Jan Gruber

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Jan Gruber

Qantas schickt 2.500 Mitarbeiter zum Arbeitsamt

Aufgrund der Lockdown-Politik der Regierung Australiens stellen Qantas und Jetstar Airways rund 2.500 Mitarbeiter für rund zwei Monate vom Dienst frei. Gehalt bekommen die Betroffenen während diesem Zeitraum nicht. Hintergrund ist, dass aufgrund der “No-Covid-Strategie” der Staatsführung auch bei einstelligen Fallzahlen ganze Regionen unter Lockdowns gestellt werden. Derzeit ist auch das Reisen zwischen den Bundesstaaten auf dem südlichen Kontinent stark beschränkt. Das hat zur Folge, dass nun auch wieder das Inlandsgeschäft zum Erliegen gekommen ist. Qantas betont, dass man sich nicht von den Mitarbeitern trennen will, jedoch aus finanziellen Gründen keine andere Wahl habe. Betroffen sind Beschäftigte in nahezu allen Unternehmensbereichen. Die Gewerkschaft TWU kritisiert die Vorgehensweise heftig, denn die Höhe des staatlichen Arbeitslosengeldes soll maximal rund die Hälfte des letzten Gehalts betragen.

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Umfrage: Einreisebestimmungen oftmals unklar

Das Marktforschungsinstitut YouGov hat die Wahrnehmung der Covid-Reisebestimmungen durch Konsumenten in 17 Staaten unter die Lupe genommen. Dabei kommt das Institut zum Schluss, dass sich viele mit den Regeln nicht auskennen. In den USA will gar jeder Fünfte noch nie etwas von Beschränkungen gehört haben. In Europa zeigt sich ein gemischtes Bild, denn die Bestimmungen sind Land für Land unterschiedlich. Laut YouGov sollen 56 Prozent der Briten und 58 Prozent der Spanier die Einreiseregeln für unklar halten. In Dänemark gaben 36 Prozent der Befragte an, dass sie mit den RIchtlinien klar kommen. Abgesehen von Polen, wo Befragte, die sagen, dass die Reiserichtlinien klar sind (45%), diejenigen übertreffen, die sagen, dass sie unklar sind (33%), herrscht in anderen europäischen Ländern eine ähnliche Situation vor. Dazu gehören Italien, Frankreich, Deutschland und Schweden, wo die Zahl derer, die sich über die Reiserichtlinien in ihrem Heimatland nicht im Klaren sind (49%, 52%, 52% bzw. 54%), deutlich höher ist als die Zahl derer, die sagen, dass diese Richtlinien klar sind (37%, 30%, 27% bzw. 28%). In den USA hingegen gaben 22 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie noch nie etwas von Einreisebeschränkungen gehört haben. “Im Allgemeinen beschreiben die Verbraucher in APAC und MENA die Reiserichtlinien in Bezug auf COVID-19 in ihren Heimatländern als klar und einfach zu verstehen. Die Vereinigten Arabischen Emirate zum Beispiel führen diese Länder an. Sieben von zehn Emiratis (70 %) sagen, dass sie die Reiserichtlinien klar verstehen. Auch bei häufigen Änderungen der Flugverbote in bestimmte Länder oder der vorgeschriebenen Impfbescheinigungen ist

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Ab Montag: Schottland beendet Coronamaßnahmen weitgehend

Im Vereinigten Königreich wird nach England auch Schottland ab Montag fast alle „Corona-Regeln“ aufheben. Allerdings hält man in gewissen Bereichen an der Maskenpflicht fest. In Restaurants und Pubs gelten die „Abstandsvorschriften“ dann nicht mehr. Ab 9. August 2021 wird Schottland den Großteil der noch verbliebenen Corona-Maßnahmen aufheben. Im Gegensatz zu England wird man an der Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen festhalten. Geimpfte müssen dann grundsätzlich nicht mehr in Quarantäne. Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln werden aufgehoben. In der Gastronomie und bei Konzerten und sonstigen Großveranstaltungen müssen keine Pflichtabstände, die ohnehin kaum beachtet wurden, mehr eingehalten werden. Die Regierungspartei betont aber, dass die Lockerungen nicht als finaler Sieg über das Coronavirus zu betrachten sind. Der Landesteil England hob im vergangenen Monat fast alle Coronaregeln auf und erntete hierfür von Regierungen anderer Staaten herbe Kritik.

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Transavia bekräftigt Pläne für Innsbruck-Brüssel

Die niederländische Fluggesellschaft Transavia wollte bereits im Vorjahr eine Nonstop-Verbindung zwischen Brüssel und Innsbruck aufnehmen. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen verschob man den Plan. Nun bekräftigt Transavia erneut, dass man die Route, die sich in erster Linie an Wintersportler richtet, aufnehmen will. Der Starttermin wurde seitens des der Air France-KLM Tochter mit dem 23. Dezember 2021 kommuniziert. Zwischen Brüssel und Innsbruck soll vorerst zweimal pro Woche mit Boeing 737-800 geflogen werden. Die Maschine ist dabei weder in Belgien noch in Tirol stationiert, sondern in Amsterdam-Schiphol. Im Rahmen von W-Patterns wird dann zwischen den Innsbruck und der Hauptstadt Belgiens geflogen.

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Air Transat setzt vorerst nur auf Narrowbodies

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat wird in der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 vorerst nur die Maschinentypen Airbus A321 und A321LR einsetzen. Die Widebodies sollen vorerst nicht regulär fliegen. Das Flugangebot beschränkt sich laut dem Portal Simple Flying auf nur 19 Prozent der Kapazität, die man im Vergleichszeitraum im Jahr 2019 geflogen ist. Übermittelt wurden die Flugpläne für insgesamt 1.102 Round-Trips, die bis zum 30. Oktober 2021 abgeflogen werden sollen. Die Flotte von Air Transat besteht momentan aus sieben A321, zehn A321LR, 14 A330-200, und einem A330-300. Zunächst will das Unternehmen nur die Narrowbodies für Passagierflüge einsetzen. Die avisierte Übernahme des Carriers durch den Mitbewerber Air Canada ist unter anderem aufgrund erheblicher Bedenken der EU-Kommission gescheitert. Daher will Air Transat standalone weitermachen.

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AUA konnte Verlust reduzieren

Im ersten Halbjahr 2021 verzeichnete Austrian Airlines ein negatives Adjusted-EBIT in der Höhe von 201 Millionen Euro. Damit konnte sich der Carrier gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent verbessern. Man beförderte in den ersten sechs Monaten rund 1,1 Millionen Fluggäste und liegt damit um 83 Prozent unter dem Wert, den man „vor Corona“ erreichen konnte. „Virusvarianten, die oft damit verbundenen Reiserestriktionen sowie die geringe Nachfrage nach Fern- und Geschäftsreisen bremsen die Erholung der Luftfahrtbranche. Die steigenden Buchungszahlen im Sommer verschaffen uns zwar etwas Luft, doch die Krise lässt uns noch lang nicht aufatmen“, so Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech anlässlich der Unternehmenszahlen zum ersten Halbjahr 2021. Im zweiten Quartal 2021 betrug der Umsatz von Austrian Airlines 126 Millionen Euro und damit um 260 Prozent mehr als im Vorjahresquartal, das praktisch nur aus zwei Wochen Minimalbetrieb im Juni bestand (Q2 2020: 35 Mio. Euro). Verglichen mit dem zweiten Quartal 2019 lag das Umsatzminus jedoch bei 79 Prozent. Mit 136 Millionen Euro wurde im zweiten Quartal 2021 ein um 131 Prozent höherer Gesamterlös erzielt im Vergleich zum Vorjahr (Q2 2020: 59 Mio. Euro, Q2 2019: 616 Mio. Euro). Das Hochfahren des Flugbetriebes zu Sommerbeginn führte zu Gesamtaufwendungen von 231 Millionen Euro, die somit 46 Prozent über jenen des Vorjahresquartals lagen (Q2 2020: 158 Mio. Euro, Q2 2019: 571 Mio. Euro). Im zweiten Quartal des Jahres lag das Adjusted EBIT somit bei -95 Millionen Euro (Q2 2020: -99 Mio. Euro, Q2 2019: 46 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr 2021 sind die Gesamterlöse

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Halbjahreszahlen: Swiss tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Die Lufthansa-Tochter Swiss flog im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 398,2 Millionen Schweizer Franken. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum (-266,4 Millionen Schweizer Franken) rutschte man damit tiefer in die roten Zahlen. Der Betriebsertrag lag mit 659,3 Millionen Schweizer Franken um 43,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (1. HJ. 2020: 1,17 Milliarden Schweizer Franken). Im zweiten Quartal hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie schon letztes Jahr einen leichten Aufschwung verbucht. Die Lage bleibt jedoch weiterhin äusserst angespannt. Zur Wiederherstellung von Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit hat die Lufthansa-Tochter eine umfassende Restrukturierung und Transformation inklusive eines Stellen- und Flottenabbaus eingeleitet. “Unter nach wie vor widrigen Rahmenbedingungen haben wir uns in der ersten Jahreshälfte den Umständen entsprechend gut behaupten können. Durch ein rigides Kosten- und Cash-Management sowie eine konsequente Netz- und Kapazitätssteuerung haben wir den operativen Verlust in Grenzen halten und im zweiten Quartal einen positiven operativen Cashflow realisieren können. Wir rechnen aktuell damit, nicht mehr als rund die Hälfte des Bankenkredits in Anspruch nehmen zu müssen, und liegen zurzeit deutlich darunter”, erklärt Finanzchef Markus Binkert. Steigende Buchungszahlen im zweiten Quartal 2021 Ab April hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie auch im letzten Jahr einen leichten Aufschwung verzeichnet. Im zweiten Quartal stieg der Betriebsertrag gegenüber Vorjahr um 47,6 Prozent auf 359,7 MIllionen Franken. (Q2 2020: 243,7 Millionen Franken). Das operative Ergebnis lag mit -197,2 Millionen Schweizer Franken zwar um 8,2 Prozent unter Vorjahr (Q2 2020: -182,3 Millionen Schweizer Franken), zu Buche geschlagen haben im zweiten

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Brasilien: Gol organisiert sich 28 weitere B737-Max-8

Die brasilianische Fluggesellschaft Gol will die Flotte mit weiteren Boeing 737 Max 8 verstärken. Der Carrier wird dazu 28 weitere Exemplare beziehen. 15 Einheiten übernimmt man von Leasinggesellschaften. Mit den Neuzugängen sollen insgesamt 23 Boeing 737-800 ersetzt werden. Die weiteren Maschinen sollen das geplante Wachstum abdecken. Die Auslieferungen dieser Order sollen Ende 2022 starten. Derzeit übernimmt Gol am laufenden Band Maschinen der Max-Reihe, denn bis Ende dieses Jahres soll die Teilflotte von 12 auf 28 Einheiten erweitert werden. Der brasilianische Carrier rechnet damit, dass nach dem Ende der Corona-Pandemie ein sehr starkes Ansteigen der Nachfrage einsetzen wird. Gleichzeitig will man die Betriebskosten mit treibstoffsparendem Fluggerät senken. Neun Boeing 737 Max 8, die in der neuen Order enthalten sind, verkauft man übrigens gleich ab Werk, denn für diese hat man Sale-and-Leaseback-Deals mit Leasinggesellschaften unterschrieben. Die verbleibenden vier Exemplare sind über Kredite finanziert.

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Eurowings verkauft Desinfektionsmittel

Eurowings bietet ab sofort Desinfektionsmittel des Herstellers Sagrotan im Bordshop zum Kauf an. Dabei handelt es sich um ein Geld mit einem Volumen von 50 Millilitern. Weiters bezieht man den Inhalt der Spender in den Check-in-Bereichen in Düsseldorf und Köln/Bonn sowie die Tücher, die an Bord verteilt werden, von diesem Lieferanten. „Unser Ziel ist es, das Reisen mit Eurowings für unsere Fluggäste so unbeschwert und flexibel wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, dass wir in Zeiten der Corona-Pandemie umfassende Hygieneschutzmaßnahmen umsetzen. Aus diesem Grund arbeiten wir im Rahmen unseres „WeCare“-Versprechens mit der Nummer 1 unter den Desinfektions-Marken in Deutschland zusammen. Ab sofort bieten wir unseren Fluggästen Hygieneprodukte von Sagrotan sowohl beim Check-in als auch an Bord an“, sagt Lorenza Maggio, Vice President Product, Customer Experience & Marketing bei Eurowings. „Bereits seit Beginn der Pandemie hat Eurowings umfassende Hygieneschutzmaßnahmen entlang der Reisekette entwickelt: So können Eurowings Kunden beispielsweise aus Hygiene- oder Komfortgründen bereits ab 10 Euro einen freien Mittelsitz hinzubuchen. Darüber hinaus sind alle Flugzeuge mit sogenannten HEPA-Filtern ausgestattet, die die Kabinenluft von Verunreinigungen wie Staub, Bakterien und Viren säubern.“

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Air Tanzania übernimmt vorläufig letzte gebaute Dash 8-400

Die zumindest vorläufig letzte gebaute DHC Dash 8-400 geht an Air Tanzania. Das Turbopropflugzeug trägt die Seriennummer 4624 und wartet bereits seit April 2021 in Goose Bay auf die Übernahme durch einen Operator. Anfang dieses Jahres verkündete de Havilland Aircraft of Canada, dass man die Produktion der Dash 8-400 vorläufig einstellen wird. Dieser Maschinentyp wurde bis zuletzt am Standort Toronto gefertigt. Mangels neuer Aufträge ruht derzeit die Endmontage. Ob diese jemals reaktiviert werden kann? Das ist völlig unklar und wird in erster Linie davon abhängen, ob Fluggesellschaften weitere Dash 8-400 bestelle. De Havilland hat einige Pläne für die Modernisierung des Musters, jedoch sind diese noch nicht spruchreif. Das Werk in Toronto ist übrigens weiterhin Eigentum von Bombardier. Im Zuge der Übernahme des Dash-Programms wurde ein Leasingvertrag samt Personal für dieses vereinbart. Ob de Havilland in Zukunft wieder auf die Kapazitäten in Toronto zurückgreifen wird, ist ebenso offen. Air Tanzania wird jedenfalls die – zumindest vorläufig – letzte DHC Dash 8-400 unter der Registrierung 5H-TCK betreiben. Die Flotte des Carriers besteht aus zwei Airbus A220-300, zwei Boeing 787-8, zwei DHC Dash 8-300 sowie nun fünf DHC Dash 8-400.

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