Jan Gruber

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Jan Gruber

Frankfurt: 2,85 Millionen Passagiere im Juli 2021

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, zählte im Juli 2021 rund 2,85 Millionen Reisende. Damit erreichte man den höchsten Wert seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Im direkten Vergleich mit der Leistung, die man im Juli 2019 erreichen konnte, lag man zuletzt um 59 Prozent darunter. Im Frachtbereich konnte Frankfurt gegenüber Juli 2020 um 31 Prozent zulegen. Es wurden 192.200 Tonnen Cargo umgeschlagen. Die Fraport-Geschäftsleitung rechnet damit, dass man heuer zwischen 20 und 25 Millionen Passagiere haben wird. Allerdings will man sich auf keine genaue Zahl “festnageln” lassen, da die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie nicht vorhersehbar ist. Im Vorjahr hatte Frankfurt am Main rund 19 Millionen Fluggäste, wobei es in 2019 noch etwa 70 Millionen Passagiere waren. Mit diesem Niveau rechnet Konzernchef Stefan Schulte frühestens ab 2025 oder 2026.

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Spanien: Viele Hoteliers wollen ihre Häuser loswerden

Die Corona-Pandemie sorgte in Spanien für kräftigen Rückgang der Nächtigungszahlen. Wenig verwunderlich: Zahlreiche Hoteliers wollen das Handtuch werfen und suchen Käufer für ihre Häuser. Laut Idealista sind derzeit 639 Beherbergungsbetriebe erhältlich. Besonders stark werfen Hoteliers ihre Häuser in Küstenregionen auf den Markt, denn hier sind Anstiege von 44 Prozent zu verzeichnen. Das wirkt sich negativ auf die Preise aus, denn offensichtlich gibt es derzeit deutlich mehr Angebot als Nachfrage. Das lokale Portal Hosteltur schreibt, dass allein in Andaluisen 135 Hotels auf neue Besitzer warten. In Katalonien sollen es 113 Stück sein. Auf den balearischen Inseln warten immerhin 67 Beherbergungsbetriebe auf neue Eigentümer. Fast zwei Drittel der angebotenen Betriebe befinden sich in klassischen Urlaubsgebieten. City-Hotels sind eher weniger im Angebot.

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Österreich: Amira Air ist jetzt RP Aircraft Management

Gleich zweimal gründete Ronny Pecik Fluggesellschaften unter dem Namen Amira Air. Die erste verkaufte er an Niki Lauda, aus der dann die ehemalige Airline Lauda sowie Laudamotion Executive hervorgegangen sind. Nun bekam die “zweite Amira Air” einen neuen Firmennamen. Das Unternehmen ist nun unter dem Wortlaut RP Aircraft Management GmbH aktiv. Künftig wird man die Marke RP Air nutzen. Eine Homepage hat man allerdings noch nicht. Die Bedarfsfluggesellschaft ist im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung der österreichischen Behörden. Laudamotion Executive ist übrigens seit einiger Zeit als Sparfell unterwegs. Der Name, der an den vormaligen Eigentümer erinnert, wurde abgelegt. Die Billigfluggesellschaft Lauda, die vormals Amira Air hieß, gab Ende des Vorjahres die Zulassungen an die österreichischen Behörden zurück. Als Ersatz gründete Ryanair auf Malta die Lauda Europe Ltd.

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Eurowings ersetzt „Schalter-Zwang“ durch Upload-Funktion

Vergleichsweise spät führt Eurowings in ihrer App die Möglichkeit ein, dass Corona-Dokumente digital gespeichert werden können. Die Lösung nennt sich “MyHealth Docs” und wurde zuvor mit rund 1.500 Freiwilligen getestet. Zahlreiche Mitbewerber ermöglichen schon länger das Speichern in ihren mobilen Apps. Damit will man Reisenden ein zusätzliches Service anbieten, so dass bei Kontrollen die notwendigen Unterlagen wie Impf-, Genesungs-, oder Testnachweise sowie Einreiseformulare schneller vorgezeigt werden können. Der wahre Vorteil verbirgt sich jedoch zwischen den Zeilen der Pressemitteilung, denn nach dem Upload sollen die Reisenden ihre Bordkarte beziehen können. Das ist eine deutliche Verbesserung, denn auf fast allen Strecken außerhalb Deutschlands konnte der Web-Check-in zwar verwendet werden, jedoch die Ausgabe der Bordkarte erfolgte erst am Schalter. Mit Hilfe des digitalen Uploads soll sich das nun generell ändern.  Zuvor konnten Fluggäste über „myHealth Docs“ anhand eines detaillierten Fragebogens überprüfen, ob alle für die Einreise benötigten Dokumente vorlagen. Neu ist nun, dass Fluggäste nach Abschluss des Fragebogens die Möglichkeit erhalten, die entsprechenden Dokumente hochzuladen oder als Foto hinterlegen zu können. Anzumerken ist, dass es auf ausgewählten Strecken, beispielsweise zwischen Deutschland und Spanien, schon zuvor die Möglichkeit gab die Bordkarte auch über die App oder das Internet zu beziehen. Dazu musste ein Fragebogen ausgefüllt werden und je nach Antworten entschied das System dann, ob die Bordkarte heruntergeladen werden kann oder zum Gang zum Schalter aufgefordert wurde. Dies war aber nicht auf allen Strecken möglich.

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Juli 2021: Zürich knackte wieder die Millionen-Marke

Der Flughafen Zürich-Kloten zählte im Juli 2021 insgesamt 1.365.394 Passagiere. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 98,3 Prozent zulegen, jedoch liegt man um 56,7 Prozent unter dem Wert, den man in 2019 erreichen konnte. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Juli 2021 bei 1.036.744. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 23,6 Prozent was 320.926 Fluggästen entspricht. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 54,7 Prozent auf 15.283 Starts oder Landungen. Verglichen mit Juli 2019 fanden 40,7 Prozent weniger Flugbewegungen statt. Im Schnitt befanden sich 116,6 Reisende an Bord. Gegenüber dem Vorjahreswert eine Steigerung um 11,3 Prozent. Die Auslastung verbesserte sich um 5,8 Prozentpunkte auf 68,1 Prozent. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Juli 31.701 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 47,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit dem Juli 2019 wurde 15,9 Prozent weniger Cargo abgewickelt.

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Dortmund-Schließung: Einige Wizz-Strecken fallen weg

Der Flughafen Dortmund bedauert in einer Medienmitteilung die Schließung der örtlichen Wizz-Air-Basis, betont jedoch, dass der ungarische Carrier auch weiterhin ab diesem Airport aktiv bleiben wird. Demnach will Wizz Air im Winterflugplan 2021/22 insgesamt 31 Ziele ab dem Regionalflughafen anbieten. Laut Airport sollen nur rund 15 Prozent des Passagieraufkommens direkt auf die Basis zurückzuführen sein. Die überwiegende Mehrheit nutze Maschinen, die im Ausland stationiert sind.  “Im Rekordjahr 2019 nutzten insgesamt 1,88 Mio. Passagiere die ungarische Airline ab/nach Dortmund für Ihre Reise – ohne Basis am Dortmund Airport. Dieses Volumen gibt es nach wie vor, da dieser Verkehr von der Schließung unberührt bleibt. Hinzu kommen sechs Strecken, die zwar bisher von den stationierten Fliegern in Dortmund aus bedient wurden, aber auch in Zukunft nicht aus dem Flugplan fallen sollen. Der Flughafen schätzt die potenzielle Anzahl der Wizz Air Gäste bei einem normalen Flugbetrieb deshalb auf ca. 2 Mio. pro Jahr”, so der Airport in einer Aussendung. Gleichzeitig stellt der Flughafen Dortmund in Aussicht, dass Wizz Air im Sommerflugplan 2022 die Griechenland-Ziele aufstocken könnte. Diesbezüglich will der Carrier im November 2021 eine Entscheidung treffen. Einige Base-Ziele die zunächst ab dem Winter nicht mehr von Wizz Air angeflogen werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Destinationen wie Catania, Malaga oder Porto. „Wir bedauern die Entscheidung der Wizz Air, die Base am Dortmund Airport zu schließen. Gleichzeitig freut es uns natürlich, dass die Airline nach wie vor am Standort Dortmund festhält. Unter den gegebenen Bedingungen können wir trotzdem mit unseren Zahlen und auch

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AUA-BR-Stratberger: „Geschäftsleitung will Gerichtsurteil ‚vorwegnehmen'“

Die Gewerkschaft Vida und der Bord-Betriebsrat von Austrian Airlines weisen die Vorwürfe des Unternehmens, wonach einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet wurden, weil sie die Umschulungen von Dash-8 auf andere Flugzeugtypen verweigert hätten, entschieden zurück. Zuvor hatte unter anderem das Portal Aerotelegraph.com berichtet, dass sich rund 12 Dash-Kapitäne weigern sollen sich auf andere Muster umschulen zu lassen. Demnach hätte diesen die Degradierung zum First Officer gedroht. Als “Trostpflaster” soll es aber weiterhin den Kommandanten-Bezug geben. Die nunmehrige scharfe Klarstellung von Gewerkschaft und Betriebsrat wirft aber generell weitere Fragen zur Vorgehensweise der Austrian Airlines auf. „Im Gegensatz zu den Darstellungen des Unternehmens in einigen Medien liegen uns mehrere Schreiben der Betroffenen an die AUA vor. In diesen haben sie sich ausdrücklich als arbeitswillig und arbeitsbereit deklariert. Zudem haben diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nie eine Umschulung verweigert. Das Unternehmen hat vielmehr die Bewerbungen Einzelner nicht akzeptiert, da sie im Zuge der Umschulung den Stationswechsel aus den Länderbasen auf den Flughafen Wien abgelehnt haben. „Mit der Verknüpfung der Umschulung mit dem Stationswechsel möchte das Unternehmen eine anhängige Gerichtsentscheidung zu den Länderbasenschließungen vorwegnehmen und die Kolleginnen und Kollegen in einem neuen Dienstvertrag zwingen. Diese zwei Rechtsfragen sind allerdings getrennt voneinander zu betrachten – mit einer Vielzahl weiterer Rechtsstreitigkeiten ist daher zu rechnen“, stellen Rainer Stratberger, Vorsitzender des AUA-Betriebsrats Bord, und Christina Pratl, stellvertretende Vorsitzende des Vida-Fachbereichs Luftfahrt, klar.  Das Unternehmen hat zudem auch erst vor wenigen Tagen die Kurzarbeit für die betroffenen Beschäftigten verlängert. Der Großteil der von der Kündigung

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Aktion für Geimpfte: Malaysia Airlines fliegt für 17,90 Euro

Die Regierung von Malaysia versucht derzeit den Domestic-Flugverkehr anzukurbeln. Personen, die vollständig geimpft sind können mit ihren Kindern nahezu ohne Auflagen innerhalb des Landes fliegen. Dazu werden Tickets um umgerechnet rund 17,90 Euro angeboten. Diese Sonderaktion gilt vorerst nur für Malaysia Airlines, wobei sich möglicherweise in Kürze auch andere Carrier anschließend könnten. Die Buchungen müssen zwischen 10. August und 30. September 2021 erfolgen und bis 30. Oktober 2021 abgeflogen werden. Das Kontingent ist pro Maschine beschränkt und richtet sich an Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Malaysia Airlines-Chef Izham Ismail erklärt dazu unter anderem: „Malaysia Airlines ist bestens vorbereitet und freut sich seinen Teil dazu beizutragen Menschen, die ihre Lieben seit der Umsetzung der landesweiten Covid-19-Maßnahmen nicht mehr gesehen haben, wieder miteinander zu verbinden. Diese neueste Flugserie spiegelt die bedeutende Rolle der nationalen Fluggesellschaft bei der Bereitstellung kritischer Flugverbindungen während der COVID-19-Pandemie für wichtige Reisen wider“.

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USA investieren 42 Milliarden Dollar in Airports und Häfen

Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen kräftig in die Infrastruktur ihrer Häfen und Airports investieren. Republikaner und Demokraten haben monatelang um die genaue Ausgestaltung des Pakets gerungen, doch nun ist eine Lösung da. Der Senat beschloss ein insgesamt 550 Milliarden U.S.-Dollar schweres Infrastruktur-Paket. Verteilt über mehrere Jahre soll investiert werden. Die Mittel werden für den Ausbau, aber auch die Modernisierung von Verkehrswegen zur Verfügung gestellt. Dadurch sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. In die Airports und Häfen will die U.S.-Regierung rund 42 Milliarden U.S.-Dollar stecken. Die Betreiber können ihre Projekte einreichen und nach einer Evaluierung durch die Behörden könnten erhebliche Zuschüsse ausbezahlt werden werden. Es wird derzeit vermutet, dass die Flughäfen in erster Linie Ausbau- und Modernisierungsprojekte beantragen werden.

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Lufthansa startet Übergepäck-Verkauf über NDC

Die Lufthansa Group ermöglicht Agenturen nun auch das Buchen und Kassieren von Übergepäck über die NDC-Schnittstelle. Vorerst ist dies aber auf zusätzliche Gepäckstücke auf der Langstrecke nach Nord- und Zentralamerika sowie Mexiko beschränkt. Weiters berichtet Touristik Aktuell, dass Lufthansa die Plattform runderneuert habe. Seit einiger Zeit drängt der Kranich-Konzern auf die Nutzung von NDC und erhebt bei GDS-Buchungen einen Zuschlag. Von der Neuerung betroffen sind die Konzernmitglieder Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines. Bei Eurowings gibt es zumindest vorläufig keine Veränderungen.

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