Jan Gruber

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Jan Gruber

Herbstferien: Lufthansa stockt Warmwasserziele auf

In Deutschland rücken die Herbstferien näher. Lufthansa verzeichnet eigenen Angaben nach eine hohe Nachfrage in Richtung Warmwasserziele. Daher legt man ab Frankfurt rund 80 zusätzliche Flüge auf. Ab München hat man 50 weitere Verbindungen zur Buchung freigegeben. Laut Lufthansa sind derzeit die spanischen Ziele Palma de Mallorca, Gran Canaria, Fuerteventura, Malaga und Sevilla besonders stark nachgefragt. Daher stockt man die Frequenzen auf. Weiters stehen auch Portugal, Italien und Griechenland hoch im Kurs. Lufthansa bietet daher Extraflüge nach Faro und Madeira (beide Portugal) sowie nach Cagliari auf Sardinien und Catania auf Sizilien sowie Rhodos (Griechenland) an. Inlandsflüge werden nochmals aufgestockt Der innerdeutsche Verkehr zieht laut Lufthansa auch wieder spürbar an. Die Airline hatte bereits in den letzten Wochen das Angebot ab Oktober auf den Verbindungen von Frankfurt nach Berlin, Hamburg, München sowie von München nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf um 45 Prozent im Vergleich zum Juli erweitert. Jetzt werden kurzfristig weitere Extra-Verbindungen in den Flugplan genommen. Von Frankfurt nach Berlin werden statt neun täglichen Verbindungen ab Oktober bis zu elf tägliche Flüge angeboten. Von Frankfurt nach Hamburg steigt die Zahl der täglichen Flugverbindungen von acht auf zehn. Auch der Münchner Flugplan wird erweitert: So stehen statt sechs täglicher Verbindungen ab Oktober neun tägliche Verbindungen von „MUC“ nach Düsseldorf im Flugplan.

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Emirates: 40 Flugzeuge werben für die Expo-Ausstellung

Insgesamt 40 Maschinen der Emirates-Flotte tragen derzeit anlässlich der Weltausstellung Expo, die in Dubai stattfindet, eine Sonderbeklebung. Der Carrier wird diese in den nächsten Wochen verstärkt im Deutschland-Verkehr einsetzen. Bereits am Freitagnachmitttag landeten in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg Boeing 777ER, die für die Expo werben. Nach München kam ein Airbus A380 zum Einsatz.  In Deutschland steuert der Golfcarrier derzeit die genannten vier Airports linienmäßig an. Emirates hat 40 Flugzeuge (20 A380 und 20 777-300ER) mit den eigens für die Expo 2020 Dubai entworfenen Lackierungen bzw. Beklebungen in den Farben der Unterthemen der Weltausstellung versehen – Sustainability (grün), Opportunity (orange) und Mobility (blau). Die erste Bemalung wurde 2017 auf einer Boeing 777-300ER präsentiert. Seitdem ist die Expo-Mini-Flotte von Emirates zu verschiedenen Zielen im gesamten Streckennetz der Fluggesellschaft eingesetzt worden und hat die Botschaften der Weltausstellung in die ganze Welt getragen.

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Avianca und Sky Airline bereiten Fusion vor

In Südamerika steht ein großer Zusammenschluss bevor, denn Avianca und Sky Airline bereiten derzeit eine Fusion vor. Verhandlungen laufen zwar schon länger, doch nun ist das Vorhaben konkret. In vielen Regionen will man künftig unter der Lowcost-Marke Sky wachsen. Zunächst gilt es die Genehmigungen der Kartellbehörden, insbesondere in Chile und Kolumbien, einzuholen. Derzeit ist laut lokalen Medienberichten geplant, dass Sky Airline eine Tochtergesellschaft von Avianca werden soll. An dieser soll dann Holger Paulmann weiterhin beteiligt sein. Derzeit sollen die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Es wird damit gerechnet, dass diese gegen Ende des Jahres bzw. Anfang 2022 abgeschlossen sein werden, so dass die offiziellen Genehmigungen eingeholt werden und anschließend die Verschmelzung der beiden Konzerne eingeleitet werden kann.

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Mailand-Linate: Pilatus PC-12 nach dem Start abgestürzt

Am Sonntag ist am Nachmittag in der Nähe des Flughafens Mailand-Linate ein privates Flugzeug des Typs Pilatus PC-12 im Stadtteil San Donato Milanese abgestürzt. Die YR-PDV ging nahe einer Metro-Station in ein Gebäude nieder, das anschließend in Flammen geraten ist. Ersten behördlichen Angaben nach kamen durch den schweren Unfall acht Menschen ums Leben. Die genaue Zahl der Opfer steht allerdings noch nicht endgültig fest. An Bord sollen sich sechs Fluggäste befunden haben. Dem derzeitigen Informationsstand nach haben diese leider nicht überlebt. Die italienischen Behörden haben unter anderem erklärt, dass der Pilot deutscher Staatsbürger gewesen sein soll. Der Co-Pilot, der ebenfalls ums Leben gekommen ist, soll Franzose gewesen sein. Das Kleinflugzeug hätte von Mailand-Linate nach Olbia fliegen sollen. Unter den Opfern soll sich auch ein Kind befinden. Unklar ist die genaue Unfallursache. Fest steht lediglich, dass die PC-12 auf dem Flughafen Linate gestartet ist und unmittelbar danach in so ernsthafte Probleme geraten ist, dass die beiden Piloten den tragischen Absturz nicht haben verhindern können. Augenzeugen berichten, dass sie Flammen am Triebwerk gesehen haben wollen. Weiters beschreiben diese die Szenen als beängstigend und hätten im Rahmen ihrer Möglichkeiten versucht Hilfe zu leisten, in erster Linie durch Herbeirufen von Feuerwehr und Rettung. Mit Löschfahrzeugen wurden die Flammen am Gebäude gelöscht. Angesichts der ersten Fotos, die kursieren, dürfte dieses ein Totalschaden sein. Die Anwohner könnten möglicherweise einer noch größeren Katastrophe entgangen sein, denn in unmittelbarer Nähe der Einsturzstelle befindet sich ein Busbahnhof, der jedoch aufgrund von Umbauarbeiten nicht in Betrieb ist.

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Ita legt sich auf Airbus-Flotte fest

Der Alitalia-Nachfolger Ita hat sich darauf festgelegt, dass die Flotte künftig aus Maschinen des Herstellers Airbus bestehen soll. Man unterzeichnete Absichtserklärungen für zehn A330neo, elf A320neo und sieben A220. Weiters will man 56 Maschinen leasen. Zunächst wird Ita mit einigen Flugzeugen, die bislang bei Alitalia im Einsatz sind, an den Start gehen. Bereits im kommenden Jahr soll die Flottenerneuerung angepackt werden. Man strebt an, dass bis zum Jahr 2025 105 Maschinen eingesetzt werden. Davon sollen etwa 70 Prozent der neuesten Generation entstammen. Unter den 56 Leasingmaschinen befinden sich 13 Widebodies sowie 42 Narrowbodies. Etwa 31 Stück wird man von der Air Lease Corporation beziehen. Von dieser bezieht man auch die Typen A220 und A320neo. In einer Mitteilung hofft Ita, dass man die Anzahl der Lessoren auf sechs begrenzen kann. Alitalia least derzeit 69 von 80 Maschinen von nicht weniger als 13 Leasinggebern. Derzeit ist vorgesehen, dass Ita am 15. Oktober 2021 mit 27 A320, 17 A319, sieben A330-200 und einem Embraer 190 an den Start gehen soll. Die von Alitalia eingesetzten Boeing 777 sollen nicht übernommen werden. Die Zukunft der Tochter Alitalia Cityliner ist weiterhin unklar.

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Null-Covid-Strategie gescheitert: Australien öffnet die Grenzen

Die von Australien seit dem Beginn der Corona-Pandemie verfolgte „Null-Covid-Strategie“ ist endgültig gescheitert. Einige Leiter von Regionalregierungen haben dies bereits eingeräumt. Nun lenkt die Zentralregierung ein und kündigt die Öffnung der Grenzen an. Zunächst will man vollständig geimpften Einwohnern des Kontinents wieder Reisefreiheit ermöglichen. Bei der Rückkehr bzw. Einreise müssen diese zunächst eine siebentägige Heimquarantäne antreten. Die Regierung geht davon aus, dass man bis November 2021 in den meisten Regionen eine 80-prozentige Durchimpfungsrate erreicht haben wird. Ungeimpfte dürfen dann nur unter 14-tägiger Absonderung in einer speziellen Einrichtung den Staat betreten. Der internationale Tourismus wird vorerst noch nicht aufgenommen. Australien will diesen schrittweise wieder ermöglichen. Zunächst will man mit verschieden Staaten so genannte „Safe-Travel-Abkommen“ abschließen. Die vollständige Impfung gegen Covid-19 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Grundbedingung für die Einreise werden. Qantas kündigt internationalen Neustart an Qantas, größte Fluggesellschaft des Kontinents, reagierte erfreut auf die bevorstehenden Einreiseerleichterungen. Der Carrier will den internationalen Linienverkehr ab 14. November 2021 hochfahren. Beispielsweise will man dreimal wöchentlich zwischen Sydney und London sowie Los Angeles fliegen. Als Fluggerät sollen Boeing 787-9 eingesetzt werden. Der Carrier wollte ursprünglich die internationalen Routen ab 18. Dezember 2021 reaktivieren. Nun zieht man diesen Schritt vor. Das Streckennetz soll nach und nach hochgefahren werden. Qantas erklärte dazu, dass man je nach Nachfrage aufstocken bzw. reaktivieren wird. Weiters wird das Unternehmen nur Personen befördern, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind.

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Klagenfurt versteigert Vorfeldgeräte und -fahrzeuge

Der Klagenfurter Flughafen versteigert in insgesamt 41 Losen einen großen Teil seines Fuhrparks. Wer Schneepflüge, Generatoren, Vorfeldbusse oder Fluggastreppen haben möchte, könnte in dieser Auktion auf seine Kosten kommen. Höchstbieter können so ziemlich alles, das man auf dem Vorfeld braucht, ersteigern. Selbst große Runway-Kehrmaschinen und Schlepper finden sich in den Katalogen. Die derzeit zum Ersteigern freigegeben Gegenstände warten bis zum 21. Oktober 2021 auf Online-Gebote. Die Gerätschaften sind zwischen vier und fünfzig Jahren alt. Es handelt sich um eine äußerst bunte Mischung. Geschäftsführer Nils Witt sagte gegenüber dem Österreichischen Rundfunk, dass man eine Bestandsaufnahme gemacht habe und dabei erkannt habe, dass die Quantität der Maschinen und des Fuhrparks den Bedarf bei weitem übersteige. Gleichzeitig tauscht man Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gegen welche mit elektrischem Antrieb aus. Witt betont, dass man nicht unter Wert verkaufen wird. „Nicht notwendige Maschinen und Fahrzeuge werden daher über den Weg einer Online-Versteigerung zum Kauf angeboten. Die Bewertung des Mindestverkaufspreises erfolgte nach eingehender gutachterlicher Schätzung der jeweiligen Objekte. Kein Gerät wird unter Wert verkauft Notwendige Fahrzeuge und Maschinen werden selbstverständlich laufend angeschafft. Insgesamt führt die Verschlankung des Fuhrparks zu mehr Effizienz“, so Witt gegenüber dem ORF Kärnten. Die Online-Auktion wird von einem konzessionierten Auktionator unter diesem Link durchgeführt.

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Vueling baut in Paris-Orly stark aus

Die IAG-Tochter Vueling konnte bedingt durch die Schließung der Konzernschwester OpenSkies (Level), aber auch wegen der im Zuge der Air-France Staatshilfe verpflichtenden Freigabe von Start- und Landerechten, einige Slots in Paris-Orly erlangen. Nun werden die ersten Strecken bekannt und mit Nürnberg, Leipzig und Hamburg befinden sich drei Deutschland-Ziele darunter. Bislang war Paris-Orly eine eher kleine Station von Vueling, denn die meisten Maschinen wurden samt Personal eingeflogen. Bedingt durch die zusätzlichen Slots will die IAG die Präsenz am stadtnahen Airport stark ausbauen. Die Aufnahme bzw. Wiederaufnahme zahlreicher Routen ist angekündigt. Dabei handelt es sich um nachstehende Strecken ab Paris-Orly: Destination Aufnahme Frequenz Nürnberg 2. November 2021 3x wöchentlich Leipzig 2. November 2021 2x wöchentlich Hamburg 3. November 2021 4x wöchentlich Dublin 2. November 2021 täglich Porto 2. November 2021 täglich Bergamo 2. November 2021 3x wöchentlich Edinburgh 2. November 2021 3x wöchentlich Bari 2. November 2021 2x wöchentlich Belfast 2. November 2021 2x wöchentlich Cardiff 2. November 2021 2x wöchentlich Stockholm-Arlanda 3. November 2021 3x wöchentlich Birmingham 3. November 2021 3x wöchentlich Bologna 3. November 2021 3x wöchentlich Agadir 3. November 2021 2x wöchentlich Asturias 3. November 2021 2x wöchentlich Granada 3. November 2021 2x wöchentlich Tangier 3. November 2021 2x wöchentlich Bergen 4. November 2021 2x wöchentlich Billund 4. November 2021 2x wöchentlich Glasgow 4. November 2021 2x wöchentlich Newcastle 4. November 2021 2x wöchentlich Saragossa 4. November 2021 2x wöchentlich Bilbao 5. November 2021 2x wöchentlich Genua 5. November 2021 2x wöchentlich Göteborg 5. November 2021 2x wöchentlich Jerez

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Wien: Wizz Air kündigt Marrakesch an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air will im Winterflugplan 2021/22 zweimal wöchentlich zwischen Wien und Marrakesch fliegen. Diese Route hatte vormals Laudamotion im Programm, jedoch nahm Ryanair diese nicht mehr auf. Wizz Air beabsichtigt den Erstflug am 16. Dezember 2021 durchzuführen. Vorerst soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Freitag geflogen werden. „Wir streben weiteres Wachstum mit unserer Wien-Basis an. Dadurch kündigen wir immer neue Destinationen für unsere Kunden an und schaffen attraktive Arbeitsplätze. Ab sofort können unsere Kunden Tickets nach Marrakesch buchen und dem kalten Winter entfliehen“, so Firmensprecher András Rado.

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