
Kommentar: Reisende sollten Antikörper-Abbau im Auge behalten
Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Österreich die Gültigkeit des Status „vollständig gegen Covid-19 geimpft“ auf 12 Monate aufbläst. Gleichzeitig kann man sich bereits für eine Auffrischungsimpfung, die als „off label“ durchgeführt wird, anmelden. Die Vorgehensweise Österreichs ist durchaus problematisch, weil diese sowohl Warnungen der Hersteller als auch wissenschaftliche Erkenntnisse schlichtweg missachtet. Die Problematik liegt darin, dass die mRNA-Impfstoffe nicht das halten was versprochen wurde. Die „Haltbarkeit“ der Antikörper ist wesentlich geringer als ursprünglich von den Produzenten prognostiziert. Genau das ist ein großes Problem, denn beispielsweise beim Vakzin von Biontech/Pfizer sinkt die Anzahl der Antikörper innerhalb von sechs Monaten nach der zweiten Impfung stark ab. Kein Wunder: Pfizer empfiehlt, dass nach einem halben Jahr eine Auffrischungsimpfung, die von manchen Politikern auch als „Booster“ bezeichnet wird, vorgenommen werden sollte. Antikörper-Pegel kann im Labor bestimmt werden Wie stark der Abbau der Antikörper sein kann, ergibt sich in einem österreichischen Labor durchgeführten Antikörper-Tests, die eine mit Biontech/Pfizer geimpfte Person zur Verfügung gestellt hat. Die erste Testung wurde am 20. Mai 2021, exakt 18 Tage nach der zweiten Impfung vorgenommen, und weist 1381.0 BAU/ml aus. Zu diesem Zeitpunkt war das Niveau also sehr hoch. Selbige Person hat am 10. September 2021 einen weiteren „Antikörper-Check“ in selbigem Labor vornehmen lassen. Der Pegel ist auf 300 BAU/ml abgesunken. Damit liegt man zwar immer noch im „guten Bereich“, jedoch ist das Absinken durchaus stark. Unter der Annahme, dass die Reduktion linear stattfindet, könnte es innerhalb der nächsten zwei Monate „knapp“ werden. Ein Arzt, der in diesem Zusammenhang





