Jan Gruber

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Jan Gruber

Gatwick: British Airways gibt Kurzstrecke auf

British Airways wollte eigentlich das Kurz- und Mittelstreckenangebot in London-Gatwick in eine neue Tochtergesellschaft auslagern. Daraus wird nichts, denn der Carrier wird sich aus diesem Segment, abgesehen von ein paar wenigen Domestic-Flügen, zurückziehen. Das bedeutet konkret, dass British Airways künftig keine internationalen Kurz- und Mittelstreckenflüge ab dem Gatwick Airport anbieten wird. Das Unternehmen begründet den Schritt unter anderem mit dem harten Wettbewerb und dem Widerstand der Gewerkschaften bezüglich der Ausgliederung in eine neue Lowcost-Tochter. Man zieht damit dem Stecker aus der Medium-Haul-Base Gatwick. Die Langstrecke ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Um zumindest ein paar wenige Feeder-Flüge zu haben, behält man ausgewählte Inlandsflüge von/nach Gatwick bei. Die Gewerkschaft Balpa erklärte in einer Mitteilung unter anderem, dass man die Bedingungen, die British Airways gesetzt habe, nicht annehmen konnte. Eine BA-Sprecherin sagte auf Anfrage: “Nachdem wir viele Jahre lang Geld auf europäischen Flügen vom Flughafen verloren hatten, war uns klar, dass wir nach der Pandemie einen Plan brauchten, um Gatwick profitabel und wettbewerbsfähig zu machen. Mit Bedauern werden wir nun unseren Kurzstreckenbetrieb in Gatwick einstellen”. Spannend dürfte noch werden was die International Airlines Group mit den vielen Slots, die man in Gatwick hält, jedoch künftig nicht mehr als British Airways nutzen wird, machen wird. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass diese an den Regulator zurückgegeben werden. Mögliche Szenarien sind, dass das Konzernmitglied Vueling einige Routen aufnehmen wird. Ob dabei diese Marke oder aber Level genutzt wird, ist offen. Alternativ könnte auch die jüngste Tochter, Aer Lingus UK, zum Einsatz kommen. Letztere zieht

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AGB-Klausel: Wizz Air erleidet Schlappe vor dem Landgericht Berlin

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air unterlag vor dem Landgericht Berlin in erster Instanz bezüglich der umstrittenen “Abtretungsbearbeitungsgebühr”. Diese wendet der Lowcoster an, wenn sich Passagiere für die Durchsetzung von Ansprüchen an Fluggastrechteportale wenden und ihre Entschädigungen abtreten. Einige dieser Firmen bieten Reisenden so genannte Sofort-Entschädigungen an. Dabei verkaufen die Betroffenen ihren Anspruch aus der EU-VO 261/2004 und erhalten dafür rasch eine Summe überwiesen, die niedriger als der Anspruch ist. Das Fluggastrechteportal treibt dann auf eigenes Risiko die Entschädigung ein und macht im Erfolgsfall mit der Differenz Gewinn und falls man unterliegt, bleibt man auf der gesamten Summe sitzen. Reisende, die ihre Forderungen abtreten – sprich verkaufen – haben dann aber nichts mehr mit der Airline am Hut. Es ist dann das alleinige Risiko des Anbieters. Dieses Geschäftsmodell ist für Passagiere zwar durchaus teuer, aber gänzlich ohne Prozessrisiko. Einigen Fluggesellschaften ist es aber ein Dorn im Auge, weshalb man sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen neue Gebühren hat einfallen lassen. Beispielsweise erfand Wizz Air, gegen die vor dem Landgericht Berlin geklagt wurde, eine so genannte “Abtretungsbearbeitungsgebühr”. Was das genau sein soll, wird wohl nur die Fluggesellschaft wissen. Die deutsche Wettbewerbszentrale ist aber der Ansicht, dass das Verbot oder die finanzielle Sanktionierung der Abtretung von Ansprüchen für Konsumenten gröblichst benachteiligend ist. Deshalb zog man in Berlin vor Gericht und obsiegte in erster Instanz. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, denn der beklagte Billigflieger kann gegen dieses noch in Berufung gehen. Die Wettbewerbszentrale zitiert in ihrer Mitteilung auszugsweise aus dem Urteil. Demnach ist das

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EuGH: CO2-Klage von Air-Berlin-Insolvenzverwalter vor Niederlage

Der Insolvenzverwalter der ehemals zweitgrößten Fluggesellschaft Deutschlands, Air Berlin, führt vor dem Europäischen Gerichtshof ein Verfahren im Zusammenhang mit zugeteilten bzw. nicht-zugeteilten Kohlenstoffdioxid-Zertifikaten. Das Gutachten des EuGH-Generalanwalts fällt zu Ungunsten der Insolvenzmasse aus. Air Berlin erhielt lange vor der Pleite Emissionszertifikate für den Zeitraum von 2013 bis 2020 zugewiesen und das kostenlos. Kurz nach der Pleite und der Einstellung des Flugbetriebs hoben die deutschen Behörden diese Zuteilung auf. Da die Zertifikate auch gehandelt werden können, zog der Lucas Flöther in seiner Funktion als Masseverwalter vor Gericht. Der Fall landete vor dem Europäischen Gerichtshof. Der Jurist argumentiert unter anderem damit, dass die Ermächtigungsgrundlage fehlen würde. Weiters habe Air Berlin ihre Emissionszertifikate bereits vor August 2017 – somit vor dem Insolvenzantrag – verkauft und obendrein darauf vertraut, dass für das Jahr 2018 weitere zugeteilt werden. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass man die Zertifikate, die mangels Flugbetrieb nicht mehr benötigt werden, haben will und zu Gunsten der Masse zu Geld machen will. Der Europäische Gerichtshof legte den Wert der strittigen Kohlenstoffdioxid-Zertifikate mit etwa 77 Millionen Euro fest. Das Verfahren wird eigentlich vor dem Verwaltungsgericht Berlin geführt und ist eine innerdeutsche Angelegenheit. Der Richtersenat legte zahlreiche Fragen dem Europäischen Gerichtshof zur Vorab-Entscheidung fest, denn einige Dinge sind von europaweiter Bedeutung. Der Generalanwalt gab eine Stellungnahme ab, die der Argumentation des Air-Berlin-Insolvenzverwalters so ganz und gar nicht folgt. Da der Europäische Gerichtshof oftmals das Statement des Generalanwalts übernimmt, droht Flöther nun eine juristische Schlappe. Die europäischen Höchstrichter sind aber nicht an die Empfehlung gebunden, sondern

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BGH-Urteil: Lufthansa muss auch Firmenkunden entschädigen

Viele Fluggesellschaften bieten Firmenkunden spezielle Tarife an. Diese müssen nicht unbedingt günstiger sein, jedoch haben diese oftmals flexiblere Bedingungen. Doch was ist, wenn ein Flug verspätet oder gar gestrichen wird? Lufthansa unterlag vor dem Bundesgerichtshof, denn man war der Ansicht, dass keine Entschädigungen zu leisten sind. Die EU-Verordnung 261/2004 hält fest, dass ein solcher Anspruch nur dann besteht, wenn ein öffentlich verfügbarer Tarif gebucht wurde. Das schließt also Frei- und Mitarbeitertickets generell aus. Aber wie verhält es sich mit Firmentarifen? Lufthansa war der Ansicht, dass es keine öffentlichen Tarife sind und daher keine Entschädigungspflicht besteht. Dagegen klagte das Portal Flightright im Auftrag von Kunden und obsiegte in zwei Verfahren (Aktenzeichen: X ZR 107/20 und X ZR 106/20). Bei einer Klage ging es um eine Flugverspätung und bei der anderen um eine gestrichene Verbindung. Der Dienstleister argumentierte vor Gericht, dass es sich beim “Corporate Tarif” lediglich um einen Mengenrabatt und damit um eine Art der Kundenbindung handeln würde. Der Bundesgerichtshof folgte dieser Argumentation und urteilte zu Gunsten der Fluggäste. Dazu Philipp Kandelbach, Geschäftsführer von Flightright: „Der Bundesgerichtshof hat richtigerweise im Sinne der Fluggäste entschieden. Wieder einmal hat Flightright gegen die Lufthansa-Gruppe eine Beschneidung der Fluggastrechte vor dem höchsten deutschen Gericht verhindern können”.

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Eurowings Discover: Airbus A320ceo tragen „Zorro-Maske“

Die Lufthansa Group lässt derzeit Maschinen des Typs Airbus A320 in Shannon und Ostrava in die Farben von Eurowings Discover umlackieren. Unter anderem die D-AIUY ist bereit aus Tschechien in der neuen Livery zurückgekehrt. Dabei zeigt sich eine Besonderheit, denn den Eurowings-Discover-A320 wird die so genannte “Zorro-Maske” verpasst. Innerhalb der Lufthansa Group ist diese bei Mittelstreckenflugzeugen bislang nur bei Neo-Modellen lackiert. Somit sind die A320ceo des neuen Ferienfliegers die ersten, die diese als “Nicht-Neo-Flugzeuge” erhalten. Die D-AIUY (im Foto) wurde in Ostrava in die Farben von Eurowings Discover umlackiert. Diese Maschine ist 5,2 Jahre alt und war zuvor bei Lufthansa im Einsatz. Fast zeitgleich mit der Ankunft in Deutschland wurde die D-AIUX in Richtung Paintshop Ostrava geflogen. In Shannon bekam die D-AIKH ihr neues Farbenkleid verpasst und ist bereits in Frankfurt am Main eingetroffen. Eurowings Discover wird mit der A320-Flotte zahlreiche Warmwasser- und Feriendestinationen bedienen. Die Maschinen stammen aus Beständen der Lufthansa und werden derzeit sukzessive in das Design der neuen Tochtergesellschaft umlackiert. Dieses orientiert sich weitgehend an jenem der Konzernschwester Eurowings.

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Eurocontrol: Flugbewegungen nehmen wieder ab

Die jüngsten von Eurocontrol veröffentlichten Zahlen lassen Grund zur Annahme, dass die Erholung des europäischen Flugverkehrs ins Stocken geraten ist, zu. Die Zahl der Flugbewegungen liegt derzeit um 30 Prozent unter dem Niveau von 2019. Die Carrier kommen offenbar sehr unterschiedlich durch, denn im August 2021 ging die Mehrheit der Movements auf das Konto von Ryanair, Wizz Air und Turkish Airlines. Eurocontrol pickte stichprobenartig den 21. September 2021 heraus und verglich diesen mit dem selben Tag des Jahres 2019: Ergebnis: 29,7 Prozent Rückgang. The Anker Report führte eine Siebentages-Analyse durch und kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Es zeichnet sich derzeit ab, dass die Nachfrage wieder abnimmt. Das hat verschiedene Ursachen, denn traditionell sind die Monate Juli und August besonders stark, denn viele Menschen wollen ihre Sommerferien verbringen. Der September war vor der Corona-Pandemie eher “Auslaufen” vieler Warmwasserstrecken und besonders bei Kinderlosen und Senioren beliebt. In der Nebensaison sind zumeist die Hotelpreise niedriger. Die Aussichten für den Herbst und Winter sind nicht unbedingt rosig, jedoch traut sich Eurocontrol keine “verbindliche” Prognose zu machen. Der Umstand, dass sich die Vereinigten Staaten für vollständig Geimpfte öffnen werden, wirkt sich positiv auf die Nachfrage aus. Laut diversen Umfrageinstituten soll sich der Umstand, dass viele potentielle Reisenden Grenzschließungen wie im Vorjahr befürchten, negativ auswirken. Der Trend geht daher zu sehr kurzfristigen Buchungen. Genau das ist aber insbesondere für Billigfluggesellschaften problematisch, da die Kapazitäten nicht wirklich geplant werden können. Unbestritten ist, dass man die Nachfrage der Sommermonate nicht mit jener im Herbst und Winter vergleichen kann.

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Frankfurt: Condor fliegt ab 11. November 2021 nach New York-JFK

Die Ferienfluggesellschaft Condor will ab 11. November 2021 fünfmal pro Woche von Frankfurt am Main aus nach New York JFK fliegen. Man erwartet aufgrund der bevorstehenden USA-Öffnung eine passable Nachfrage. Der Carrier wird an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Samstag und Sonntag nach New York fliegen. Das billigste Oneway-Ticket wird zum Preis von rund 300 Euro angeboten. „Nach der Ankündigung zur unkomplizierten Einreise in die USA für vollständig Geimpfte aus der EU hat sich die Nachfrage nach US-Flügen mehr als verdoppelt. Wir sehen deutlich: Der Nachholbedarf unserer Gäste, wieder nach Nordamerika zu reisen, ist riesig – und es gibt wohl kein beliebteres Ziel in den USA als New York. Die Stadt, die niemals schläft, steht für alles, auf das die Menschen monatelang verzichten mussten. Wir freuen uns schon jetzt darauf, Familie und Freunde wieder zusammenzubringen und das Fernweh unserer Kundinnen und Kunden zu stillen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Condor fliegt bereits vier Mal wöchentlich nach Seattle an der Westküste der USA, von wo aus der Partner Alaska Airlines die bequeme Weiterreise zu über 30 Zielen, wie Los Angeles, San Diego, San Francisco oder nach Hawaii ermöglicht. „Mit den Flügen nach New York erweitern wir unser Portfolio und ermöglichen unseren Gästen auch von dort eine unkomplizierte Weiterreise entlang der gesamten Ostküste bis nach Florida sowie ins Landesinnere zu über 40 Zielen – also nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, ergänzt Ralf Teckentrup.

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Alitalia gibt einzige Boeing 777-300ER zurück

Die zur Schließung bestimmte Alitalia hat mit der EI-WLA die einzige Boeing 777-300ER außer Dienst gestellt. Diese Maschine wurde seit Mai 2020 als so genannter Preighter für Frachtflüge genutzt. Das Langstreckenflugzeug ist 12,4 Jahre alt und wurde von AerCap geleast. Laut CH-Aviation.com kam die EI-WLA am 30. Juni 2021 letztmalig kommerziell zum Einsatz. Vor wenigen Tagen wurde der Jet nach Shannon ausgeflogen und an den Lessor zurückgegeben. Alitalia verfügt weiterhin über zehn Boeing 777-200ER, wobei aufgrund der Corona-Pandemie nur etwa die Hälfte im Einsatz ist. Der Nachfolger ITA will dem aktuellen Informationsstand keine Maschinen dieses Typs übernehmen, sondern lediglich sieben von zehn Airbus A330-200 aus Alitalia-Beständen.

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Innsbruck: Lufthansa wird wieder zum Busunternehmer

Vor wenigen Tagen erhielt der Flughafen Innsbruck, der momentan aufgrund einer umfangreichen Pistensanierung temporär geschlossen ist, eine Hiobsbotschaft: Lufthansa wird die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main nicht mehr reaktivieren. Diese Strecke war ursprünglich eine Austrian-Airlines-Route, wurde jedoch dann an Lufthansa übergeben, wobei im Regelfall weiterhin AUA-Maschinen zum Einsatz kamen. Dann wurde auf OS-Flugnummern umgestellt und eigentlich war die “Rückgabe” an Lufthansa vorgesehen. Die österreichische Tochter zieht sich von Innsbruck-Frankfurt und Graz-Düsseldorf zurück. Damit werden die letzten dezentralen Routen aufgegeben bzw. an Konzernschwestern übergeben. Während in der Steiermark Eurowings übernehmen wird, sollte ab Innsbruck Air Dolomiti mit Embraer 195 fliegen. Damit hätten sich für die Passagiere lediglich die Flugnummern und das Logo auf dem Regionaljet geändert. Doch Lufthansa revidierte die Entscheidung und setzt nun auf ein Konzept, das in der Vergangenheit grandios gescheitert ist. Man will Reisende aus Innsbruck mit Reisebussen zum Drehkreuz München bringen. Genau das bietet man bereits an und zwar als Übergangslösung, weil Innsbruck aufgrund der Pistensanierung geschlossen ist. Rückblick: Vor einigen Jahren hatte Lufthansa eine Kooperation mit der Deutschen Post und bot unter anderem ab Nürnberg, Salzburg und Innsbruck Busverbindungen mit LH-Flugnummern zum Flughafen München an. Diese waren ein grandioser Flop und wurden im Zuge der Übernahme des Postbus durch Flixbus auch nicht übernommen. Die Deutsche Post bzw. ihre Subunternehmer hatten den Vertrag noch einige Wochen zu erfüllen und anschließend wurden die “PostHansa” eingestellt. Der Grund hierfür: Die Auslastung war sehr schwach, denn von den Passagieren wurden die Fahrten mit den Fernbussen nicht angenommen. Gerade

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CSA: Smartwings beantragt Fristverlängerung und verhandelt mit Airbus und Investor

Das Sanierungsverfahren der insolventen Fluggesellschaft CSA könnte sich deutlich in die Länge ziehen, denn Smartwings brachte als Eigentümer bei Gericht einen Antrag ein, der zu einer Fristverlängerung des Sanierungsplans bis Anfang Feber 2022 führen soll. Das Insolvenzgericht teilte dies entsprechend in der tschechischen Konkurskartei mit. Ursprünglich hatte Smartwings im Juni 2021 beantragt, dass der Sanierungsplan innerhalb von vier Monaten aufgestellt werden soll. Das Gericht erteilte damals die Zustimmung. Nun hängt es von der Entscheidung des Richters ab, ob dem jüngsten Antrag von Smartwings stattgegeben wird oder nicht. Der Grund für den Antrag der Muttergesellschaft ist ebenfalls in der Kartei ersichtlich: Smartwings benötigt für die Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer Airbus mehr Zeit. Es geht um Maschinen der Typen Airbus A321neo und A220, die bestellt, jedoch nicht abgenommen wurden. CSA steht diesbezüglich bei Airbus tief in der Kreide: Der Hersteller meldete im Insolvenzverfahren insgesamt 17 Milliarden Tschechische Kronen an. Da sich die Verhandlungen über eine Einigung in einem guten Status befinden, bittet man das Gericht um eine Fristverlängerung bis zum 4. Feber 2021. Smartwings rechnet damit, dass im Oktober 2021 ein Deal abgeschlossen werden kann und da dieser großen Einfluss auf die übrigen CSA-Gläubiger haben wird, benötigt man mehr Zeit für die Erstellung des Sanierungsplans. Interessant ist auch, dass Smartwings im Antrag schreibt, dass man mit einem neuen Investor intensiv über einen Einstieg bei CSA verhandeln würde. Man nennt aber die Identität des potentiellen Geldgebers nicht. Der Einstieg und die mögliche Investitionssumme würden aber vom Ausgang der Verhandlungen mit Airbus abhängen. Insgesamt

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