Jan Gruber

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Jan Gruber

Bozen: Skyalps stellt Rom-Flüge ein

Das hauseigene Start-up des Flughafens Bozen, Skyalps, erleidet den ersten Rückschlag: Mangels Nachfrage wird die Anbindung an die Hauptstadt Rom mit 30. August 2021 eingestellt. Berlin und Düsseldorf bleiben bis mindestens Ende Oktober 2021 im Programm. Der Airport in Südtirol hatte über einige Jahre hinweg keine regelmäßigen Linienflüge. Die neuen Eigentümer des Flughafens Bozen gründeten die Tochtergesellschaft Skyalps, die einige Strecken durch die maltesische Luxwing bedienen lässt. Grundsätzlich will man das Angebot eher incoming-orientiert gestalten, jedoch erklärte Geschäftsführer Josef Gostner gegenüber Alto Adige, dass beispielsweise Olbia in beide Richtungen sehr gut nachgefragt ist. Weiters sagte der Manager, dass man an den Wochenenden etwa 800 Fluggäste habe. Die Ergebnisse des aktuellen Sommers bezeichnet Gostner als Probelauf, denn der Fokus liegt auf dem Wintergeschäft. Man will Schifahrer nach Südtirol einfliegen und so die Auslastung der Hotels, die den Eigentümern von Airport und Skyalps gehören, erhöhen. Besonders potentielle Urlauber aus Deutschland hat man im Blick.

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Wien: Kleiner Software-Fehler mit großen Folgen

Am Sonntagabend mussten Teile des Terminals 3 am Flughafen Wien-Schwechat aufgrund eines Fehlalarms gesperrt werden. Im Bereich der Sicherheitskontrolle wurde aufgrund eines Softwarefehlers Sprengstoffalarm ausgelöst. Dies hatte zur Folge, dass nach dem Grundsatz Safety First der Bereich gesperrt werden musste und Experten der Polizei angerückt sind. Sowohl der Airport als auch die Exekutive nahmen den vermeintlichen “Bombenalarm” sehr ernst, denn im ersten Moment war noch nicht klar, ob es sich um einen Ernstfall handelt oder nicht. Glücklicherweise stellt sich heraus, dass lediglich eine Fehlfunktion eines Kontrollgeräts vorlag. Laut einem Sprecher des Airports wurde ein harmloser Gegenstand in einem Gepäckstück irrtümlich als Sprengstoff erkannt. Ursache soll ein Softwaredefekt gewesen sein. Die Polizei bestätigte dies ebenfalls und betont ebenso wie der Flughafen Wien, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung gab. Die Exekutive rückte mit Experten und schwerem Gerät an. Sogar Panzerwagen wurden mobilisiert, denn es hätte rein theoretisch auch der Ernstfall sein können. Nach etwa einer Dreiviertelstunde konnten die Sprengstoffexperten der Polizei aber Entwarnung geben. Der Flugbetrieb war laut einem Airport-Sprecher zu keinem Zeitpunkt eingestellt. Allerdings hatte der Vorfall dennoch Auswirkungen auf die Passagiere, denn ankommende Fluggäste mussten aus Sicherheitsgründen in den Maschinen abwarten, denn aus Sicherheitsgründen durften diese den Ankunftsbereich zunächst nicht betreten. Für Abfliegende war es so, dass diese temporär den Sicherheitsbereich gar nicht betreten konnten, denn die “Siko” war gesperrt. Die meisten Airlines haben allerdings auf ihre Passagiere gewartet, so dass viele Kurse verspätet waren. Manchmal war dies auch gar nicht anders möglich, denn die ankommenden Fluggäste mussten

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Friedrichshafen: Wizz Air kündigt Ohrid an

Nach längerer Durststrecke kann sich der Flughafen Friedrichshafen wieder über die Ankündigung einer neuen Strecke freuen. Wizz Air beabsichtigt ab 18. Dezember 2021 den Bodensee-Airport von Ohrid aus anzufliegen. Derzeit ist geplant, dass zwei Umläufe pro Woche mit Airbus A321 durchgeführt werden sollen. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag stattfinden. Die tatsächliche Aufnahme gilt es abzuwarten, da die weiteren Entwicklungen in der Corona-Pandemie nicht vorhersehbar sind. Wizz Air hat in der Vergangenheit viele Strecken angekündigt, jedoch einige nicht aufgenommen oder werden diese in regelmäßigen Abständen nach hinten datiert. Ein Beispiel hierfür ist die Präsenz im österreichischen Salzburg.

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Icelandair kündigt Keflavik-Salzburg an

Ab 15. Jänner 2022 will Icelandair mit Boeing 757-200 das isländische Keflavik mit dem österreichischen Salzburg verbinden. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf geplant. Die tatsächliche Aufnahme steht unter dem Vorbehalt der weiteren Pandemie-Entwicklungen. Icelandair wird jeweils am Verkehrstag Samstag gegen 8 Uhr 00 als FI574 in Keflavik abheben und den zweitgrößten Airport Österreichs um 12 Uhr 50 erreichen. Der Rückflug wird als FI575 durchgeführt. Der Abflug ist in Salzburg um 14 Uhr 00 und die Ankunft in Island ist gegen 17 Uhr 15 geplant. Die Route wird saisonal währen der Schi-Saison angeboten. Mit der Ankündigung von Icelandair gibt es derzeit zwei Fluggesellschaften, die im Winterflugplan 2021/22 linienmäßig zwischen Keflavik und Salzburg fliegen wollen. Der neugegründete Mitbewerber Play hat bereits seit einigen Wochen entsprechende Flüge im Verkauf.

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Kongo: Africa Airlines hat den Flugbetrieb aufgenommen

Unter dem Namen Africa Airlines erhob sich am Samstag im Kongo eine neue Fluggesellschaft in die Luft. AOC und Betriebsgenehmigung wurden unmittelbar zuvor erteilt. Die Flotte besteht zunächst aus einer einzigen Boeing 737-300. Die TN-AKC ist bereits auf der Strecke Brazzaville-Pointe Noire im Liniendienst. Man tritt mit Trans Air Congo und Canadian Airways Congo in den direkten Wettbewerb. Die betroffene Maschine war vormals bei Karinou Airlines im Einsatz. Laut MAviO News beschäftigt der Carrier derzeit drei Kapitäne und einen Ersten Offizier. Man befindet sich auf Personalsuche. Es handelt sich um die erste Neugründung, die AOC und Betriebsgenehmigung erhalten hat, seit der Pleite von ECAir.

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Israel stellt Airlines weitere Kredite bereit

Die Regierung Israels beabsichtigt den Carriern El Al, Arkia und Israir weitere finanzielle Unterstützung zu gewähren. Dabei handelt es sich um Kredite, die eine endfällige Laufzeit von zwei Jahren haben. Laut einem Bericht der lokalen Wirtschaftszeitung Calcalist müssen die Darlehen am Ende der Laufzeit zurückbezahlt werden. Unter bestimmten Umständen, beispielsweise wenn die Aktionäre weniger Eigenkapital einschießen können, kann es zu Laufzeitverlängerungen kommen. Dies wäre aber im Einzelfall zu prüfen. Die genaue Höhe der Summen und das Verhältnis zwischen staatlich injizierten und eigentümerinjizierten Beträgen stehen noch nicht fest. Dennoch schätzte man, dass El Al 150-200 Millionen US-Dollar und Arkia und Israir jeweils 20 Millionen US-Dollar erhalten werden.

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Tchibo verkauft keine Hochsee-Kreuzfahrten mehr

Einen Kaffee trinken und nebenbei eine Hochseekreuzfahrt-Reise buchen. Das wird bei Tchibo künftig nicht mehr möglich sein, denn man zieht sich aus dem Vertrieb dieser Produkte zurück. Fluß-Kreuzfahrten will man aber weiterhin vermarkten. Laut Mitteilung sollen Kunden, die in der Vergangenheit Hochseekreuzfahrten über Tchibo gebucht haben, aber nicht betroffen sein. Deren Reiseunterlagen behalten ihre Gültigkeit. Lediglich das Neugeschäft wurde aufgegeben. Die Entscheidung begründet man übrigens mit dem Umweltschutz. Man könne Hochseekreuzfahrten, die als besonders umweltschädlich gelten, nicht mehr mit den Bestrebungen als nachhaltiger Händler in Einklang bringen. Grundsätzlich ist der Schritt aber keine Überraschung, denn schon seit einiger Zeit zeichnete sich ab, dass sich Tchibo aus diesem Segment zurückziehen will. Man war niemals selbst als Reederei oder Veranstalter aktiv, sondern vermittelte im Rahmen einer Reisebürokonzession. Künftig will man nur noch Fluß-Kreuzfahrten im Portfolio haben. Generell dürften sich die Auswirkungen in eng gesteckten Grenzen halten, denn aufgrund der Corona-Pandemie war die Nachfrage nach Hochseekreuzfahrten eher gering.

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Air India: 7.000 Mitarbeitern droht die Delogierung

Die seit längerer Zeit geplante Privatisierung von Air India könnte für rund 7.000 Mitarbeiter einen unangenehmen Nebeneffekt haben: Die Wohnungen, die vom Arbeitgeber gemietet werden, dürfen nicht mehr genutzt werden. Anders ausgedrückt: Binnen sechs Monaten nach dem Verkauf droht die Delogierung. Die lokale Tageszeitung Times of India schreibt unter anderem, dass den Beschäftigten zahlreiche Sozialleistungen gestrichen werden sollen. Zu diesen zählen unter anderem die Betriebswohnungen, die zu günstigen Konditionen gemietet werden können, aber auch der Pensions-Fonds. Rund um Mumbai besitzt Air India Unterkünfte für etwa 7.000 Mitarbeiter. Diese müssten nach der Privatisierung ausziehen. Die Eigentümerkonstruktion der Wohnungen ist durchaus abenteuerlich, denn die Grundstücke und Bauwerke gehörten der Airports Authority of India. Diese vermietet zum Preis von 1,88 Millionen U.S.-Dollar pro Jahr an Air India. Als Untermieter fungieren dann die Beschäftigten, die in den Wohnungen wohnen. Doch: Im Zuge der Privatisierung des Mumbai Airports wurden Land und Unterkünfte an einen privaten Eigentümer verkauft. Dieser hat Air India die Pacht fast verdoppelt. Diese Kosten sollen im Zuge der Privatisierung von Air India ausgeklammert werden, so dass der Käufer die gepachteten Betriebswohnungen nicht übernehmen muss. Die Folge daraus ist, dass der Pachtvertrag zwischen dem privaten Vermieter und der Airline enden wird. Das bedeutet, dass den Beschäftigten binnen sechs Monaten die Delogierung droht. Dies kann aber abgewandt werden, denn der Eigentümer will den Bewohnern Angebote machen. Laut lokalen Medienberichten sollen die neuen Mieten erheblich über jenen, die bislang an den Arbeitgeber zu zahlen waren, liegen.

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Qantas will im Dezember 2021 wieder international abheben

Die australische Qantas und die Tochtergesellschaft Jetstar beabsichtigen den internationalen Flugbetrieb im Dezember 2021 zu reaktivieren. Zunächst will man ausschließlich Destinationen mit hoher Impfrate anfliegen. Allerdings stehen über dem Re-Start noch viele Fragezeichen, denn die Voraussetzung ist, dass in Australien mindestens 80 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft sind. Derzeit kommt die Kampagne aber nur sehr schleppend voran. „Die Aussicht auf Flüge nach Übersee mag derzeit weit entfernt erscheinen, insbesondere während die Bundesstaaten New South Wales und Victoria im Lockdown sind. Aber das aktuelle Tempo der Impfkampagne deutet darauf hin, dass wir in einigen Monaten viel mehr Freiheit haben sollten“, erklärt Firmenchef Alan Joyce. Bereits vor einigen Monaten kündigte der Manager an, dass man nur noch Passagiere, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, befördern wird. Auch eine Impfpflicht für die eigenen Mitarbeiter wurde erst letzte Woche nachgelegt.

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Portugal: Hi Fly ist jetzt Springjet

Die auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Hi Fly hat sich einen Firmennamen zugelegt und ist künftig als Springjet in der Luft. In diesem Zusammenhang musste auch die Betriebsgenehmigung geändert werden, was von der portugiesischen Luftfahrtbehörde bewilligt wurde. Die maltesische Tochter Hi Fly Malta ist von der Änderung noch nicht betroffen, jedoch ist anzunehmen, dass es nur noch eine Frage weniger Tage ist bis auch diese als Springjet auftreten wird. Die Änderung des Firmennamens geht aus einer Pflichtveröffentlichtung im portugiesischen Amtsblatt hervor. Der Firmengruppe gehört auch das Wartungsunternehmen Mesa an. Hifly Malta war der bislang einzige Operator eines gebrauchten Airbus A380. Dieser wurde ab 2018 für Charter- und ACMI-Flüge eingesetzt. Ursprünglich sah man großes Potential und wollte eine stattliche Teilflotte aufbauen, jedoch blieb es bei einem Einzelstück, das im Vorjahr ausgeflottet wurde.

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