Jan Gruber

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Jan Gruber

3G-Regel: Österreich kündigt scharfe Kontrollen und Strafen in der Gastronomie an

Die österreichische Bundesregierung will die Einhaltung der 3G-Regelung, die in der Gastronomie gilt, künftig scharf kontrollieren. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigten Geldstrafen an. Auch Flughafenlounges fallen unter die Covid-Regeln für die Gastronomie. Laut Medienerklärung der beiden Regierungsmitglieder hat den Ausschlag gegeben, dass es in den letzten Tagen zu verstärkten Infektionen im Bereich der Nachtgastronomie gekommen ist. Man hofft nun mit Hilfe von Kontrollen die Einhaltung der 3G-Regel durchsetzen zu können. Gleichzeitig ist in der Aussendung zu lesen: „Um die dynamische Ausbreitung der Deltavariante einzudämmen und die aktuellen Öffnungsschritte beibehalten zu können, wird die Einhaltung der Coronavirus-Maßnahmen nunmehr – insbesondere in der Gastronomie – schärfer kontrolliert.“ „Wir werden alles dafür tun, damit die Zutrittsregeln in der Nachtgastronomie, aber auch in allen anderen Gastronomiebetrieben flächendeckend eingehalten werden. Es liegt im Interesse der Nachtgastronomie UND ihrer Gäste, dass diese Regeln ernst genommen werden. Das dient dem Schutz jedes Einzelnen und hilft mit, dass wir keine weiteren Schutzmaßnahmen brauchen. Mit der Green Check Anwendung ist die Kontrolle vor Ort schnell und effizient machbar“, so Köstinger. „Wichtig ist auch die Fortführung der Gästeregistrierung. Damit können wir das Contact Tracing verbessern und die Ausbreitung von Infektionen wirksam stoppen. Nur so können wir unsere erst kürzlich zurückgewonnenen Freiheiten beibehalten. Die Gesundheitsbehörden und bei Bedarf auch die Exekutive werden dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Darüber hinaus richtet sich auch mein Appell speziell an die jungen Menschen: Lasst euch impfen, ihr schützt damit euch selbst und eure Freunde vor Ansteckung und helft

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Salzburg: Privater Nachtzug nach Sylt gestartet

Am Freitagnachmittag nahm der Alpen-Sylt-Nachtexpress der privaten Eisenbahngesellschaft RDC Deutschland offiziell den Fahrbetrieb zwischen Sylt und Salzburg sowie Radolfzell auf. Die Routen sollen bis vorerst Anfang November 2021 viermal pro Woche bedient werden. „Neben Salzburg bieten wir nun auch Fahrgästen in Südhessen und Baden-Württemberg diese komfortable und klimafreundliche Direktverbindung per Zug über Nacht an die Nordsee und nach Sylt sowie zurück an“, so Markus Hunkel, Geschäftsführer RDC Deutschland. Angeboten werden Liege- und Schlafwagenabteile sowie Sitzplätze. Laut Homepage können die Abteile derzeit nur „privat“ gebucht werden. In diesem Fall besteht innerhalb dieser keine Maskenpflicht. Im Bereich der Sitzplätze, die als Großraumbereiche angelegt sind, muss der Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

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EU-Kommission nimmt TAP-Staatshilfe genauer unter die Lupe

Die EU-Kommission leitet ein vertieftes Prüfverfahren für eine rund 3,2 Milliarden Euro schwere Staatshilfe für TAP Air Portugal ein. Das darin enthaltene Notdarlehen in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro wurde abermals durchgewunken. Das Gericht der Europäischen Union hatte zuvor die Bewilligung gekippt. Aufgrund einer Klage von Ryanair landete das 1,2 Milliarden Euro schwere Darlehen vor dem Gericht der Europäischen Union. Diese kippten die Genehmigung der EU-Kommission, da die Bewilligung als mangelhaft angesehen wurde. Unter anderem habe man sich nicht ausreichend mit den Auswirkungen auf den Binnenmarkt befasst. Nun fassten die Wettbewerbshüter eine neue Begründung ab. Der Differenzbetrag wurde noch nicht freigegeben. Hierzu wird eine vertiefte Prüfung eingeleitet und auch Mitbewerber haben die Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen. Auch will man vereinfacht gesagt überprüfen, ob es sich um eine Gießkanne handelt oder ob TAP ausreichende Maßnahmen zur Krisenbewältigung setzt.

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Graz: Luxair führte Erstflug nach Calvi durch

Seit Samstag bedient Luxair im Auftrag von Rhomberg Reisen eine Nonstopverbindung zwischen Graz und Calvi. Die Charterstrecke wird vorläufig bis Ende September 2020 am Verkehrstag Samstag angeboten. Dazu Flughafendirektor Wolfgang Grimus: „Außerdem dürfen wir nach über 10 Jahren wieder mit Rhomberg Reisen zusammenarbeiten und mit Luxair eine neue Airline am Flughafen Graz begrüßen. Gemeinsam mit unseren Reiseveranstalterpartnern arbeiten wir kontinuierlich daran, unseren Fluggästen immer wieder neue und attraktive Urlaubsziele anzubieten“. Die neue Strecke wird mit dem Maschinentyps DHC Dash 8-400 bedient. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem besonderen Jahr den Kundinnen und Kunden aus der Steiermark und Kärnten diese kurze Direktverbindung auf die Insel der Kontraste ermöglichen können“, sagt Rhomberg-Geschäftsführer Stefan Müller.

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Portugal: Streik sorgte für hunderte Flugstreichungen

Viel Geduld mussten Reisende am Sonntag am Flughafen Lissabon aufbringen, denn ein Streik beim Bodenabfertiger Groundforce führte zum Ausfall vieler Flüge. Offiziellen Angaben nach haben 81,3 Prozent der Beschäftigten ihre Arbeit niedergelegt, so dass allein von Mitternacht bis 10 Uhr 30 über 300 Flüge gestrichen werden mussten. Laut Flughafen Lissabon waren am Sonntag insgesamt 511 Verbindungen angemeldet. Die überwiegende Mehrheit musste aufgrund der Arbeitskampfmaßnahme, die sich bereits in der zweiten Runde befindet, gestrichen werden. Einige Airlines wichen auf andere Airports aus, wobei diese sich nicht unbedingt in der Nähe der portugiesischen Hauptstadt. So entschied sich Emirates Airline dafür den Lissabon-Umlauf nur bis Larnaka durchzuführen. Die betroffenen Fluggäste sollen so bald wie möglich an ihr Ziel weiterbefördert werden. Da sich der Groundforce-Streik nicht auf Lissabon beschränkte, sondern auch an anderen Airports, an denen das Unternehmen tätig ist, die Arbeit niedergelegt wurde, gab es unter anderem auch in Funchal und Faro viele Ausfälle. Porto Santo hingegen soll weitgehend verschont geblieben sein. Die zuständige Gewerkschaft bemängelt, dass für die Mitarbeiter die momentane Situation untragbar ist und behauptet auch, dass Löhne und Gehälter nicht pünktlich ausbezahlt worden sein sollen. Die Beschäftigten leisten bis voraussichtlich 31. Oktober 2021 keine Überstunden mehr. An den Tagen 31. Juli, 1. und 2. August 2021 soll es neuerlich zu Arbeitsniederlegungen an den Airports, an denen Groundforce tätig ist, kommen. Die gesamte Situation ist aber besonders verzwickt, denn das Unternehmen ist ein Joint-Venture zwischen Pasogal (50,1 Prozent) und TAP Air Portugal (49,9 Prozent). Groundforce warf der Fluggesellschaft vor, dass diese

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Personalmangel: Wizz Air braucht Wetlease-Flugzeuge

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air bedient sich selten den Dienstleistungen von ACMI-Anbietern. Doch momentan sind mehrere Carrier für den Lowcoster im Einsatz und in den nächsten Tagen könnte sich der Einsatz von Wetlease-Flugzeugen sogar noch ausweisen. Angesichts des Umstands, dass Wizz Air noch nicht die gesamte eigene Flotte in die Luft gebracht hat, ist es auf den ersten Blick durchaus kurios, dass man sich Subunternehmern bedient. Ein Blick auf eine Pressemitteilung, die das Unternehmen vor einigen Wochen verschickt hat, zeigt jedoch die Ursache: Unter anderem für Wien sucht man händeringend neue Flugbegleiter. Wizz Air baute seit dem Vorjahr an vielen Bases den Personalstand ab, aber das Ausmaß der Dienstgeberkündigungen war im direkten Vergleich mit freiwilligen Kündigungen der Arbeitnehmer eher gering. Das Bezahlungssystem von Wizz Air ist – mit geringen Abweichungen – an allen Bases gleich. Unterschiedlich sind je nach Staat lediglich die Höhe der Grundlöhne und sektorenabhängigen variablen Bestandteile. Den Löwenanteil des Monatsgehalts machen beim fliegenden Personal eben die leistungsbahängigen Teile aus und diese sind bei enorm vielen im Winter auf „fast null“ heruntergebrochen, weil pandemie- und nachfragebedingt wenig geflogen wurde. Die Folge daraus ist, dass der Verdienst (fast) nur aus dem Grundgehalt bestand und somit nicht gerade üppig ausgefallen ist. Die Folge daraus? Aus finanziellen Gründen haben sich viele Flugbegleiter nach neuen Jobs umgesehen und bei Wizz Air gekündigt. An manchen Bases soll es zusätzliche Paycuts gegeben haben. Wizz Air hat sich zwar viel Geld gespart, doch unter dem Strich steht nun Personalmangel. Gleichzeitig wäre der eine oder andere Mitbewerber

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Griechenland: Teil-Lockdown über Mykonos verhängt

Ohne Vorankündigung stellte die griechische Regierung die Insel Mykonos unter einen Teil-Lockdown. Dieser ist vorerst auf sieben Tage befristet und damit begründet, dass besonders im Bereich der Nachtgastronomie Auflagen missachtet worden sein sollen. Auch Promi-Parties sollen maßgeblich zur Entscheidung beigetragen haben. Es wurde eine nächtliche Ausgangssperre, die jeweils zwischen 1 Uhr 00 und 6 Uhr 00 gilt, verhängt. Die Betriebszeiten der Gastronomie werden eingeschränkt und obendrein ist das Abspielen lauter Musik fast allen Lokalen untersagt worden. In diesem Zusammenhang erwähnenswert: Zahlreiche Spieler der englischen Fußball-Nationalmannschaft verbringen derzeit ihre Urlaube auf Mykonos. Lokale Medien berichten, dass diese ihren EM-Sieg durchaus intensiv gefeiert haben sollen. Die Prominenz der Spieler und der Umstand, dass die Corona-Zahlen gestiegen sind, soll der Regierung ein Dorn im Auge gewesen sein. Die Regierung lässt sowohl bei der Einreise als auch in der Nachtgastronomie stichprobenartige Schnelltests durchführen. In den letzten Tagen sollen deutlich mehr als zehn Prozent positiv ausgefallen sein. Die Folge daraus ist, dass die Quarantänehotels mittlerweile überfüllt sein sollen. Besonders kritisiert wurden Gastronomen, die exzessive Parties unter Missachtung der lokalen Corona-Auflagen veranstaltet haben. Die Regierung kündigte ein hartes Vorgehen an, da man sich von „einigen unverantwortlichen Unternehmern“ die touristische Saison nicht ruinieren lassen will. Allein die Ankündigung der nächtlichen Ausgangssperre hat bereits massive Auswirkung auf den Tourismus, denn lokale Medien schreiben, dass Airlines, Hotels und Reiseveranstalter mit Stornierungen regelrecht überschwemmt werden. Das Abhalten von Parties ist jedenfalls vorläufig nicht mehr möglich, denn auch dies wurde untersagt.

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Umfrage: 52 Prozent der Österreicher sehen Masken-Lockerungen kritisch

Laut einer aktuellen Umfrage sehen rund 52 Prozent der Österreicher die mit 22. Juli 2021 anstehende Lockerung der Maskenpflicht kritisch. Das Meinungsforschungsinstitut Unique Research befragte 500 Personen im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil. 45 Prozent der Befragten haben wiederum keine Bedenken, sollte ab 22. Juli 2021 die Maskenpflicht – bis auf Supermärkte, Apotheken und öffentliche Verkehrsmittel – wegfallen. Von befragten ÖVP-Wählern sehen 59 Prozent die geplante Lockerung mit Sorge, bei Anhängern der SPÖ sind es 55 Prozent. Wenig besorgt zeigen sich hingegen Wähler der FPÖ – nur 23 Prozent haben Bedenken, dass die Menschen dann zu locker werden und die Pandemie unterschätzt wird. (Wähler der Grünen und NEOS wegen geringer Stichprobengröße nicht berücksichtigt). Laut Unique Research liegt die Schwankungsbreite bei 4,4 Prozent.

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Green Airlines: Exklusiv-Partnerschaft mit SC Paderborn 07 endete nach nur 67 Tagen

Mitte März 2021 wurde der Chartervermarkter Green Airlines als neuer Sponsor des in der zweiten Fußball-Bundesliga spielenden SC Paderborn 07 vorgestellt. Von einer nachhaltigen, langfristigen und exklusiven Partnerschaft war damals die Rede. Damit ist schon wieder Schluss. Der Bundesligist entfernte zwischenzeitlich sowohl die Bandenwerbung als auch das Logo, das kurzzeitig unter „Exklusivpartner“ zu sehen war. Ein Sprecher des SC Paderborn 07 wollte sich zu den vertraglichen Details nicht äußern, sagte jedoch: „Zur näheren Erläuterung kann ich Ihnen mitteilen, dass die Zusammenarbeit mit Green Airlines zunächst bis zum Ende der Saison 2020/2021 vereinbart war“. Mit anderen Worten: Green Airlines ist raus beim SC Paderborn 07 und aus dem angekündigten Umweltprojekt dürfte auch nichts geworden sein. Der Teilnehmer der zweiten Fußball-Bundesliga wollte Fragen, ob und wenn ja wie viel Sponsoring-Geld man bekommen hat, nicht beantworten. Hierzu sagte der Sprecher lediglich: „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu Vertragsdetails grundsätzlich keine Angaben machen“. Eine lange, nachhaltige Exklusivpartnerschaft dauert normalerweise länger als nur einige Wochen. Die Bundesliga-Saison endete mit dem Spieltag 34 am 23. Mai 2021. Verkündet wurde die Zusammenarbeit am 18. März 2021, so dass es eher ein „Ultrakurzstreckenflug“ von 67 Tagen war. Gerade in der Bundesliga sind so kurze Sponsoring-Kooperationen eher die Ausnahme, da die Vereine an langfristigen Finanzierungsquellen interessiert sind. Was genau zwischen Green Airlines und dem SC Paderborn 07 vorgefallen sein könnte, kommuniziert man nicht öffentlich.

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Französische Luftwaffe kauft neun weitere PC-21

Die französischen Luftstreitkräfte stocken die Pilatus PC-21-Flotte um neun weitere Exemplare aus. Bereits im Jahr 2021 legte sich die Armée de l’Air et de l’Espace 17 Maschinen dieses Typs zu. Diese werden für die Pilotenausbildung und für Trainings genutzt. Nun entschied sich Frankreich für den Kauf von neun weiteren Exemplaren. Die PC-21 lösen zweimotorige Jettrainer ab, welche bisher für die Pilotenausbildung im Einsatz waren. Die Französische Beschaffungsbehörde Direction générale de l’armement (DGA) hat den Vertrag mit F-AIR 21 (Cognac Formation Aero SAS France) unterzeichnet, wobei Pilatus als exklusiver Unterlieferant amtiert und die neun PC-21 sowie weitere bodenbasierte Trainingssysteme und Ersatzteile beisteuern wird. Der Auftrag sichert Arbeitsplätze am Werkplatz Schweiz, wo die PC-21 produziert werden. „Frankreich evaluiert hochprofessionell, was Beweis genug ist, dass wir das weltbeste Trainingssystem in diesem Markt anbieten. Ich bin sehr erfreut, dass sich die Französische Luftwaffe für weitere PC-21 entschieden hat“, erklärt Pilatus-Chef Markus Bucher. Die PC-21 werden ab 2023 auf der Basis Cognac Châteaubernard in Westfrankreich stationiert. Seit 2018 sind PC-21 dort im Einsatz. Im 2020 konnten die ersten Piloten ihre Ausbildung, abschliessen. Mit den jetzt bestellten PC-21 wird sich die Flotte auf insgesamt 26 erhöhen. Nebst der Schweiz und Spanien ist Frankreich die dritte Nation Europas, welche mit dem PC-21 auf das weltweit modernste Trainingssystem setzt. Weltweit sind über 230 PC-21 bei neun Luftwaffen im Einsatz. Zudem wird der PC-21 für die Ausbildung von zukünftigen Testpiloten an der Empire Test Pilots’ School in Boscombe Down in England eingesetzt.

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