat ehemalige AUA-Dash abgeholt

Die ehemalige Austrian Airlines Dash 8-400 „Altenrhein“ hat ein neues Farbenkleid bekommen. Das Turbopropflugzeug wurde am Wochenende von Bratislava über Luqa nach Douala überstellt. Die ehemalige AUA-Dash 8-400 trägt weiterhin die Registrierung OE-LGL. Allerdings ist das Regionalflugzeug nicht mehr auf Austrian Airlines eingetragen, sondern auf EIC Aircraft Leasing Limited. Dabei handelt es sich um eine Objektgesellschaft des Lessors Regional One. Fliegen wird die momentane OE-LGL für Camair-Co und wird sich dort zu einer bereits vorhandenen Dash 8-400 gesellen. Das betroffene Verkehrsflugzeug trägt bereits die Livery des neuen Operators. Nach der Umregistrierung in das Register des Kameruns soll die Maschine zeitnah in den aktiven Liniendienst gestellt werden.

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Influenza: Mückstein empfiehlt Impfung vor Kroatien-Reise

Die „klassische Grippe“ bereitet Politikern, aber auch Ärzten, zunehmend Sorge, denn es wird damit gerechnet, dass im bevorstehenden Winter die Influenza-Grippewelle heftig ausfallen könnte. Nun empfiehlt Gesundheitsminister Wolfang Mückstein (Grüne), dass sich Kroatien-Urlauber zuvor gegen Influenza impfen lassen sollen. Die Coronamaßnahmen führten im vergangenen Winter dazu, dass in Europa die klassische Grippewelle defacto ausgefallen ist. Das soll aber auch dazu geführt haben, dass in der Bevölkerung kaum Antikörper vorhanden sein sollen. Daher appelliert Mückstein, dass man sich vor Koratien-Reisen impfen lassen sollte. „Ebenso sollen sich Reiserückkehrer, die grippeähnliche Symptome aufweisen, neben einem Corona-Test auch einer Influenza-Abklärung durch den Hausarzt bzw. die Hausärztin unterziehen“, so das Gesundheitsministerium in einer Aussendung. „Aufgrund der Wirkung der Corona-Schutzmaßnahmen gab es in der vergangenen Wintersaison keine Grippewelle in Österreich. Das heißt aber keineswegs, dass die Grippe verschwunden ist. Im Gegenteil: Heuer erwarten wir eine stärkere Influenza-Saison und auch dieser Virus kann für besonders vulnerable Gruppen zu schweren Erkrankungsverläufen und Todesfällen führen. Daher gilt auch für die Grippe: Mit einer Impfung schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Nun verzeichnet Kroatien bereits jetzt einen Anstieg bei den H3N2-Influenzafällen. Ich rate daher allen, die bald einen Kroatienurlaub geplant haben: Nehmen Sie schon jetzt das Angebot der Grippe-Impfung in Anspruch“, erklärt Mückstein.

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A380: ANA holt „Ka La“ am Samstag nach Japan

Schon seit fast zwei Jahren muss der Airbus A380 mit der Registrierung JA383A auf seine Überstellung nach Japan warten. Am 16. Oktober 2021 soll es endlich soweit sein, denn All Nippon Airways will dann den dritten und letzten Superjumbo feierlich empfangen. Die japanische Airline hat insgesamt drei Airbus A380 bestellt. Zwei wurden planmäßig übernommen und die dritte Einheit muss schon seit längerer Zeit in Toulouse auf die neue Heimat Japan warten. Die drei Superjumbos tragen Sonderlackierung, die Schildkröten gewidmet sind. Die „Ka La“ wurde formell von All Nippon Airways abgenommen, jedoch bis dato nicht nach Tokio ausgeflogen. Das wird sich am Samstag ändern und dann wird das A380-Trio komplett sein. Der Carrier setzt diesen Maschinentyp primär im Verkehr zwischen Japan und Hawaii ein.

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Air Berlin: Flöther klagt Clearstream auf 497,8 Millionen Euro

Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther hat gegen die Deutsche-Börse-Tochter Clearstream eine Klage in der Höhe von 497,8 Millionen Euro eingebracht. Nach Ansicht des Juristen machte der Brexit diese Gesellschaft zum persönlich haftenden Gesellschafter. Die ehemalige Fluggesellschaft Air Berlin PLC & Co Luftverkehrs KG war als Kommanditgesellschaft mit einer börsennotierten britischen Aktiengesellschaft organisiert. Flöther vertritt den Rechtsstandpunkt, dass der Brexit dazu geführt habe, dass die PLC in Deutschland zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts geworden ist. Die Folge daraus soll sein, dass eine persönliche Haftung der Gesellschafter besteht. Clearstream erklärt gegenüber dem Handelsblatt, dass man diesen Umstand bereits vor dem Brexit umfassend geprüft habe und nicht der Ansicht ist, dass man zum persönlich haftenden Gesellschafter der Air Berlin geworden ist. Die Klage werde man mit juristischen Mitteln bekämpfen. Der Prozess wird vor dem Landgericht Frankfurt am Main geführt.

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Übernahmeangebot: Zeitfracht will Rostock-Laage kaufen

Der Logistikkonzern Zeitfracht hat ein Übernahmeangebot für den Flughafen Rostock-Laage gelegt und beabsichtigt diesen bis Jahresende zu kaufen. Laut Norddeutschem Rundfunk sind die Aussichten, dass die öffentliche Hand das Angebot annimmt, sehr gut. Der Flughafen Rostock-Laage schrieb in den letzten Jahren horrende Verluste, so dass die Politik immer wieder die Privatisierung ins Auge gefasst hat. Gegenüber dem NDR erklärte Geschäftsführerin Dörthe Hausmann, dass im Sommer 2021 Verhandlungen aufgenommen wurden und Zeitfracht ein Kaufangebot gelegt habe. Dieses ermögliche dem Airport eine neue strategische Ausrichtung, so die Managerin. Der Zeitfracht-Konzern sorgte kürzlich mit der Übernahme der insolventen Adler-Modekette für Aufsehen. In der Luftfahrt ist man unter anderem mit German Airways (vormals WDL) aktiv. Ehemals war man Blue Air beteiligt. Die einstige Zeitfracht-Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter musste zu Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden.

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Dänemark: Great Dane Airlines ist pleite

Die Fluggesellschaft Great Dane Airlines musste am Montag Insolvenz anmelden. Der Flugbetrieb wurde ohne Vorwarnung eingestellt, so dass unter anderem in Billund Passagiere eines Reiseveranstalters temporär gestrandet sind. Der Carrier war bereits vor der Corona-Pandemie defizitär. So flog man im Jahr 2019 einen Fehlbetrag in der Höhe von 25,3 Millionen Dänischen Kronen ein. Im Vorjahr lag das Minus bei 50,6 Millionen Dänischen Kronen. Nun war der Mehrheitseigentümer offenbar nicht mehr bereit die anhaltenden Verluste zu tragen. Great Dane Airlines hat den Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die drei von SEBC Aviation geleasten Embraer 195 sind abgestellt. Zwei Maschinen befinden sich auf dem Flughafen Billund und eine in Kopenhagen. Derzeit wird nicht damit gerechnet, dass sich der Carrier wieder in die Luft erheben wird.

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Nach Kapitalerhöhung: Lufthansa zahlt Stille Einlage I an WSF zurück

Mit Finanzmitteln, die über eine Kapitalerhöhung eingenommen wurden, zahlt Lufthansa die Stille Einlage I des deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds zurück. Die Transaktion hat ein Volumen in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Der Kranich-Konzern teilte weiters mit, dass man bis Ende des laufenden Jahres sämtliche stillen Einlagen des WSF zurückführen will. Damit will man die Bundesrepublik Deutschland, die aufgrund der milliardenschweren Staatshilfe direkt und über stille Einlagen beteiligt ist, weitgehend auslösen. Die Kapitalerhöhung spülte Lufthansa rund 2,162 Milliarden Euro in die Kasse. Seit Montag werden die neuen Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die Maßnahme ist damit abgeschlossen. „Wir sind sehr dankbar, dass die Deutsche Lufthansa AG in schwierigsten Zeiten mit Steuermitteln stabilisiert worden ist. Dadurch konnten mehr als 100.000 Arbeitsplätze erhalten und für die Zukunft gesichert werden. Früher als erwartet, zahlen wir heute einen Großteil der Stabilisierungsmittel zurück und halten damit unser Versprechen. Wir schauen zunehmend optimistisch in die Zukunft. Immer mehr Länder öffnen ihre Grenzen, die Nachfrage nach Flugreisen insbesondere durch Geschäftsreisende wächst täglich. Trotzdem bleibt das Umfeld für Airlines weiterhin herausfordernd, so, dass wir unsere Transformation konsequent fortsetzen. Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Die Lufthansa Group verteidigt auch in Zukunft ihre Position unter den Top 5 Airline Gruppen der Welt“, so Firmenchef Carsten Spohr. Der Konzern beabsichtigt, nach der Rückzahlung der Stillen Einlage I auch die Stille Einlage II in Höhe von einer Milliarde Euro bis Ende 2021 vollständig zurückzuzahlen und den nicht in Anspruch genommenen Teil der Stillen Einlage I bis Ende 2021 zu kündigen. Ein KfW Kredit

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