Jan Gruber

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Jan Gruber

La Compagnie steigt ins Frachtgeschäft ein

Bislang war die französische Fluggesellschaft La Compagnie für reine Business-Class-Flüge auf Transatlantik-Strecken bekannt. Nun baut man sich im Bereich Fracht ein zweites Standbein auf. Hintergrund ist, dass die Nachfrage zwischen Europa und den Vereinigten Staaten derzeit hoch ist. Statt Business-Class-Passagieren wird La Compagnie künftig auch Pakete, Container und Paletten transportieren. Dabei baut man auf eine bestehende Partnerschaft mit Worldwide Flight Services auf. Daraus resultieren werden zwei neue Cargo-Strecken zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Partner wird in den Laderäumen der A321LR-Flotte bis zu 3,5 Tonnen Fracht pro Flug zuladen. Handling, Operations und Vertrieb der Frachtkapazitäten obliegen Worldwide Flight Services. „WFS ist der perfekte Partner, um die Einführung unseres allerersten Frachtdienstes zu unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass sie unseren Frachtkunden die gleiche hochwertige Erfahrung bieten werden, die unsere Passagiere genießen, wenn sie sich für La Compagnie entscheiden“, erklärt Damien Paries, Vice President Ground Operations bei La Compagnie.

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Hamburg: Tel Aviv Air nimmt den Ticketverkauf auf

Mit von Enter Air gecharterten Boeing 737-800 will das Startup Tel Aviv Air eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und der israelischen Mittelmeer-Metropole etablieren. Der Erstflug soll am 19. September 2021 durchgeführt werden. Die Flugscheine werden ab sofort zum Preis von 149 Euro pro Strecke zum Kauf angeboten. Tel Aviv Air ist – anders als es der Name vermuten lassen würde – keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. „Mit der Strecke von Hamburg nach Tel Aviv nehmen wir ein altes Ziel neu auf, das sich in der Vergangenheit bewährt hat. Wir freuen uns, gemeinsam mit Tel Aviv Air diese Route wieder aufbauen zu können“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Wir sind sicher, an den Erfolg von früher anknüpfen zu können und Tel Aviv wieder als beliebtes Ziel im Hamburger Streckennetz etablieren zu können.“ Hinter Tel Aviv Air stehen der Hamburger Reisebüro-Inhaber Shlomo Almago sowie Paul Scodellaro, ehemaliger Verkaufschef der Fluggesellschaft Germania. Paul Scodellaro hatte die Route nach Tel Aviv seinerzeit für Germania schon einmal erfolgreich aufgebaut. „Wir freuen uns sehr, Hamburg ab September wieder non-stop mit Tel Aviv zu verbinden. Tel Aviv ist ein sehr attraktives Ziel für Geschäftsreisende, Touristen und Kunden, die Familie oder Freunde besuchen. Hamburg Airport hat uns von Anfang an sehr unterstützt“, sagt Paul Scodellaro, geschäftsführender Gesellschafter Tel Aviv Air.

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Juli 2021: Wizz Air beförderte 2.956.043 Passagiere

Die Fluggesellschaften der Wizz Air Group haben im Juli 2021 insgesamt 2.956.043 Reisende bei einer Auslastung von 78,5 Prozent befördert. Im Vorjahresmonat hatte man 1.824.452 Passagiere bei einem Ladefaktor von 60,5 Prozent an Bord. Gegenüber Juni 2021 (1.557.041 Fluggäste) konnte man deutlich zulegen. Allerdings liegt Wizz Air deutlich unter der Beförderungsleistung, die man im Juli 2019 erreichen konnte. Damals nutzten 3.881.750 Passagiere die Flugverbindungen des Billigfliegers. Die Auslastung lag im Juli 2019 bei 95,6 Prozent. Zuletzt reduzierte Wizz Air das Angebot in Österreich. Das Comeback in Salzburg wurde auf die lange Bank geschoben und an der Basis Wien wurden Ausdünnungen und Verschiebungen vorgenommen. Die Personalpolitik, die man über den Winter praktizierte, dürfte sich als Bumerang erwiesen haben, da Wizz Air streckennetzweit Flugbegleitermangel hat.

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Juli 2021: Ryanair meldet 9,3 Millionen Fluggäste

Die Ryanair Group zählte im Juli 2021 insgesamt 9,3 Millionen Passagiere. Damit konnte man gegenüber Juni 2021 mit 5,3 Millionen Reisenden eine deutliche Steigerung erzielen. Allerdings liegt man deutlich unter der Leistung, die man in den gleichen Monaten im Jahr 2019 erzielen konnte. Die Fluggesellschaften Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz, Malta Air und Lauda Europe haben im Juli 2021 eine durchschnittliche Auslastung von 80 Prozent erzielt. Im direkten Vergleich mit Juni 2021 eine Verbesserung um acht Prozentpunkte. Laut Mitteilung des Konzerns führte man rund 61.000 Flüge durch. Zum Vergleich: Im Juli des Vorjahres beförderte die Ryanair Group rund 4,4 Millionen Fluggäste. Im Juli 2021 waren es 14,8 Millionen Passagiere. Somit erzielte man im direkten Vergleich mit dem „Coronasommer 1“ eine deutliche Steigerung, konnte jedoch an die Leistung des „Sommers vor Corona“ nicht anknüpfen.

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Japan: AUA fliegt politisch verfolgte Spitzensportlerin aus

Die unter massiver Bedrängung durch das Lukaschenko-Regime stehende Spitzensportlerin Kristina Timanowskaja wurde mit Austrian Airlines Flug OS52 nach Österreich eingeflogen. Die japanischen und polnischen Behörden haben sie kurzfristig von der Flugverbindung LO50 umgebucht. Mit dem kurzfristigen Airline-Wechsel will man die Sicherheit erhöhen und etwaigen Agenten das Leben schwer machen. Reuters berichtet unter Berufung auf Vertraute der Sportlerin, dass das polnische Konsulat Bedenken geäußert haben soll. Nach Absprache mit Japan und Österreich habe man sich dann kurzfristig dazu entschlossen, dass Timanowskaja mit Austrian Airlines über Wien nach Warschau fliegen wird. Dort wird der Athletin Asyl aufgrund politischer Verfolgung gewährt. Die Sportlerin hat von der polnischen Botschaft ein entsprechendes Visum für die Einreise in den Schengen-Raum erteilt bekommen. Die Sicherheitsvoraussetzungen sind sehr hoch, jedoch dürfte die Wahl möglicherweise auch deshalb auf Austrian Airlines gefallen sein, weil dieser Carrier sehr viel Erfahrung bei der Beförderung von Personen, die unter hohem Schutz stehen, hat. Während ihrer Reise von Tokio-Narita via Wien nach Warschau wird sie von speziell ausgebildeten Sicherheitskräften begleitet.

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Lufthansa erweckt Boeing 747-400 aus dem Dornröschenschlaf

Mit der D-ABVX hat Lufthansa am Dienstag eine weitere Boeing 747-400 aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Der Vierstrahler befand sich in den Niederlanden im so genannten Long-Time-Storage. Vor einiger Zeit bestätigte die Kranich-Airline, dass voraussichtlich acht Maschinen dieses Typs reaktiviert werden. Diese sollen zumindest bis zur Einflottung der bestellten Boeing 777X im Liniendienst stehen. Derzeit rechnet man damit, dass der zuletzt genannte Flugzeugtyp ab dem Jahr 2023 ausgeliefert wird. Auf dem niederländischen Flughafen Twente waren zuletzt zwei 747-400 der Lufthansa abgestellt. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die D-ABVX reaktiviert wurde, befindet sich dort noch ein Jumbojet, der auf seine „Erlösung“ aus dem Dornröschenschlaf wartet.

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German Airways kündigt rechtliche Schritte gegen Green Airlines an

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways hat dem Ticketverkäufer Green Airlines am Montag die Zusammenarbeit aufgekündigt. Das hindert den in die Kritik geratenen Anbieter aber nicht daran weiterhin Tickets unter Flugnummern von German Airways zu verkaufen. Das hat nun Konsequenzen, denn die Zeitfracht-Tochter kündigt rechtliche Schritte an. Gegenüber Aviation Direct stellt German Airways nochmals klar, dass man nicht mehr für Green Airlines fliegen wird. Dazu ein Sprecher: „German Airways hat den Vertrag mit Green Airlines am Montag gekündigt und fliegt nicht mehr im Auftrag von Green Airlines von Köln über Paderborn nach Sylt“. Doch Green Airlines verkauft am Dienstagvormittag noch immer Tickets mit Flugnummern von German Airways. Das war der Zeitfracht-Tochter offenbar nicht bekannt, denn man bedankte in der Anfragebeantwortung für den entsprechenden Hinweis. Ein Sprecher sagte dazu: „Mit Erstaunen haben wir zur Kenntnis genommen, dass diese Flüge am Dienstag auf der Website von Green Airlines noch beworben werden. Wir werden alle rechtlichen Schritte unternehmen, um dies zu unterbinden. Die Geschäftsbeziehung zwischen German Airways und Green Airlines ist beendet“. Das Verkaufen von Flugtickets ohne Kenntnis des „Operating Carriers“ scheint bei Green Airlines offenbar zum Geschäftsmodell zu gehören. So hatte man anfangs Flugnummern von Air Alsie in Verwendung, jedoch nie einen Vertrag mit dieser abgeschlossen. Auch verkaufte man noch zu einem Zeitpunkt, an dem die Boeing 737-300 längst abgezogen war, Tickets mit Alk Air als „Operating Carrier“. Just Us Air kam gänzlich ohne Vertrag zum „Handkuss“, dass unter deren Flugnummern Tickets für „Phantomflüge“ verkauft wurden.

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Jetblue flottet Embraer 190 später aus

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue wird die Ausflottung der Regionaljets des Typs Embraer 190 verschieben. Firmenchef Robin Hayes erklärte dazu während der jüngsten Investorenkonferenz, dass man diese für das zukünftige Wachstum benötigt. Ursprünglich war geplant, dass 30 Exemplare, die sich im Eigentum von Jetblue befinden, schrittweise durch Airbus A220 ersetzt werden sollen. Nun sollen die Regionaljets des brasilianischen Flugzeugbauers die Flotte erst später verlassen. Die 30 geleasten Exemplare sollen zwischen 2023 und 2026 an die Lessoren zurückgegeben werden. Jene 30 Stück, die sich im Eigentum von Jetblue befinden, will man länger fliegen. Einen genauen Termin gibt es noch nicht. Man benötigt deren Kapazitäten insbesondere für die kürzlich geschlossene Northeast Alliance, so Finanzchefin Ursula Hurley. Insgesamt hat der Carrier 60 Embraer 190 in der Flotte.

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Norse Atlantic will noch mehr Dreamliner

Noch ist das Startup Norse Atlantic Airways keine Meile geflogen, doch stockte man bereits die künftige Langstreckenflotte aus. Das Unternehmen, hinter dem unter anderem die ehemaligen Norwegian-Manager Norwegian-Chefs Björn Kjos und Björn Kise stehen, hat sich zwei weitere Boeing 787 gesichert. Norse Atlantic plant gegen Jahresende erstmals abzuheben. Dabei will man mit sieben Dreamlinern an den Start zu gehen. Das geplante Geschäftsmodell ist jenem, mit dem Kjos bei Norwegian gescheitert ist, sehr ähnlich. Er will einen Neustart mit einem neuen Langstrecken-Lowcoster durchführen. Dabei denken die Firmengründer auch gleich ganz groß, denn man sicherte sich bereits sechs Boeing 787-9 und drei Boeing 787-8. Insgesamt will man die Flotte bis zum kommenden Jahr auf 15 Langstreckenjets dieses Typs ausbauen. Sämtliche Maschinen werden mit ungewöhnlich langen Laufzeiten geleast.

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Inlandsflüge: Griechenland verlängert Corona-Regeln

Die Regierung Griechenlands verlängert die Corona-Reiseregeln zwischen dem Festland und den Inseln bis mindestens 9. August 2021. Dies geht aus einem seitens der Luftfahrtbehörde herausgegebenem Notam hervor. Konkret hat das zur Folge, dass auf Inlandsflügen zwischen dem Festland und den Inseln weiterhin der so genannte 3G-Nachweis erforderlich ist. Anerkannt werden dabei: Vollständige Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt; Negativer Antigenschnelltest (maximal 48 Stunden alt) bzw. negativer PCR-Befund (maximal 72 Stunden alt) oder eine Bestätigung über eine überstandene Covid-Erkrankung, die maximal 180 Tage alt sein darf. Für Umsteiger von Bedeutung ist der Umstand, dass Getestete ihre Zertifikate aus dem Ausland mitbringen müssen. Es gibt keine Möglichkeit sich während dem Transfer testen zu lassen. Fliegt man innerhalb Griechenlands Point-to-Point vom Festland auf eine Insel, so können selbstverständlich auch die Befunde, die man vor Ort bei einer Station bekommen hat, vorgelegt werden. Eine weitere Ausnahme gibt es für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Diese dürfen auch das Ergebnis eines selbst durchgeführten Antigen-Schnelltests vorweisen. Dieser darf frühestens 24 Stunden vor dem Abflug durchgeführt werden. Für Flugreisende, die von Inseln aus auf das Festland fliegen wollen, gibt es weiterhin nur die Empfehlung, dass zumindest ein Selbst-Schnelltestbefund durchgeführt werden sollte. Dazu ist ein Deklarationsformular ausfüllen. Selbiges müssen übrigens auch Jugendliche, die sich selbst getestet haben, ausfüllen und während der Reise mitführen. Das Formular ist unter diesem Link zum Download bereitgestellt.

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