Jan Gruber

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Jan Gruber

Ätna spuckt wieder: Verspätungen in Catania

Die italienischen Vulkane Ätna und Stromboli zeigen in den letzten Tagen wieder verstärkte Aktivität. Am Ätna, der sich nahe dem Flughafen Catania befindet, wurden am Dienstag dichte Rauchschwaden und Lava gesichtet. Der Flugbetrieb musste aus Sicherheitsgründen eingeschränkt werden. Es kam zu Sperren des Luftraums sowie zur Umleitung einiger Verbindungen. Aus Sicherheitsgründen beschränkte man auch die Anzahl der Starts und Landungen. Dies führte zu Verspätungen. In den letzten Wochen zeigen Ätna und Stromboli verstärkte Aktivität. Auf Sizilien ist man dies gewohnt und kann damit gut umgehen. Der Vulkan Ätna ist mit einer Höhe von etwa 3.300 Metern der weltweit höchste seiner Art. Er gilt auch aus Touristenmagnet und im Winter kann man dort in zwei Ressorts sogar Schifahren. Der Stromboli befindet sich auf einer kleinen Insel und spuckt in kleinem Umfang fast permanent.

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Deutschland: Luftfahrt ohne Grenzen e.V. hilft Flutopfern

Der gemeinnützige Verein Luftfahrt ohne Grenzen e.V. organisiert derzeit Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland. Bereits am Dienstag wurden rund 30.000 Liter Mineralwasser sowie dringend benötigte Hygieneartikel mit einem Lastwagen in die Region rund um die Ahr gebracht. Die Schäden sind enorm und besonders sauberes Trinkwasser ist aufgrund beschädigter Wasserleitungen absolute Mangelware. Der Verein organisierte Lastwägen und Kleintransporter und richtete eine „Luftbrücke auf der Straße“ ein, um den betroffenen und teilweise auch unverschuldet obdachlos gewordenen Menschen helfen zu können. An Bord der ersten Transporte befanden sich Nahrungsmittel und Essenspakete für die Opfer und die Helfer. „Unsere Organisation hat viel Zerstörungen und unendliches Leid überall auf dem Globus erlebt und sich mit Einsätzen engagiert – aber die Erfahrungen, die wir hier in Deutschland jetzt gemeinsam machen müssen, übertreffen viele leidvolle Vorstellungen. Wir sind nicht nur international, sondern auch unserer Heimat verpflichtet und werden alles tun, um die von der Flut ausgelöste Not mit Soforthilfen buchstäblich einzudämmen“, so Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen e.V. Der Verein bittet die Luftfahrt-Community um Spenden, die zweckgebunden für die Notversorgung der von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen sind. Diese können per SEPA-Überweisung auf nachstehendes Spendenkonto überwiesen werden. Auf der Homepage des gemeinnützigen Vereins finden sich auch Informationen wie man per Paypal spenden kann. Spendenkonto: Bank: Frankfurter SparkasseKontoinhaber: Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e. V.IBAN: DE84 5005 0201 0200 3322 44BIC: HELADEF1822

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UK-Reiseampel: Airlines blitzen mit Klage ab

Der High Court hat eine Klage, die von British Airways, Easyjet, Ryanair, Tui UK und weiteren Branchengrößen gegen die britische Reiseampel eingebracht wurde, abgewiesen. Das System würde nicht der geltenden Rechtslage widersprechen, so das Urteil. Stein des Anstoßes war, dass bei gelber Einstufung eine Quarantäne im Vereinigten Königreich erforderlich ist. Die Kläger argumentierten, dass die Entscheidungen der Regierung nicht nachvollziehbar sind, da auch Gebiete, die deutlich niedrigere Inzidenzen als das Vereinigte Königreich haben, auf der Amber-List zu finden sind. Der High Court folgte der Argumentation nicht und stellte auch fest, dass das Verkehrsministerium die Gründe über die jeweilige Einstufung nicht weiter offenlegen muss. Die klagenden Parteien haben die Möglichkeit ein Rechtsmittel an die nächste Instanz zu ergreifen. Dieser Schritt gilt als äußerst wahrscheinlich.

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Nach neun Infektionen: China greift am Flughafen Nanjing durch

Knallhartes Durchgreifen beim Auftreten weniger Corona-Infektionen ist in China durchaus üblich. So wurden am Flughafen Nanjing neun Mitarbeiter positiv getestet. Die Folge daraus war, dass am Dienstag 100 Flüge gestrichen werden mussten für Mittwoch sind gar 300 Verbindungen abgesagt worden. Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben Massentestungen angeordnet. Davon sind nicht nur Passagiere und Airportpersonal betroffen, sondern diese wurden auch auf umliegende Wohngebiete ausgedehnt. Die Stadt Nanjing darf derzeit nur mit einem negativen Coronatest verlassen werden. Am örtlichen Flughafen gibt es ein engmaschiges Testsystem. Die neun Infektionen wurden im Rahmen regulärer Test festgestellt. Laut Erklärung der Behörden wurden die Betroffenen sowie potentielle Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Die angeordneten Massentests führen dazu, dass hunderte Flugverbindungen nicht durchgeführt werden können.

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Salzburg: Easyjet fliegt nun nach Barcelona

Easyjet Europe bietet seit Dienstagabend eine Nonstopverbindung zwischen Salzburg und Barcelona an. Im Winter plant der Lowcoster neben der Verbindung nach Berlin auch Hamburg, London, Bristol und Amsterdam anzufliegen. „Die Coronapandemie hat für den Salzburg Airport auch neue Chancen eröffnet. So konnten wir Easyjet davon überzeugen, einen Direktflug von Salzburg nach Barcelona anzubieten, womit wir nach vielen Jahren wieder direkt mit der katalonischen Hauptstadt verbunden sind,“ so Flughafenprokurist und Bereichsleiter Verkehr & Sales, Christopher Losmann. „Wir freuen uns sehr, den Direktflug Salzburg mit Barcelona – eines der populärsten Ziele am Mittelmeer – anbieten zu können“, so Thomas Haagensen, Geschäftsführer von EasyJet Europe. Die saisonale Route wird derzeit mit Maschinen des Typs Airbus A319 bedient.

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Lauda Europe kündigt Basis in London-Stansted an

Die Fluggesellschaft Lauda Europe wird auf dem Flughafen London-Stansted eine weitere Basis eröffnen. Derzeit unterhält man solche in Wien, Palma de Mallorca, Zagreb und Zadar. Gesucht werden Airbus A320-Piloten mit Arbeitserlaubnis des Vereinigten Königreichs. Nach Zadar und Zagreb handelt es sich um die dritte neue Basis, die Lauda Europe heuer eröffnet. Vor Ort werden mehrere Airbus A320 stationiert, die im Auftrag der Ryanair DAC fliegen werden. An diesem Airport sind auch Flugzeuge von Ryanair UK und Ryanair DAC stationiert. Derzeit sucht Lauda Europe für die künftige Basis Stansted Piloten und Erste Offiziere. Das OCC soll bereits im August 2021 durchgeführt werden. Aufgrund des Brexits darf die maltesische Fluggesellschaft ab UK nur Ziele in der Europäischen Union ansteuern. Domestic und andere Staaten sind tabu. Hierfür rief Ryanair den UK-Ableger Ryanair UK ins Leben.

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München: Umweltschützer scheitern mit Klage gegen dritte Piste

Umweltschützer sind mit einer Verfassungsbeschwerde in Sachen dritte MUC-Piste abgeblitzt. Das Höchstgericht wies die Klage ab und begründete dies unter anderem damit, dass die klagende Partei nicht alle Unterlagen vorgelegt habe. Das Urteil hat jedoch nur symbolische Bedeutung, da die dritte Piste für München im Vorjahr auf Eis gelegt wurde. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete im September des Vorjahres, dass vor dem Jahr 2028 kein Bau erfolgen wird. Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage grundlegend verändert, so dass die Notwendigkeit derzeit als nicht gegeben erscheint. Ob sich daran nach 2028 etwas ändern wird, ist völlig offen. Söder vertritt die Ansicht, dass man sich dann komplett neu mit diesem Projekt befassen muss. Bislang hatten alle Verfassungsbeschwerden, mit denen sich das Höchstgericht befasste, keinen Erfolg. Gegenständliches Verfahren zog sich seit dem Jahr 2015 hin.

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Indonesien: Corona-positiver Mann wollte in Burka „abhauen“

„Getarnt“ in einer Burka versuchte ein indonesischer Mann von Jakarta nach Ternate zu reisen. Das Problem an der Sache: Zuvor war der für den Inlandsflug notwendige Coronatest positiv ausgefallen. Also versuchte er unter der Identität seiner Frau zu reisen und damit es nicht so auffällig ist eben in einer Burka. Eigentlich wurde er in Jakarta unter Quarantäne gestellt, doch er versuchte dennoch nach Hause nach Ternate zu kommen. Um an einen negativen Coronatest zu kommen nahm er die Identität seiner Ehefrau an. Diese hat sich zuvor testen lassen und ihr Befund fiel negativ aus. Also „versteckte“ sich der Mann trotz positivem Test und Quarantäne-Anordnung in einer Burka und meinte, dass es so „getarnt“ niemandem auffallen werde. Das klappte auch zunächst ganz gut, denn laut „Vice“ kam er tatsächlich bis ins Flugzeug. Doch dann wurde er leichtsinnig und zog die Burka aus. Zufälligerweise soll das von einem Flughafenmitarbeiter, der die Passagierliste an Bord brachte und zuvor am Gate die Ausweispapiere gecheckt hatte, gesehen worden sein. Aus Sicherheitsgründen meldete er seine Beobachtung dem Kapitän und seinem Supervisor. Nun wurde entschieden, dass der Burka-Mann nochmals überprüft wird und siehe da: Der Ausweis der Frau passte natürlich nicht zum Mann, der sich gerade der Burka entledigt hatte. Nun ging es recht schnell, denn der Indonesier soll kooperativ gewesen sein und seine fast unglaubliche Geschichte gestanden haben. Die Gesundheitsbehörde ordnete an, dass er in Jakarta abgesondert wird und damit er sich daran auch hält: Ein Krankenwagen wurde eingesetzt. Laut offiziellen Erklärungen soll der Reisende seinen

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9H-VUE: Malta Air übernimmt erste B737-Max in eigener Livery

Mit der 9H-VUE hat die Ryanair-Tochter Malta Air die erste Boeing 737 Max 200 übernommen, die in der eigenständigen Livery lackiert ist. Die Maschine trägt die Seriennummer 65876 und wurde am 20. Juli 2021 in den aktiven Liniendienst gestellt. Die Maschine ist im italienischen Bergamo stationiert. Hier unterhält Ryanair einen konzerneigenen Wartungsbetrieb. Am Flughafen Luqa soll eine Boeing 737 Max 200 am 27. Juli 2021 eintreffen. Es wird damit gerechnet, dass der maltesische Carrier eine Flugzeugtaufe durch ein Regierungsmitglied vornehmen lässt. Die Boeing 737 Max 200 ist eine spezielle Billigfliegervariante der Max 8. Neben der Ryanair Group hat sich bislang nur VietJetAir für dieses Modell entschieden. Der irische Konzern setzt die Maschinen zunächst ab Italien und UK ein. In Kürze soll auch die erste Einheit in der Livery von Buzz ausgeliefert werden.

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18-Jähriger absolviert Notlandung auf Autobahnbrücke

Ein erst 18-jähriger Pilot musste am Montagnachmittag eine Notlandung zwischen Ocean City und Somers Point absolvieren. Der junge Mann hatte des einmotorigen Flugzeugs hatte mit Antriebsproblemen zu kämpfen. Er landete das kleine Flugzeug sicher auf einer Autobahnbrücke zwischen den beiden Städten. Dem Vernehmen nach soll es am Boden zu keinerlei Beschädigungen gekommen sein. Obwohl die Brücke stark befahren ist, gelang es dem jungen Piloten eine Lücke zu finden und die nachfolgenden Autofahrer erkannten das Problem und reagierten entsprechend. Der Mann war ein so genannter Bannerpilot, der hinter sich Werbung zog. Diese warf er zuvor aus Sicherheitsgründen ab. Gegenüber lokalen Medien betonte der Flugzeugführer, dass er keine andere Wahl gehabt habe, da der Motor ausgefallen wäre. Augenzeugen beschrieben die Situation der Notlandung als „gruselig“. Dem 18-jährigen Piloten gelang es die Maschine sicher zu landen und die Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr reagierten entsprechend. Bei Notlandungen auf öffentlichen Straßen kam es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren Unfällen, da Autofahrer – zurecht – von der plötzlichen und unerwarteten Landung überrascht waren und nicht schnell genug reagieren konnten.

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