Jan Gruber

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Jan Gruber

Emirates will 3.500 neue Mitarbeiter einstellen

Im Vorjahr baute Golfcarrier Emirates zahlreiche Stellen ab. Nun will man bis zu 3.000 Flugbegleiter neu aufnehmen. Weiters sucht man für das Drehkreuz Dubai auch 500 Bodenmitarbeiter. Aufgrund der Corona-Pandemie trennte sich Emirates im Vorjahr von vielen Mitarbeitern. Teilweise wurden diese in unbezahlten Urlaub geschickt, teilweise gekündigt und wieder andere haben das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen und sich anderweitig orientiert. Nun braucht der Golfcarrier sowohl am Boden als auch in der Kabine wieder Personal. Die verfügbaren Stellen sind in Dubai angesiedelt. Emirates hat den Betrieb im Zuge der Lockerungen der weltweiten Reisebeschränkungen schrittweise wiederhergestellt. Die Fluggesellschaft fliegt derzeit mehr als 120 Destinationen an, was 90 Prozent des vor der Pandemie bestehenden Streckennetzes entspricht, und plant, bis Ende des Jahres 70 Prozent ihrer Kapazität wiederherzustellen. Dazu gehört auch die Wiederinbetriebnahme weiterer Flugzeuge vom Typ Airbus A380, dem Flaggschiff der Airline. Wien wird derzeit täglich mit dem A380 angeflogen, ab November erhöht Emirates auf neun wöchentliche Direktverbindungen.

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Binnen weniger Tage: Gleich drei A320-AOGs bei Austrian Airlines

In den letzten Tagen hat Austrian Airlines mit ungewöhnlich vielen Ausfällen von Maschinen des Typs Airbus A320 zu kämpfen. Beispielsweise ist die OE-LBY auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg gestrandet. Insgesamt sind derzeit drei A320 aus gänzlich unterschiedlichen Gründen „AOG“. Der Operator erklärt dazu: „Die Vorfälle stehen in keinem Zusammenhang und wie man den folgenden drei Fällen entnehmen kann, gibt es auch keine Häufung von Unregelmäßigkeiten beim Maschinentyp A320“. Backup-System und Cockpit-Ventilator sorgen für zwei AOGs Doch der Reihe nach: Die erste Maschine „strandete“ am 10. September 2021. Ursache laut AUA: „Bei einer Maschine wurde bei Inbetriebnahme bzw. beim Check des Back-up Bremssystems festgestellt, dass der Hydraulikdruck eines Zylinders der Fußpedale geringer angezeigt wird als der andere. Auch wenn es sich dabei um das Backup-System handelt, wurde zur Sicherheit eine Reparatur veranlasst“. Es traf am gleichen Tag noch einen weiteren Airbus A320, wie eine Firmensprecherin bestätigte. Die Ursache für dieses AOG ist allerdings eine gänzlich andere: „Am selben Tag (10.09.) war bedauerlicher Weise bei einer anderen Maschine der Ventilator im Cockpit defekt, weshalb sicherheitshalber – wie bei derartigen Fällen vorgesehen – eine Retourlandung in Wien durchgeführt wurde“. Berliner Fluggastbrücke beschädigte AUA-A320 Die OE-LBY machte dann am 15. September 2021 eine unfreiwillige und unsanfte Begegnung mit der Gangway auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Diese war nicht alltäglich und beschädigte den Airbus A320. Dazu eine Sprecherin von Austrian Airlines: „Beim Vorfall am 15.9. beschädigte die Fluggastbrücke in Berlin die Maschine. OE-LBY steht daher derzeit in Berlin, um den Umfang der notwendigen Reparatur intern und mit

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Britische Studie: IT-Branche klimaschädlicher als die Luftfahrt

So genannte Klimaschützer schieben seit einiger Zeit dem Flugverkehr den „schwarzen Peter“ in Sachen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu. Kreuzfahrtschiffe sind zumindest in der Öffentlichkeit fast unbemerkt. Eine aktuelle Studie aus dem Vereinigten Königreich kommt zum Ergebnis, dass die IT-Branche mehr Kohlenstoffdioxid ausstößt als die Luftfahrt und das mit stark steigender Tendenz. Rechenzentren brauchen Strom und zwar sehr viel Strom und Jahr für Jahr mehr. Zwar versuchen sich Großkonzerne besonders grün darzustellen, jedoch benötigt die fortschreitende Digitalisierung immer mehr Energie. In vielen Ländern stammt diese primär aus fossilen Trägern, was zusätzlichen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß verursacht. Die Studie kommt zum Schluss, dass rund 1,8 bis 2,8 Prozent des weltweiten Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes auf das Konto von Internet und Computern geht. Berücksichtigt man die gesamte Lieferkette, so könnte der Anteil gar bei 3,9 Prozent liegen. Damit liegt man deutlich über dem Niveau, das die weltweite Luftfahrt verursacht. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 lag deren Anteil bei etwa 2,8 Prozent. Die britischen Forscher gehen davon aus, dass die Schere zwischen den beiden Branchen in den nächsten Jahren weiter aufgehen wird. In der Fliegerei werden nach und nach Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen gesetzt, im IT-Bereich eher nicht. Dieser würde punktuell gar regelrechtes „Greenwashing“ betreiben. Die genauen Details der Studie können unter diesem Link nachgelesen werden.

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Wien: Air Serbia reaktiviert Kraljevo-Flüge

Nach langer „Corona-Pause“ kündigt Air Serbia die Wiederaufnahme der Nonstop-Verbindung zwischen Kraljevo und Wien an. Ab 12. Oktober 2021 sollen zwei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Ab dem Morava Airport gab es in der aktuellen Sommerflugplanperiode bislang nur vereinzelte Air-Serbia-Flüge nach Thessaloniki. Verhandlungen laufen derzeit über eine mögliche Strecke nach Tivat, aber final entschieden ist noch nichts. Nach Wien wird man künftig an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag mit ATR72 abheben. Dazu Boško Rupić, Head of Sales bei Air Serbia: „Wir freuen uns, dass wir Passagieren aus Zentral- und Westserbien von unserem dritten Flughafen in Serbien aus Direktflüge nach Wien ermöglichen werden. Unser Ziel ist es, ihnen in der kommenden Zeit die Organisation von Reisen zu erleichtern und einen traditionell guten Service zu bieten, den unsere Passagiere auf allen unseren Flügen erwarten können“. Vorerst ist vorgesehen, dass die Route, die erstmals am 17. Dezember 2019 bedient wurde, bis 30. Dezember 2021 beflogen werden soll. Je nach Nachfrage ist eine Verlängerung bzw. dauerhafte Bedienung vorgesehen. Sommerflugplan: Flight No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Date of beginning of flights JU 2602 Kraljevo (KVO) 08:00 Vienna (VIE) 09:40 Tue, Thu 12 October 2021 JU 2603 Vienna (VIE) 10:20 Kraljevo (KVO) 11:55 Tue, Thu 12 October 2021 Winterflugplan (bis 30.12.2021): Flight No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Date of beginning of flights JU 2602 Kraljevo (KVO) 07:45 Vienna (VIE) 09:25 Tue, Thu 02 November 2021 JU 2603 Vienna (VIE) 10:05 Kraljevo (KVO) 11:40

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Aus für Lalona Air: Alsie kündigt, Mitarbeiter erheben schwere Vorwürfe

Das Startup Lalona Air scheint am Ende zu sein, denn ehemalige Beschäftigte des Unternehmens erklärten gegenüber CH-Aviation.com und Aviation.Direct, dass diese Strafanzeige gegen den 24-jährigen Firmengründer gestellt haben. Felix Becker, der eigentlich als Chief Operating Officer hätte fungieren sollen, bestätigte gegenüber CH-Aviation, dass gegen den Firmengründer mehrere Strafanzeigen gestellt wurden. Gegenüber Aviation.Direct erhoben mehrere Mitarbeiter Vorwürfe, dass die Gehälter nicht bezahlt worden sein sollen und obendrein auch keine Anmeldung bei der Sozialversicherung erfolgt sein soll. Einzelne sollen „ein bisschen Bargeld“ bekommen haben. Laut einem Mitarbeiter soll Lalona Air zuletzt sechs Beschäftigte gehabt haben. Diese sollen ohne Gehalt und ohne Anmeldung gearbeitet haben. Dies wäre allerdings erst jetzt bewusst geworden, denn man hatte offizielle Arbeitsverträge mit der GmbH, die jedoch nie gegründet wurde. Die Blase soll bei der „Übergabe“ des Bürokomplexes mit einer Monatsmiete von 17.000 Euro geplatzt sein. Der Makler weigerte sich die Schlüssel zu übergeben, denn Kaution und erster Mietzins gelangten nicht ein. In weiterer Folge soll die Stimmung unter der Belegschaft gekippt sein und das wahre Ausmaß ans Licht gekommen sein. Selbst der ehemalige Luftfahrtunternehmer Hans Rudolf Wöhrl wurde als Investor genannt. Dieser wusste bis zuletzt nichts von einem angeblichen Investment und betonte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem: „Ich habe absolut nichts mit Lalona Air zu tun. Ich bin mindestens genauso wütend wie alle anderen darüber und den möglichen Schaden für meinen Ruf“. Mitarbeiter von Lalona Air sagten gegenüber Aviation Direct, dass diese auch weitere angebliche Investoren „durchtelefoniert“ hatten und dann ans Licht kam, dass die vermeintlichen Investoren Lalona

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Vereinigtes Königreich: So funktioniert die Einreise nach England

Das Vereinigte Königreich hat sich vor einigen Wochen wieder für touristische Einreisen geöffnet. Man praktiziert eine durchaus komplizierte Reiseampel, die je nach Landesteil variieren kann. England, Wales, Schottland und Nordirland haben unterschiedliche Einreisebestimmungen. Die Regeln sind zwar ähnlich, dennoch kann es je nach „Herkunftsstaat“ Abweichungen geben. Die in diesem Artikel dargestellten Bestimmungen beziehen sich auf den Landesteil England, in dem sich beispielsweise die Hauptstadt London befindet. England setzt auf eine mehrstufige Reiseampel, die nicht nur umstritten ist, sondern wegen häufiger Umstufungen, die manchmal nicht wirklich nachvollziehbar sind, auch kompliziert ist. Herzstück der Regeln sind Coronatests und ein PLF-Formular, das nicht nur viele Fragen stellt, sondern teilweise auch das „Studium“ diverser Listen von Begründungen erfordert. Reiseampel muss unbedingt beachtet werden Es gibt derzeit die Einstufungen „Green“, „Amber“, „Amber Plus“ und „Red“. Je nachdem in welcher Liste sich das Land, aus dem man kommt oder sich innerhalb der letzten zehn Tage aufgehalten hat, eingetragen ist, desto einfacher oder aber komplizierter gestaltet sich die Vorbereitung auf die Einreise nach England. Nachstehend werden die einzelnen Ampel-Farben erklärt. Green Bedeutet, dass man nebst dem PLF-Formular einen negativen Coronatest (Antigen oder PCR, maximal 72 Stunden alt) braucht. Weiters muss man vorab einen Termin für einen zweiten Test, der am zweiten Tag nach der Einreise durchgeführt werden muss, buchen und bezahlen. In das PLF-Formular ist der Buchungscode der Testeinrichtung einzutragen. Auch vollständig geimpfte Personen müssen einen negativen Coronatest bei der Einreise vorlegen können. Amber Zusätzlich zum Test, den man bei der Einreise vorlegen muss, sind an den

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Eurowings stationiert fünf A320 in Stockholm-Arlanda

Im März des kommenden Jahres errichtet Eurowings auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda eine weitere Basis. Vorerst werden fünf Airbus A320 auf dem schwedischen Airport stationiert. Der Mitbewerber Ryanair verlagert das Angebot, das man bislang ab Skavsta hatte, bereits im Winterflugplan 2021/2022 nach Arlanda. Stockholm wird zum elften Eurowings Standort in Europa – und nach Palma de Mallorca, Prag, Pristina und Salzburg zur fünften Basis außerhalb des Heimatmarkts Deutschland. „Schweden ist ein Markt, der hervorragend zu unserer Ausrichtung als Value-Carrier für Europa passt. Viele Reisenden suchen seit der Pandemie nicht mehr zuerst nach dem billigsten Ticket, sondern nach einer Airline, der sie in Sachen Sicherheit, Zuverlässigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung bedingungslos vertrauen können. Mit unserer Lufthansa-DNA, einem attraktiven Netz an preiswerten Direktflügen und einem klar geschärften Kundenfokus können wir genau das anbieten“, so Eurowings-Chef Jens Bischof. Die Eröffnung der neuen Basis soll am 27. März 2022 vollzogen werden. Im ersten Schritt sollen etwa 20 Ziele ab dem größten Flughafen Schwedens angeboten werden. Zu den ersten veröffentlichten Routen ab Stockholm gehören beliebte Sonnenziele im Süden Europas, etwa Palma auf der Balearen-Insel Mallorca, Alicante und Malaga in Spanien, Faro in Portugal oder Nizza in Südfrankreich. Als Städteziele nimmt Eurowings in einem ersten Schritt die Metropolen Berlin, Barcelona, Rom und Kopenhagen ins Programm, darüber hinaus Birmingham, Danzig und die Hauptstadt des Kosovo, Pristina. Weitere Destinationen werden in den nächsten Wochen folgen. Bedingt durch den Umstand, dass der Mitbewerber Ryanair das Stockholm-Angebot nahezu vollständig nach Arlanda umziehen wird, bahnt sich dort ein Preiskampf an. Im Lowcost-Segment war

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SP-RZF: Buzz-B737-Max-200 wartet auf ersten Einsatz

Noch ist das erste Flugzeug, das in der eigenen Livery der polnischen Ryanair-Tochter Buzz lackiert ist, nicht im aktiven Liniendienst. Derzeit ist die SP-RZF auf dem Flughafen Dublin abgestellt und befindet sich im formellen Registrierungsprozess. Sehr vereinfacht ausgedrückt kann man den Vorgang mit der Anmeldung eines Kraftfahrzeugs, das eine Einzeltypisierung benötigt, vergleichen. Die polnische Luftfahrtbehörde muss sämtliche Unterlagen – beispielsweise die Manuals – prüfen und anschließend freigeben. Auch können die Beamten einen Testflug verlangen. Das maltesische Pendant machte bei Malta Air von diesem Recht Gebrauch. Ein genauer Zeitpunkt für die Indienststellung bei Buzz steht laut Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson noch nicht fest. Es soll aber nicht mehr lange dauern und nur noch eine Frage von wenigen Tagen sein. Die polnische Fluggesellschaft wird einige Boeing 737 Max 200 im eigenen Farbenkleid erhalten. Zusätzlich wird man weitere Exemplare in der Livery der Konzernschwester Ryanair DAC betreiben. Eddie Wilson bezeichnete im Gespräch mit Aviation Direct die Fluggesellschaft Buzz als „Sonderfall innerhalb der Ryanair Group“. Diese Airline wäre auf Osteuropa spezialisiert und wäre in Polen stark im Chartergeschäft vertreten. „Ursprünglich wurde Buzz als Ryanair Sun gegründet und war eine reine Charterairline. Der Einstieg ins Liniengeschäft als ACMI-Provider für Ryanair in Polen und Osteuropa ist viel später erfolgt“, so der Manager. „Buzz ist stark in Osteuropa vertreten und wird weiter wachsen“. Buzz: Boeing 737-800 tragen keinen Operator-Hinweis – B737 Max 200 schon Eine Besonderheit sind die bestehenden Boeing 737-800, die von Buzz betrieben werden. Diese tragen – im Gegensatz zu Malta Air – keinen „operated by

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Fotoreportage: Ryanair eröffnet neues Trainingszentrum in Dublin

Die Ryanair Group hat am Dienstagnachmittag im irischen Dublin ein neues Trainingszentrum in Betrieb genommen. Dieses ist in erster Linie für Piloten der Maschinentypen Boeing 737 Max und Airbus A320 aufgebaut worden. Das Zentrum trägt den Namen “Airline Flight Academy” und ist das jüngste Simulatorzentrum der irischen Firmengruppe. Derzeit stehen zwei Boeing 737-Max-Simulatoren und drei für Airbus A320 zur Verfügung. Hier sollen auch die Flugzeugführer von Lauda Europe ihre Trainings absolvieren. Weiters sind auch Ausbildungen von Flugbegleitern möglich, jedoch ist dieser Bereich eher klein angelegt. Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson sprach anlässlich der Eröffnung davon, dass man aufgrund der Einflottung von insgesamt 21 Boeing 737 Max 200 einen erhöhten Schulungsbedarf habe. Gleichzeitig werde die Konzernschwester Lauda Europe in den nächsten Jahren stark expandieren. Der Manager erklärte, dass man pro Flugzeug etwa zehn Cockpit-Crews benötigt und diese entsprechend ausgebildet und trainiert werden müssen. Auch Lauda-Europe-Piloten sollen hier trainieren In erster Linie sollen die Simulatoren, die formell von einem unabhängigen Partner betrieben werden, von Ryanair, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe genutzt werden. Wilson sagte dazu, dass der Konzern 50 Millionen Euro in das Zentrum investiert habe. Jenes in Mid Eastland bleibt weiterhin in Betrieb. Generell geht Wilson davon aus, dass aufgrund steigenden Schulungsbedarfs in den nächsten Jahren noch weitere Schulungszentren eröffnet werden. Man habe bereits zahlreiche. Als Beispiel nannte er Bergamo, Hahn, Stansted und Mid Eastland. Derzeit habe der Ryanair-Konzern etwa 800 Kadetten.  Angesprochen auf die Erholung des Marktes meinte Eddie Wilson, dass diese in Europe unterschiedlich voranschreitet. Man würde an

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Luton: Noch weniger Passagiere als im Vorjahressommer

Der hauptsächlich von Billigfliegern wie Wizz Air und Easyjet genutzte Flughafen London-Luton hatte in den Sommermonaten Juli und August 2021 rund 1,2 Millionen Passagiere. Damit lag man um rund 66 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Das Fluggastaufkommen lag sogar um vier Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Jahres 2020. Dies führt die Geschäftsleitung unter anderem auf die britische Reiseampel zurück. Im Sommer 2021 waren die Ziele Palma de Mallorca, Bukarest und Belfast jene, die am häufigsten ab Luton von Passagieren genutzt wurden. „Wir erkennen die Bemühungen der Regierung an, dem Sektor zu helfen, diese schwierige Zeit zu meistern, aber diese Zahlen machen deutlich, dass das derzeitige Reisesystem dringend überarbeitet werden muss, um das Vertrauen der Passagiere wiederherzustellen und es dem Sektor zu ermöglichen, sich durch den Winter zurechtzufinden.“ Saison und raus aus der Krise. Während die Aussichten so ungewiss sind, ist auch weitere spezifische finanzielle Unterstützung erforderlich”, erklärt Luton-Chef Alberto Martin.

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