Jan Gruber

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Jan Gruber

Aktion für Geimpfte: Malaysia Airlines fliegt für 17,90 Euro

Die Regierung von Malaysia versucht derzeit den Domestic-Flugverkehr anzukurbeln. Personen, die vollständig geimpft sind können mit ihren Kindern nahezu ohne Auflagen innerhalb des Landes fliegen. Dazu werden Tickets um umgerechnet rund 17,90 Euro angeboten. Diese Sonderaktion gilt vorerst nur für Malaysia Airlines, wobei sich möglicherweise in Kürze auch andere Carrier anschließend könnten. Die Buchungen müssen zwischen 10. August und 30. September 2021 erfolgen und bis 30. Oktober 2021 abgeflogen werden. Das Kontingent ist pro Maschine beschränkt und richtet sich an Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind. Malaysia Airlines-Chef Izham Ismail erklärt dazu unter anderem: „Malaysia Airlines ist bestens vorbereitet und freut sich seinen Teil dazu beizutragen Menschen, die ihre Lieben seit der Umsetzung der landesweiten Covid-19-Maßnahmen nicht mehr gesehen haben, wieder miteinander zu verbinden. Diese neueste Flugserie spiegelt die bedeutende Rolle der nationalen Fluggesellschaft bei der Bereitstellung kritischer Flugverbindungen während der COVID-19-Pandemie für wichtige Reisen wider“.

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USA investieren 42 Milliarden Dollar in Airports und Häfen

Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen kräftig in die Infrastruktur ihrer Häfen und Airports investieren. Republikaner und Demokraten haben monatelang um die genaue Ausgestaltung des Pakets gerungen, doch nun ist eine Lösung da. Der Senat beschloss ein insgesamt 550 Milliarden U.S.-Dollar schweres Infrastruktur-Paket. Verteilt über mehrere Jahre soll investiert werden. Die Mittel werden für den Ausbau, aber auch die Modernisierung von Verkehrswegen zur Verfügung gestellt. Dadurch sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. In die Airports und Häfen will die U.S.-Regierung rund 42 Milliarden U.S.-Dollar stecken. Die Betreiber können ihre Projekte einreichen und nach einer Evaluierung durch die Behörden könnten erhebliche Zuschüsse ausbezahlt werden werden. Es wird derzeit vermutet, dass die Flughäfen in erster Linie Ausbau- und Modernisierungsprojekte beantragen werden.

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Lufthansa startet Übergepäck-Verkauf über NDC

Die Lufthansa Group ermöglicht Agenturen nun auch das Buchen und Kassieren von Übergepäck über die NDC-Schnittstelle. Vorerst ist dies aber auf zusätzliche Gepäckstücke auf der Langstrecke nach Nord- und Zentralamerika sowie Mexiko beschränkt. Weiters berichtet Touristik Aktuell, dass Lufthansa die Plattform runderneuert habe. Seit einiger Zeit drängt der Kranich-Konzern auf die Nutzung von NDC und erhebt bei GDS-Buchungen einen Zuschlag. Von der Neuerung betroffen sind die Konzernmitglieder Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines. Bei Eurowings gibt es zumindest vorläufig keine Veränderungen.

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Plus Ultra: Gericht gibt zurückgehaltene Staatshilfe frei

Der Umstand, dass die spanische Regierung dem auf ACMI- und Charterflüge spezialisierten Anbieter Plus Ultra über den Staatsfonds Sepi finanzielle Unterstützung gewährte, brachte die Opposition in Rage. Selbst Anzeigen gegen Funktionäre des Fonds wurden erstattet. Ein Teil des Darlehens wurde eingefroren, jedoch auf Beschluss eines Gerichts zur Auszahlung freigegeben. Die spanische Nachrichtenagentur EFE berichtet unter Berufung auf das Urteil, dass ohne die Auszahlung der noch offenen 34 Millionen Euro der Fluggesellschaft Plus Ultra die Insolvenz drohen würde. Insgesamt wurden über Sepi 53 Millionen Euro bewilligt. Am 28. Juli 2021 ordnete selbiges Gericht an, dass die letzte Tranche (34 Millionen Euro) aufgrund des Ermittlungsverfahrens vorerst eingefroren werden müssen. Dieser Beschluss wurde nun explizit rückgängig gemacht. In der Begründung ist weiters die Rede davon, dass die Anschuldigungen von Oppositionspolitikern sich bislang als unwahr erwiesen hätten. Es gäbe keinen objektiven Hinweis auf Verbindungen ins Ausland oder unsaubere Praktiken bei Sepi im Zuge der Vergabe des staatlich garantierten Darlehens. Das Gericht hat dabei die Bücher der Airline von der Staatsanwaltschaft und einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer unter die Lupe genommen. Auch wurden zahlreiche Zeugen einvernommen. Die Behauptung der Opposition, dass die Sepi-Staatshilfe nur aufgrund von Korruption an Plus Ultra ausbezahlt wurde, habe sich im Zuge des Ermittlungsverfahrens als “objektiv unwahr” herausgestellt, so das Gericht.

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Japan: Erster ANA-A380 wieder im Liniendienst

Nach langer Pause setzt die japanische All Nippon Airways wieder Maschinen des Typs Airbus A380 im regulären Linienverkehr ein. Zuletzt führte man mit den Superjumbos gelegentlich Rundflüge durch, doch auf der Hawaii-Strecke waren diese im März 2020 letztmalig im Einsatz. Am Montagabend machte sich die JA381A unter der Flugnummer NH184 auf den Weg von Tokio-Narita nach Honolulu. Zuvor wurde am 7. August 2021 ein Testflug über Japan durchgeführt. Am Dienstag kehrte dieser Airbus A380 kommerziell wieder zurück nach Tokio. Der Carrier beabsichtigt die Superjumbos schrittweise zu reaktivieren. Den Anfang machte die JA381A. Die Airbus-A380-Teilflotte von ANA trägt eine Sonderlackierung, die Schildkröten gewidmet ist. Die Maschinen sind äußerst jung, denn All Nippon Airways schaffte die Superjumbos vergleichsweise spät an.

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„Falsche“ Warnmeldung: Neuerliche Wizz-Air-Rücklandung in Wien

Am Mittwoch musste der von Wizz Air Hungary betriebene Airbus A320 mit der Registrierung HA-LYF eine Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat absolvieren. Der Mittelstreckenjet hätte als W62883 nach Pristina fliegen sollen. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation Direct den Vorfall und erklärte, dass die Piloten eine Warnmeldung angezeigt bekommen haben, dass die Frachttür geöffnet ist. Aus Sicherheitsgründen entschied der Kapitän dann, dass eine Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat absolviert wird. Die Passagiere konnten den Airbus A320 problemlos verlassen. Die betroffene Türe war zu jedem Zeitpunkt des Fluges geschlossen. Es handelte sich um eine fehlerhafte Warnmeldung. Techniker überprüften die Maschine und gaben den Jet kurz darauf wieder frei. Die HA-LYF flog dann mit rund zwei Stunden Verspätung und Fluggästen an Bord nach Pristina. Es handelt sich um die zweite Rücklandung von Wizz Air binnen weniger Tage.

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Tierschützer: Glasfassade von BER-Terminal 1 für Vögel tödlich

Das Terminal 1 des Flughafens Berlin-Brandenburg soll sich laut Naturschutzbund Deutschland als besonders problematisch für Vögel erweisen. So sollen täglich viele Tiere gegen die Glas-Fassade knallen und sich dabei schwer verletzten oder gar daran verenden. Laut Nabu soll die Problematik seit einigen Monaten bekannt sein, jedoch kam die erst jetzt durch eine Medienmitteilung in eine breitere Öffentlichkeit. Die Tierschützer kritisieren, dass Vögel besonders häufig gegen die Glasscheiben fliegen und fordern daher dringende Nachbesserungen seitens der Betreibergesellschaft. Große Glasflächen sind für Vögel generell problematisch, da die Tiere diese oftmals nicht als Hindernis erkennen, sondern ungebremst gegen die Scheibe fliegen. Manche Vögel sterben sofort und andere überleben mit Verletzungen und einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, dem sie jedoch in vielen Fällen einige Tage später qualvoll erliegen oder zur leichten Beute für Fressfeinde werden. „Es liegen ein Dutzend mit Fotos dokumentierte Fälle vor, in welchen ganze Vogelschwärme, teilweise bis zu 50 Individuen, durch Anflug an die Glasfassade getötet wurden“, so Nabu-Referentin Manuela Brecht.Der BER verweist darauf, dass das Terminal 1 auch hinsichtlich der umweltrechtlichen Aspekte geprüft wurde und alle Auflagen der Behörden eingehalten wurden. Man verweist auch darauf, dass Vogel-Crashs mit Glasscheiben ein generelles Problem sind und nicht spezifisch für den BER sind. Der Nabu kontert, dass die Vogel-Problematik bereits vor der Eröffnung des Terminals 1 bekannt war, jedoch unzureichende bis gar keine Maßnahmen ergriffen wurden. Die Kritik richtet sich auch an die zuständigen Behörden. Nun fordert man dringende Nachbesserungen und bittet Passagiere, dass diese verletzte oder gar tote Vögel am BER mit Foto, Datum

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EU-Kommission evaluiert Verschärfungen für Einreisen aus den USA

Erst Mitte Juni 2021 hob die EU-Kommission einseitig das Einreiseverbot für Personen, die sich in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgehalten haben, auf. Davon ausgenommen waren stets Personen mit Wohnsitz oder Staatsbürgerschaft in der EU. Nun denkt man in Brüssel laut über eine Wiedereinführung nach. Das noch unter der Trump-Regierung erlassene Einreiseverbot für EU-Bürger in die Vereinigten Staaten von Amerika wurde bislang nicht aufgehoben. Zwar gibt es erste Anzeichen dafür, dass die Biden-Administration zumindest darüber nachdenkt, jedoch umgesetzt wurde noch nichts. Die EU-Kommission blickt mit Sorge auf die Neuinfektionen in den USA und evaluiert nun ein neuerliches Einreiseverbot. Dabei kann das Führungsorgan der Europäischen Union lediglich grundsätzliche Empfehlungen aussprechen, denn die tatsächliche Umsetzung obliegt den Mitgliedern der Staatengemeinschaft.  Für Fluggesellschaften, die im Transatlantik-Geschäft tätig sind, wäre ein neuerlicher EU-Bann ein herber Rückschlag. Man hoffte darauf, dass zumindest Geimpfte bald wieder in beide Richtungen möglichst ohne weitere Auflagen reisen können. Es ist allerdings noch unklar, ob die EU-Kommission bzw. die Nationalstaaten von einem möglichen neuen Einreiseverbot vollständig Geimpfte ausnehmen werden oder nicht. Hinsichtlich der USA zeichnet sich ab, dass künftig für die Einreise eine Impfpflicht bestehen könnte.

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Dortmund: Wizz Air schließt einzige Basis in Deutschland

Erst im Juni des Vorjahres eröffnete die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air auf dem Flughafen Dortmund die erste Basis in Deutschland. Per 24. Oktober 2021 wird diese geschlossen. In einem Aviation Direct vorliegenden Rundmail wurde die Belegschaft über die Schließung informiert. Auch der Flughafen Dortmund informierte seine Mitarbeiter über die Aufgabe der deutschen Wizz-Air-Basis. Auch der Stützpunkt im lettischen Riga wird aufgegeben. Die Schließung wird hier zum 3. Oktober 2021 erfolgen, geht aus Rundschreiben hervor. Zunächst berichtete das polnische Portal Pasazer über das Aus der beiden Bases. Wizz Air selbst gab zur bevorstehenden Schließung der Stationen Dortmund und Riga vorerst keine Stellungnahme ab. Den betroffenen Mitarbeitern werden jedenfalls alternative Arbeitsplätze an anderen Bases des Konzerns angeboten. Ob dies in jedem individuellen Fall eine passende Lösung ist, bleibt abzuwarten. Sowohl Riga als auch Dortmund sollen im Streckennetz der Wizz Air erhalten bleiben. Die meisten Routen werden ab Oktober 2021 mit Maschinen, die an an anderen Flughäfen stationiert sind, bedient. Die Station in Riga besteht seit dem Jahr 2014 und jene in Dortmund wurde im Juni des Vorjahres eröffnet.

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Kreuzfahrten: Norwegen verschärft die Einreiseregeln

Bei Kreuzfahrten ist Norwegen ein sehr beliebtes Ziel. Die zahlreichen Buchten und Fjorde ziehen Jahr für Jahr viele Touristen in ihren Bann. Doch um von einem Schiff aus an Land gehen zu müssen ist nun eine vollständige Impfung gegen Covid-19 vorgeschrieben. Die norwegische Regierung hat eine kurzfristige Anordnung erlassen, dass alle Personen, die Kreuzfahrtschiffe verlassen und norwegisches Hoheitsgebiet betreten wollen, vollständig gegen Covid-19 geimpft sein müssen. Das gilt ausnahmslos auch für Kinder und Jugendliche, sofern für diese ein Vakzin zugelassen ist. Sollte man aufgrund des Alters noch nicht impfbar sein, so kann weiterhin ein negativer Testbefund vorgewiesen werden. Allerdings muss das Kind von zumindest einem Elternteil, das vollständig gegen Corona geimpft sein muss, begleitet werden. Der Nachweis muss mittels digitaler Zertifikate bzw. der App “Cov Pass” erfolgen. Die großen Reedereien haben mitgeteilt, dass die Kontrolle der Unterlagen bereits beim Check-in am Abfahrtsort erfolgt. Norwegen anerkennt übrigens bei Kreuzfahrern Genesungsnachweise nicht. Auf dem Luftweg sind die Einreisebestimmungen nicht sonderlich streng. Wer geimpft oder genesen ist und dies mit einem Zertifikat, vorzugsweise digital, nachweisen kann, kann ohne Quarantäne einreisen. Auch muss man in diesem Fall kein Online-Formular ausfüllen. Ist man getestet, so ist vorab eine Einreiseregistrierung auszufüllen. Die Behörde nimmt stichprobenartig an den Airports verpflichtende Schnelltests vor. Diese sind kostenfrei, jedoch ist die Teilnahme eben verpflichtend. Fällt das Ergebnis negativ aus, erhält man eine Bescheinigung darüber.

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