Jan Gruber

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Jan Gruber

Dash-Kapitäne: ACA kritisiert Vorgehensweise des AUA-Vorstands

Die österreichische Pilotenvereinigung Austrian Cockpit Association kritisiert das Verhalten von Austrian Airlines im Zusammenhang mit jenen 12 Dash-Kapitänen, die gekündigt werden sollen. Man wirft vor, dass die AUA die „übliche Vorgangsweise verlassen“ habe. Traditionell gilt die ACA als Austrian Airlines nahestehend, da viele Mitglieder hauptberuflich im AUA-Cockpit fliegen. Im Gegensatz zur Gewerkschaft Vida fällt die Kritik daher eher verhalten aus. Die Medienmitteilung wird mit einer Auflistung positiver Aspekte der Tätigkeit für die betroffene Fluggesellschaft eingeleitet. Inhaltlich kritisiert man aber den Umstand, dass den 12 Kapitänen bislang keine Umschulung auf ein anderes Muster angeboten wurde. Diese hätte – so die ACA – schon längst erfolgen müssen. Daher schließt man sich der Meinung des Bord-Betriebsrats und der Gewerkschaft Vida an, dass Umschulung und Dienstortwechsels getrennt voneinander betrachtet werden müssen „Es ist besorgniserregend, wenn ein international in der Luftfahrt übliches und wertvolles Reglement, das maßgeblich zur Flugsicherheit beträgt, nämlich wie und wann Kündigungen von Piloten stattzufinden haben, verletzt wird“, so die ACA.

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Edelweiss Air verliert zwei Top-Manager

Gleich zwei Spitzenmanager werden die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air verlassen. Dabei handelt es sich um Finanzchef Ruedi Voegeli und Chief Operating Officer Daniel Landert. Gegenüber Travel Inside bestätigte der Carrier, dass beide Manager neue Jobs außerhalb des Lufthansa-Konzerns antreten werden. Voegeli soll Ende Jänner 2022 ausscheiden und zu PFS Pension Fund Services AG wechseln. Sein Kollege Landert verlässt Edelweiss Air gegen Ende Feber 2022 und soll künftig den Jet-Einsatz bei der Flugrettung Rega leiten. Die Suche nach Nachfolgern wurde nach Angaben der Fluggesellschaft bereits eingeleitet.

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Wahrheit unerwünscht: Green-Airlines-Chef lässt Anwaltsbriefe verschicken

In der Luftfahrtbranche gibt es immer wieder beeindruckende, faszinierende, aber auch kuriose, unverständliche oder gar verstörende Ereignisse. Die Fliegerei zieht – positiv wie negativ – viele Menschen in ihren Bann. Umso mehr, wenn der Luftfahrt einerseits das Image als “Klimasündenbock” aufgestempelt wurde und auf der anderen Seite ein deutscher Anbieter meint alles grün verkaufen zu müssen, wobei Recherchen einiger Medien ein zumindest hinterfragenswertes Bild aufgeworfen haben. Wenn es darum geht sich als Fluggesellschaft zu vermarkten, obwohl man keine ist, hat sich die Geschäftsleitung von Green Airlines gerne ablichten lassen oder aber namentlich in Pressemitteilungen zitieren lassen. Doch sobald es ans Bezahlen von Entschädigungsforderungen nach EU-VO 261/2004 geht, spannt man eine Anwaltskanzlei vor, die sitzengelassenen Passagieren, denen nicht einmal eine Ersatzbeförderung organisiert wurde, leer ausgehen lassen soll. So genannte Airline-Partner erheben schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen, wobei die Bandbreite von “unterschiedlichen Auffassungen über den Vertrag” über “wir haben keinen Vertrag mit Green Airlines” bis hin zu öffentlichen Anprangern der Zahlungsmoral reicht. Verärgerte Passagiere haben in zumindest einem Medienbericht einer Regionalzeitung das “böse B-Wort” verwendet und sich dabei auch namentlich zitieren lassen. An Aviation.Direct wurden mehrere Bestätigungen von Polizeidienststellen über Strafanzeigen übermittelt. Das ist keine Neuigkeit, denn darüber wurde bereits vor einigen Wochen berichtet. Doch wenn Medien dann diesen Aspekt im Auge behalten und wahrheitsgemäß berichten, dass die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ein Ermittlungsverfahren führt, versucht man dies aus der Öffentlichkeit zu tilgen. Gleich zwei Anwaltskanzleien fordern von Verlagen, darunter auch Aviation.Direct, dass der entsprechende Bericht offline genommen werden soll. Man beruft sich auf

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Dokumentenkontrollen: Darf die Airline das überhaupt?

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie betrifft das Stichwort „Dokumentenkontrolle“ immer mehr Passagiere. Gleichzeitig kommen aber auch die Fragen, ob Fluggesellschaft diese durchführen müssen oder das überhaupt dürfen, auf. Vor der Corona-Pandemie gab es im Schengen-Raum nur in Ausnahmefällen echte Pass- bzw. Ausweiskontrollen. Immer wieder haben Passagiere das Ersuchen von Airlines beim Boarding ihr Identitätsdokument fälschlicherweise für eine Passkontrolle gehalten, jedoch war das niemals eine solche. Der Grund dafür ist simpel: Echte Personenkontrollen dürfen nur von der Polizei bzw. von manchen Ländern der Grenzschutzbehörde („Border Control“) durchgeführt werden. Weist man sich als nicht gegenüber einem Beamten aus, ist es keine echte Grenz- bzw. Passkontrolle. Fluggesellschaften haben aber ein sehr großes Interesse daran, dass der Name im Ausweis mit jenem auf dem Ticket übereinstimmt. Eigentlich wäre es ja so ziemlich egal wer im Flugzeug sitzt, jedoch würde man ohne Namensabgleich dem Schwarzhandel mit Tickets alle Türen und Fenster öffnen. Gleichzeitig könnte die Airlines massive Probleme mit staatlichen Behörden bekommen, wenn zum Beispiel aufgrund eines Falles einer ansteckenden Krankheit an Bord (z.B. Masern, Corona, etc.) falsche Namen bzw. Kontaktdaten zur Verfügung gestellt werden. Blenden Sie für den nachstehenden Absatz die Corona-Pandemie komplett aus und begeben Sie sich gedanklich in die Zeit „vor Corona“ zurück. Alles war irgendwie viel lockerer und das Schengen-Gebiet konnte ohne eine einzige echte Pass- oder Zollkontrolle durchreist werden. Irgendeine Person, die sich an Bord befand, erkrankt unmittelbar danach an einer so genannten anzeigepflichtigen Krankheit. Die Fluggesellschaft muss dann die Passagierliste zur Verfügung stellen und das Gesundheitsamt beginnt mit dem

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Fluß-Kreuzfahrten: 1A Vista will nur noch Genesene und Geimpfte

Der Fluß-Kreuzfahrtenanbieter 1A Vista lässt künftig nur noch Personen, die geimpft oder genesen sind an Bord. In einer Übergangszeit wird man bei Bestandsbuchungen auch negative Testergebnisse akzeptieren. Einer Medienmitteilung des Unternehmens ist zu entnehmen, dass man bei Neubuchungen nur noch Genesene und Geimpfte an Bord nimmt. Geschäftsführer Hagen Mesters erklärt dazu unter anderem, dass man den Passagieren „einen schönen und sorgenfreien Urlaub bieten“ möchte und „dazu beitragen will, dass sich viele Menschen impfen lassen“. Gleichzeitig will man erreichen, dass „wir schon sehr bald in einer neuen Normalität leben, die uns allen das unbeschwerte Reisen, wie wir es kannten, zurückbringt“.

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Deutschland wirft Lufthansa-Aktien auf den Markt

Die Bundesrepublik Deutschland leitet den Ausstieg bei Lufthansa ein. Die staatliche Finanzagentur teilte mit, dass man die Beteiligung auf etwa 15 Prozent reduzieren wird. Damit wird der Wirtschaftsstabilisierungsfonds seine Sperrminorität verlieren. Im Sommer des Vorjahres stieg das offizielle Deutschland im Zuge der Staatshilfe über den WSF bei Lufthansa ein. Damals bezahlte man rund 2,56 Euro pro Aktie. Mittlerweile ist der Kurs deutlich gestiegen, so dass die Transaktion aus heutiger Sicht einen Gewinn einbringen könnte. Der Wert der zum Verkauf stehenden Aktien wird derzeit mit etwa 270 Millionen Euro beziffert. Der WSF hat allerdings noch eine andere Möglichkeit, um wieder an eine Sperrminorität zu kommen. Es besteht eine stille Beteiligung, die in Aktien umgewandelt werden kann. Derzeit ist noch nicht klar, ob man diesen Schritt absolvieren wird oder nicht. Ein vollständiger Ausstieg ist zwar vorgesehen, jedoch gibt es derzeit keinen Zeitplan. Zunächst soll die Beteiligung um rund ein Viertel reduziert werden. Lufthansa konnte im ersten Halbjahr 2021 zwar die Höhe des Verlusts deutlich reduzieren, steckt jedoch aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin tief in den roten Zahlen.

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Aeroflot „überrascht“ Passagiere mit Sauerstoffmasken im A350

Am Donnerstag, den 12. August 2021, gab es für die Passagiere von Aeroflot-Flug SU2143 eine besondere “Überraschung” während der Filmvorführung. An Bord des Airbus A350-900 fielen die Sauerstoffmasken herunter. Eine Gefahr bestand aber nicht, denn nach Angaben des russischen Carriers handelte es sich um eine Fehlfunktion. Die VP-BXP war auf dem Weg von Antalya nach Moskau-SVO und das Inflight-Entertainment-System war aktiv. Für die Passagiere war es ein ruhiger Flug ehe die Filmvorführung stoppte und die Sauerstoffmasken von der Decke gefallen sind. Passagiere und Flugbegleiter waren zunächst verwundert, denn in solchen Fällen gibt es normalerweise irgendeine “Vorwarnung” aus dem Cockpit oder aber spürbare Vorzeichen. Beides war nicht der Fall und der Senior-Flugbegleiter hielt vorsichtshalber Rücksprache mit dem Kapitän, der ebenfalls überrascht war, dass die Sauerstoffmasken ausgelöst wurden. Er wusste dies zwar bereits, denn es gab im Cockpit eine entsprechende Anzeige auf den Displays, gab aber Entwarnung. Es gab keinen Druckabfall und das Auslösen der Masken erfolgte durch eine noch nicht näher bekannte Fehlfunktion des entsprechenden Sicherheitssystems. So wurde die Reise nach Moskau ohne weitere Vorkommnisse fortgesetzt. Die Reisenden konnten weiterhin ihre MNS-Masken tragen und mussten nicht auf den Sauerstoff “wechseln”. Aeroflot nahm die betroffene Maschine unter die Lupe und behob eigenen Angaben nach den Softwarefehler. Die VP-BXP konnte kurze Zeit später wieder in den Liniendienst gestellt werden. Für die Passagiere war die Fehlfunktion zum Glück ein Ereignis, über das man nachträglich lächeln kann, denn Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

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AUA: Online-Dokumentencheck nicht mehr ganz freiwillig

Neuerdings ist die Nutzung der “digitalen Dokumentenkontrolle” von Austrian Airlines nicht mehr ganz so freiwillig. Unabhängig davon, ob es eine Anweisung der Behörde des Ziellands gibt, will die AUA nun die Unterlagen der Passagiere sehen. Wer die “Corona-Papiere” nicht digital einreichen will, bekommt während dem Web-Check-in keine Boardkarte mehr. Diese ist dann unter Vorlage der Unterlagen am jeweiligen Check-in-Schalter abzuholen. Erst nach dem Einreichen der Reisepapiere und Freigabe durch einen AUA-Mitarbeiter kann die Bordkarte über das Internet und die App bezogen werden. Für all jene, die das nicht möchten, bleibt nur der Gang zum Schalter. In der Tat gibt es viele Staaten, die den Fluggesellschaften auferlegen die Dokumente vor dem Boarding zu sichten und Personen, die diese nicht dabei haben, vom Flug auszuschließen. Beispielsweise Deutschland verlangt dies seit längerer Zeit, aber darum scherte man sich bei Austrian Airlines bislang wenig. Allein im Sommer 2021 wurden auf stolzen acht Österreich-Deutschland-Flügen, auf denen Mitarbeiter von Aviation Direct persönlich dabei waren, keinerlei Dokumente geprüft und das obwohl Deutschland dies explizit verlangt. In diesem Licht erscheint es dann verwunderlich, dass Austrian Airlines ausgerechnet in Richtung Österreich plötzlich “Dokumentenkontrollen” durchführt. Österreich ist einer von ganz wenigen Staaten, die den Fluggesellschaften eben keine Vorab-Prüfungen auferlegt haben. Lediglich auf die aktuellen Einreisebestimmungen müssen die Carrier hinweisen, jedoch ist die Überprüfung der Dokumente weiterhin Sache der Behörden. Das hindert die AUA aber nicht daran dennoch eine “Dokumentenprüfung” durchzuführen und wer nicht uploaden will, muss beim Schalter antanzen. Eine Rechtsgrundlage gibt es hierfür nicht. Bedenkt man, dass Austrian Airlines

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Wien: Zoll erwischt 60-Jährigen am Gate mit 46.000 Euro Bargeld

Für einen 60-jährigen österreichischen Staatsbürger ist der versuchte Export von 46.000 Euro in bar nach Ägypten alles andere als plangemäß verlaufen. Der Zoll bat den Mann kurz vor dem Abflug am Gate zu einer Kontrolle und wurde fündig. Die Gesetzeslage sieht vor, dass Bargeld über 10.000 Euro bei der Ein- und Ausreise aus der Europäischen Union angemeldet werden muss. Es handelt sich um einen simplen Prozess, der am Airport bei den Zollbeamten vorgenommen werden kann. Bei der Kontrolle am Gate antwortete der Reisende zunächst, dass er kein Bargeld dabei habe. Laut Medienmitteilung des Finanzministeriums wurden die Beamten allerdings aufgrund auffälliger Formen, die aus seinen Kleidungsstücken sichtbar waren, misstrauisch. Dann war dem Passagier wohl klar, dass es nun kein Entkommen mehr gibt. Er kam der Aufforderung freiwillig alle Verstecke offenzulegen nach und händigte den Zöllnern fünf Umschläge mit insgesamt 46.000 Euro in bar aus. Im Zuge der Befragung gab der Reisende an, dass 44.000 Euro davon, also der größte Teil des Geldes, seiner Schwägerin gehören würden. Für sie hätte er damit eine Wohnung in Kairo erstehen wollen. Gegen den Mann wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet. Reisende, die in die Europäische Union einreisen oder aus ihr ausreisen und Geldmittel im Wert von 10.000 Euro oder mehr mit sich führen, müssen diesen Betrag bei den Zollbehörden anmelden. „Im Kampf gegen Geldwäsche und Finanzierung von Terrorismus ist die Bekämpfung illegaler Geldbewegungen wesentlich“, erläutert Finanzminister Gernot Blümel den Hintergrund der Zollkontrollen im Bargeldbereich.

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Wien: Lauda Europe kündigt Ultra-Kurzstreckenziel Kosice an

Auf der Strecke Wien-Kosice bekommt Austrian Airlines ab November 2021 Konkurrenz, denn Ryanair wird diese Route zweimal wöchentlich anbieten. Als Fluggerät sollen Airbus A320 von Lauda Europe zum Einsatz kommen. Die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt rund 365 Kilometer Luftlinie oder etwa 500 Kilometer auf der Straße. Künftig werden sich zwei Carrier matchen, wobei der Umstand, dass Lauda Europe an den Verkehrstagen Freitag und Montag fliegen will, auf die Zielgruppe Wochenpendler hindeutet. Möglicherweise will man in Österreich arbeitende Ostslowaken von der Straße in die Luft bringen. Tickets sind derzeit ab rund 17 Euro oneway im Verkauf. Der Mitbewerber Austrian Airlines verlangt deutlich höhere Einstiegspreise, wobei Catering und Gepäck ebenfalls extra zu bezahlen sind. Amman soll reaktiviert werden Als Laudamotion hatte der Ryanair-Konzern ab Wien die Destination Amman kurzzeitig im Programm. Diese wurde nach nur einer Wintersaison nicht fortgeführt. Nun will man unter dem Brand der Mainline einen neuen Anlauf versuchen. Ab 2. November 2021 sollen Airbus A320 von Lauda Europe an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag zwischen den beiden Hauptstädten pendeln. Der Einstiegspreis der Tickets beträgt derzeit rund 30 Euro oneway. Zahlreiche Fluggesellschaften haben bereits durchaus umfangreiche Winterangebote vorgestellt, jedoch bleibt es – auch im Hinblick auf die Ereignisse im Winterflugplan 2020/21 – abzuwarten wie sich die Politik bezüglich Einreise- und Quarantänebestimmungen verhalten wird. Sollten wie im Vorjahr drastische Verschärfungen kommen, ist damit zu rechnen, dass viele angekündigte Routen mangels Nachfrage nicht aufgenommen werden bzw. auf Bestandsstrecken Kürzungen oder gar temporäre Einstellungen kommen könnten. Noch sind die weitere Entwicklung

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