Jan Gruber

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Jan Gruber

ATC-Schulden: Mango muss den Flugbetrieb einstellen

Die South-African-Tochter Mango Airlines musste am Dienstag im Nachgang der Ankündigung des Antrags auf Gläubigerschutz den Flugbetrieb einstellen. Hintergrund sind Außenstände bei der südafrikanischen Flugsicherung. Interims-CEO William Ndlovu bestätigte, dass der Betrieb bis auf weiteres ruht. Man beabsichtigt so rasch wie möglich wieder zu starten, jedoch ist noch kein konkreter Termin in Aussicht. Drei Gewerkschaften stellten aufgrund von Lohnrückständen Anträge bei Gericht, die am 3. August 2021 verhandelt werden. In den letzten beiden Monaten sollen keine Gehälter ausbezahlt worden sein. Da zuvor nur Teilbeträge überwiesen wurden summieren sich die Rückstände mittlerweile auf bis zu sechs Monatslöhne.

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Lufthansa beendet „Eintrittskarten“ für First-Class-Lounges

In die First-Class-Lounges der Lufthansa kann man sich ab sofort nicht mehr “einkaufen”. Nur wenige Wochen nach dem Launch stellt der Kranich dieses Angebot, das in Frankfurt 149 Euro gekostet hat, wieder ein. Laut Frankfurtflyer.de hatte man den Preis gar auf 200 Euro pro Besuch angehoben, jedoch will Lufthansa nun keine zahlenden Gäste mehr bewirten. Künftig ist die Nutzung dieser Lounges wieder an ein First-Class-Ticket bzw. die HON-Circle-Card geknüpft. In den letzten Wochen ist die Nachfrage stark angestiegen. In Frankfurt am Main und München soll dieser exklusive Wartebereich gut gefüllt gewesen sein. Lufthansa äußerte sich nicht zur Einstellung des “Einkaufs” in die First-Class-Lounges. Allerdings kann angenommen werden, dass man der Kundschaft mit den teuersten Tickets bzw. der höchsten Statuskarte keine überfüllte Lounge zumuten will. Das Angebot hielt sich jedenfalls nur wenige Wochen.

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Vancouver führt Trennung von Geimpften und Ungeimpften ein

Der kanadische Flughafen Vancouver International will künftig geimpfte und ungeimpfte Passagiere trennen. Dies geschehe in Vorbereitung auf die Öffnung der Grenzen, die schrittweise bis zum 7. September 2021 vollzogen werden soll. Es wird nun nicht mehr nach Status-Karte oder In- oder Ausländer getrennt, sondern nach Geimpft oder Nichtgeimpft. Entsprechende Schilder wurden in den Fluggasthallen bereits angebracht. Welchen Sinn und Zweck das haben soll? Das ist durchaus unklar, denn spätestens im Flugzeug bzw. beim Verlassen des Terminals werden die Personengruppen ohnehin wieder zusammengeführt.

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Reportage: Malta Air erstmals mit Boeing 737 Max 200 in Luqa

Am Dienstag landete erstmals eine Boeing 737 Max 200 in den Farben von Malta Air auf dem Flughafen Luqa. Die 9H-VUC wurde von Dublin auf den maltesischen Flughafen überstellt und dort von Firmenchef David O’Brien und Verkehrsminister Ian Borg begrüßt. Während dem Ferry-Flug befand sich Flugkapitän Charles Pace, Direktor der Zivilluftfahrtbehörde von Malta an Bord. Dieser hob hervor, dass seiner Ansicht nach dieser Maschinentyp absolut sicher ist und das wohl am intensivsten geprüfte Muster überhaupt ist. In seiner Rede ging er auch auf dem Umstand ein, dass sich immer mehr Fluggesellschaft in Malta ansiedeln. Beispielsweise unterhält die Ryanair Group mit Malta Air und Lauda Europe gleich zwei Ableger vor Ort. Aber auch andere Fluggesellschaften, darunter Corendon, Freebird, Smartlynx und in Kürze auch Titan Airways haben operative Tochtergesellschaften mit Sitz auf den maltesischen Inseln. Jede neue Airline würde zusätzliche Arbeitsplätze in Malta generieren. Hintergrund ist, dass auch wenn Luqa gar nicht angeflogen wird, aus regulatorischen Gründen gewisse sicherheitsrelevante Jobs am offiziellen Firmensitz versehen werden müssen. So haben Malta Air und Lauda Europe gemeinsam rund 50 Büromitarbeiter in Pieta. Insgesamt beschäftigt Malta Air in ganz Europa rund 3.500 Personen, wobei die ganz überwiegende Mehrheit fliegendes Personal ist. Firmenchef David O’Brien betonte, dass man an der Basis Luqa aufgrund der Corona-Pandemie keinen Personalabbau vornehmen musste. Man habe sich mit der zuständigen Gewerkschaft auf eine Lösung, die von beiden Seiten getragen wird, geeinigt. In diesem Zusammenhang kritisierte er die Staatshilfen für Air France-KLM und Lufthansa heftig. “Lufthansa bekommt mehrere Milliarden Euro vom deutschen Staat

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Frankfurt: Lärmschutz wird neu evaluiert

Das für den Flughafen Frankfurt am Main zuständige Regierungspräsidium Darmstadt will die Lärmsituation neu bewerten. Dazu werden Gemeinden und Bürger aufgerufen ihre Stellungnahmen und Vorschläge einzureichen. Die Deadline ist der 15. Oktober 2021. Die Beamten haben einen 250 DIN A4 Seiten starken Bericht geschrieben. Dieser kommt zum Schluss, dass das Lärmthema neu angepackt werden muss. Hierzu will man sowohl die Anliegergemeinden als auch die Bürger einbinden. Ziel ist es, dass wirksame Schutzmaßnahmen ergriffen werden, aber auch die Emissionen, die im Zuge des Betriebs des größten Airport Deutschlands entstehen, reduziert werden. Zwar ist der Flugbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie derzeit deutlich zurückgefahren, jedoch rechnet das Regierungspräsidium Darmstadt, dass es in einigen Jahren zu einer Erholung kommen wird und dann mit der Inbetriebnahme des Terminals 3 die Slots vollkommen ausgereizt sein werden.

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Zwist in deutscher Regierung über Ausweitung von Pflicht-Tests

Innerhalb der deutschen Bundesregierung herrscht offensichtlich keine Einigkeit über den Umgang mit Testpflichten für Reiserückkehrer. Bislang sind nur Personen, die mit dem Flugzeug kommend nach Deutschland einreisen, erfasst. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beabsichtigt eine Ausdehnung auf alle Verkehrsmittel. Im Gespräch mit den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe führte das Regierungsmitglied aus, dass künftig alle Personen, die aus dem Ausland kommend in die Bundesrepublik einreisen wollen, einen negativen Coronatest vorlegen müssen. Davon ausgenommen vollständig geimpfte Personen. Doch innerhalb der Regierung gibt es Gegenwind: SPD-Justizministerin Christine Lambrecht wird im Bericht zitiert, dass sie eine so umfassende Testpflicht für unverhältnismäßig hält und daher ablehnt. Somit besteht Diskussionsbedarf innerhalb der Bundesregierung. Indes drängen einige Länderchefs auf Verschärfungen für Reiserückkehrer. Ein Bericht der Tageszeitung Welt zeigt auf, dass das bisher praktizierte System nicht wirklich funktioniert. Die lokalen Gesundheitsämter würden kaum Kontrollen von Quarantäne und Testpflichten durchführen. Man komme der hohen Anzahl an Einreiseanmeldungen schlichtweg nicht mehr nach. Dazu kommt, dass die Möglichkeit besteht das Formular nicht online, sondern per Post einzureichen. Genau dieser Weg soll häufig genutzt werden und die Ämter überlasten. Die Dunkelziffer jener Personen, die trotz Verpflichtung überhaupt keine Einreiseanmeldung abgeben, ist äußerst hoch. An den deutschen Airports werden – aus dem Schengenraum kommend – Kontrollen nur stichprobenartig durchgeführt.

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Tote Kröten brocken Flughafen Bozen Ärger ein

Am Flughafen Bozen sorgen derzeit Kröten für Aufregung. Die Südtiroler Grünen werfen dem Airport vor, dass dieser den Lebensraum der größten Wechselkrötenpopulation bei Baggerarbeiten für die Pistenverlängerung zerstört habe. Diese Art und deren Lebensräume stehen in der Europäischen Union unter strengem Schutz. Wie es dazu kommen konnte, dass dieser im Zuge von Bauarbeiten dennoch zerstört wurde, ist nicht so ganz klar. Jedenfalls behauptet der Tierschutzverein Herpeton, dass sämtliche Tiere verendet sind. Laut Aussendung der Grünen habe man mehrere Anfragen im Landtag gestellt. Zunächst habe die verantwortliche Landesrätin behauptet, dass sie nichts von den Wechselschildkröten gewusst habe, ruderte dann jedoch zurück und erklärte, dass die Population mindestens seit 2013 bekannt war. Die Grünen zeigen sich verärgert, dass den Amphibien im Zuge der UVP-Prüfung keine Überlebensmöglichkeit gegeben wurde.

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Wien: Ryanair dünnt den Sommerflugplan aus

Die Ryanair Group setzt in der laufenden Sommerflugplanperiode in Wien den Rotstift an. Zahlreiche Strecken werden eingestellt bzw. zumindest in den nächsten Wochen entgegen der ursprünglichen Ankündigung nicht aufgenommen. Betroffen sind unter anderem Ziele im Vereinigten Königreich, aber auch in Frankreich, Spanien, Finnland und Polen. Die Aufnahme der meisten Destinationen ist nun für die Winterflugplanperiode 2021/22 angekündigt. Einige typische Sommerziele werden wohl frühestens im kommenden Jahr bedient. Lappeenranta wird auch am Memmingen vorerst nicht aufgenommen. Die VIE-Tochter in Kosice ist ebenfalls betroffen, denn die angekündigte Route nach Modlin (Polen) wurde gestrichen. Der Mitbewerber Wizz Air dünnte vor wenigen Tagen den Wien-Flugplan neuerlich aus. Die Aufnahme vieler Routen wurde abermals nach hinten verschoben, wobei sich dieses Phänomen bei diesem Lowcoster schon länger zeigt. Unter anderem nachstehende Ryanair-Ziele ab Wien sind betroffen: Bristol Liverpool Edinburgh Danzig Lappeenranta Marseille Perugia Rimini Pisa Pula Saragossa Banja Luka

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RKI: Rund zehn Prozent der Neuinfektionen „importiert“

Das deutsche Robert-Koch-Institut teilte mit, dass rund zehn Prozent der Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf Ansteckungen im Urlaub zurückzuführen sind. Anfang Juni 2021 soll es nur rund ein Prozent gewesen sein. Dabei wertete das staatliche Institut die Kalenderwochen 25 bis 28 aus. Laut der Statistik sollen die meisten Ansteckungen in Spanien erfolgt sein. Ausgewiesen werden 821 Fälle. In Russland sollen es 171 Infektionen gewesen sein. In den Niederlanden, der Türkei und Kroatien sollen sich ebenfalls jeweils über 100 Reisende angesteckt haben. Griechenland, Portugal, Frankreich und Italien sind im zweistelligen Bereich. Im Beobachtungszeitraum gab es in Deutschland insgesamt 23.649 Infektionen. „Im Zeitraum MW 25-28/2021 wurde bei 2.402 Personen eine wahrscheinliche Exposition im Ausland gemeldet. Dies zeigt eine zunehmende Rolle reiseassoziierter Fälle am derzeitigen Infektionsgeschehen“, so das RKI.

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Tipps: Das braucht man für die Italien-Einreise

Italien gilt als eines der beliebtesten Urlaubsländer überhaupt und hat sehr viel zu bieten. Kein Wunder: Heuer steht das südeuropäische Land hoch im Kurs, doch für die Einreise gilt es einiges zu beachten. Italien teilt die Herkunftsstaaten in viele verschiedene Listen ein. Relevant für Urlauber aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz ist die Liste C. In dieser befinden sich die EU-Mitglieder sowie einige wenige Drittstaaten. Kommt man aus diesen, so genügen das PLF-Formular sowie der 3G-Nachweis. Italien wäre nicht Italien, wenn nicht jede Region und jede Provinz zusätzlich ihre eigene Suppe kochen würde. Die Regionalregierungen können zusätzlich schärfere Einreisebestimmungen festlegen. Zum Beispiel verlangt Sizilien aus bestimmten Ländern kommend, darunter zum Beispiel Malta, Spanien und Portugal, die Teilnahme an einem obligatorischen Coronatest. Dieser ist kostenlos und sofern der Schnelltest negativ ausfällt, erhält man darüber eine schriftliche Bescheinigung. Viele Regionen bitten stichprobenartig zum Test, andere kontrollieren gar nicht. Die italienische Regierung hat unter diesem Link ein äußerst nützliches Tool bereitgestellt, das bei der Einreiseplanung hilft. Man muss lediglich eingeben woher man kommt und wo man in Italien hin will und voilà man bekommt angezeigt was man genau braucht. Italien-Einreise auf einen Blick Muss ein PLF-Formular ausgefüllt werden? Ja. Es handelt sich um ein Online-Formular, das ausgedruckt oder auf dem Smartphone mitgeführt werden muss. Italien nutzt die Plattform der EU, die sich unter diesem Link findet. Was wird als 3G-Nachweis anerkannt? Wahlweise: Antigen-Schnelltestbefund, maximal 48 Stunden alt PCR-Testbefund, maximal 48 Stunden alt Nachweis über Genesung, maximal 180 Tage alt Impfung –

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