Jan Gruber

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Jan Gruber

China: Insolvente HNA Group wird zerschlagen

Der insolvente HNA-Konzern soll in vier eigenständige Firmengruppen aufgespalten werden. Diese könnten nach und nach verkauft werden. Die chinesische Firmengruppe hält im Luftfahrtbereich zahlreiche Beteiligungen an Fluggesellschaften, Bodendienstleistern und Airports. Künftig sollen Aviation, Airports, Financial und Commercial als vier eigenständige Konzerne auftreten. Diese könnten dann nach und nach verkauft werden, um den beträchtlichen Schuldenberg der HNA Group reduzieren zu können. Gu Gang, Chairman der HNA Group, bestätigte, dass die vier Konzerne, die aus dem Konglomerat hervorgehen werden, in Zukunft von anderen Aktionären besessen werden. Damit wird das Aus der chinesischen Firmengruppe, die in Deutschland beispielsweise am Flughafen Frankfurt-Hahn beteiligt ist oder aber auch bei Swissport aktiv ist, eingeleitet. Der Konzern hat sich in der Vergangenheit bei spektakulären Übernahmen massiv verhoben und so einen beträchtlichen Schuldenberg angehäuft. Diesen konnte man irgendwann nicht mehr bedienen und musste daher Insolvenz anmelden. Nun folgt die Zerschlagung.

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Winter: Eurowings Discover könnte doch in die USA fliegen

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover hat erst vor wenigen Tagen alle für den Winterflugplan 2021/22 geplanten USA-Flüge abgesagt. Nun hat sich aufgrund der angekündigten Öffnung für Geimpfte die Situation grundlegend verändert.  Eurowings Discover bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass man die Entscheidung nochmals auf den Prüfstand stellt. Das bedeutet konkret, dass der Carrier möglicherweise doch bereits im Winterflugplan 2021/22 von Deutschland aus in die USA fliegen könnte. Genau das war erst vor wenigen Tagen abgesagt und in den Sommerflugplan 2022 verschoben worden. “Wir freuen uns über die angekündigte Rücknahme von Reiserestriktionen in die USA und prüfen, inwiefern wir unser Flugprogramm in die USA an die aktuellen Entwicklungen anpassen. Stand jetzt planen wir nach wie vor im Sommerflugplan 2022 aus Frankfurt Flüge nach Anchorage (ANC), Fort Myers (RSW), Salt Lake City (SLC) und Las Vegas (LAS) anzubieten. Las Vegas werden wir zusätzlich auch aus München bedienen”, so eine Eurowings-Discover-Sprecherin gegenüber Aviation Direct.

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AUA evaluiert USA-Aufstockung

Austrian Airlines begrüßt die Öffnung der Vereinigten Staaten von Amerika für vollständig geimpfte Personen. Der Carrier bietet 16 Umläufe zu zwei U.S.-Städten an. „Wir begrüßen die Entscheidung der amerikanischen Regierung. Nach über 20 Monaten ist die Öffnung für vollständig geimpfte EU-Reisende ein wichtiger Schritt in Richtung Wiederherstellung der globalen Reisefreiheit“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. „Gleichzeitig bringt die Aufhebung des Einreisestopps auch einen wichtigen Schub für die Luftfahrt im transatlantischen Flugverkehr und damit die Möglichkeit zur Rückkehr zu einem Angebot auf Vorkrisenniveau“. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct: “Mit zwei Flughäfen in New York sowie Washington und Chicago bietet Austrian Airlines im November ein Flugangebot mit 16 wöchentlichen Verbindungen zwischen dem Hub Wien und den USA an. Die Nachfrage wird laufend evaluiert und das Angebot kann im Bedarfsfall weiter ausgebaut werden.”

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Transavia France und Volotea verschieben Wien-Rückkehr

Die Fluggesellschaften Transavia France und Volotea haben ihr jeweiliges Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat neuerlich verschoben. Der spanische Billigflieger will nur kurz vor Weihnachten bis zum 3. Jänner 2022 die Nantes-Strecke reaktivieren. Transavia France hat die Wiederaufnahme der Flugverbindung nach Paris-Orly auf den 22. Oktober 2021 verschoben. Allerdings wird ab 14. November 2021 eine erneute Pause bis 5. Dezember 2021 eingelegt. Dann setzt man eine Woche aus, jedoch endet das Angebot wieder am 3. Jänner 2022. Ab Anfang Feber 2022 soll dann bis Ende der Winterflugplanperiode 2021/22 durchgehend geflogen werden. Warum das Wien-Orly-Angebot verschoben wurde und mit einigen Lücken versehen wurde, konnte der Carrier auf Anfrage nicht nachvollziehbar erklären. Volotea macht nur kurzes Weihnachts-Gastspiel Der Mitbewerber Volotea wollte Mitte September 2021 das Comeback in Wien durchführen. Die Nantes-Strecke wurde in den Dezember 2021 verschoben und soll nun ab 3. Dezember 2021 bedient werden. Allerdings ist am 3. Jänner 2022 auch schon wieder Schluss. Anschließend pausiert diese Route bis zum 1. April 2022. Bilbao soll erst ab 7. April 2022 jeweils zweimal pro Woche bedient werden. Die Volotea-Flugverbindungen nach Wien-Schwechat pausieren seit dem Beginn der Corona-Pandemie. In der Vergangenheit hatte man auch Ziele wie Genua im Angebot, jedoch waren diese nicht erfolgreich und wurden daher nach kurzer Zeit wieder eingestellt.

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Luxair kündigt Luxemburg-Sylt an

Die Fluggesellschaft Luxair beabsichtigt ab 21. Mai 2022 einmal pro Woche zwischen Luxemburg und Westerland zu fliegen. Im Regelfall soll der Maschinentyp DHC Dash 8-400 zum Einsatz kommen. In Kooperation mit dem Reiseveranstalter LuxairTours will man auch Pauschalreisen anbieten. Die Sylt-Strecke soll jeweils an Samstagen bedient werden. Gleichzeitig teilte der Carrier mit, dass man mit dem Ergebnis der Routen von Luxemburg nach Heringsdorf und Rostock-Laage zufrieden ist. Die Bedienung im Sommer 2022 ist deutlich in Aussicht gestellt worden. Unter der Annahme, dass Heringsdorf und Rostock auch nächstes Jahr wieder im Programm sind und unter Berücksichtigung der angekündigten Westerland-Flüge würde Luxair dann drei Ziele an deutschen Küsten anbieten. Diese richten sich in erster Linie an Urlauber, die Strandferien in Deutschland verbringen wollen.  Bemerkenswerterweise promotet der Carrier diese auch im Zuge der Expo, die in Dubai stattfindet. Dies lässt Grund zur Annahme zu, dass man hofft über Interlining- und Codeshare-Partner zusätzliche Reisende für Urlaube an Deutschlands Küsten begeistern zu können.

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Ryanair: Dalaman und Trapani ab Bratislava und Krakau ab Wien

Die Ryanair Group will im Sommerflugplan 2022 die Destination Krakau ab Wien-Schwechat reaktivieren. Diese wurde ehemals von Laudamotion bedient, jedoch mangels Nachfrage aufgegeben. Die Wiederaufnahmen von Strecken, die unter dem Brand der mittlerweile nicht mehr existierenden österreichischen Fluggesellschaften gefloppt sind, scheint Ryanair ab Wien zu fokussieren. Beispielsweise waren Paphos, Amman, Agadir und Krakau bei Laudamotion nicht erfolgreich. Ryanair will es unter eigener Marke nochmals wagen. Die Krakau-Strecke soll dem derzeitigen Planungsstand nach am 5. Juli 2022 aufgenommen werden von viermal wöchentlich bedient werden. Als Fluggerät kommen Maschinen der Konzerntöchter Buzz und Lauda Europe zum Einsatz. In Krakau hat der polnische Ryanair-Ableger derzeit zwei Boeing 737 Max 200 in eigener Livery stationiert. Trapani und Dalaman ab Bratislava Die Basis in der slowakischen Hauptstadt wurde während der Corona-Pandemie von Ryanair DAC auf Buzz umgestellt. Das bedeutet konkret, dass die Maschinen nun von der polnischen Tochter im Auftrag der irischen Schwester betrieben werden. Ab diesem Airport plant der irische Konzern die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung nach Dalaman. Diese soll im Zeitraum von 29. März bis 29. Oktober 2022 zweimal pro Woche bedient werden. Weiters soll Trapani im Sommerflugplan 2022 mit zwei wöchentlichen Umläufen bedient werden. Die Destination Dalaman war nebst weiteren Zielen in der Türkei als Laudamotion im Sommerflugplan 2020 ab Wien geplant. Im Zuge der Umstellung auf FR-Flugnummern und in der weiteren Folge der Umflaggung auf Lauda Europe wurden die Pläne – zumindest vorläufig – fallen gelassen.

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Wizz Air vertagt Salzburg-Comeback abermals

Der ungarische Billigflieger Wizz Air hat das Salzburg-Comeback erneut verschoben und zwar in den Sommerflugplan 2022. Zuletzt war noch St. Petersburg für Mitte Dezember 2021 angekündigt, jedoch wird daraus mal wieder nichts. Wizz Air nahm im Sommer des Vorjahres die Destination Salzburg kurzfristig ins Streckennetz auf. Angekündigt wurde damals ein durchaus umfangreiches Streckennetzt, jedoch zog man sich nach wenigen Flügen wieder zurück. Die für September 2020 angekündigten Aufnahmen von Kiew-Schuljany und St. Petersburg sind bis heute nicht erfolgt und werden in regelmäßigen Abständen nach hinten geschoben. Die im Vorjahr angebotenen Balkan-Strecken hat man gänzlich aus der Planung genommen. Diese sollen nicht mehr reaktiviert werden. Varna sollte eigentlich ab Juni 2021 bedient werden, aber wenige Tage vor dem angekündigten Erstflug machte Wizz Air einen Rückzieher und verschob die Aufnahme um ein ganzes Jahr nach hinten. Kiew-Schuljany und St. Petersburg werden in regelmäßigen Abständen um einige Wochen bzw. Monate verschoben.  Die ukrainische Hauptstadt ist diesmal für 28. März 2022 mit zwei wöchentlichen Umläufen angekündigt. Nach St. Petersburg soll es nun ab 27. März 2022 gehen und zwar viermal pro Woche. Varna ist ab 13. Juni 2022 mit zwei wöchentlichen Rotationen angekündigt. Angesichts der vielen Verschiebungen bleibt es abzuwarten, ob die neuen Termine diesmal halten. Derzeit hat Wizz Air keine Flüge für den Winterflugplan 2021/22 von/nach Salzburg geplant. Dem Carrier wurde zuletzt nachgesagt, dass man einige Schifahrer-Strecken ab dem Vereinigten Königreich bedienen könnte. Bislang heißt es seitens Wizz Air UK aber, dass man keine entsprechenden Pläne für Salzburg habe.

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Deutsche Post-DHL setzt weiter auf Atlas Air

Die U.S.-amerikanische Frachtfluggesellschaft Atlas Air und der Logistikkonzern Deutsche Post-DHL verlängern die bestehende Zusammenarbeit. Das bedeutet, dass der Carrier weiterhin 20 Cargo-Flugzeuge für den Logistiker betreiben wird. Die beiden Unternehmen arbeiten seit 13 Jahren zusammen. Nun wurde der Vertrag verlängert, jedoch gibt es auch einige Änderungen. Atlas Air wird verstärkt die beiden Töchter Polar Air und Southern Air für DHL zum Einsatz bringen. An diesen hält die Deutsche-Post-Tochter Anteile. Atlas Air setzt derzeit für den Logistikkonzern sechs Boeing 747-8, zwei 747-400, acht 777-200 und vier 767-300 ein. Einige Maschinen werden nun ganz offiziell durch die Töchter Polar Air und Southern Air betrieben. Teilweise war das schon jetzt der Fall, jedoch kam punktuell Personal von Atlas Air zum Einsatz. Der Carrier ist übrigens auch unter der Marke Prime Air im Auftrag von Amazon in der Luft. Dabei kommt der Maschinentyp Boeing 767-300F zum Einsatz.

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Innsbruck wegen Pistensanierung geschlossen

Der Flughafen Innsbruck saniert die einzige Start- und Landebahn. Daher ist der Tiroler Airport für rund vier Wochen geschlossen. Diese Maßnahme wurde bereits vor längerer Zeit angekündigt. Investiert werden rund 16,8 Millionen Euro in die Erneuerung der Piste. Diese umfangreiche Sanierung ist nicht ohne Totalsperre möglich. Daher rollen Bagger und Asphaltiermaschinen während der Flugverkehr bis inklusive 18. Oktober 2021 ruhen wird. Gebaut wird täglich und zwar im Zeitraum von 6 Uhr 00 bis 22 Uhr 00. Insgesamt wird eine Fläche von 140.000 Quadratmetern erneuert. Dabei werden 40.000 Tonnen Belag abgefräst und anschließend wird neuer Asphalt aufgetragen. Die entsprechenden Vorarbeiten wurden bereits seit März 2021 durchgeführt. Die Wiederinbetriebnahme des Innsbrucker Flughafens ist für den 19. Oktober 2021 angekündigt. Das Sanierungsprojekt soll Ende November 2021 komplett abgeschlossen werden.

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Italien: Ita hat US-Verkehrsrechte in der Tasche

Die italienische Fluggesellschaft Ita hat seitens der U.S.-amerikanischen DOT die offizielle Genehmigung für Flüge in die Vereinigten Staaten von Amerika erhalten. Der Alitalia-Nachfolger soll am 15. Oktober 2021 den kommerziellen Flugbetrieb aufnehmen. Unter welcher Marke Italia Trasporto Aero dann fliegen wird, ist noch offen. Das Brand ist derzeit ausgeschrieben und soll demnächst an den Höchstbietenden versteigert werden. Ob das Ita sein wird, wird sich dann zeigen. Am Freitag erhielt die neue staatliche Airlines die formelle Erlaubnis, die für die Durchführung von USA-Flügen notwendig ist. Dies ermöglicht es Ita rein theoretisch auch ab anderen EU-Ländern in die Vereinigten Staaten zu fliegen. Derzeit ist geplant, dass ab Mailand das Ziel New York angeboten werden soll. Ab Rom sollen Boston, New York und Miami bedient werden. Später sollen Washington, Los Angeles, Chicago und San Francisco bedient werden. Ita soll zumindest auf den Routen nach New York, Boston und Miami die Alitalia-Slots übernehmen.

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