Jan Gruber

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Jan Gruber

Defektes Fahrwerk: Sichere Rücklandung nach 1,5 Stunden Holding in Wien

Am Donnerstag musste die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air auf Flug W6 2857 von Wien nach Keflavik eine Rücklandung in der österreichischen Hauptstadt absolvieren. Ursache war ein defektes Fahrwerk, das sich nicht einfahren hat lassen. Betroffen war der Airbus A321 mit der Registrierung HA-LXJ. Aufgrund des Umstands, dass die Distanz zwischen den beiden Städten nicht gerade ein Katzensprung ist, hatte man einen hohen Tankfüllstand. Um eine sichere Landung in Wien-Schwechat absolvieren zu können, musste dieser zunächst reduziert werden. Dazu befand sich die Maschine rund 1,5 Stunden lang im Holding über Österreich. Dieses diente zur Verbrennung des überschüssigen Kerosins. Die HA-LXJ ist anschließend sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat gelandet. Das betroffene Flugzeug wird nun von Technikern untersucht und repariert. Laut Wizz Air wurden die Reisenden mit einem Ersatzflugzeug an ihren Zielort gebracht. Paulina Gosk, Coroporate Communications Manager bei Wizz Air, bestätigte gegenüber Aviation Direct den Vorfall und erklärt wie folgt: „Wizz Air Flug W6 2857 von Wien nach Reykjavik ist am 29. Juli 2021 aus technischen Gründen nach Wien zurückgekehrt. Das Flugzeug ist problemlos gelandet und wird nun einer Wartung unterzogen. Um die Verspätung zu minimieren, hat die Fluggesellschaft ein Ersatzflugzeug in Wien bereitgestellt. Gemäß den Richtlinien von Wizz Air und der EU-Verordnung wurden die Passagiere am Flughafen mit Erfrischungen versorgt, über ihre Rechte und Möglichkeiten informiert und es wurde ihnen ein alternativer Flug oder eine vollständige Rückerstattung angeboten. Wizz Air entschuldigt sich aufrichtig bei allen Passagieren für die entstandenen Unannehmlichkeiten, aber die Sicherheit unserer Passagiere und unserer Crew hat für uns

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Qantas will Impfpflicht für Mitarbeiter einführen

Die australische Fluggesellschaft Qantas denkt laut darüber nach eine Impfpflicht für das eigene Personal einzuführen. Zunächst will man aber mit Hilfe einer Kampagne Druck auf die Regierung ausüben, so dass Bedienstete in der Luftfahrt bevorzugten Zugang zu den Vakzinen erhalten sollen. Vor einigen Monaten sorgte Qantas-Chef Alan Joyce mit der Ankündigung, dass man nur noch geimpfte Passagiere befördern wird, für Aufsehen. Zu diesem Zeitpunkt war es der weltweit erste Carrier, der Covid-Impfungen zur Grundvoraussetzung für das Fliegen machen wollte. In Australien kommen die Verabreichungen allerdings nur sehr schleppend voran. Joyce äußerste sich gegenüber lokalen Medien dahingehend, dass er sich wünscht, dass sämtliches in der Luftfahrt tätiges Personal gegen Covid-19 geimpft werden sollte. Er fordert gegenüber ABC Radio gar, dass dies sogar verpflichtend werden sollte. Derzeit gibt es seitens der Regierung keine Pläne für eine Impfpflicht, die Airline- und/oder Flughafenmitarbeiter umfassen würde. Der Qantas-Geschäftsführer vertritt weiters die Ansicht, dass besonders das fliegende Personal bevorzugten Zugang zu den Vakzinen erhalten sollte. Mit Hilfe einer Kampagne will man in der Branche für freiwillige Impfungen, aber auch eine mögliche Priorisierung werben. Ein eigenes Programm hat Qantas übrigens nicht, sondern die Mitarbeiter müssen die Angebote der jeweiligen Regionalregierung in Anspruch nehmen. Als Anreiz hierfür erhalten diese acht bezahlte Arbeitsstunden gutgeschrieben.

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Zypern: Condor führt UK-Charterflüge durch

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor konnte Charteraufträge für Verbindungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Larnaka an Land ziehen. Für den Tour Operator Biblio Travel wird man drei britische Städte mit Zypern verbinden. Mit einer von Condor gecharterten Maschine sollen britische Urlauber von Manchester, Birmingham und London-Gatwick aus nach Larnaka gebracht werden. Der Tour Operator ermöglicht auch Nur-Flug-Buchungen. Man rechnet damit, dass man in den nächsten Wochen rund 95.000 Urlauber nach Zypern bringen kann. Zum Teil sollen die Charterflüge täglich durchgeführt werden. „In diesem Sommer freuen wir uns darauf 95.000 Passagiere zu befördern, die die Gewissheit genießen können, dass Biblio Travel vollständig mit Atol verbunden ist“, so Biblio-Chef Clare Tobin.

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Russland: S7 will neuen Lowcoster in die Luft bringen

Die russische S7 Airlines will im Frühjahr des kommenden Jahres mit einer Lowcost-Tochter an den Start gehen. Diese soll bis zum Jahr 2024 mit insgesamt 24 Airbus A320neo ausgerüstet werden, berichten lokale Medien. Der russische Luftverkehrsmarkt befindet sich seit einiger Zeit im Umbruch und die Corona-Pandemie hat den Wechsel zu Billigflugkonzepten beschleunigt. Einige Anbieter argumentieren gar damit, dass sich viele potentielle Kunden sonst das Fliegen nicht mehr leisten könnten. Einige Fluggesellschaften wollen sich in Ultra-Lowcoster umwandeln, andere gründen neue Töchter. S7 Airlines sah sich offenbar unter Zugzwang, denn man verkündete die Gründung einer Billigairline, die primär im Inland eingesetzt werden soll. Auch soll der klassische Regionalverkehr auf die neue Gesellschaft verlagert werden. Man peilt an, dass man bis 2024 jährlich rund sieben Millionen Passagiere befördert. Im Frühjahr 2022 wird man mit zunächst vier Airbus A320neo an den Start gehen. Laut Erklärung wurden entsprechende Verträge bereits unterschrieben. Die Flotte soll bis zum Jahr 2024 auf 24 Maschinen dieses Typs anwachsen. Der Verkauf von Flugscheinen soll um den 1. April 2022 aufgenommen werden. Der Erstflug ist für Juli 2022 angekündigt.

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Voyage Air ändert Bremen-Pläne

Eigentlich wollte die bulgarische Fluggesellschaft Voyage Air ab August 2021 eine Boeing 737-500 auf dem Flughafen Bremen stationieren. Den Plan hat man nun fallen gelassen und man versucht nun von Bulgarien aus zu fliegen. Der Carrier hatte ursprünglich angekündigt im Mai 2021 eine Basis in Bremen zu errichten. Aufgrund der Coronapandemie wurde dies zunächst auf Anfang August 2021 verschoben. Nun folgt die endgültige Absage für das Jahr 2021 – zumindest was die Basis anbelangt. Voyage Air wollte saisonal nach Burgas, Varna und Gran Canaria fliegen. Ganzjährig wollte man die Hansestadt mit Sofia verbinden. Laut Mitteilung des Bremer Flughafens sollen die Flüge von Bulgarien aus durchgeführt werden. Das bedeutet konkret, dass die Maschine von Varna, Burgas oder Sofia aus in die Hansestadt fliegt und anschließend die Ziele ansteuern wird. Die beiden Schwarzmeer-Städte sollen ab 6. August 2021 bedient werden und die bulgarische Hauptstadt folgt am 8. August 2021.

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Airbus bringt A350-Frachter auf den Markt

Der Airbus A350 ist künftig auch ab Werk als Frachter erhältlich. Man reagiere darauf auf die gesteigerte Nachfrage in diesem Segment, so der europäische Flugzeugbauer in einer Medienerklärung. Zunächst wird es eine Cargoversion geben, die auf dem Airbus A350-1000 basiert. Laut Firmenchef Guillaume Faury soll die Nutzlast bei rund 90 Tonnen liegen. Der Hersteller peilt an, dass dieses Muster in etwa im Jahr 2025 an den ersten Kunden ausgeliefert werden soll. Der Aufsichtsrat habe für das Projekt bereits grünes Licht erteilt. Die Europäer treten damit mit der Boeing 777XF in direkte Konkurrenz. Das Muster der Amerikaner ist stark gefragt, da es als treibstoffsparender Ersatz für andere Modelle gilt. Bislang waren Cargoflugzeuge ab Werk kein großes Geschäft für Airbus. Daher bleibt es abzuwarten, ob man den Markt mit einem A350-Frachter überzeugen kann. Letztlich hängt gerade in diesem Segment vieles auch vom Kaufpreis ab.

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Malta Air sucht Kabinenpersonal in Deutschland

Die Fluggesellschaft Malta Air ist auf der Suche nach neuem Kabinenpersonal für die deutschen Bases. Der Carrier ist im Auftrag der Konzernmutter Ryanair tätig. Aufgrund des Umstands, dass Crewlink mit der Rekrutierung beauftragt ist, kann man davon ausgehen, dass es sich um Positionen in Leiharbeit handelt. Die Ryanair Group teilte in diesem Zusammenhang mit, dass man den Vertrag mit Crewlink erneuert habe. Dieses Unternehmen führt Schulungen für die Firmengruppe unter anderem in Frankfurt-Hahn, London-Stansted, Dublin, Bergamo und Wien durch. Der Lowcoster ist der Ansicht, dass man in Deutschland aufgrund der Einflottung der Boeing 737 Max 200 zusätzlichen Personalbedarf für den Sommer 2022 hat. „Wir freuen uns, diese Stellen für das Kabinenpersonal bekannt zu geben. Die Stellen bei Malta Air sind sowohl in Deutschland als auch in anderen Ryanair-Basen in ganz Europa und Großbritannien verfügbar, da wir die Auslieferung der Flugzeuge für den Sommer 2022 vorbereiten und dabei mit Crewlink, unserem Partner für die Einstellung von Kabinenpersonal, zusammenarbeiten. Diese spannenden Möglichkeiten bieten Bewerbern die Chance, sich die besten Cabin Crew Jobs in der Luftfahrt zu sichern und bei Europas größter Airline-Gruppe zu arbeiten, wo harte Arbeit mit schnellen Karrieremöglichkeiten belohnt wird“, so Ryanair HR-Manager Mark Duffy.

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Österreich: PCR-Testpflicht für drei Länder ab Dienstag

Vor wenigen Tagen kündigte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) an, dass Personen, die auf Nonstopflügen aus Spanien, Zypern und den Niederlanden kommend nach Österreich einreisen einen PCR-Test absolvieren müssen. Antigen-Befunde werden künftig nicht mehr anerkannt. Die Änderung soll am kommenden Dienstag in Kraft treten und betreffen nur Reisende, die aus den drei Ländern kommend weder negativen PCR-Test noch Impfnachweis vorlegen können. Diese müssen die so genannte Pre Travel Clearance ausfüllen und laut Einreiseverordnung „unverzüglich“ am Flughafen einen PCR-Abstrich nehmen lassen. Es gibt allerdings eine wichtige Ausnahme: Sollte die Teststation geschlossen oder überlastet sein, so ist es zulässig, dass der Abstrich innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden kann. Familien mit kleinen Kindern können ebenfalls diese Sonderregelung in Anspruch nehmen. Jedenfalls sieht die Verordnung vor, dass die Bezirksverwaltungsbehörden kontrollieren sollen, ob die Testpflicht eingehalten wurde. Die bloße Abstichnahme löst keine Quarantäne aus. Nur wenn das Testergebnis positiv ausfällt, erfolgt eine behördliche Absonderung. Wer sich weigert den PCR-Abstrich am Airport nehmen zu lassen oder diesen nicht binnen 24 Stunden nachholt, kann mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu 1.450 Euro belegt werden. Genesene können ebenfalls von der PCR-Testpflicht ausgenommen sein, aber nur dann, wenn die Infektion maximal 90 Tage zurückliegt. Der Nachweis darf frühestens 14 Tage nach der Erstdiagnose ausgestellt werden. Der Nachweis muss den Hinweis enthalten, dass aufgrund der Befunde keine Ansteckungsgefahr besteht. Kinder unter 12 Jahren sind von der PCR-Testpflicht weiterhin ausgenommen. Für sie gelten analog die Bestimmungen, die für ihre Begleitpersonen, zumeist ihre Eltern, gelten. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass diese dem

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Vietnam: Zahlreiche Airlines müssen Flüge pausieren

Aufgrund der Verschärfung der Coronamaßnahmen stellen einige Fluggesellschaften im Vietnam den Flugbetrieb temporär ein. Betroffen sind unter anderem Pacific Airlines, VietJetAir und Bamboo Airways. Die staatliche Vietnam Airlines und Vasco haben eine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb einiger Inlandsstrecken erhalten. Allerdings wurde man mit strikten Payload-Restrictions belegt, so dass man nur wenige Passagiere befördern darf. Die Maßnahmen sollen bis mindestens 7. August 2021 aufrecht bleiben. Eine mögliche Verlängerung kann nicht ausgeschlossen werden. Jedenfalls wurde den meisten Airlines die Durchführung von Flügen innerhalb des Vietnams temporär untersagt. Die weitere Entwicklung bleibt daher abzuwarten.

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Malta: Ein Prozent der Passagiere kommt ohne Impfungen an

Die Republik Malta lässt seit Mitte Juli 2021 nur noch vollständig geimpfte Touristen einreisen. Allerdings geschieht es immer wieder, dass Reisende am Flughafen Luqa ankommen obwohl sie die Voraussetzungen für die Einreise nicht erfüllen. Charles Pace, Chef der Zivilluftfahrtbehörde, spielt das Problem herunter. Wer unvollständig oder gar nicht geimpft nach Malta fliegt, dem blühen 14 Tage Quarantäne zum Preis von 1.400 Euro. Alternativ kann die Einreise verweigert werden, so dass sofort und unverzüglich die Rückreise anzutreten ist. Eigentlich hat der Mittelmeerstaat sämtliche Airlines mittels Notam angewiesen die Dokumente vor dem Abflug zu prüfen. Das wird aber von einigen Ground Handling Agents nicht sonderlich ernst genommen. Beispielsweise wurden in Wien am vergangenen Mittwoch die Unterlagen nicht geprüft. Charles Pace erklärte dazu auf eine Journalistenfrage, dass weniger als ein Prozent der Passagiere mit unvollständiger Dokumentation am Flughafen Luqa ankommen würden. “An manchen Stationen, an denen Fluggesellschaften einmal pro Woche nach Malta fliegen, kann die Kontrollperson auch für eine andere größere Fluggesellschaft arbeiten und sich auf die Regeln konzentrieren, die ihrer Meinung nach für Malta gelten, aber für ein anderes Land gelten. Für Abfertigungsagenten, Behörden und Fluggesellschaften ist es schwierig, sich durch all diese unterschiedlichen Beschränkungen zu waten, die sich täglich ändern. Es ist schwierig, aber die Zahlen sind gut”, so der Chef der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde. Unbestätigten Meldungen nach soll die Mehrheit der Reisenden, die ohne vollständige Impfung nach Malta einreisen wollen, von Ryanair ins Land gebracht werden. David O’Brien, Geschäftsführer der Töchter Lauda Europe und Malta Air, wies dies scharf zurück. Er

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