Jan Gruber

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Jan Gruber

Johan Vanneste verlässt Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn kommt es zu einem Führungswechsel, denn Geschäftsführer Johan Vanneste scheidet auf eigenen Wunsch vorzeitig per Jahresende aus. Ein Nachfolger wurde noch nicht vorgestellt. Der Manager bat den Aufsichtsrat um Entbindung aus seinem Vertrag. Dieser wäre eigentlich noch bis April 2026 gelaufen. Das Kontrollgremium kam der Bitte von Vanneste nach. Mit 31. Dezember 2021 wird er den Flughafen Köln/Bonn verlassen. „Der Aufsichtsrat bedauert diesen Schritt von Herrn Vanneste sehr, hat aber großes Verständnis für seine Beweggründe und wünscht ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute. Johan Vanneste hat den Flughafen in einer schwierigen Zeit übernommen und ihn erfolgreich durch die größte Krise im Luftverkehr geführt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Vanneste für die geleistete Arbeit und ist davon überzeugt, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung bis zum Ende des Jahres in bewährter Weise fortgesetzt wird“, erklärt Aufsichtsratschef Klaus-Dieter Scheuerle. Johan Vanneste begründete seinen Entschluss gegenüber dem Aufsichtsrat mit Veränderungen in seinem persönlichen familiären Umfeld. Er wird nach Ende seiner Tätigkeit am Flughafen Köln/Bonn keine operative Verantwortung mehr in einem anderen Unternehmen übernehmen. Bis zu seinem Ausscheiden wird Johan Vanneste die Geschäfte der Flughafen Köln/Bonn GmbH gemeinsam mit Finanzgeschäftsführer Torsten Schrank leiten. Der Aufsichtsrat hat notwendige Schritte eingeleitet, um zeitnah eine Nachfolge zu finden.

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Air Canada bringt Rouge wieder in die Luft

Air Canada hat die Lowcost-Marke Rouge wieder in die Luft gebracht. Anfang dieser Woche wurden die ersten drei Routen reaktiviert. Das Management betont in einer Medienerklärung, dass dieses Brand in der Gesamtstrategie weiterhin von hoher Bedeutung ist. Zunächst wurden die Routen von Toronto nach Las Vegas, Orlando und Regina reaktiviert. Noch im Laufe des Septembers 2021 sollen unter anderem auch Cancun und Tampa folgen. Man ortet aufgrund der gelockerten Einreise- und Quarantänebestimmungen eine hohe Nachfrage. Unter der Marke Rouge bedient Air Canada zahlreiche touristische Strecken. Das Preissystem orientiert sich an jenem, das Billigfluggesellschaften praktizieren. Aufgrund der Coronapandemie bzw. der harten Einreisebestimmungen Kanadas kam der Flugbetrieb unter diesem Brand vollständig zum Erliegen. Nun soll das Streckennetz nach und nach wieder hochgefahren werden.

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Irland: Emerald erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Der irischen Neugründung Emerald Airlines wurden AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Damit gilt das Unternehmen offiziell als Fluggesellschaft. Bereits zuvor konnte man eine Ausschreibung von Aer Lingus gewinnen. Der Carrier führte am 3. September 2021 den behördlichen Testflug durch und erhielt kurz darauf seitens der Behörde IAA das AOC und die Betriebsgenehmigung überreicht. Damit ist man zur Durchführung kommerzieller Flüge befugt. Das Rufzeichen des neuen Carriers ist Gemstone und der ICAO-Code lauter EAI. Eigentlich sollte Emerald Airlines erst in knapp über 1,5 Jahren die Aer Lingus Regional Verbindungen übernehmen. Damit könnte es jetzt wesentlich schneller gehen, denn der bisherige Operator Stobart Air musste Insolvenz anmelden. Übereinstimmend bestätigen die IAG-Tochter und die junge Fluggesellschaft, dass intensive Verhandlungen laufen. Möglicherweise könnte das Auftragsvolumen ausgedehnt werden, denn es wird über den Einsatz vier weiterer Flugzeuge verhandelt.

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Ab November: Kuba will Touristen die Einreise erleichtern

Ab 15. November 2021 will sich Kuba wieder schrittweise für den Tourismus öffnen. Das Land ist traditionell ein beliebtes Winterziel und durchaus auch auf die Deviseneinahmen aus diesem Segment angewiesen. Das Tourismusministerium teilte mit, dass man davon ausgeht, dass bis dahin etwa 90 Prozent der Einheimischen gegen Covid-19 geimpft sein werden. Zum Einsatz kommen Vakzine, die im eigenen Land entwickelt wurden. Ab dem 15. November 2021 werde man die bisherige PCR-Befund-Pflicht abschaffen, jedoch stichprobenartig weiterhin Testungen anordnen. Vollständig geimpfte Touristen sollen dann unter Vorlage eines Nachweises ohne weitere Auflagen einreisen können. Derzeit ist vorgesehen, dass die Erleichterungen nur für Geimpfte gelten sollen.

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Lufthansa will mit Boeing 787-9 nach Toronto fliegen

Das erste Ziel, das Lufthansa mit Boeing 787-9 bedienen wird, ist Toronto. Dies teilte der Konzern, der noch heuer einige Maschinen dieses Typs übernehmen will, mit. Wann genau der erste Dreamliner bei Lufthansa zum Einsatz kommen kann, liegt nicht wirklich in den Händen des Carriers. Hintergrund ist, dass die FAA einen Auslieferungsstopp angeordnet hat und derzeit keine kurzfristige Lösung in Aussicht ist. Momentan wird damit gerechnet, dass die Maßnahme gegen Ende Oktober 2021 ausgehoben werden könnte. Lufthansa teilte im Mai 2020 mit, dass man je fünf Airbus A350-900 und Boeing 787-9 bestellt hat. Die erste Einheit aus U.S.-amerikanischer Produktion sollte noch heuer in Dienst gestellt werden. Die vier weiteren Exemplare sind für das kommende Jahr zur Auslieferung angekündigt.

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Südtirol: Skyalps mit sieben Winter-Strecken

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, gab nun bekannt, dass im Winterflugplan 2021/22 insgesamt sieben Destinationen bedient werden sollen. Dabei handelt es sich um Brüssel, Rotterdam, Kopenhagen, London-Gatwick, Hamburg, Düsseldorf und Berlin. Das Winterprogramm, das in erster Linie Schifahrer nach Südtirol bringen soll, wird im Dezember 2021 aufgenommen. Ab 13. Dezember 2021 wird man an den Verkehrstagen Montag und Freitag das Ziel Brüssel bedienen. Die Rotterdam-Strecke soll am 15. Dezember aufgenommen werden und jeweils mittwochs und samstags angeboten werden. Kopenhagen steht ab 15. Dezember 2021 jeweils samstags und sonntags auf dem Flugplan. London-Gatwick will man ebenfalls ab diesem Tag ansteuern und zwar vorerst am Verkehrstag Mittwoch, wobei man sich noch nicht ganz sicher ist, ob der zweite Umlauf an Samstagen oder Sonntagen durchgeführt werden soll. Hamburg und Düsseldorf will Skyalps ab 16. Dezember 2021 jeweils an Donnerstagen und Sonntagen mit Bozen verbinden. Berlin wird ab 20. Dezember 2021 an den Verkehrstagen Montag und Freitag angeboten. Alle Strecken werden mit Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 bedient. Da man selbst kein AOC hat, handelt es sich formell um von der maltesischen Luxwing durchgeführte Charterflüge. Skyalps-Geschäftsführer Josef Gostner erklärte während einer Pressekonferenz, dass die Tickets auf den Winterstrecken zwischen 149 Euro und etwa 220 Euro kosten werden. Gleichzeitig betonte er, dass man von Anfang an gesagt habe, dass man keine Billigfluggesellschaft aufbauen werde.

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Corendon kündigt neue Sommerstrecken an

Der Corendon-Konzern arbeitet derzeit intensiv am Sommerflugplan 2022. Ab Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden plant man die Aufnahme neuer Strecken. Diese werden je nach Route von Corendon Airlines, Corendon Europe bzw. Corendon Dutch Airlines bedient. Ab Köln/Bonn soll es je einmal pro Woche nach Nador und Fez gehen. Rhodos soll ab Memmingen zweimal wöchentlich angesteuert werden. Selbiges gilt für Izmir, das ab Karlsruhe/Baden-Baden geplant ist. Nador und Fez sollen ab Düsseldorf mit zwei Umläufen pro Woche angesteuert werden. Ab Rotterdam und Brüssel sind die Ziele Al Hoceima – jeweils zweimal wöchentlich – und Nador – jeweils drei Umläufe pro Woche – geplant. Ab dem österreichischen Graz soll es ab Anfang Juli 2021 neu nach Ankara gehen. Nähere Einzelheiten dazu  in diesem Artikel.

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Umfrage: 62 Prozent der Österreicher wollen heuer noch in den Urlaub

Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass rund 62 Prozent der Österreicher ganz unabhängig von den weiteren Entwicklungen in Sachen Corona-Pandemie einen Urlaub verbringen will. Rund die Hälfte will diesen im europäischen Ausland verbringen. Über ein Viertel plant eine Fernreise und zirka ein Fünftel möchte den Urlaub in Österreich verbringen. 23 Porzent sind unentschieden, ob sie noch verreisen werden, 15 Porzent haben dieses Jahr keinen Urlaub mehr geplant. Die Befragung wurde im Auftrag des Portals Restplatzbörse durchgeführt. Teilgenommen haben 1.300 Personen. Fast jeder Zweite bucht laut der Befragung am liebsten Last Minute, also bis zu 14 Tage vor der Reise. Dieser Trend zeigt sich auch in den diesjährigen Buchungszahlen der Restplatzbörse. „Im Vergleich zu 2019 haben sich die Last Minute Buchungen mehr als verdoppelt. Heute buchen, morgen verreisen ist das Motto“, so Roman Kresz, Leiter für Vertrieb und Marketing bei der Restplatzbörse. Kein Wunder: Reisebestimmungen und die Situation im Urlaubsland können sich laufend ändern, deshalb fällt die Entscheidung über das Urlaubsland seit Corona spontaner denn je. Flexible Storno-Bedingungen sind wichtig Die Restplatzbörse wollte wissen, welche Kriterien bei der Urlaubsbuchung seit Corona die größte Rolle spielen. Eindeutig auf Platz 1: die Reisebestimmungen. Kostenlosen Storno- und Umbuchungsmöglichkeiten rangieren auf Platz 2 und sind somit für die Befragten wichtiger als ein günstiger Preis, der auf Platz 3 landet. Kresz: „Die Bedenken, dass eine gebuchte Reise wegen geänderter Reisebestimmungen nicht stattfinden kann, sind da. Viele Reiseveranstalter haben bereits reagiert und bieten Flex-Tarife an, mit denen der Urlaub bis kurz vor Anreise kostenlos storniert oder umgebucht

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Boeing: Dreamliner-Lieferstopp dauert noch länger an

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing kann auch weiterhin keine Maschinen des Typs 787 Dreamliner ausliefern. Die Aufsichtsbehörde FAA hat noch kein grünes Licht gegeben und vor Ende Oktober 2021 ist dies auch nicht in Aussicht. Aufgrund festgestellter Produktionsmängel wurde ein Auslieferungsverbot verhängt. Laut Wall Street Journal hat die FAA den Nachbesserungen bislang nicht zugestimmt und somit dürfte es noch einige Zeit dauern bis wieder Langstreckenjets des Typs Boeing 787 an Kunden übergeben werden können. Als möglicher Zeithorizont wird Ende Oktober 2021 genannt. Im Juli 2021 musste Boeing eingestehen, dass bei noch nicht ausgelieferten Exemplaren Mängel festgestellt wurden. Diese müssen behoben werden. Auch will die FAA die betroffenen Langstreckenjets einzeln inspizieren. Das Vertrauen gegenüber dem Hersteller ist nicht zuletzt aufgrund der B737-Max-Misere angekratzt. Die FAA behält sich auch vor, dass Dreamliner, die bereits im Dienst sind, zu Inspektionszwecken temporär aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Boeing hat die Taktrate in der Herstellung reduziert, denn zumindest vorläufig kann man aufgrund des Lieferstopps nur auf Halde montieren. Für den Flugzeugbauer wird der Umstand mittlerweile problematisch, denn je mehr Lieferverzug entsteht, desto einfacher wird es für Fluggesellschaften und Leasinggeber den Rücktritt vom Kaufvertrag zu erklären. Auch ist der größte Teil der Bezahlung erst unmittelbar vor der Übergabe fällig.

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August 2021: Europa erreichte 71 Prozent des Aufkommens von 2019

Im August 2019 erreichte das europäische Flugaufkommen rund 71 Prozent des Wertes, den man im Jahr 2019 erzielt hat. Dies teilte Eurocontrol mit. Bemerkenswert ist, dass es starke regionale Unterschiede gibt. Diese werden in erster Linie auf unterschiedliche Corona-Reiseregeln zurückgeführt. Schlusslicht war das Vereinigte Königreich, das lediglich 51 Prozent des Aufkommens vom August 2019 erreichen konnte. Ganz anders sah es mit 91 Prozent in Albanien aus. Griechenland war mit 81 Prozent ebenfalls stark. Italien lag bei 76 Prozent und Spanien bei 74 Prozent. Die Bundesrepublik Deutschland war mit 65 Prozent des Wertes von August 2019 nur knapp vor den Niederlanden, die 61 Prozent erreicht werden konnten. Besonders in Spanien, Griechenland und Italien haben Inlandsflüge eine besondere Rolle gespielt. Betrachtet man diese gesondert, so wurde das Aufkommen vom August 2019 sogar übertroffen.

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