Jan Gruber

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Jan Gruber

Ryanair und Wizz Air suchen direkte Konkurrenz in Venedig

Die Billigflieger Ryanair und Wizz Air suchen auf dem italienischen Flughafen die direkte Konfrontation. Beide Anbieter haben die Errichtung einer Basis angekündigt. Der erstgenannte Carrier will drei von Malta Air betriebene Boeing 737 Max 200 stationieren und der ungarische Mitbewerber zwei Airbus A321neo. Wizz Air will ab Anfang März 2022 insgesamt 16 neue Strecken ab Venedig (Marco Polo) aufnehmen. Dabei handelt es sich um eine bunte Mischung von Inlands-, Leisure-, und City-Zielen. Auf zahlreichen Routen sucht man die Konfrontation mit Ryanair. Jene Strecken, die vom pinkfarbenen Billigflieger angekündigt wurden und bereits im Streckennetz des Konkurrenten enthalten sind oder aber von diesem zur Aufnahme verlautbart sind, sind in untenstehender Übersicht fett geschrieben. Neue Wizz Air Strecken ab Venedig: Route Flugtage Erstflug Venedig – Cagliari  Dienstag, Donnerstag, Samstag  3. März 2022  Venedig – Neapel  täglich  3. März 2022  Venedig – Lamezia Terme  Dienstag, Donnerstag, Samstag  3. März 2022  Venedig – Lampedusa   Mittwoch, Sonntag  1. Juni 2022  Venedig – Casablanca   Montag, Mittwoch, Freitag  4. März 2022  Venedig – Reykjavik   Dienstag, Samstag  2. April 2022  Venedig – Mykonos   Montag, Mittwoch, Freitag  1. Juni 2022  Venedig – Santorini  Dienstag, Samstag  1. Juni 2022  Venedig – Palma de Mallorca   Montag, Mittwoch, Freitag  1. Juni 2022 Venedig – Fuerteventura   Donnerstag, Sonntag  3. April 2022  Venedig – Teneriffa   Montag, Mittwoch, Freitag  31. Oktober 2022  Venedig – Tallinn   Montag, Freitag  4. März 2022  Venedig – London Luton   Dienstag, Donnerstag, Samstag, Sonntag  3. März 2022  Venedig – Tel Aviv   Dienstag, Samstag  2. April 2022  Venedig – Prag   Montag, Mittwoch, Freitag  1. April 2022  Venedig

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Wizz Air Abu Dhabi erhöht das Tempo der Expansion

Der Start von Wizz Air Abu Dhabi musste im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt verschoben werden. Nun will man aber das Tempo der Expansion deutlich erhöhen und will weitere Routen, vornehmlich in ehemalige Sowjet-Länder, aufnehmen. Im ersten Schritt wurden die Ziele Sarajevo und Odessa reaktiviert. Diese werden ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate je zweimal pro Woche angeflogen. Ab 31. Oktober 2021 soll das Ziel Muscat dreimal wöchentlich bedient werden. Im Dezember 2021 sollen dann vier weitere Ziele folgen. Eriwan und Kutaissi sind für den 15. Dezember 2021 geplant. Ab 17. Dezember 2021 soll es nach Almaty und Baku gehen. Einen Tag später folgt Sohag. Die zuvor genannten Städte sollen je zweimal pro Woche bedient werden. Für das Jahr 2022 sind ab 16. Jänner 2021 Nur-Sultan und ab 30. März 2021 Salala angekündigt. Auch diese Ziele beabsichtigt Wizz Air Abu Dhabi zunächst zweimal wöchentlich anzusteuern. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus vier Airbus A321neo.

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Hawaii schreibt Mindestabstand zu Delfinen vor

Ab 28. Oktober 2021 ist es auf Hawaii verboten sich Spinnerdelfinen in der Nähe der Küste um weniger als 50 Meter anzunähern. Die Regierung untersagt so genanntes Delfinschwimmen, das bislang eine Touristenattraktion war, gesetzlich. Hintergrund ist, dass diese Tierart nachtaktiv ist und sich tagsüber in seichten Buchten aufhält, um dort Ruhephasen zu absolvieren. Die Folge daraus ist, dass diese Delfine vergleichsweise leicht zugänglich sind. Tierschützer sind der Ansicht, dass die Meeressäuger massiven Schaden nehmen, wenn sie permanent in ihren Halbschlaf gestört werden. Delfine halten aus naheliegenden Gründen keinen vollständigen Schlaf ab, sondern abwechselnd halbseitig. Dabei können die Tiere bei Gefahr blitzschnell aktiv werden. Gesetzlich ist es nun untersagt, dass man sich den Tieren annähert. Das schließt auch Boote und Kanus ein. In den letzten Jahren sollen touristische Delfintouren ein Ausmaß angenommen haben, das nur noch wenig mit klassischem Beobachten am Hut hat. Diesen kommerziellen Wirtschaftszweig will Hawaii im Sinne des Tierschutzes beenden. Delfine können, wenn die intelligenten Meeressäuger das wollen, durchaus zutraulich und neugierig sein. Problematisch wird es aber, wenn das Tier eigentlich seine Ruhe haben will und Menschen aufdringlich werden. Es kommt weltweit immer wieder zu Attacken gegen Menschen. Zu diesem Mittel greifen Delfine eigentlich nur, wenn sie sich selbst oder ihren Nachwuchs gestört oder in Gefahr sehen und gelindere Mittel den Menschen nicht von weiterer Belästigung abhalten konnten. Zu Bedenken gilt es auch, dass Delfine Raubtiere sind und trotz aller Intelligenz einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb haben.

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Transavia France reagiert auf Vueling-Pläne

Die Fluggesellschaft Transavia France kündigt die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme von insgesamt acht Strecken ab Paris-Orly an. Enthalten ist auch eine Verbindung ins slowenische Ljubljana. Nicht alle Routen, die sich in untenstehender Liste befinden, sind gänzlich neu. Teilweise handelt es sich um die Reaktivierung von Strecken, die aufgrund der Corona-Pandemie schon längere Zeit ruhen. Der Mitbewerber Vueling kündigte erst vor wenigen Tagen eine größere Expansion ab Orly an. Auch drei Deutschland-Strecken sind in den Plänen enthalten. Transavia France wird ab 30. März 2022 ab Paris-Orly auch eine Nonstopverbindung nach Eriwan anbieten. Die Hauptstadt Armeniens steht seit einiger Zeit bei Lowcostern hoch im Kurs, da man offenbar entdeckt hat, dass eine gewisse Grundnachfrage im Friends-and-Relatives-Verkehr besteht. Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen von Armenien hat Aviation Direct unter diesem Link bereitgestellt. Transavia-Ankündigungen ab Paris-Orly auf einen Blick: Destination Frequenz Aufnahme Eriwan 2x wöchentlich 30. März 2022 Glasgow 3x wöchentlich 14. April 2022 Bilbao 3x wöchentlich 15. April 2022 La Palma 1x wöchentlich 23. April 2022 Podgorica 1x wöchentlich 23. April 2022 Skiathos 1x wöchentlich 23. April 2022 Ljubljana 2x wöchentlich 24. April 2022 Ponta Delgada 2x wöchentlich 6. Juli 2022

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September 2021: Ryanair verlor 1,5 Millionen Reisende

Die Ryanair Group hatte im September 2021 rund 10,6 Millionen Fluggäste an Bord. Die Auslastung lag Unternehmensangaben nach bei 81 Prozent und damit einen Prozentpunkt unter August 2021. Der Lowcoster hatte im direkten Vergleich mit dem unmittelbar vorangegangenen Sommermonat zuletzt um 1,5 Millionen weniger Passagiere an Bord. Allerdings lag man deutlich – und auch hinsichtlich der Auslastung – über der Beförderungsleistung von Juli 2021. Im Vorjahr zeigten die Passagierzahlen ab September 2020 deutlich nach unten und sind über den Winter aufgrund der vielerorts harten Einreise- und Quarantänebestimmungen stark eingebrochen. Es bleibt abzuwarten, ob Ryanair den grundsätzlichen Aufwärtstrend halten kann oder nicht. Vieles dürfte auch von den weiteren Entscheidungen der Regierungen abhängen. Ryanair-Fluggastzahlen auf einen Blick: Monat PAX 2020 PAX 2021 Auslastung 2020 Auslastung 2021 Sep 5.2m 10.6m 71% 81% Aug 7.0m 11.1m 73% 82% Jul 4.4m 9.3m 72% 80% Jun 0.4m 5.3m – 72% Mai 0.07m 1.8m – 79% Apr 0.04m 1.0m – 67%

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Frankreich: So funktioniert die Einreise

In Zeiten von Corona gilt es auch bei der Einreise nach Frankreich so einiges zu beachten. Kernstück der aktuell gültigen Regeln ist der so genannte 3G-Nachweis. Weiters muss eine eidesstattliche Erklärung mitgeführt und auf Verlangen vorgelegt werden. In diesem Artikeln werden die Einreisebestimmungen für das Festland sowie die Insel Korsika dargestellt. Die Überseegebiete haben zum Teil abweichende Regeln. Unabhängig davon sollte man sich rechtzeitig vor der Abreise über die aktuellen Bestimmungen informieren, denn diese können sich – wie in jedem anderen Land auch – kurzfristig ändern. Das sind die Regeln fürs Festland Für die Einreise nach Festland-Frankreich ist der 3G-Nachweis notwendig. Bei Geimpften ist es notwendig, dass man vollständig mit einem von der EMA zugelassenem Vakzin geimpft ist. Die letzte Dosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Anerkannt werden diese Impfstoffe: Pfizer/Comirnaty, Moderna, AstraZeneca/Vaxzevria/Covishield, Johnson & Johnson/Janssen. Erfüllt man das Kriterium „vollständig geimpft“, so muss man derzeit aus dem EU-Raum kommend keine Quarantäne antreten. Anerkannt werden die EU-Impfzertifikate, aber auch der klassische Papier-Impfpass und ärztliche Bestätigungen. Genesene können ebenfalls ohne Absonderung einreisen. Hierzu ist es notwendig, dass ein Nachweis, der mindestens 11 Tage, aber maximal sechs Monate alt ist, vorgelegt wird. Das kann in Form des EU-Recovery-Zertifikats, aber auch mit Hilfe eines positiven Befunds, der in das Zeitfenster fällt, erfolgen. Auch Bescheide von Gesundheitsbehörden werden anerkannt. Treffen weder Geimpft noch Genesen zu, so kann man unter der Vorlage eines negativen Antigen- oder PCR-Tests nach Festland-Frankreich einreichen. Anerkannt werden sowohl Befunde als auch die EU-Testzertifikate. Wenn man nach Frankreich einreisen möchte, so

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September 2021: Deutlich weniger Passagiere bei Wizz Air

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im September 2021 insgesamt 2.998.797 Passagiere. Damit lag man um etwa 600.000 Fluggäste unter dem Wert, den man im August 2021 erreichen konnte. Die Auslastung verschlechterte sich im Monatsvergleich von 83,6 Prozent auf 78,4 Prozent. Im September 2021 lag der Konzern nur knapp über der Beförderungsleistung von Juli 2021, jedoch war der Ladedaktor um 0,1 Prozent schlechter. Der August 2021 dürfte davon beeinflusst gewesen sein, dass in diesem Kalendermonat besonders viele Menschen in den Urlaub vereisen. Der Vergleich mit den Vorjahreszahlen zeigt, dass ab diesem Monat die Fluggastzahlen drastisch gesunken sind. Ob Wizz Air heuer diesem Trend entgegnen kann, wird auch von der weiteren Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Staaten abhängen. Wizz-Air-Passagierzahlen im Überblick:   PAX PAX Auslastung Auslastung Monat / Jahr 2021 2020 2021 2020 September 2,998,797 1,567,836 78.4% 64.6% August 3,581,788 2,381,214 83.6% 70.9% Juli 2,956,043 1,824,452 78.5% 60.5% Juni 1,557,041 502,253 64.0% 52.2% Mai 832,538 126,549 66.1% 61.1% April 564,634 78,389 59.2% 74.7% März 480,203 1,754,032 62.5% 92.0% Februar 382,928 3,014,341 69.8% 93.8% Januar 573,692 3,151,622 61.0% 90.2%

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Malta erleichtert Genesenen die Einreise

Die Republik Malta hat mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2021 die durchaus harten Einreisebestimmungen gelockert. Genesene, die eine Impfung erhalten haben, dürfen künftig ohne kostspielige Hotel-Quarantäne einreisen. Allerdings gilt es einige Dinge zu beachten: Die Einreise nach Malta ist an die vollständige Impfung gegen Covid-19 geknüpft. Bei Genesenen, die eine Dosis erhalten haben, wird die Erholung von der Krankheit der ersten Injektion gleichgestellt. Dies muss nachgewiesen werden und hier ist Malta besonders streng: Geimpfte müssen ihren Status mittels der EU-Zertifikate vorweisen. Selbiges gilt auch für Genesene, denn diese haben sowohl ihr Recovery- als auch ihr Impfzertifikat bei der Einreisekontrolle des Gesundheitsministeriums vorzuweisen. Bei Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, genügt das EU-Zertifikat, aus dem die vollständige Impfung hervorgeht. Achtung: Die klassischen Papier-Impfpässe werden nicht akzeptiert. Genesene, die eine Injektion erhalten haben, müssen weiters beachten, dass die Impfung nicht mehr als sechs Monate zurückliegen darf. Andernfalls ist eine zweite Injektion, die mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht wurde, erforderlich. Nähere Informationen dazu unter diesem Link. Weiters muss das PLF-Formular online ausgefüllt werden und wahlweise auf Papier oder auf dem Smartphone bei der Einreisekontrolle des Gesundheitsministeriums vorgezeigt werden. Alle Angaben in diesem Artikel betreffen ausschließlich die Einreise aus Ländern, die in der Zone „red“ angeführt sind. Für „dark red“ gelten wesentlich strengere Bestimmungen, die auch vollständig Geimpften die Quarantäne in den meisten Fällen nicht ersparen. Offizielle Informationen der maltesischen Regierung unter diesem Link.

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Qatar Airways stockt Wien-Doha auf

Ab Mitte Dezember 2021 wird Golfcarrier Qatar Airways häufiger am Flughafen Wien-Schwechat zu Gast sein, denn man stockt auf zehn wöchentliche Umläufe auf. Die zusätzlichen Flüge sollen mit Airbus A320 bedient werden. Wie die Fluggesellschaft aus Katar gegenüber Aviation Direct bestätigte, wird man ab 16. Dezember 2021 bis vorerst Ende März 2022 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ab Wien einen Vormittagsflug nach Doha anbieten. Dieser soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Auf den übrigen sieben Umläufen, die nachmittags bzw. abends angeboten werden, wird man im Regelfall mit Boeing 787-Langstreckenjets fliegen. Die Aufstockung wird seitens Qatar Airways mit der guten Buchungslage auf dieser Route erklärt.

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Für den Impfnachweis: Alaska bietet Mitarbeitern 200 U.S.-Dollar Prämie

Die U.S.-amerikanische Alaska Airlines will ihre Beschäftigten mit einer Sonderprämie von 200 U.S.-Dollar zur Impfung gegen Covid-19 motivieren. Wer sein Zertifikat über eine interne Plattform an das Unternehmen übermittelt, soll diesen Bonus bekommen. In einem internen Rundschreiben erklärt der Carrier unter anderem, dass man von der jüngsten Anordnung von U.S.-Präsident Joe Biden betroffen ist. Diese sieht vor, dass ab Anfang Dezember 2021 nur noch Unternehmen, deren Mitarbeiter vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, staatliche Aufträge erhalten können. Alaska Airlines muss bis dahin die Impfnachweise ihrer Mitarbeiter einsammeln. Das will man über eine interne Plattform bewerkstelligen. Als Anreiz für den Upload winken im Zeitraum von 15. Oktober 2021 und 1. Dezember 2021 200 U.S.-Dollar als Prämie. Ab 8. Dezember 2021 sollen nur noch Geimpfte eingesetzt werden, da an diesem Tag das Dekret des Präsidenten in Kraft treten soll.

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