Jan Gruber

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Jan Gruber

Qatar Airways stockt Wien-Doha auf

Ab Mitte Dezember 2021 wird Golfcarrier Qatar Airways häufiger am Flughafen Wien-Schwechat zu Gast sein, denn man stockt auf zehn wöchentliche Umläufe auf. Die zusätzlichen Flüge sollen mit Airbus A320 bedient werden. Wie die Fluggesellschaft aus Katar gegenüber Aviation Direct bestätigte, wird man ab 16. Dezember 2021 bis vorerst Ende März 2022 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag ab Wien einen Vormittagsflug nach Doha anbieten. Dieser soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Auf den übrigen sieben Umläufen, die nachmittags bzw. abends angeboten werden, wird man im Regelfall mit Boeing 787-Langstreckenjets fliegen. Die Aufstockung wird seitens Qatar Airways mit der guten Buchungslage auf dieser Route erklärt.

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Für den Impfnachweis: Alaska bietet Mitarbeitern 200 U.S.-Dollar Prämie

Die U.S.-amerikanische Alaska Airlines will ihre Beschäftigten mit einer Sonderprämie von 200 U.S.-Dollar zur Impfung gegen Covid-19 motivieren. Wer sein Zertifikat über eine interne Plattform an das Unternehmen übermittelt, soll diesen Bonus bekommen. In einem internen Rundschreiben erklärt der Carrier unter anderem, dass man von der jüngsten Anordnung von U.S.-Präsident Joe Biden betroffen ist. Diese sieht vor, dass ab Anfang Dezember 2021 nur noch Unternehmen, deren Mitarbeiter vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, staatliche Aufträge erhalten können. Alaska Airlines muss bis dahin die Impfnachweise ihrer Mitarbeiter einsammeln. Das will man über eine interne Plattform bewerkstelligen. Als Anreiz für den Upload winken im Zeitraum von 15. Oktober 2021 und 1. Dezember 2021 200 U.S.-Dollar als Prämie. Ab 8. Dezember 2021 sollen nur noch Geimpfte eingesetzt werden, da an diesem Tag das Dekret des Präsidenten in Kraft treten soll.

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Indien: Ex-Air-India-Maschine steckt unter Autobahn-Brücke fest

Ein Boden-Sondertransport ist in Indien gehörig in die Hose gegangen, denn ein ausgemustertes Flugzeug von Air India blieb unter einer Autobahnbrücke strecken. Da die Maschine schon länger außer Dienst gestellt ist, wurde sie verkauft. Eigentlich sollte diese per Sondertransport auf dem Landweg zum Käufer gebracht werden, aber bei der Routenplanung hat die Spedition offensichtlich die Höhe falsch eingeschätzt. So kam es wie es kommen musste: Der Schwertransporter samt Flugzeug auf der Ladefläche blieb auf einer indischen Autobahn unter einer Brücke stecken. In Indien wird bereits heftig darüber diskutiert wer eigentlich für den Vorfall und die verkorkste Planung verantwortlich ist. Der Carrier stellt klar, dass man die betroffene Maschine verkauft habe und der neue Besitzer den Abtransport veranlasst habe. Da Air India nicht mehr Eigentümerin ist, trifft die Verantwortung – aus Sicht der Airline – ausschließlich den Käufer. Die Angelegenheit dürfte aber durchaus problematisch sein, denn laut Augenzeugen soll das stillgelegte Flugzeug schon seit einigen Tagen unter der Brücke feststecken. Möglicherweise wurde die Brücke, die temporär für den Verkehr gesperrt werden musste, erheblich beschädigt, so dass Statiker und Ingenieure zunächst eine Lösung finden müssen, so dass das Bauwerk nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird. In Indien hat man mit Flugzeugen unter Brücken aber schon unfreiwillige Erfahrung gemacht, denn im Jahr 2019 blieb ein Sondertransport mit einer ausgemusterten Maschine der indischen Post ebenfalls unter einer Brücke stecken. Das obenstehende Video zeigt das Air-India-Flugzeug, das momentan unter einer Autobahnbrücke verharrt und jenes unten die einstige Postmaschine, die es im Jahr 2019 traf.

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Pakistan: PIA verkauft sechs fluguntaugliche A320

Wer an sechs Airbus A320 ohne Triebwerke interessiert ist, könnte bei Pakistan International Airlines zuschlagen. Der Carrier hat sechs nicht näher bezeichnete Mittelstreckenjets dieses Typs zum Verkauf ausgeschrieben. Bis zum 26. Oktober 2021 können Interessierte ihre Gebote bei PIA abgeben. Bei Zuschlag muss das ersteigerte Fluggerät dann binnen zwei Wochen abgeholt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Maschinen, die laut Ausschreibung nicht flugtauglich sind, wieder abheben werden, ist gering. Pakistan International Airlines dürfte eher daran interessiert sein, dass die nicht mehr benötigten Airbus A320 verschrottet werden. Da der „Schrott“ einen nicht unerheblichen Wiederverkaufswert hat, ist es üblich, dass für solche Zwecke verkauft wird.

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Schwere Vorwürfe gegen Etihad: Air Seychelles meldet Insolvenz an

Die Fluggesellschaft Air Seychelles musste bekanntgeben, dass man Insolvenz angemeldet hat. Im Rahmen der lokalen Gesetze soll das Unternehmen grundlegend umstrukturiert werden. Ein Verwalter wurde zwischenzeitlich bestellt. Die Airline und das Verkehrsministerium erheben in einer gemeinsamen Erklärung schwere Vorwürfe gegen Etihad Airways. Man wirft dem Golfcarrier, der kürzlich seinen 40-prozentigen Anteil an den Staat zurückverkauft hat, vor, dass unter dessen Miteigentümerschaft ein signifikanter Schuldenberg aufgebaut wurde. So habe Air Seychelles durchgehend Verluste eingeflogen. „Air Seychelles war in den letzten 18 Monaten aufgrund der COVID-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf den internationalen Reise- und Tourismusverkehr mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Die finanziellen Schwierigkeiten von Air Seychelles sind jedoch hauptsächlich auf erhebliche Schulden zurückzuführen, die während der Führung der Fluggesellschaft durch Etihad Airways, die zuvor zu 40 Prozent an dem Unternehmen beteiligt war, entstanden sind. Diese Schulden umfassen Beträge, die Etihad direkt geschuldet wurden sowie Darlehen in Höhe von fast 72 Millionen US-Dollar, die vom Kapitalmarkt finanziert wurden und jetzt von Anleihegläubigern von EA Partners kontrolliert werden“, ist in der Medienerklärung zu lesen. Derzeit befindet sich der Carrier vollständig im Eigentum der Regierung der Seychellen, aber eine Staatshilfe ist nicht vorgesehen. Das hängt auch damit zusammen, dass man sich kürzlich Deckelungsvereinbarungen des IWF unterworfen hat. Die einzige Möglichkeit, die den Erhalt des Unternehmens in Aussicht stellt, soll die Reorganisation im Rahmen eines Insolvenzverfahrens sein. In diesem Zusammenhang warnt man auch davor, dass es für Gläubiger möglicherweise zu Ausfällen kommen könnte. Bernard Pool und Suketu Patel wurden zu den Masseverwaltern von Air Seychells bestellt. Die

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Sale and Leaseback: Finnair versilbert vier A350-900

Das Oneworld-Mitglied machte insgesamt vier Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Transaktionen zu Geld. Durch wurden rund 400 Millionen Dollar in die Kasse gespült. Verkauft wurden die Maschinen OH-LWK, OH-LWL und OH-LWM an Gecas. Die OH-LWN ging an Gilead Aviation. Mit den beiden Lessoren wurden Leasingverträge mit einer Laufzeit etwa 12 Jahren abgeschlossen. Bedingt durch die jüngste Transaktion reduziert sich der Anteil des Flugzeugeigentums weiter. Finnair erklärte, dass man den Erlös des SLB-Deals zur Bezahlung von Schulden verwenden wird. Weiters soll eine Kreditlinie in der Höhe von 175 Millionen Euro geschlossen werden. Bezüglich dieser merkte man an, dass man diese bislang nicht in Anspruch genommen hat.

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Dortmund: Skyexpress führte Heraklion-Erstflug durch

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress führte am Sonntag den Erstflug zwischen Heraklion und Dortmund durch. Diese Route soll künftig zweimal wöchentlich bedient werden. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Airbus A320neo zum Einsatz. „Skyexpress ist eine schnellwachsende Airline mit einer modernen Flotte, die hervorragend zum Dortmund Airport passt. Wir freuen uns, das Angebot für unsere Kunden erweitern zu können“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen. Die griechische Fluggesellschaft wird die Kreta-Route im Oktober 2021 an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag bedienen. Im Vorjahr überraschte der Carrier mit der Bestellung von Airbus A320neo. Zuvor war man ein reiner Turboprop-Operator und primär innerhalb Griechenlands tätig.

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Lufthansa-Vorstand Kayser fordert Impfpflicht

Lufthansa-Vorstandsmitglied Detlef Kayser spricht sich öffentlich für eine Impfpflicht für das fliegende Personal aus. Unter anderem argumentiert er gegenüber „Bild am Sonntag“, dass Hongkong dies für Besatzungen obligatorisch gemacht habe. Kayser rechnet damit, dass Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika bald nachziehen könnten. Die Gewerkschaft Verdi hält dagegen, dass die meisten Länder Ausnahmen für das fliegende Personal vorsehen würden. Das Kranich-Vorstandsmitglied sagte gegenüber „Bild am Sonntag“ unter anderem auch: „Als weltweit operierende Airline befürworten wir eine verpflichtende Impfung für unsere Crews und brauchen darüber hinaus eine Möglichkeit zur Erfassung der Impfdaten“. Die derzeitige Rechtslage in Deutschland gestattet es dem Dienstgeber nicht, dass der Impfstatus abgefragt werden darf.

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Alaska, Jetblue und American führen Impfpflicht ein

In den Vereinigten Staaten von Amerika werden auch Alaska Airlines, Jetblue und American Airlines eine Impfpflicht für ihre Mitarbeiter einführen. Zuvor hatte unter den großen Anbietern lediglich United Airlines diesen Schritt gesetzt. Unter anderem berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf interne Mitarbeiteranschrieben, dass diese drei genannten Carrier ihre Belegschaft zur Impfung gegen Covid-19 verpflichten. Man argumentiert auch damit, dass man andernfalls mögliche Regierungsaufträge verlieren könnte. U.S.-Präsident Joe Biden hat kürzlich ein Dekret herausgegeben, das besagt, dass mit Wirksamkeit zum 8. Dezember 2021 nur Unternehmen, deren Belegschaft vollständig gegen Covid-19 geimpft ist, in den Genuss staatlicher Aufträge kommen dürfen. Damit wird der Druck auf die Privatwirtschaft, die diesen an die Mitarbeiter weitergibt, drastisch erhöht. Viele Fluggesellschaften gehen davon aus, dass bei Missachtung des Dekrets staatliche Stellen keine Tickets mehr kaufen werden oder aber man von diesen keine Charteraufträge mehr bekommen wird. Daher entschieden sich immer mehr U.S.-amerikanische Fluggesellschaften ihren Mitarbeitern eine Impfpflicht gegen Covid-19 aufzuerlegen. Gleichzeitig stellt man die sprichwörtliche Rute ins Fenster und droht Verweigerern mit dem Rauswurf. Bei United Airlines wollten sich zuletzt etwa 600 Beschäftigte nicht impfen lassen. Nachdem ein konkreter Termin für die Beendigung des Dienstverhältnisses in Aussicht gestellt wurde, reduzierte sich die Anzahl der Verweigerer auf 320 Personen.

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Lufthansa Cargo sagt „Thank you MD-11“

Über viele Jahre hinweg war das Muster McDonnell Douglas MD-11F das Rückgrat der Flotte von Lufthansa Cargo. Eigentlich sollte dieser Maschinentyp schon längst ausgeflottet sein, doch die Corona-Pandemie brachte eine temporäre Einsatzverlängerung mit sich. Am 15. Oktober 2021 wird aber endgültig Schluss sein. Lufthansa Cargo verpasste anlässlich der unmittelbar bevorstehenden Ausflottung der MD-11F mit der Registrierung D-ALCC eine Sonderbeklebung. Am Samstag stellte die Frachtfluggesellschaft diese in sozialen Medien vor. Auf dem Rumpf ist im Heckbereich „Thank you MD-11“ und Farewell zu lesen. Die Innenseite der Hauptfrachttür ist mit „Thank you“ und einem Herz verziert worden. Dies kann aber nur gesehen werden, wenn der Dreistrahler gerade be- oder entladen wird. Laut Lufthansa Cargo soll die D-ALCC bis 15. Oktober 2021 unter anderem in Frankfurt am Main, Tel Aviv, Kairo, Chicago-O’Hare und New York-JFK zu sehen sein. Nach den letzten kommerziellen Flügen wird diese McDonnell Douglas MD-11F außer Dienst gestellt. Dann endet auch die Ära der imposanten Dreistrahler bei Lufthansa Cargo.

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