Jan Gruber

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Jan Gruber

Tipps: So funktioniert die Einreise nach Spanien

Spanien ist ein traditionell beliebtes Urlaubsland. Bei den Deutschen steht auch heuer wieder Mallorca besonders hoch im Kurs. Doch einfach mal so nach „Malle“ fliegen ist nicht mehr drin. Es gilt einiges zu beachten. Vorab die gute Nachricht: Spanien macht es Touristen vergleichsweise recht einfach und momentan braucht man aus vielen Staaten kommend weder Test-, Impfungs- oder Genesungsnachweis. Lediglich ein QR-Code muss vorab über das Internet erstellt werden. Dabei handelt es sich um ein elektronisches PLF-Formular, das im Zuge der Einreise von Mitarbeitern der Gesundheitsbehörde abgescannt wird. Mit Stand 15. Juli 2021 können Personen aus Deutschland und der Schweiz ohne weitere Auflagen nach Spanien einreisen. In Österreich gilt dies für alle Bundesländer, ausgenommen Tirol und Kärnten. Aus den zuletzt genannten Gebieten müssen negativer Antigen-  oder PCR-Test, Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung vorgelegt werden. Den QR-Code braucht man immer. In nachstehendem Video, das auf dem Flughafen Palma de Mallorca aufgenommen wurde, werden die aktuellen Bestimmungen für Deutsche, Österreicher und Schweizer kurz erklärt und insbesondere Tipps gegeben wo man das PLF-Formular findet und auf welcher Homepage Spanien in vielen Sprachen Einreiseinformationen bereitstellt.

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Ryanair startet verbesserten Fare-Finder

Der irische Billigflieger Ryanair hat schon lange einen so genannten Fare-Finder auf seiner Homepage. Dieser war bislang in Sachen Bedienung äußerst launisch und unübersichtlich. Das soll sich nun geändert haben, denn der Carrier verspricht nun, dass Reisen einfacher nach Budget gesucht werden können. „Der Fare Finder macht es für Kunden schneller und einfacher, die perfekten Flüge im gesamten Ryanair-Netzwerk zu den günstigsten Tarifen zu finden und wird ab diesem Sommer die Flugbuchung für Familien, Paare und Urlauber in ganz Europa vereinfachen, da nun nach der Lockerung der langwierigen Reisebeschränkungen der wohlverdiente Urlaub oder Kurztrip gebucht werden“, verspricht der Lowcoster. „Wir freuen uns, heute unser neues und stark verbessertes Fare Finder-Suchtool zu präsentieren, während wir in die Hochsommermonate Juli und August starten. Der Fare Finder von Ryanair ist ein starkes, visuelles Buchungstool, das unseren Kunden mehr Kontrolle über ihre Flugsuche gibt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wohin Sie fliegen möchten und einfach nur günstig reisen wollen, können Sie schnell und einfach die günstigsten Tarife finden. Auch für Kunden, die nach der Abflugzeit oder Art des Reiseziels filtern möchten, bietet unser neues Fare Finder Tool die Möglichkeit, nach beliebigen Kriterien zu suchen, egal ob es sich um einen Familienurlaub, einen Wochenendausflug oder ein Solo-Abenteuer handelt“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

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Fit to 55: Unterschiedliche Reaktionen in der Luftfahrt

Unter dem Deckmantel Klimaschutz beabsichtigt die EU-Kommission die schrittweise Einführung der Besteuerung von konventionellem Kerosin. Dadurch sollen Airlines zur Nutzung alternativer Treibstoffe bzw. Antriebsmöglichkeiten bewogen werden. Kerosin ist nicht generell steuerfrei, sondern nur bei internationalen Flügen. Dies geht auf ein Abkommen aus dem Jahr 1944 zurück. Sofern dieses nicht aktualisiert wird, könnte nur Treibstoff innerhalb des Unionsgebiets besteuert werden. Der Flughafen Wien befürchtet, dass es dadurch zu einem Tanktourismus kommen könnte. „Ein Kerosinsteueralleingang in Europa würde dazu führen, dass Airlines ihre Flugzeuge an jenen Standorten betanken, wo es keine derartige Steuer gibt, dieser Tanktourismus würde die Klimabelastung sogar verstärken, der CO2-Ausstoss würde damit leider nicht reduziert. Aber der Wettbewerbsnachteil für die europäischen Luftfahrtstandorte und die Passagiere wäre massiv“, so Flughafendirektor Günther Ofner. „Viel sinnvoller und mit einer gesicherten CO2-Einsparung verbunden ist es, durch Förderungen und Beimengungspflichten die großflächige Markteinführung von CO2-neutralen alternativen Treibstoffen voranzutreiben. Die Technologie zur Herstellung von synthetischem Kerosin existiert bereits. Flugbezogene Steuern sollten zweckgebunden als Fördermittel für Forschung und Entwicklung sowie die Einführung von gesetzlichen Beimengungspflichten verwendet werden. Das würde eine weitreichende Nachfrage nach alternativen Treibstoffen ankurbeln und so einen entsprechenden Markt schaffen und wäre ein planbarer und gesicherter Pfad zur CO2-Reduktion“. Easyjet sieht Entwicklungen positiv Der Billigflieger Easyjet sieht das Projekt „Fit to 55“ positiv. Firmenchef Johan Lundgren erklärt dazu: „Easyjet ist fest davon überzeugt, dass der Luftfahrtsektor im Einklang mit den Ambitionen des European Green Deal bis 2050 oder früher Netto-Null-Emissionen erreichen muss. „Wir arbeiten mit unseren Partnern Airbus und Wright Electric zusammen, um die

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Nur juristischer Kniff? Green Airlines behauptet AOC-Antrag

Der Ticketvermarkter Green Airlines bekam nun den nächsten Rückschlag, denn laut einem Bericht von Airliners.de wird German Airways künftig –abgesehen von Köln-Paderborn-Westerland – nicht mehr für diesen fliegen. Das hinderte das Unternehmen aber nicht daran am Donnerstagnachmittag weiterhin Tickets mit German-Airways-Flugnummern zu verkaufen. Die Krone setzt der Umstand auf, dass Green Airlines, die eine Briefkastenadresse nutzt, nun behauptet einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung gestellt zu haben. Ob das Luftfahrtbundesamt diesem Ansinnen nachkommen wird, darf angesichts der Umstände der letzten Wochen angezweifelt werden. Unter anderem behauptet Alk Air, dass Green Airlines seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist. Auch die „Umweltversprechen“ scheinen nur halbherzig bis „greenwashed“ erfüllt worden zu sein. Mit dem Verkauf von Flugtickets für nichtexistierende Charterflüge hat Green Airlines bereits durchaus Erfahrung. So stellte man den Verkauf nicht ein, obwohl Alk Air bereits wegen eigener Angaben nach mangelnder Zahlungsmoral die Boeing 737-300 abgezogen hatte. Mit Just Us Air hatte man keinen Kontrakt und verkaufte dennoch Tickets. Am Donnerstagnachmittag hatte man noch Strecken mit German-Airways-Flugnummern im Verkauf und das obwohl klar ist, dass die ehemalige WDL nur noch die Sylt-Strecke bedienen wird. Defacto hat Green Airlines damit einen weiteren „Partner“ verheizt. Die Behauptung, dass man einen Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung gestellt habe, könnte ein juristischer Kniff sein. Green Airlines weigert sich strikt die Ausgleichszahlungen an Passagiere, die man im Regen stehen hat lassen, zu bezahlen. Öffentlich macht man sogar die unwahre Behauptung, dass nur Veranstalter-Buchungen betroffen gewesen wären und es keine direkte Verkäufe gegeben hätte. Das

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Harry Theoharis: „Tourismus ist nicht Ursache der Neuinfektionen“

In fast allen Ländern Europas steigen derzeit die Covid-Neuinfektionen wieder an. Die österreichische AGES führt dies auf den verstärkten Reiseverkehr zurück und behauptet unter anderem, dass der Großteil der Neuansteckungen aus dem Ausland „importiert“ wird. Der griechische Tourismusminister Harry Theoharis vertritt eine andere Ansicht. So sagte das Regierungsmitglied unter anderem, dass es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass das Ansteigen der Covid-Infektionen auf den Tourismus zurückzuführen ist. Theoharis verweist darauf, dass ein „extrem kleiner Prozentsatz aus dem Ausland nach Griechenland importiert wurde“. So wurden in den ersten zehn Juli-Tagen insgesamt 105.609 Testungen an den griechischen Grenzen durchgeführt. Dabei sollen nur 74 Testungen positiv ausgefallen sein. „Das bedeutet, dass nur 0,07 Prozent der Reisenden positiv auf das Coronavirus getestet wurden“, so der Tourismusminister. Es soll aber Unterschiede geben: An den Landgrenzen lag die Positivrate bei 0,01 Prozent, an den Häfen bei 0,07 Prozent und an den vielen Flughäfen bei 0,09 Prozent. „Die unbedeutende Rate positiver Fälle an den Grenzpunkten des Landes zeigt uns deutlich, dass der Anstieg der Covid-19-Fälle in Griechenland nicht mit dem Tourismus zusammenhängt“, ist Harry Theoharis überzeugt.

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Video: Heiko Maas mit A350-900 in Grand Rapids gelandet

Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) ist Anfang der Woche mit einem Airbus A350-900 der Flugbereitschaft auf dem U.S.-amerikanischen Flughafen Grand Rapids gelandet. Lokale Spotter haben das Ereignis auf Video festgehalten. Das Regierungsmitglied hat sich mit der 10+03 (vormals: D-AGAF) über den großen Teich fliegen lassen. Diese Maschine trägt den Namen Kurt Schumacher und ist 1,4 Jahre alt. Ursprünglich wurde dieser Airbus A350-900 an Lufthansa ausgeliefert, jedoch gleich danach an die Flugbereitschaft weitergereicht. Das nachstehende YouTube-Video, das von Spottern aufgenommen wurde, zeigt die Landung des Regierungsflugzeugs in Grand Rapids.

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Deutsche Bahn kappt Schnellzüge zum BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg erfreut sich wieder steigender Fluggastzahlen, doch die Deutsche Bahn macht es nun den Reisenden kompliziert. Ausgerechnet in der Haupturlaubszeit werden Bauarbeiten vorgenommen, die dazu führen, dass der Flughafenexpress FEX, die RE7 und die RB14 vorläufig eingestellt sind. Das bedeutet, dass es derzeit keine Schnellverbindungen zum BER gibt. Lediglich die normale S-Bahn soll nach Fahrplan verkehren. Die Intercity-Züge, die alle zwei Stunden verkehren, sollen von der Maßnahme ausgenommen sein. Allerdings sind diese nicht wirklich flexibel, da diese in der deutschen Bundeshauptstadt nur an drei Bahnhöfen halten. Berlin-Reisende sollten daher für die An- und Abfahrt vom/zum Flughafen Berlin-Brandenburg mehr Zeit einplanen. Die Reisezeit der S-Bahn ist im direkten Vergleich mit dem FEX-Zug deutlich länger. Die Deutsche Bahn wollte übrigens zum Aussetzen der Schnellverbindungen in der Hauptreisezeit keinen Kommentar abgeben.

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Niederösterreich: Fluglärm-Initiative fordert Nachtflugverbot

Die Corona-Pandemie dürfte hinsichtlich des Lärms und der Flugbewegungen ganz im Sinne der Flughafengegner gewesen sein. Mit dem Wiederansteigen des Verkehrs melden sich nun auch wieder die Kritiker zu Wort. Die Bürgerplattform SOS Ostregion wendet sich in einem offenen Brief an Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und fordert unter anderem ein nächtliches Flugverbot für den Flughafen Wien-Schwechat. Die momentane Situation ist, dass dieser Airport rund um die Uhr geöffnet ist. Die Bürger-Initiative schreibt unter anderem, dass sich die Einwohner der Umlandgemeinden von der Landesregierung im Stich gelassen fühlen. Die Lärmverteilung zwischen Wien und Niederösterreich wäre weiterhin ungleich. „Der Flughafen Wien will die Zahl der Flüge rasch wieder auf dem Niveau von 2019 haben. Das ist nicht nur mit den Klimazielen unvereinbar. Es geht auch um unsere Gesundheit. 2019 gab es rund 75.000 Starts und Landungen zwischen 19h und 6h, davon über 24.000 zwischen 22h und 6h – im Schnitt heißt das: 66x Lärm-Horror pro Nacht! Unsere Verzweiflung aus zu vielen fluglärm-gestörten Nachtstunden ist groß. Wir lassen uns nicht mehr an untergeordnete Bürgerbüros & Dialogforum delegieren“, ist in dem offenen Brief zu lesen. Man verweist darauf, dass die Nachtflugregelung nach aktuellem wissenschaftlichem Stand veraltet wäre und hat das Vertrauen in das Dialogforum, das von der Flughafen Wien AG finanziert wird, verloren. Unter anderem ist zu lesen: „Die vom Land Niederösterreich dorthin entsandten Akteure sind dem Eigentümer verpflichtet und dessen oberste Vertreterin sind Sie.“ „Wir fordern Sie auf: Setzen Sie sich endlich für eine vollständige Nachtflugsperre für geplante Flüge von 21-7h am Flughafen

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Corendon: Paderborn mit neuer Airline für Griechenland-Flüge

Heuer steht das Griechenland-Programm ab Paderborn unter keinem guten Stern, denn mit Green Airlines holte sich der Airport einen nicht gerade zuverlässigen Chartervermarkter. Das soll sich im kommenden Jahr ändern, denn Corendon Europe wird Heraklion und Rhodos bedienen. Die Ziele sollen an den Verkehrstagen Montag und Freitag (Heraklion) sowie Dienstag und Samstag (Rhodos) mit Boeing 737 bedient werden. Die Aufnahme der Routen ist für Mai 2022 angekündigt.  “Wir freuen uns sehr über das erweiterte Engagement der Corendon Airlines, die als solider und zuverlässiger Partner bekannt ist. Die griechischen Inseln gehören zu den beliebtesten Zielen der Menschen in Ostwestfalen-Lippe und den angrenzenden Regionen. Damit haben wir schon heute ein attraktives Angebot für den Sommer 2022”, erläutert Flughafen-Prokurist Roland Hüser.

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Katar lässt Geimpfte ohne Quarantäne einreisen

Seit Montag können vollständig Geimpfte ohne Quarantäne nach Katar einreisen. Zusätzlich muss jedoch ein negativer PCR-Test vorgewiesen werden. Personen, die nicht oder unvollständig geimpft sind, müssen sich weiterhin der Absonderung und mehreren Tests unterziehen. Das Gesundheitsministerium von Katar teilte mit, dass vollständig Geimpfte bei der Einreise zusätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen müssen. Weiters ist im Vorfeld eine elektronische Reiseanmeldung auszufüllen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so darf man den Golf-Staat ohne Quarantäne betreten. Andernfalls ist eine Absonderung anzutreten. Diese dauert je nach Einstufung des Herkunftsland bis zu zehn Tage. Ist der Staat grün eingestuft, so muss man nach einen negativen RT-PCR bei der Einreise vorweisen und kann sich nach fünf Tagen mittels eines weiteren RT-PCR aus der Quarantäne freitesten. Derzeit befinden sich beispielsweise Österreich und Deutschland auf dieser Liste. Bei gelben Staaten dauert die Absonderung sieben Tage und muss in einem Quarantäne-Hotel verbracht werden. Nebst dem negativen Befund, der bei der Einreise vorgewiesen werden muss, hat man am sechsten Tag einen weiteren RT-PCR vorzunehmen. Ist dieser negativ, so endet die Absonderung am Tag sieben. Zum Beispiel die Schweiz ist derzeit gelb eingestuft. Die rote Liste hat zur Folge, dass man zehn Tage in einem Quarantäne-Hotel verbringen muss. Der zweite Test ist am neunten Tag vorzunehmen und wenn dieser negativ ausfällt, kann man diese verlassen. Umstiege auf dem Flughafen Doha sind von den Quarantäne-Regeln für ungeimpfte Personen nicht erfasst. Diese sind weiterhin möglich, da man formell nicht nach Katar einreist. Offizielle Informationen hat das Gesundheitsministerium unter diesem Link bereitgestellt.

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