Jan Gruber

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Jan Gruber

Österreich stuft einige Balkan-Länder nicht mehr „grün“ ein

Die österreichische Einreiseverordnung wurde wieder geändert. Eine wesentliche Neuerung ist, dass die vollständige Corona-Impfung („zwei Stiche“ bzw. „ein Stich“ bei Johnson & Johnson) nun 12 Monate statt wie bisher neun Monate gilt. Anerkannt werden weiterhin nur Vakzine, die über eine EMA- und/oder WHO-Zulassung verfügen. Das schließt weiterhin den russischen Impfstoff Sputnik V aus. Verschärfungen gibt es aber hinsichtlich einiger Staaten, die nicht mehr auf der Liste der „grünen Länder“ geführt werden. Unter anderem handelt es sich dabei um Serbien, Nordmazedonien, Montenegro, Kosovo, Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Brunei, Israel, Japan, USA und Thailand. Für vollständig geimpfte Personen ergeben sich defacto keine Änderungen, Ungeimpfte können der Quarantäne unterliegen. Auf der Liste der so genannten „Virusvariantengebiete“ sind Costa Rica und Suriname. Gestrichen wurden von dieser „roten Liste“ Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia und Simbabwe. Uruguay schaffte gar die Umstufung auf die „grüne Liste“. Bei Virusvariantengebieten gelten besondere Einreisebestimmungen.

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Flughafen Paderborn feiert 50er

Der Flughafen Paderborn-Lippstadt feiert am 10. September 2021 sein 50-jähriges Jubiläum. Eröffnet wird der Airport, dessen Gründung eng mit dem Computer-Pionier Heinz Nixdorf verbunden ist, am 10. September 1971. An diesem Tag startete das erste Flugzeug ab dem damals brandneuen Airport. Damals war Paderborn der vierte Regionalflughafen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Zu Beginn war alles noch ein bisschen spartanisch, denn der Airport wurde in nur fünf Monaten errichtet. Die Runway war ursprünglich 1.150 Meter lang. Vorausgegangen war dem ersten Flug zwei Jahre zuvor die Gründung der Regionalflughafen Südost-Westfalen GmbH, die damals von sieben Landkreisen getragen wurde. Kontinuierlich ist der Flughafen Paderborn/Lippstadt gewachsen, so dass immer größere Maschinen von hier aus starten und landen konnten. Weitere zentrale Ereignisse waren die Eröffnung des Betriebsgebäudes und die Aufnahme des Linienflugverkehrs nach Frankfurt (1975), die Erweiterungen der Start- und Landebahn auf 2.180 Meter mit Aufnahme der Mallorca-Verbindung (1988), die Fertigstellung eines neuen Ankunftsterminals und der Pier-Anlage (2001) sowie der Neubau des Quax-Hangars mit Werfthalle, gläsernem Showroom und Aussichtsterrasse (2011). „Unsere Gründerväter haben im Jahr 1969 den Grundstein dafür gelegt, dass der Flugbetrieb im Jahr 1971 aufgenommen werden konnte. Damals wie heute erfüllt unser Flughafen eine zentrale Funktion in der Verkehrsinfrastruktur für die Regionen Ostwestfalen-Lippe und Südostwestfalen. Wir freuen uns sehr über die positive Entwicklung, die wir mit unserem Flughafen im Verlauf dieses Jahres nehmen konnten. Insofern sehen wir der weiteren Ausgestaltung des Flugbetriebs in den kommenden Jahren positiv entgegen“, betont Geschäftsführer Roland Hüser. Heinz Nixdorf gilt als Chef-Lobbyist der Flughafengründung Dass der Flughafen Paderborn-Lippstadt überhaupt

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Keine Reaktion: German Airways klagt Millionen-Forderung bei Green Airlines ein

Dem Ticketverkäufer Green Airlines steht eine millionenschwere Klage der Zeitfracht-Tochter German Airways bevor. Die Fluggesellschaft stellte aufgrund von Zahlungsverzug ihre Dienstleistungen ein und fordert die Bezahlung der vertraglich vereinbarten Charterraten ein. Durch einen Bericht des Portals Airliners.de wurde bekannt, dass German Airways den Ticketverkäufer Green Airlines mittels eines Anwaltsschreibens zur Bezahlung von 800.000 Euro aufgefordert hatte. Sollte diese Summe nicht bis Ende der letzten August-Woche bezahlt werden, werde man eine Klage über 11,3 Millionen Euro einreichen. Ein Sprecher des Zeitfracht-Konzerns, dem German Airways angehört, sagte gegenüber Aviation.Direct: „Die Frist ist ohne eine Reaktion verstrichen“. Die Angelegenheit wird nun das sachlich und örtlich zuständige Zivilgericht beschäftigten. Angesichts der Höhe der Forderung, die German Airways gegen Green Airlines erhebt, sind allein die Anwalts- und Gerichtskosten exorbitant hoch, denn diese sind gesetzlich festgelegt und richten sich nach der Höhe des Streitwerts.

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Wizz Air will noch mehr „Neos“ von Airbus

Bei Wizz Air Hungary sind derzeit noch 59 Airbus A320ceo und 34 A321ceo im Einsatz. Deren Kapazität könnte schon bald mit Hilfe eine weiteren Neo-Großbestellung ersetzt werden. Der Konzern soll momentan mit Airbus über eine Großbestellung verhandeln. Dazu berichtet Reuters unter Berufung auf entsprechende Quellen, dass Gespräche über mindestens 100 Narrowbodies laufen. Der ehemalige Wizz-Air-Hungary-Chef Stephen Jones betonte im Vorjahr, dass bestehende Neo-Orders dem Wachstum diesen und sagte auch, dass die komplette Flotte geleast ist. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass sich Wizz Air hinsichtlich der Kapazität nach Ersatz für die noch zahlenmäßig überlegene Ceo-Flotte umsieht. Die Leasingverträge laufen über die nächsten Jahre nach und nach aus. Die Firmengruppe wartet zwar auf die Übernahme zahlreicher bestellter Neo-Maschinen, darunter auch A321XLR, jedoch scheint man weiter wachsen zu wollen. Weder Airbus noch Wizz Air wollten die Informationen von Reuters offiziell kommentieren. Man verweist lediglich darauf, dass Gespräche mit Kunden bzw. mit dem Hersteller üblich sind, jedoch will man keinen konkreten Kommentar abgeben.

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Einreisebestimmungen: Das braucht man für Armenien

Immer mehr Fluggesellschaften entdecken Eriwan, die Hauptstadt Armeniens, für sich. Beispielweise hat Eurowings erst kürzlich eine Nonstopverbindung aufgenommen. Die Nachfrage ist schon allein deshalb hoch, weil viele Armenier zum Beispiel in der D-A-CH-Region arbeiten. In Zusammenarbeit mit Air Arabia will die Regierung Armeniens unter dem Namen Fly Arna einen neuen Billigflieger in die Luft bringen. Zu möglichen Zielen ist noch nicht viel bekannt, denn bezüglich etwaiger EU-Flüge hat man ein kleines Problem. Die Europäische Union führt die Luftfahrtbehörde Armeniens schon lange auf der „schwarzen Liste“. Das bedeutet konkret, dass armenische Carrier auf Wetlease-Dienstleistungen zurückgreifen müssen oder aber Einzel-Sondergenehmigungen einholen müssen. Für EU-Carrier gelten solche Auflagen nicht und diese bauen den Verkehr in Richtung Eriwan zunehmend aus. Ab Wien gibt es beispielsweise mit Austrian Airlines und Wizz Air zwei Anbieter, die diese Route bedienen. Touristisch ist die Hauptstadt Armeniens aufgrund zahlreicher Sehenswürdigkeiten enorm interessant, jedoch im EU-Raum wird die spektakuläre Stadt noch stark unterschätzt. Ganz anders in Russland, denn der Großteil des Flugverkehrs in Eriwan kommt aus der Russischen Föderation. Einreisebestimmungen einfach erfüllbar In Zeiten von Corona gilt es auch bei Reisen nach Armenien einiges zu beachten. Der Reisepass alleine ist nicht mehr ausreichend, denn es müssen zusätzliche Dokumente vorgelegt werden. Im Regelfall benötigen EU-Bürger für die Einreise nach Armenien kein Visum. Der insbesondere in Deutschland stark verbreitete Personalausweis ist aber nicht ausreichend, denn es gibt je einen Ein- und Ausreisestempel in den Reisepass. Derzeit ist die Einreise nach Armenien für „Ausländer“ zu touristischen Zwecken vergleichsweise einfach. Benötigt werden wahlweise: negativer

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„Falscher“ Impfstoff: Air Montenegro setzt Frankfurt aus

Die junge Fluggesellschaft Air Montenegro erleidet den ersten Rückschlag, denn man muss die Strecke Podgorica-Frankfurt vorübergehend aussetzen. Hintergrund ist der Umstand, dass Deutschland den Balkan-Staat auf die Hochrisikoliste gesetzt hat. In Montenegro ist die Durchimpfungsrate sehr hoch, aber davon haben viele Reisende im Deutschland-Verkehr nicht sonderlich viel. Die dortige Regierung setzt überwiegend auf das russische Vakzin Sputnik V sowie chinesische Impfstoffe. Diese führen bei der Einreise nach Deutschland zu keinen Erleichterungen, denn die Bundesrepublik anerkennt – mit wenigen Ausnahmen – nur die Vakzine mit EMA-Zulassung. Die Folge daraus ist: Wer beispielsweise mit Sputnik V geimpft ist, muss bei der Einreise nach Deutschland eine Quarantäne antreten. Da Montenegro als Hochrisikogebiet eingestuft ist würden nur Geimpfte ausgenommen sein. Da scheitertet es aber am verwendeten Vakzin, wodurch Nachteile entstehen. Bei Air Montenegro hat sich der Umstand ergeben, dass die Nachfrage eingebrochen ist. Laut Ex-Yu-Aviation wird die Frankfurt-Strecke am 13. September 2021 vorerst letztmalig bedient. Die Wiederaufnahme ist derzeit für den 1. Dezember 2021 angekündigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Termin halten könnte, ist hoch, den in der Weihnachtszeit reisen viele, die Familien in Montenegro haben, nach Hause.

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Schi-Charter: Peoples fliegt von Billund und Göteborg nach Altenrhein

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples wird im Winter Charterflüge von Billund und Göteborg nach Altenrhein durchführen. Diese werden von Mitte Jänner bis Ende März 2022 angeboten. Laut Peoples-Chef Thomas Krutzler handelt es sich um so genannten Incoming-Charter für Schifahrer. In der Nähe des Airports Altenrhein befinden sich unter anderem die Wintersportgebiete Arlberg und Montafon. Diese gelten bei Schifahrern und Snowboardern als besonders beliebt. Die Charterflüge von Billund und Göteborg nach Altenrhein sind über Reiseveranstalter buchbar. Diese bieten auch Pauschalreisen für Schiurlaube in Vorarlberg an. Die Wien-Strecke wird im Winterflugplan 2021/22 wie folgt bedient: Montag: PE100/101 (Morgenrotation) Dienstag: PE100/101 (Morgenrotation) und PE106/107 (Abendrotation) Mittwoch: PE100/101 (Morgenrotation) und PE106/107 (Abendrotation) Donnerstag: PE106/107 (Abendrotation) Freitag: Ab 12.11.2021 bis 17.12.2021: PE104 (Nachmittagsflug nach Wien) Sonntag: Ab 14.11.2021 bis 19.12.2021: PE125 (Abendflug nach Altenrhein) Rund um Weihnachten und Neujahr wird das Angebot zwischen Altenrhein und Wien stark ausgedünnt. Das ist jedoch nicht spezifisch für diesen Winter, sondern wurde von Peoples in der Vergangenheit generell so gemacht. Hintergrund ist, dass in diesem Zeitraum die Nachfrage traditionell niedrig ist.

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Lübeck Air stellt Winterflugplan 2021/22 vor

Im Winterflugplan 2021/22 wird Lübeck Air weiterhin die Destinationen München, Stuttgart und Bern mit der Hansestadt verbinden. Die Charterverbindung nach Salzburg wird dem aktuellen Informationsstand nach – zumindest vorläufig – nicht angeboten. Die operative Durchführung sämtlicher Verbindungen erfolgt weiterhin mit von Air Alsie betriebenen ATR72-500. Lübeck Air selbst ist keine Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsfirma des Airports. Operativ ist die dänische Air Alsie aktiv. Der aktuelle Winterflugplan 2021/22 von Lübeck Air ist unter diesem Link im PDF-Format zum Download bereitgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bern-Strecke an Sonntagen mit Zwischenstopp in Stuttgart bedient wird.

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Salzburg: British Airways nimmt London City auf

British Airways wird im Winter 2021 auch von Southampton und London City aus nach Salzburg fliegen. Ab dem innerstädtischen Airport der britischen Hauptstadt sind derzeit zwei Umläufe pro Woche geplant. Durchgeführt werden die LCY-Flüge mit Embraer-Jets von der Tochtergesellschaft BA Cityflieger. Ab 10. Dezember 2021 will man jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag fliegen. Laut British Airways sollen Return-Tickets ab 109 Pfund zu haben sein. Die Verbindung zwischen Southampton und Salzburg soll am 11. Dezember 2021 aufgenommen werden und jeweils am Verkehrstag Samstag bedient werden. Der günstigste Return-Flugschein kostet laut British Airways 75 Pfund. Der Flugplan auf einen Blick: Route Departure and arrival time Schedule Flight No Route Departure time Schedule Flight No LCY – SZG 07.05 – 09.00 Friday and Saturday BA8479 SZG – LCY 10.50 – 11.45 Friday and Saturday BA8480 SOU – SZG 13.00 – 15.00 Saturday BA2829 SZG – SOU 16.50 – 17.50 Saturday BA2930

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Tipp: Öffentlichkeitstag der Flughafenfreunde Wien

Die Flughafenfreunde Wien veranstalten auch heuer wieder einen Öffentlichkeitstag inklusive Sammlerbörse. Dieser wird am Samstag, den 18. September 2021 im Veranstaltungsaal des Office Park 4 am Flughafen Wien-Schwechat über die Bühne gehen. Aufgrund der aktuell gültigen Coronavorschriften der Bundesregierung gilt der so genannte 3G-Nachweis. Das bedeutet konkret, dass die Besucher am Eingang ihren Nachweis über Impfung, Genesung oder negativem Test vorweisen müssen. In Kooperation mit dem Flughafen Wien hat der Öffentlichkeitstag der Flughafenfreunde heuer ein neues Konzept. Zusätzlich zur traditionellen Aviation-Sammlerbörse gibt es heuer auch Infostände von Airlines und Reisebüros sowie weiteren luftfahrtbezogenen Partnern des Vereines. Die Flughafenfreunde selbst präsentieren sich auch an einem Stand. Mit dabei sind neben Flughafenfreunde-Airline-Partnern wie Qatar Airways, Aeroflot, All Nippon Airways uvm. auch die Flugschule Skyflight Academy, Austrocontrol, Diamond Aircraft, etc. Eine Fotobox, der Birdly Flugsimulator der VIE Besucherwelt und ein Jetshop-Pop up store runden das Programm ab und machen die Veranstaltung zu einem Event für die ganze Familie. Weiters werden kurze Reisevorträge im Eventraum des neuen Office Park 4, wo die Veranstaltung stattfindet, abgehalten werden. Gastroangebot vor Ort: Noodle King im OP4 ist für die Veranstaltung von 11-14 Uhr geöffnet und bietet zusätzlich zu asiatischen Speisen auch Coffee to go an. Termin auf einen Blick: Datum: Samstag, 18. September 2021 von 10 Uhr 00 bis 16 Uhr 00Tombola: Verlosung um 15 Uhr 00Eintritt: kostenlosOrt: Office Park 4, 1300 Flughafen Wien, Österreichweitere Informationen: direkt bei den Flughafenfreunden unter diesem Link

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