Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Freitag: Flynas landet erstmals in Salzburg

Der Flughafen Salzburg erwartet am Freitag, den 23. Juli 2021 gegen 11 Uhr 15 die Erstlandung von Flynas. Der saudi-arabische Carrier wird künftig die Mozartstadt mit Riad verbinden. Eigentlich wollte die Billigfluggesellschaft schon im Vorjahr starten, aber die Corona-Pandemie und die damit verbundenen harten Einreise- und Quarantänebestimmungen machten einen Strich durch die Rechnung. Am Freitag ist es dann soweit. Für Geimpfte gestaltet sich das Reisen zwischen Österreich und Saudi-Arabien (und umgekehrt) derzeit einfach.

weiterlesen »

Virusvariantengebiete: Deutschland schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Die deutsche Bundesregierung wird die Corona-Einreiseverordnung bis vorläufig 10. September 2021 verlängern. Es handelt sich um die so genannte Musterverordnung, denn die Bundesländer erlassen die Vorschriften selbst. Daher gibt es bereits heute minimale Abweichungen. Deutschland reagiert offenbar auf den Umstand, dass sich die Delta-Variante in immer mehr Staaten ausbreitet und dort bereits dominiert. Würde man der bisherigen Logik folgen, so müsste schon bald zumindest ganz Europa als so genanntes Virusvariantengebiet eingestuft werden. Genau auf diesem Umstand geht man ein und will die Quarantänebestimmungen für Geimpfte lockern. Derzeit müssen alle – egal ob geimpft, genesen oder getestet – aus Virusvariantengebieten kommend für 14 Tage in Quarantäne. Die Möglichkeit des Freitestens ist – im Gegensatz zu Österreich – nicht vorgesehen. In Zukunft sollen Geimpfte nicht mehr in Absonderung müssen und zwar dann, wenn “die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, aufgrund derer die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist“, ist in der Unterlage zu lesen. Zuletzt landete auch ein Fall vor Gericht, in dem eine Frau nur vier Tage vor der Herabstufung auf Hochinzidenzgebiet aus Portugal eingereist ist. Darauf reagiert die Regierung und legt nun fest, dass wenn ein Gebiet vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenz-Gebiet heruntergestuft wird und man sich in Quarantäne befindet, dass dann die milderen Regeln der Hochinzidenz-Gebiete zur Anwendung kommen sollen.

weiterlesen »

Russland: Azimuth Airlines flottet sechs A220-300 ein

Die russische Azimuth Airlines bestellte auf der Luftfahrtmesse MAKS sechs Airbus A220-300 und wird damit ab dem kommenden Jahr Erstbetreiber dieses Musters in der Russischen Förderation. Die Regionaljets werden über die Leasinggesellschaft ALC bezogen und sollen in Rostov-on-Don, Krasnodar und Mineralnye Vody stationiert werden. Im Zuge der Bekanntgabe erklärte Azimuth Airlines, dass die A220-300-Flugzeuge sowohl im Inland als auch auf internationalen Kurzstreckenflügen eingesetzt werden sollen. Damit geht der Carrier einen bislang einzigartigen Spagat, denn viele Mitbewerber haben sich in dieser Größenklasse aufgrund üppiger Zuschüsse der Regierung ausschließlich für den Sukhoi Superjet entschieden. Azimut bestellt sowohl bei Airbus als auch bei der United Aircraft Corporation.

weiterlesen »

Arbeiterkammer richtet wieder Infostand am Flughafen Wien ein

Die Arbeiterkammer Niederösterreich richtet auch heuer wieder einen Info-Stand am Flughafen Wien-Schwechat ein. Dieser steht ab 30. Juli 2021 im Terminal 1, das derzeit nur für den Check-in genutzt wird, zur Verfügung. “Wie man auf böse Überraschungen am Urlaubsort richtig reagiert und was zu tun ist, wenn es Probleme mit dem Flug gibt, wissen die Konsumentenschützer*innen der AK Niederösterreich. Bis 29. August beraten sie Reisende direkt vor Ort am Terminal 1 des Flughafens Wien-Schwechat”, so die AK in einer Medienerklärung. Heuer dürften die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer auch mit zum Teil kuriosen Auslegungen von Coronamaßnahmen durch Airlines befasst sein. Beispielsweisen produzieren einige Anbieter Warteschlangen, in dem Passagiere trotz Web-Check-in zum Schalter gezwungen werden.

weiterlesen »

Russland: 58 Sukhoi SSJ-100 an vier Airlines verkauft

Mit Hilfe durchaus hoher Subventionen versucht die Regierung der Russischen Föderation den Einsatz von Maschinen, die im Inland gebaut wurden, schmackhaft zu machen. Ein besonderes Augenmerk hat die Staatsführung auf den Sukhoi SSJ-100 gelegt. Das Programm scheint nun erste Früchte zu tragen. Der Staatskonzern Rostec, dem auch die United Aircraft Corporation unterstellt ist, teilte am Donnerstag mit, dass insgesamt 58 Superjets an vier russische Airlines verkauft wurden. Derzeit findet in der Nähe von Moskau die Luftfahrtmesse MAKS statt, so dass davon auszugehen ist, dass man die Bekanntgabe der Deals aus Prestigegründen zurückgehalten hatte. Die Aeroflot-Konzernschwester Rossija soll künftig zum SSJ-Kompetenzzentrum innerhalb der Firmengruppe werden. Daher stockte man eine bestehende Order um 15 Exemplare auf. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass innerhalb des Konzerns sämtliche Sukhoi Superjets zu Rossija verschoben werden, bedeutet dies eine Zielflotte von insgesamt 149 Exemplaren. Damit wird der Carrier zum mit großem Abstand weltgrößten Operator des russischen Regionaljets. Red Wings entschied sich für 15 weitere SSJ-100 und Azimuth will ebenfalls 14 weitere Exemplare haben. Allerdings orderte die zuletzt genannte Fluggesellschaft auch sechs Airbus A220-300. Aurora will sich ebenfalls acht Superjets zulegen. Gleichzeitig prüft man auch die MS-21. Das Ziel der russischen Regierung ist es, dass ältere – noch aus Sowjetzeiten stammende – Muster endgültig vom Himmel verschwinden und gleichzeitig innerhalb der Russischen Föderation fast ausschließlich mit Maschinen aus heimischer Produktion geflogen wird. Um das Ziel erreichen zu können schüttet man üppige Subventionen aus. Insbesondere der SSJ-100 und die MS-21 sollen den Carriern schmackhaft gemacht werden. Es handelt sich

weiterlesen »

Air Canada feiert Comeback in Wien

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada feierte am Donnerstagvormittag das Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbunden harten Einreise- und Quarantänebestimmungen pausierte die Toronto-Strecke über einen langen Zeitraum. „Die Rückkehr von Air Canada nach Wien ist ein wichtiger Schritt für den gesamten Tourismusstandort Wien und Österreich und wir freuen uns, künftig wieder mehr Gäste aus Übersee in unserem Land begrüßen zu dürfen. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung von Wien nach Toronto und der Lockerung der kanadischen Einreisebestimmungen für europäische Reisende ab September 2021 wird eine wichtige Region für Europa wieder erreichbar. Schritt für Schritt kehrt der interkontinentale Langstreckenverkehr wieder zurück. Dabei werden wir uns, wie schon erfolgreich vor Corona, gemeinsam mit WienTourismus im Rahmen unser „Air Service Development-Kooperation intensiv dafür einsetzen, die Tourismus- und Kongressstadt Wien als attraktive Langstreckendestination für Gäste aus Übersee zu positionieren“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Ab heute bedient Air Canada die Verbindung dreimal wöchentlich (Montag, Donnerstag und Samstag) mit einem Boeing 787-9 Dreamliner. Über das Air Canada-Drehkreuz Toronto erreichen Passagiere aus Österreich schnell und bequem rund 25 Ziele in Kanada – darunter Vancouver, Calgary, Winnipeg, Montréal, Ottawa, Halifax und andere. Rund 10 Destinationen in den USA, darunter Metropolen wie San Francisco, Los Angeles, Denver und New York, sind ebenfalls über Toronto erreichbar. Mit steigender Nachfrage und vereinfachten Einreisebestimmungen wird Air Canada das Flugangebot innerhalb Kanadas und in die USA in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive wieder ausbauen. Künftig werden bis zu 40 Ziele in den USA und rund

weiterlesen »

2020: Weniger Flüge verschlampten weniger Koffer

Im Vorjahr wurde deutlich weniger geflogen. Quasi „Hand in Hand“ geht auch, dass weniger Gepäckstücke fehlgeleitet wurden oder gar unauffindbar verloren gegangen sind. Das Institut Sita beziffert die temporäre Verlustquote auf 3,5 Prozent. Aus dem Bericht, der unter diesem Link heruntergeladen werden kann, geht unter anderem hervor, dass vier Prozent entwendet wurden, 27 Prozent erlitten Beschädigungen und 69 Prozent sind verspätet am Zielort angekommen. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 gab es auf 1.000 Koffer bei 5,6 Stück Beanstandungen dieser Art.

weiterlesen »

Düsseldorf: Zoll schnappt Uhren-Schmuggler

Am Flughafen Düsseldorf ging den Beamten des deutschen Zolls ein 42-Reisender, der hochwertige Uhren dabei hatte, ins Netz. Der Deutsche reiste aus Dubai kommend ein und wurde vom Zoll herausgefischt. Einer Erklärung nach wurden die Beamten auf eine besonders teure Uhr, die er am Arm trug, aufmerksam. Diese hatte er in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Preis von 62.000 Euro gekauft. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks wurde eine weitere Luxusuhr im Wert von 42.000 Euro gefunden. Die „Urlaubskäufe“ wurden beim Zoll nicht ordnungsgemäß angemeldet, so dass der Mann nun kräftig nachzahlen musste und ihm auch ein Verwaltungsstrafverfahren blüht.

weiterlesen »

Ein falsches Wort: Easyjet und United haarscharf an Katastrophe vorbeigeflogen

Beinahe hätte die Verwendung eines falschen Wortes am 20. Juli 2020 eine Katastrophe auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle verursacht. Passiert ist zum Glück nichts, doch die französische Unfallermittlungsbehörde kritisiert in ihrem Bericht die Abläufe scharf. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Piste 09R für Starts genutzt während die Landungen auf 09L erfolgt sind. Den Piloten einer Boeing 787 von United Airlines, die aus New York-Newark gekommen ist, wurde die Anweisung gegeben auf 09R zu landen. Die Crew bestätigte die Anweisung mit den Worten „understand“ und „sidestep for 9 right“. Kurz darauf wies der zuständige Lotse einen Airbus A320 von Easyjet an, dass dieser sich auf der Runway 09R startklar machen soll. Die Flugzeugführer machten dann darauf aufmerksam, dass die United Airlines Maschine auf 09L landen soll. Eine entsprechende Rückfrage wurde gestellt und just setzte der Dreamliner zur Landung an. Es folgte ein hektischer Funkverkehr, in dem sowohl die Lotsen als auch die Piloten der Easyjet-Maschine zum sofortigen Abbruch und Durchstarten aufforderten. Dem kam die United-Besatzung unverzüglich nach. Der Abstand zwischen den beiden Maschinen machte laut Unfallbericht weniger als 300 Fuß aus. Dazu kommt, dass im Tower ein Bildschirm defekt war, so dass der Fluglotse die Situation auf der Runway gar nicht sehen konnte. Die Ermittlungen zeigten, dass der Lotse offensichtlich durcheinandergekommen ist, weil zuvor eine andere Maschine eine Landung auf 09R angefragt hatte, da sie technische Probleme hatte. Diese Piste ist länger als 09L. Die Ursachen sollen gewesen sein, dass die Ausrüstung im Tower mangelhaft war, aber auch, dass der

weiterlesen »

Balearen verschärfen die Corona-Maßnahmen

Die Balearen-Regierung hat nun durchaus harte Maßnahmen ergriffen, die Parties und Saufgelage unterbinden sollen. Da die Siebentages-Inzidenz mittlerweile bei etwa 350 liegt, will man so die Tourismussaison rtten. Unter anderem sind Menschenansammlungen verschiedener Haushalte sowohl in Innenräumen als auch im Freien zwischen 1 Uhr 00 und 6 Uhr 00 untersagt. In diesem Zeitraum darf man sich nur noch mit Personen aufhalten, mit denen man in einem Haushalt wohnt oder aber gemeinsam ins Hotel eingecheckt hat. Parties und Saufgelage werden künftig komplett untersagt. Für die Missachtung können Strafen in der Höhe von 1.000 Euro anfallen. Sollte man unter Quarantäne gestellt worden sein, werden 2.000 Euro fällig und im Fall einer positiven Testung sind sogar 5.000 Euro zahlen. Betreiber von Lokalen können mit bis zu 100.000 Euro zur Kasse gebeten werden. Die Sperrstunde der Gastronomie wird auf 1 Uhr 00 vorverlegt. Pro Tisch dürfen innen maximal vier Personen sitzen. Im Außenbereich sind es acht Gäste. Die Strände dürfen zwischen 22 Uhr 00 und 6 Uhr 00 ebenfalls nicht mehr genutzt werden.

weiterlesen »