Jan Gruber

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Jan Gruber

Salzburg: Eurowings hat Köln/Bonn reaktiviert

Ab Salzburg steht ab sofort wieder die Köln/Bonn-Strecke zur Verfügung. Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat diese reaktiviert und bietet vorerst zwei Rotationen pro Woche an. Weitere Destinationen, die dieser Carrier ab der Mozartstadt anbietet, sind: Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Lufthansa bedient Frankfurt am Main bis zu dreimal täglich. Eine Flug-Anbindung an das Austrian-Airlines-Drehkreuz Wien gibt es nicht mehr. Diese wurde in Zusammenarbeit mit den ÖBB auf die Schiene verlagert. „Wir freuen uns, dass wir mit der Flugverbindung nach Köln wieder das gesamte, bewährte Deutschlandprogramm anbieten können. Immerhin ist Deutschland unser größter und damit wichtigster Markt. Insbesondere die Frankfurt-Verbindung ist für Geschäftsreisende unerlässlich, so Christopher Losmann, Bereichsleiter Aviation & Sales. „Umso wichtiger, dass unsere Salzburger und bayerischen Fluggäste die angebotenen Flüge eifrig buchen! Nur so können die Flugverbindungen durch die Airlines in der bestehenden Frequenz angeboten bzw. ausgebaut werden”. Ferienziele wie Heraklion und Palma de Mallorca werden heuer auch über die Herbstferien hinaus bedient. Ab Anfang Oktober 2021 stehen auch Teneriffa und Gran Canaria auf dem Flugplan. Seit wenigen Wochen gibt es auch eine von FlyDubai bediente Anbindung an das Emirates-Drehkreuz Dubai. In Dauerwarteschleife befindet sich das Comeback des Billigfliegers Wizz Air, der im Sommer des Vorjahres kurzzeitig in Salzburg präsent war. Seither wurde die Rückkehr unzählige Male verschoben. Dem aktuellen Informationsstand nach soll Kiew-Schuljany ab 28. März 2022 bedient werden. Nach Sankt Petersburg soll es ab 17. Dezember 2021 gehen und Varna ist für den 13. Juni 2022 angekündigt. Da der Carrier die Erstflüge häufig und zum Teil enorm kurzfristig nach

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August 2021: Karlsruhe überrascht mit mehr Flugbewegungen

Hinsichtlich der Starts und Landungen konnte der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im August 2021 das Rekordjahr 2019 um 161 Flugbewegungen übertreffen. Man hatte 3.601 Movements. Allerdings wirkte sich das nicht steigend auf die Passagierzahlen aus. Den Baden-Airpark haben im August 2021 insgesamt 117.726 Fluggäste genutzt. Im August des Jahres 2019 hatte man etwa 160.000 Reisende. Dennoch zeigt sich Geschäftsführer Uwe Kotzan zufrieden: „Dank der Anstrengungen unserer Mitarbeiter und Partner, die unter schwierigen und sich ständig ändernden Randbedingungen agieren, konnte der Baden-Airpark täglich bis zu 6.000 Passagiere begrüßen.“ Momentan wird der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden von Corendon Airlines, Eurowings, Freebird, Pobeda, Ryanair und Wizz Air angeflogen. Ab Freitag wird auch London-Stansted wieder ab diesem Airport bedient. Ab November finden sich neu Faro, Lissabon, Sevilla, Valencia, Stockholm, Fuerteventura, Gran Canaria und Agadir im Flugplan.

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ABTA: Geschäftsreisen nehmen an Fahrt auf

Das für Fluggesellschaft wichtige Segment der Geschäftsreisen kommt zwar langsam wieder in Fahrt, bleibt jedoch noch deutlich unter dem Aufkommen, das in der Zeit “vor Corona” gab. Zu diesem Schluss kommt eine Kompaktanalyse der Austrian Business Travel Association. Demnach wurden im zweiten Quartal des Jahres 2021 um 270 Prozent mehr Flugscheine ausgestellt. Dem steht aber gegenüber, dass im ersten Quartal ein Minus von 84 Prozent verzeichnet wurde. Unter dem Strich beträgt der Rückgang im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal 61 Prozent. ABTA-Präsident Andreas Gruber, der hauptberuflich bei Siemens Österreich tätig ist, erklärt dazu:  „Die Unternehmen reisen wieder zu Kunden, aber viele interne Meetings werden weiterhin durch Video-Konferenzen ersetzt.“ Für die Kompaktanalysen wertet die ABTA die ausgestellten Tickets führender Travel Management Companies aus. Die Werte basieren daher auf tatsächlichen Marktdaten und nicht auf Umfragen oder persönlichen Einschätzungen. Die Rückgänge im „Krisenquartal“ Januar bis März 2021 sind dramatisch im Vergleich zum relativ normalen ersten Quartal 2020: minus 75 Prozent bei Business-Class-Tickets, minus 85 Prozent bei Economy-Tickets. Bemerkenswert ist ein leichter Shift im zweiten Quartal: Business-Class-Tickets legten um 497 Prozent zu; Economy-Tickets nur um 255 Prozent. Für das erste Halbjahr, in dem die beiden extrem unterschiedlichen Quartale einflossen, beträgt der Rückgang der Business-Class-Tickets 43 Prozent, für Economy-Tickets 63 Prozent.

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Fly Arna: Air Arabia und Armenien gründen neuen Billigflieger

In Kooperation mit der Air Arabia Group will Armenien einen neuen Carrier in die Luft bringen. Dieser wird unter dem Namen Fly Arna an den Start gehen und als Billigflieger positioniert werden. Eine enge Zusammenarbeit mit Air Arabia ist vorgesehen. Die Eigentümer dieser Neugründung sind der staatliche Armenian National Interest Found, der die Mehrheit hält, sowie die Air Arabia Group und andere private Investoren. Die Marke Fly Arna soll eine Kurzform von “Armenian National Airlines” darstellen. Gegründet wurde das neue Unternehmen im Juli 2021. Die Homebase soll der Zvartnots International Airport (Eriwan) werden. AOC und Betriebsgenehmigung hat man bislang noch nicht erteilt bekommen, jedoch wurde mitgeteilt, dass die entsprechenden Anträge in Kürze bei der Zivilluftfahrtbehörde Armeniens eingebracht werden sollen. Der Erstflug soll spätestens im kommenden Jahr durchgeführt werden.

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Play flottet fünf A320neo ein

Die isländische Fluggesellschaft Play beabsichtigt die Flotte um fünf Maschinen des Typs Airbus A320neo zu erweitern. Dabei handelt es sich um fabrikneue Flugzeuge, die im Vorjahr produziert wurden. Mit einer Leasinggesellschaft wurde bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Die ersten beiden A320neo sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres übernommen werden. Die drei weiteren Exemplare sollen im Frühjahr 2023 folgen. Der Deal mit dem Lessor umfasst auch einen weiteren A321neo. Die Übergabe ist ebenfalls für 2023 vorgesehen. Play erklärt, dass die Flotte auf insgesamt zehn Maschinen anwachsen soll. Für neun hat man bereits Verträge abgeschlossen. Spätestens im Sommer 2022 will man die Ziele in Nordamerika ab Keflavik anbieten. Dabei sollen überwiegend Airbus A321neo zum Einsatz kommen. Die Einflottung von Widebodies schließt man derzeit aus.

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AUA übergibt letzte dezentrale Strecken an Air Dolomiti und Eurowings

Die letzten dezentralen Austrian-Airlines-Strecken werden schon bald Geschichte sein, denn die Route Innsbruck-Frankfurt wird ab Ende Oktober 2021 von der Konzernschwester Air Dolomiti übernommen. Damit würde nur noch Graz-Düsseldorf verbleiben, jedoch wird auch diese Strecke künftig nicht mehr von Austrian Airlines bedient. Eurowings wird die Route spätestens mit dem Wechsel auf den Winterflugplan 2021/22 übernehmen. Da Austrian Airlines schon länger kein Fluggerät in Graz stationiert hat, kamen bislang Airbus A319/320 sowie Embraer 195, die im Rahmen von Wien-Graz-Umläufen eingeflogen wurden, zum Einsatz. Die Konzernschwester Eurowings wird diese Route von Düsseldorf aus bedienen. In Innsbruck ändert sich für die Passagiere nicht einmal das Fluggerät, denn bislang kamen im Regelfall Embraer 195 zum Einsatz. Air Dolomiti beabsichtigt diesen Maschinentyp einzusetzen. Die Flüge nach Frankfurt werden künftig sowohl unter Lufthansa- als auch Air-Dolomiti-Flugnummern vermarktet. Austrian Airlines befindet sich in den österreichischen Bundesländern bereits seit einigen Jahren auf dem Rückzug. Der Umstand, dass man die beiden Routen ab Graz und Innsbruck an die Konzernschwestern übergibt, ist genau genommen keine Neuigkeit. Lediglich der Zeitpunkt des Betreiberwechsels hat sich aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten verschoben. Nur noch Wien-Flüge ab Klagenfurt, Innsbruck und Graz Linienmäßig steuert Austrian Airlines die Flughäfen Klagenfurt, Innsbruck und Graz nur noch im Rahmen der Zubringerflüge von/nach Wien an. Dezentrale Strecken gibt es schon sehr bald nicht mehr. Ab Linz und Salzburg bietet der Carrier bereits seit einiger Zeit gar keine regulären Linienverbindungen an. Die Wien-Zubringer wurden im Rahmen einer Kooperation mit den ÖBB auf die Schiene verlagert. Die ehemaligen AUA-Strecken Linz-Düsseldorf und

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Lufthansa stellt wieder digitale Bordkarten aus

Auf vielen Strecken haben Passagiere der Lufthansa Group nach dem Web-Check-in keine Bordkarte, sondern eine Aufforderung diese am Check-in-Schalter abzuholen, erhalten. Dokumentenkontrolle, so die Begründung. Das ändert sich nun für Geimpfte. Diese können während dem digitalen Check-in ihr EU-Impfzertifikat hochladen. Dieses wird automatisch überprüft und anschließend wird die Bordkarte für das Smartphone oder zum Selbstausdrucken ausgestellt. Laut Lufthansa soll dieses Verfahren auf vielen Strecken möglich sein. Bei Test-Nachweisen funktioniert dies derzeit nur dann, wenn diese von Centogene stammen. “Auf allen rund wöchentlichen 2000 Flügen aus Nichtrisikogebieten des Schengenraums, (also derzeit beispielsweise aus Spanien, Italien oder Schweden) nach Deutschland können Reisende ihre Bordkarte beim Einchecken auf dem Smartphone wieder direkt ausstellen lassen”, beschreibt Lufthansa das Vorgehen. Beim Mobile-Check-in ist vorgesehen, dass die Passagiere die CR-Codes ihrer Papier-Impfzertifikate scannen sollen.Die digitale Bordkarte wird automatisch ausgestellt und ein zusätzlicher Dokumentencheck beim Check-In-Schalter am Flughafen ist nicht mehr erforderlich.  Aber auch für viele andere Flüge gilt: Wer Sorge hat, nicht die richtigen Zertifikate für die Reise zu haben, kann diese bereits bis zu 72 Stunden vor Abflug durch ein Lufthansa Service Center prüfen lassen. Dies können Nachweise über Tests, eine überstandene Covid-19 Erkrankung und Impfungen sein. Auch die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen können so geprüft werden. Durch neue digitale Lösungen erfolgt die Prüfung nun auch im Service Center teilweise automatisch und damit deutlich schneller. Die Airline weist ihre Gäste darauf hin, dass neben dem digitalen Nachweis bis auf weiteres auch die ausgedruckten Originalzertifikate auf der Reise weiterhin mitgeführt werden müssen. Welche Dokumente mitgeführt werden müssen

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Eurowings reaktiviert weitere innerdeutsche Strecken

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat die Nonstop-Verbindung zwischen Dresden und Stuttgart reaktiviert. Ab Leipzig/Halle fliegt der Carrier seit Mittwoch wieder nach Düsseldorf, dem größten Eurowings-Standort. Zwischen Dresden und Stuttgart verkehren vorerst bis zu fünf Rotationen pro Woche. Je nach Entwicklung der Nachfrage will man die Verbindung schrittweise aufstocken. Leipzig-Düsseldorf wird vorerst acht mal wöchentlich bedient. Sofern es nicht kurzfristig verschoben wird, sollen in Österreich zwei Bundesländer-Strecken aufgenommen werden. Es handelt sich dabei um Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf. Beide Routen wurden bis zur Einstellung von der Konzernschwester Austrian Airlines bedient. Die Wiederaufnahmen hätten bereits im März 2021 erfolgen sollen, wurden jedoch von Eurowings mehrfach verschoben. Nun soll es, vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen, am 13. September 2021 soweit sein.

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Wizz Air Hungary: Dubai statt Abu Dhabi

Eigentlich wollte Wizz AIr die Präsenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Abu Dahbi bündeln. Dazu gründete man sogar einen lokalen Ableger, aber nun werden einige Strecken ins Nachbar-Emirat Dubai verlegt. Es soll sich laut einem Sprecher aber nur um eine temporäre Maßnahme handeln, denn Abu Dhabi praktiziert wesentlich strengere Einreiseregeln als das nahe gelegene Dubai. Betroffen sind nur Flüge, die von Wizz Air Hungary durchgeführt werden. Jene von Wizz Air Abu Dhabi werden weiterhin den Hauptstadt-Flughafen nutzen. In der Vergangenheit nutzte Wizz Air den Flughafen Dubai-World Central. Sämtliche ab diesem Airport angebotenen Verbindungen wurden nach Abu Dhabi umgezogen. Nun werden die Flüge ab Bukarest, Budapest, Catania, Cluj, Kattowitz und Sofia zumindest bis Jahresende 2021 in Dubai-International statt Abu Dhabi starten und landen. Man hofft, dass die Einreisebestimmungen gelockert werden und will dann wieder die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zurückkehren. Wie bereits erwähnt: Verbindungen, die von Wizz Air Abu Dhabi bedient werden, sind von der temporären Maßnahme nicht betroffen.

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AUA hat kein Interesse an „Ryanair-Handgepäcksregeln“

Bei der Austrian-Airlines-Konzernschwester Eurowings gelten seit wenigen Tagen neue Handgepäckbestimmungen. Diese orientieren sich offensichtlich an jenen, die von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air schon seit längerer Zeit praktiziert werden. Die AUA hat eigenen Angaben nach keine Pläne, dass man die bestehenden Regeln ändert. Eine Sprecherin sagte gegenüber Aviation Direct bezüglich der maximalen größe des kostenfreien Handgepäcks: “Seitens Austrian Airlines gibt es derzeit keine Überlegungen die Größe des maximal erlaubten Handgepäcks zu verkleinern.” Da auch die AUA in der Economy-Class im am häufigsten gebuchten Tarif “Economy light” für die Aufgabe von Gepäckstücken am Schalter extra kassiert, versuchen viele Reisende das inkludierte Handgepäck maximal auszureizen. Wie bei fast allen Fluggesellschaften kann es – sofern die Maschine komplett ausgebucht ist – in den Fächern ziemlich eng werden.  Auf die Frage was eigentlich passiert, wenn viele Reisende die Freigrenze für ihr Handgepäck ausnutzen und noch dazu Duty-Free-Sackerln und ggfs. Damenhandtaschen dabei haben, antwortete die Medienreferentin: “Sollte jeder Passagier die Handgepäcksgrenze ausreizen und es an Bord keinen Platz mehr zum Verstauen der Gepäckstücke geben, dann werden sie kostenlos im Frachtraum verladen”.

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