Jan Gruber

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Jan Gruber

Sundair fliegt von Bremen nach Beirut

Die Fluggesellschaft Sundair verbindet nun Bremen mit Beirut. Vorerst wird ein wöchentlicher Umlauf, der jeweils am Verkehrstag Dienstag durchgeführt werden soll, angeboten. Der Carrier widmet sich seit einiger Zeit der Destination Beirut. Demnach verkehren Flugzeuge von Sundair ab Bremen, Hannover, Berlin und Düsseldorf in Richtung Libanon. Auch Mitbewerber wie Condor und Eurowings haben dieses Ziel für sich entdeckt. Im so genannten ethnischen Verkehr ist eine gewisse Grundnachfrage vorhanden. Diese wurde von vielen Fluggesellschaften bislang unterschätzt. Touristisch ist der Libanon eine wenig erschlossene Region, hat jedoch viel zu bieten. So gibt es traumhafte Strände am Mittelmeer, schneebedeckte Gebirge und nicht zuletzt gilt Beirut als Hochburg der Kultur und das Nachtleben dort, kann sich ebenfalls sehen lassen.

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Blue Air kündigt Iasi-Köln an

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air kündigt die Eröffnung einer Boeing 737-Max-Basis in Iasi an. Ab 27. März 2022 soll eine Maschine dieses Typs stationiert werden. Unter anderem soll eine Nonstopverbindung nach Köln/Bonn aufgenommen werden. Die deutsche Stadt soll ab Iasi ab 28. März 2022 angeflogen werden. Vorerst sind zwei Umläufe pro Woche, jeweils an den Verkehrstagen Montag und Freitag, geplant. Ebenfalls zweimal pro Woche soll es ab der neuen Basis nach Barcelona, Rom-FCO, Paris-CDG und Brüssel gehen. Auf den bereits bestehenden Routen nach Bukarest und London-Heathrow sollen die Frequenzen angehoben werden. Die Dublin-Strecke will Blue Air ab Dezember 2021 dreimal wöchentlich bedienen. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus 20 Boeing 737 verschiedener Varianten. Derzeit hat man zwei Boeing 737 Max 8.

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August 2021: Airbus lieferte 40 Flugzeuge aus

Im August 2021 konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus insgesamt 40 Maschinen an 25 Kunden ausliefern. Gleichzeitig zog der Konzern 102 Neubestellungen an Land. Über das gesamte Jahr gesehen wurden bislang 384 Verkehrsflugzeuge an 70 Kunden übergeben. Die Neubestellungen verteilen sich wie folgt: Ein Airbus A320neo wurde von Malta MedAir geordert, 30 A321neo von Delta Air Lines, 36 A321neo von Jet2 und 21 A321neo sowie zwei A320neo von der Latam Airlines Group. Im Langstreckenbereich hat Condor sieben A330-900 bestellt. Die Auslieferungen gingen buntgemischt an insgesamt 25 Kunden.

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SkyUp kündigt Salzburg und Berlin an

Die Billigfluggesellschaft SkyUp plant ab 26. Dezember 2021 zwischen Kiew-Borispil und Salzburg zu fliegen. Die saisonale Route richtet sich in erster Linie an Schifahrer, die ihren Winterurlaub in Österreich verbringen wollen. Bis inklusive 9. Jänner 2022 soll jeweils an Sonntagen geflogen werden. Per 15. Jänner 2022 wechselt man auf den Verkehrstag Samstag. Vorerst sind die Flüge bis zum 19. Feber 2022 buchbar. Eine Verlängerung ist – je nach Nachfrage – möglich. Der Mittbewerber Wizz Air hat im Sommer des Vorjahres die Aufnahme einer Verbindung von Salzburg nach Kiew-Schuljany angekündigt. Eigentlich sollte schon seit September 2020 geflogen werden, jedoch wurde die Aufnahme mehrmals verschoben. Aktuell plant man den Erstflug am 1. April 2022 durchzuführen. SkyUp hatte für den Sommerflugplan 2021 eine große Expansion in Richtung Deutschland angekündigt. Umgesetzt wurde diese nicht, denn alle Strecken, die zeitweise buchbar waren, hatte man wieder abgesagt. Nun kündigt man Borispil-Berlin mit zwei Umläufen pro Woche für den 4. März 2022 an.

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Linz: Die McDonnell Douglas MD-82 ist wieder da

European Air Charter hat mit der LZ-LDJ wieder eine McDonnell Douglas MD-82 nach Linz zurückgebracht. Für einige Wochen war ein Airbus A320 stationiert. Mit diesem wurden zahlreiche Charterziele ab Linz und Graz bedient. Die McDonnell Douglas MD-82 ist oberösterreichischen und steirischen Tui-Kunden nur gut bekannt, denn seit einigen Jahren kommt dieser Maschinentyp auf Charterstrecken ab Linz und Graz zum Einsatz. Am 7. Juli 2021 wurde vorzeitig auf Airbus A320 gewechselt. Seit Ende der vergangenen Woche ist die McDonnell Douglas MD-82 wieder in Oberösterreich stationiert. Diesmal fliegt European Air Charter im Veranstalterauftrag mit der LZ-LDJ. Diese wurde im Jahr 1995 an Alitalia ausgeliefert und ist seit 2013 bei der bulgarischen Airline im Einsatz.

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Kassel: MHS führt ersten Heringsdorf-Charter durch

Unter der Marke Rhein-Neckar Air führt die deutsche Fluggesellschaft MHS Aviation seit Samstag Charterflüge zwischen Kassel-Calden und Usedom durch. Dabei kommt das Muster Dornier 328 zum Einsatz. Laut Reiseveranstalter war der Erstflug ausgebucht. Demnach befanden sich an Bord des Turboprop-Flugzeugs 31 Passagiere. Die Charter-Strecke soll vorerst im September und Oktober 2021 bedient werden. Bei Erfolg will der Tour Operator auch im kommenden Jahr wieder Flüge nach Heringsdorf auflegen. Rhein-Neckar Air ist die Hausmarke des Flughafens Mannheim. Beteiligt sind unter anderem SAP und MHS Aviation. Die Durchführung sämtlicher Flüge erfolgt durch das zuletzt genannte Unternehmen. „Vor Corona“ hatte man ab Mannheim die Ziele Berlin-Tegel und Hamburg im Angebot. Diese ruhen derzeit. Heuer setzt man auf Flüge von Kassel und Mannheim nach Sylt sowie Charterverbindungen wie Heringsdorf.

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Langstrecke: Swiss denkt über Impfpflicht nach

Bei der Lufthansa-Tochter Swiss denkt man laut darüber nach, dass eine Impfpflicht auf Langstreckenflügen eingeführt werden könnte. Dabei setzt man auf Kooperationen mit anderen Staaten, die dazu führen sollen, dass die Passagiere ohne Quarantäne einreisen können. Das Projekt befindet sich laut lokalen Medienberichten noch in einem frühen Stadium. Involviert ist auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt, denn derartige Dinge müssen bilateral zwischen Staaten verhandelt werden. Sofern die Schweiz mit anderen Ländern Vereinbarungen abschließen kann, könnte es dazu kommen, dass auf bestimmten Swiss-Flügen nur geimpfte Passagiere reisen dürfen. Diese sollen dann auf beiden Seiten der Grenze den Vorteil haben, dass die Quarantäne entfällt. Vermarktet werden könnte das Vorhaben als so genannte „Vaccinated Travel Flights“. Angelehnt sind diese an die einstigen „Tested Flights“, die von den Vereinigten Staaten beispielsweise in Kooperation mit Italien angeboten wurden.

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Wien baut Verbindung zu den F-Busgates

Am Flughafen Wien wird wieder gebaut: Zwischen den sich im Terminal 3 befindlichen Gates F32 und F36 wird ein Verbindungsbauwerk errichtet. Dieses soll dazu dienen, dass Passagiere die Busgates im Erdgeschoss einfacher erreichen können. Das Terminal 3 des Flughafens Wien-Schwechat verfügt auch über reine Busgates. Diese sind dem Schengen-Bereich F zugeordnet und tragen die Nummern F61 bis F76. Bislang werden diese nur sehr selten genutzt. Erst vor wenigen Wochen wurde die entsprechende Beschilderung angebracht. Der „erste Zugang“ ist bereits entsprechend gekennzeichnet und der zweite befindet sich derzeit in Bau. Die Busgates im Erdgeschoss des Terminals 3 sollen die momentan zu Stoßzeiten beengte Situation verbessern. „Bei der Baustelle handelt es sich um eine zusätzliche bauliche Verbindung der Busgates im Erdgeschoss mit den anderen Ebenen mit einem Lift, um für Transferpassagiere den Wechsel zwischen den verschiedenen Stockwerken im Terminal 3 weiter zu erleichtern“, erklärt ein Flughafensprecher gegenüber Aviation.Direct. Derzeit werden einige Flüge auch ab den C-Busgates des Terminals 1 abgefertigt. Diese sind daran zu erkennen, dass als Gate F02 angegeben ist und auf den Anzeigetafeln der Hinweis erscheint, dass man 45 bis 60 Minuten vor dem Abflug am Gate erscheinen sollen. Von dort aus verkehrt ein Shuttlebus zu den C-Busgates, die baulich nur über einen Verbindungsgang mit dem Pier verbunden sind. Übrigens: Unter dem Gate-Stern des Bereichs C wurden vor der Corona-Pandemie weitere Busgates errichtet, aber bislang nicht in Betrieb genommen wurden. Übersicht über den aktuellen Betriebsstatus am Flughafen Wien Terminal Status Anmerkung Terminal 1 – öffentlich offen nur Check-in, keine Siko

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Im Vergleich: Ryanair vs. Wizz Air vs. Easyjet vs. AUA

In den letzten Jahren hat sich auch bei einstigen so genannten „Full-Service-Carriern“ nach und nach eingebürgert, dass beispielsweise für Aufgabegepäck sowie Speisen und Getränke an Bord die Geldbörse gezückt werden muss. Die Unterschiede gegenüber Lowcostern wie Ryanair, Wizz Air und Easyjet sind nur noch minimal. Der nachstehende Vergleich der im vorherigen Absatz genannten Billigfliegern mit Austrian Airlines ist kein Ranking, sondern eine bloße Gegenüberstellung der inkludierten Leistungen und ausgewählten kostenpflichtigen Extras. Es gilt auch anzumerken, dass jeweils die billigste Tarifklasse auf der Linie (Kurz- und Mittelstrecke) herausgepickt ist. Alle Anbieter haben auch teurere Tarife, in denen weitere Leistungen inkludiert sein können. Diese sind im Vergleich nicht berücksichtigt worden. Leistung Ryanair Wizz Air Easyjet Austrian Airlines Web-Check-in kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos Schalter-Check-in kostenpflichtig kostenpflichtig kostenlos kostenlos, aber Automaten-Zwang Handgepäck 1x 40 x 25 x 20 cm 1x 40 x 30 x 20 cm, max. 10kg 1x 45 x 36 x 20 cm 1x 55 x 40 x 23 cm mehr Handgepäck gegen Aufpreis: +1x 55 x 40 x 20 cm, max. 10kg gegen Aufpreis: +1x 55 x 40 x 23 cm, max. 10kg gegen Aufpreis:  +1x 56 x 45 x 25 cm wird nicht angeboten Aufgabegepäck kostenpflichtig, min. 10 Euro kostenpflichtig, min. 12 Euro kostenpflichtig, min. 15 Euro kostenpflichtig, min. 25 Euro Sitzplatzreservierung kostenpflichtig kostenplfichtig kostenpflichtig kostenpflichtig, aber kostenfreie Auswahl beim Web-Check-in (nach Verfügbarkeit) Getränk Cola 0,33L 2,5 Euro (0,25L) 3 Euro 3 Euro 3 Euro Getränk Mineral 0,5L 3 Euro 2,50 Euro 2,50 Euro 3 Euro(1 Becher auf Anfrage gratis)

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Rom: Zwei Airports, die unterschiedlicher kaum sein können

Die italienische Hauptstadt Rom verfügt über zwei internationale Flughäfen, die unterschiedlicher kaum sein können. Gemeinsam ist den beiden Airports, dass sie von der Aeroporti di Roma, einer Tochter des Atlantia-Konzerns der Benetton-Familie, betrieben werden. Der Rom-Fiumicino trägt den IATA-Code FCO und ist der größere der beiden Flughäfen und wurde am 20. Oktober 1960 offiziell eröffnet. Seither wurde dieser Airport zum Großflughafen ausgebaut. Derzeit gibt es mit den Terminals 1 und 3 zwei große Abfertigungsgebäude. Das Terminal 2, das vormals überwiegend von Lowcostern genutzt wurde, ist im Jahr 2018 abgerissen worden. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in Fiumicino deutlich spürbar. Das Terminal 1 wird momentan nur für Check-in und Sicherheitskontrolle genutzt. Anschließend geht es Airside über eine Verbindungsbrücke ins Terminal 3, wo dann das Einsteigen in die Flugzeuge stattfindet. Für Vielflieger ärgerlich: Im Schengen-Bereich sind – im Gegensatz zu Non-Schengen – alle Lounges weiterhin geschlossen. Auch sonst hält sich das gastronomische Angebot eher auf Sparflamme. Seit einigen Jahren verfügt FCO mit dem Gatebereich E auch über ein Satteliten-Terminal. Nur wenige Airlines nutzen derzeit die Check-in-Schalter im Terminal 1. Das hat zur Folge, dass die überwiegende Mehrheit der Counter, die oftmals in den Farben von Alitalia gebrandet sind, verwaist ist. Teilweise haben diese auch eine kleine Staubschicht angesetzt. Es ist derzeit nicht absehbar wann diese wieder benötigt werden. Dennoch kann der FCO das Terminal 1 nicht gänzlich geschlossen lassen, denn die Kapazität im Terminal 3 ist hinsichtlich Check-in und Sicherheitskontrolle nicht ausreichend. Genutzt wird Fiumicino von so ziemlich allen Airlines, die Rom

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