Jan Gruber

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Jan Gruber

Lübeck: Sundair-Ferienflüge finden heuer nicht statt

Die deutsche Ferienfluggesellschaft sollte im September und Oktober 2021 im Auftrag eines Tour Operators Charterflüge ab Lübeck nach Griechenland und Spanien durchführen. Diese werden heuer jedoch nicht stattfinden. Die Lübecker Nachrichten berichten unter Berufung auf den Reiseveranstalter und Sundair, dass die Absage aufgrund der Corona-Pandemie erfolgt. Bereits gekaufte Tickets sollen vollständig erstattet werden. Den Plan Ferienflüge ab Lübeck anzubieten lässt man allerdings nicht fallen, denn im Sommerflugplan 2022 soll ein neuer Anlauf erfolgen. Ab Lübeck gibt es derzeit nur selten Charterflüge, jedoch fliegt die Hausmarke Lübeck Air derzeit unter anderem die Ziele Bern, Stuttgart, München und Salzburg an. Dabei kommt eine von der dänischen Air Alsie betriebene ATR72 zum Einsatz.

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Spanien: Hamburger müssen nun 3G-Nachweis erbringen

Personen, die sich zuletzt in Hamburg aufgehalten haben und beispielsweise für einen Urlaub nach Spanien einreisen wollen, müssen nun den 3G-Nachweis erbringen. Diese Region Deutschlands wird seitens der spanischen Behörden neu als Risikogebiet betrachtet. Das hat zur Folge, dass ein maximal 48 Stunden alter Testbefund oder ein Genesungsnachweis oder ein Nachweis über die vollständige Impfung gegen Covid-19 vorgelegt werden muss. Andernfalls riskieren aus Hamburg kommende Personen, dass in Spanien eine Quarantäne, die in manchen Regionen in speziellen Hotels zu verbringen ist, angeordnet wird. Bei der Rückreise nach Deutschland gilt es zu beachten, dass das Robert-Koch-Institut derzeit ganz Spanien als so genanntes Hochinzidenzgebiet betrachtet. Dies hat zur Folge, dass Personen, die weder geimpft noch genesen sind, einen negativen Corona-Test vorlegen müssen und anschließend eine zehntägige Quarantäne antreten müssen, die frühestens am fünften Tag mittels einem zweiten Test, der natürlich negativ ausfallen muss, beendet werden kann. Weiters gilt es etwaige regionale Abweichungen der jeweiligen Landesregierung zu beachten.

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Norwegen: Norse Atlantic stellt erste Livery vor

Das Langstrecken-Startup Norse Atlantic Airways will im kommenden Jahr mit 15 Boeing 787 zwischen Europa und den Vereinigten Staaten unterwegs sein. Am Dienstag wurde die künftige Livery der Flotte vorgestellt.  „Wir sind fest davon überzeugt, dass im Zuge der schrittweisen Wiedereröffnung der Welt eine neue und innovative Fluggesellschaft benötigt wird, die den kostengünstigen interkontinentalen Markt mit modernen, umweltfreundlicheren und treibstoffeffizienteren Flugzeugen bedient. Unsere Pläne sind auf Kurs und der Betrieb wird beginnen, wenn die Reisebeschränkungen aufgehoben werden und die Nachfrage nach transatlantischen Reisen wieder da ist“, sagte CEO Bjørn Tore Larsen. „Aufgrund der aktuellen Situation gehen wir davon aus, dass alle unsere 15 Dreamliner im nächsten Sommer Kunden zwischen Europa und den USA fliegen werden. Wir werden unseren Ticketverkauf ca. drei Monate vor dem Erstflug starten und werden spannende und sich als attraktiv erwiesene Destinationen anbieten.“ Das Unternehmen erklärte weiters, dass alle Beschäftigten direkt bei der Airline angestellt werden sollen. Hinter dem Start-Up stehen ehemalige Norwegian-Manager, die vormals überwiegend auf Leiharbeit gesetzt haben. Das Unternehmen betont eine fruchtbare Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung und hat eine Vereinbarung mit der größten US-Flugbegleitergewerkschaft AFA getroffen. Darüber hinaus steht das Unternehmen im Dialog mit Gewerkschaften in anderen Ländern, so das Startup in einer Aussendung.

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Verlierer der Corona-Pandemie: Flughafen London-Southend

Der Flughafen London-Southend entpuppt sich nach und nach als einer der großen Verlierer der Corona-Pandemie, denn nach Easyjet wird auch Ryanair die örtliche Basis schließen. Im Vorjahr wurde der Stützpunkt auf zwei Boeing 737-800 verkleinert, jedoch soll mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 Schluß sein. Southend ist Teil des Esken-Konzerns, der vormals als Stobart Group bekannt war. Vor einigen Jahren versuchte man in Eigenregie mit Stobart Air einige Strecken zu etablieren. Dabei war man auf eigene Rechnung als Franchisenehmer von Flybe tätig. Teilweise mietete man sogar Flugzeuge von Flybe, um mit Embraer-Regionaljets Strecken wie Wien anbieten zu können. Von großem Erfolg war das Projekt aber nicht gekrönt und die Fluggesellschaft Stobart Air existiert mittlerweile nicht mehr. Gleichzeitig etablierten sowohl Easyjet als auch Ryanair Stützpunkte in Southend. Zunächst gab der orangefarbene Billigflieger aufgrund der Pandemie den Rückzug bekannt. Dieser will sich auf Luton und Gatwick konzentrieren. Auch die Base in Stansted wurde dicht gemacht und viele Slots konnte der Mitbewerber Ryanair ergattern. Dieser hat aber kein Interesse daran in Southend die Lücken, die der Mitbewerber hinterlassen hat, zu füllen, denn mit 1. November 2021 schließt man die Basis auf diesem Airport. Diese wurde im Vorjahr auf zwei Boeing 737-800 verkleinert. Damit hat die Esken Group ein Problem, denn der irische Billigflieger ist die letzte verbliebene Airline, die regelmäßige Linienflüge ab Southend anbietet. Es ist zwar nicht gänzlich ausgeschlossen, dass man von anderen Bases heraus weiterhin reinfliegen könnte, doch Ryanair steckt in London alle Bemühungen und Kräfte in die Präsenz in Stansted. Für

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Zürich: United erleidet Vogelschlag während dem Start

Am Montag erlitt die Boeing 767-300 mit der Registrierung N651UA auf dem Flughafen Zürich-Kloten einen Vogelschlag. Dieser ereignete sich während dem Start, der dann von den Flugzeugführern aus Sicherheitsgründen abgebrochen wurde. Das Spotterportal “Easyspotting” dokumentierte, dass der Langstreckenjet nicht zum Gate zurückgekehrt ist, sondern die Passagiere auf dem Vorfeld das Flugzeug verlassen haben. Dabei wurden allerdings normale Treppen und keine Notrutschen genutzt. Mit Bussen wurden die Insassen zum Terminal gebracht und laut United Airlines dann auch andere Flugverbindungen umgebucht. Der Vogelschlag verursachte zwar erheblichen Sachschaden an der N651UA, jedoch erfolgte der Startabbruch professionell und sicher. Es gibt keine Verletzten, denn alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 767-300 sicher über Treppen verlassen. Die betroffene Maschine muss nun repariert werden, wobei noch nicht absehbar ist wie hoch der Schaden ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss das Triebwerk ausgewechselt werden, was den Carrier finanziell teuer kommt. Auf Anfrage bestätigte United Airlines den Vorfall und betonte, dass alle Insassen den Langstreckenjet unbeschadet verlassen konnten. Man buchte die Betroffenen auf alternative Verbindungen nach New York um und stellte bei Bedarf Verpflegungsgutscheine zur Verfügung. Auch organisierte man Hotelzimmer für die Reisenden. Die N651UA wird in Zürich durch einen Fachbetrieb untersucht und wieder flugtauglich gemacht.

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Wizz Air will Austrian Airlines A320-Piloten abluchsen

Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa baute die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air am Standort Wien-Schwechat einige Pilotenstellen ab. Nun fordert man in einer Medienmitteilung Flugzeugführer des Mitbewerbers Austrian Airlines dazu auf sich um A320-Cockpitstellen zu bewerben. Im Fokus hat man Piloten, die über ein gültiges Typerating für die Airbus-A320-Reihe verfügen und offensichtlich schielt man gezielt auf Flugzeugführer des Mitbewerbers Austrian Airlines. Prämien für die Vertragsunterschrift gibt es offenbar nicht. Im Nachgang der Pleiten von Air Berlin und Niki wurden unter anderem von der Lufthansa Group, aber auch von Laudamotion, Wizz Air und anderen Carriern, an Kapitäne bis zu 15.000 Euro für die bloße vertragliche Verpflichtung bezahlt. Mittlerweile hat sich der Markt – auch bedingt durch die Corona-Pandemie – verändert, so dass es mehr Piloten als freie Stellen gibt. Vor ein paar Jahren war das genau umgekehrt. „Um unsere ehrgeizigen Wachstumspläne nach der Pandemie zu erfüllen, sind wir auf der Suche nach neuen Piloten! Der Mitbewerber am Standort Wien baut reihenweise Mitarbeiter ab – wir möchten diese, besonders AUA-Piloten, gezielt ansprechen und ermutigen, sich bei uns zu bewerben. Wir bei WIZZ sind stolz auf die ausgezeichneten Möglichkeiten, die wettbewerbsfähigen Gehälter und das Vergütungs- und Sozialleistungspaket, das unserem Flugpersonal zur Verfügung steht sowie auf die flexiblen und festen Dienstpläne, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen“, so Heiko Holm, Chief Operations Office von Wizz Air. Ob der ungarische Billigflieger im großen Stil AUA-Piloten zum Wechsel in die pinkfarbenen Airbus-Jets bewegen kann oder ob es sich eher um eine

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Easyjet verwandelt Plastikflaschen in Uniformen

Gerade aus der Plastik-Getränkeflasche an Bord von Easyjet getrunken und beim nächsten Flug trägt diese ein Flugbegleiter als Uniform? Genau das könnte – zumindest in der Theorie – beim orangefarbenen Billigflieger möglich sein. Dieser setzt bei neuen Uniformen auf recycelte Plastikflaschen als Rohmaterial. Der Carrier gab am Montag bekannt, dass die neuen Uniformen für Piloten und Flugbegleiter aus rund 45 PET-Flaschen hergestellt werden. Die neue Dienstkleidung wird von Tailored Image mit Sitz in Nordirland hergestellt und aus einzigartigem High-Tech-Material hergestellt. Diesen Monat wird die neue Uniform in den Umlauf gebracht. Der Roll-out über die gesamte Fluggesellschaft soll verhindern, dass jedes Jahr etwa eine halbe Million Plastikflaschen im Plastikmüll landen. Laut Easyjet sollen die neuen Kleidungsstücke – im direkten Vergleich mit Polyester – einen 75 Prozent besseren Kohlenstoffdioxid-Abdruck haben. Das neue Gewebe, das an den aktuellen Stil der Fluggesellschaft angepasst ist, wurde im vergangenen Jahr erstmals auf seine Eignung in Kabinen- und Flugdeckumgebungen getestet. Im Vergleich zur nicht recycelten Alternative ist es abriebfester. Es bietet noch mehr Elastizität, einen Vier-Wege-Stretch, verbessert die Passform und Bewegungsfreiheit für mehr Komfort und Strapazierfähigkeit. Diese Entwicklung kann dazu führen, dass es für den Träger langlebig ist, was langfristig den Bedarf an einheitlicheren Artikeln reduziert. “Der Klimawandel ist für uns alle ein Thema, und bei easyJet prüfen wir alle Bereiche unseres Betriebs, um herauszufinden, wo wir CO2-Emissionen und Abfall reduzieren können. Wir freuen uns sehr, diese neue Piloten- und Kabinenbesatzungsuniform aus recycelten Plastikflaschen vorzustellen und sie unseren Piloten und Kabinenbesatzungskollegen vorzustellen. Wir wissen, dass Nachhaltigkeit für

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Frankfurt: Lufthansa flog deutsche Olympioniken nach Hause

43 deutsche Olympia-Teilnehmer und -Teilnehmerinnen sind am Montag unter der Flugnummer LH 741 in Frankfurt am Main gelandet. Lufthansa flog diese von Tokio-Haneda aus zurück in die Heimat. Eingesetzt war die Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYA. Der Vierstrahler trägt den Taufnamen “Brandenburg”. Die Landung erfolgte laut Lufthansa gegen 13 Uhr 48 auf dem größten Airport der Bundesrepublik Deutschland.  Aufgrund der Corona-Regeln reisten die Sportler jeweils direkt nach ihren Wettkämpfen ab. Insgesamt beförderte Lufthansa 815 Athleten und Betreuer zu den Olympischen Spielen und zurück. Nach der Landung auf dem Flughafen Frankfurt und einem Ankunftsfoto vor dem Flugzeug ging es direkt zum Empfang am Frankfurter Römer. In der nachstehenden Galerie sind einige Impressionen von der Heimreise zu sehen:

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Arbeitsbedingungen: Flugbegleiter erheben Vorwürfe gegen Chair

In schweizerischen Medien erheben Mitarbeiter der Ferienfluggesellschaft Chair schwere Vorwürfe gegen ihren Arbeitgeber. Diese erinnern stark an einen Billigflieger, der oftmals im Kreuzfeuer der Kritik steht. Chair weist die erhobenen Vorwürfe allerdings zurück. Unter anderem bemängelt eine Mitarbeiterin des Kabinenpersonals, dass das Grundgehalt bei monatlich 2.500 Schweizer Franken und damit unter dem Branchendurchschnitt liegen soll. Weiters berichten Travel Inside und die Sonntagszeitung davon, dass eine Art Angstkultur samt Bespitzelung herrschen soll und obendrein Flugbegleiter aus Angst auch krank arbeiten gehen würden. Gegenüber Blick wird gar behauptet, dass in den letzten Tagen Kabinenpersonal gekündigt wurde, das während der Pandemie besonders stark im Einsatz war und nun durch günstigere Arbeitskräfte aus dem Ausland ersetzt werden soll. Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air hält 49 Prozent an Chair. Firmenchef Shpend Ibrahimi bestätigt, dass es im Juli 2021 zu drei Kündigungen gekommen ist, stellt jedoch klar, dass zuvor im Juni 2021 neun zusätzliche Mitarbeiter eingestellt wurden. Einen Zusammenhang mit dem Einsatz während der Pandemie weist der Chair-Geschäftsführer zurück. Chair-CEO: „Vorwürfe sind aus der Luft gegriffen“ Gegenüber Blick erhebt eine Mitarbeiterin, die bereits zu Germania-Zeiten für den Carrier tätig war, den Vorwurf, dass eine regelrechte Angstkultur herrschen soll. Die Senior-Flugbegleiter sollen nach jedem Flug Berichte verfassen und in diesen Fehlleistungen der Mitarbeiter dokumentieren. Dazu soll es eine Anweisung vom Kabinenchef der Airline geben. CEO Ibrahimi will die Vorwürfe so nicht stehen lassen und betont, dass der Chef des Kabinenpersonals “gute und hochqualifizierte Arbeit leisten” würde und “die Vorwürfe betreffend der Arbeitsbedingungen vollkommen aus der Luft gegriffen

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Bis 2030: Wizz Air will Flotte auf 500 Maschinen ausbauen

Geht es nach Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi so soll der Carrier bis zum Jahr 2030 die Flotte verdreifachen und rund 4.600 Piloten einstellen. Allein bis Ende 2021 will man 300 zusätzliche Flugzeugführer aufnehmen. Der Konzern verfügt über operative Flugbetriebe in Ungarn, Abu Dhabi und im Vereinigten Königreich. Wizz Air teilte nicht genau mit wo man bis 2030 so stark wachsen will, denn innerhalb Europas wäre eine Strategieänderung notwendig, denn an vielen kleineren Airports, die genutzt werden, ist kaum mehr Wachstum möglich. Somit müsste sich Wizz AIr noch stärker größeren Flughäfen zuwenden, jedoch sind diese oftmals mit höheren Kosten verbunden. Dem Vernehmen nach denkt der Carrier darüber nach, dass die einstige Tochter in Kiew-Schuljany reaktiviert wird und mit dieser Domestic-Ziele sowie Destinationen, für die ein AOC der Ukraine erforderlich ist, aufgenommen werden. Ähnliche Überlegungen gibt es auch für andere Staaten, die sich im Raum der ehemaligen Sowjetrepubliken und am Balkan befinden. Hier wäre durchaus einiges an Potential vorhanden. Momentan peilt Wizz Air an, dass die Flotte bis zum Jahr 2030 auf 500 Flugzeuge ausgebaut wird. Derzeit hat man 140 Maschinen, die ausnahmslos geleast sind. Unter Berücksichtigung bestehender Bestellungen bedeutet das Ziel, das sich der Lowcoster selbst gesetzt hat auch, dass eine größere Order bei Airbus oder einem anderen Hersteller – letzteres gilt als unwahrscheinlich – in naher Zukunft getätigt werden muss. Nicht überall gibt es nur positives Feedback auf den ambitionierten Plan des Billigfliegers. Beispielsweise kritisiert die europäische Pilotengewerkschaft ECA seit einigen Jahren die Arbeitsbedingungen für Flugzeugführer. Auch erwähnte Wizz Air in

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