Jan Gruber

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Jan Gruber

Ukraine erleichtert Geimpften die Einreise

Die Ukraine gestattet nun Personen, die über vollständigen Impfschutz gegen Covid-19 verfügen, die Einreise ohne Quarantäne bzw. PCR-Test. Neu ist auch, dass negative Antigen-Schnelltest-Befunde anerkannt werden. Seitens der Ukraine werden alle Impfstoffe, ausgenommen der russische Sputnik V, akzeptiert. Es muss die vom Hersteller vorgesehene Anzahl von Teilimpfungen verabreicht worden sein. Die Dokumentation wird auf Papier und in elektronischer Form akzeptiert. Die Impfbestätigung muss in englischer Sprache ausgestellt sein. Davon ausgenommen sind Impfungen, die in der Ukraine verabreicht wurden. In diesem Fall wird selbstredend auch die Landessprache akzeptiert. Antigen-Schnelltestbefunde dürfen nicht älter als 72 Stunden sein. Das Dokument wird in den Sprachen Englisch, Russisch und Ukrainisch angenommen. Alternativ kann ein negativer PCR-Befund vorgelegt werden, der ebenfalls in den zuvor genannten Sprachen abgefasst sein muss. Sollte dies nicht möglich sein, muss eine anerkannte Übersetzung vorgelegt werden. Keine Einreiseerleichterungen gibt es derzeit für Genesene. Diese benötigen weiterhin einen negativen Coronatest. Die nachstehenden Impfstoffe werden seitens der Ukraine anerkannt: Pfizer/BioNTech, Johnson & Johnson’s Janssen, AstraZeneca/Covishield (India), AstraZeneca/SKBio (South Korea), Moderna, Sinopharm, CoronaVac (Sinovac)

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A321F: Smartlynx Malta hebt in Kürze für DHL ab

Der maltesische Smartlynx-Ableger Smartlynx Malta wird in Kürze den ersten Airbus A321F in Dienst stellen. Da dieser Maschinentyp ab Werk nicht als Cargoflugzeug angeboten wird, handelt es sich um eine Konvertierung einer Passagiermaschine. Die 9H-CGA befindet sich derzeit auf dem Flughafen Luqa und wird von SR Technics Malta für den kommerziellen Ersteinsatz als Frachter vorbereitet. Künftig soll der Mittelstreckenjet ab Leipzig/Halle im Auftrag von Deutsche Post-DHL fliegen. Dem Vernehmen nach wird dieser Maschinentyp auch Stammgast auf dem Flughafen Linz-Hörsching werden. Ursprünglich wurde dieser Airbus A321 im Jahr 1998 an Swissair ausgeliefert. Nach dem Kollaps der SAirGroup fand das Passagierflugzeug den Weg zu Swiss. Ab dem Jahr 2004 flog der Mittelstreckenjet für Air Mediterranee. Heuer wurde die Konvertierung in ein Frachtflugzeug angepackt und ist bereits fast vollständig abgeschlossen. Da die Maschine für DHL betrieben wird, sind sowohl das Logo der Deutsche-Post-Tochter als auch neu der Schriftzug “Smartlynx Cargo” am Rumpf zu finden. Es handelt sich um die erste Maschine, die diesen Titel trägt. Weiters ist vom vorderen Bereich auch ein großer Sticker bezüglich Umweltschutz angebracht. Nachstehende Fotogalerie zeigt die 9H-CGA auf dem Flughafen Luqa:

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Linz startet mit aufgepepptem Terminal in den Sommer

Der oberösterreichische Flughafen Linz-Hörsching startet mit einem neugestalteten Passagierterminal in die Sommersaison. Der Airport nutzte die lange Pause, um die Revitalisierung der Innenräume voranzutreiben. „Im Gegensatz zum Frachtgeschäft, das derzeit regelrecht boomt, mussten wir im Passagierverkehr eine lange Durststrecke überstehen. Mitte Juni werden wieder die ersten Passagiermaschinen in Linz abheben. Wir haben deshalb die letzten Monate dazu genutzt, das „Innenleben“ unseres Passagierterminals neu zu gestalten. Oberste Prämisse war, die Abläufe für unsere Passagiere noch rascher, einfacher und komfortabler zu gestalten“, erläutert Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport. Bürgermeister Klaus Luger, Eigentümervertreter der Stadt Linz, geht davon aus, dass es für klassische Regionalflughäfen immer schwieriger wird, bestehende Flugverbindungen abzusichern oder neue Flugverbindungen zu akquirieren. „Wir sehen ganz deutlich, dass sich viele Fluggesellschaften verstärkt auf Volumenmärkte konzentrieren und dezentrale Märkte an Bedeutung verlieren. Dieser Trend hat sich durch die Covid 19 Pandemie noch einmal verschärft. In den vergangenen 20 Jahren hat der Flughafen immer positiv bilanziert. Damit verfügt das Unternehmen über ausreichende Rücklagen, um eine derartige Krise wirtschaftlich zu meistern. Dennoch muss das Unternehmen auf Sicht fahren und auch bei den Investitionen vorausschauend agieren. Die thermische Sanierung und die Umgestaltung des Passagierterminals sind strategisch wichtige Investitionen, die den Flughafen nicht nur nachhaltiger machen, sondern auch für die Passagiere einen spürbaren Mehrwert schaffen. Daher haben die Eigentümer entschieden, diese Umbauten plangemäß umzusetzen“ so Bürgermeister Luger. Im Zuge der Modernisierung des Innenbereichs wurden in einem ersten Schritt die Reisebürocounter erneuert, die Autovermieter in den Ankunftsbereich integriert, die Sicherheitsstraßen erweitert und das Café Frederick &

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El Al: Kinder zahlen nur die Taxen

Die Fluggesellschaft El Al versucht derzeit mehr Familien zum Reisen zu bewegen. Dazu bietet man an, dass Kinder bis inklusive 12 Jahren kostenlos mitfliegen können. Das Angebot hat allerdings einen Haken, denn lediglich auf den so genannten Netto-Air-Fare verzichtet der Carrier aus Israel. Gänzlich kostenfrei ist die Mitnahme von Kindern daher nicht. El Al bittet unter anderem für die Flughafenhafengebühren und sonstigen personenbezogen Taxen zur Kasse. In Israel ist es legal mit dem Netto-Air-Fare zu werben. In der Europäischen Union war dies bis zu einer Änderung der gesetzlichen Grundlage ebenfalls zulässig, jedoch müssen seit vielen Jahren Brutto-Endpreise angegeben werden. Dennoch dürften die Flugscheine für Familien, die von/nach Tel Aviv fliegen wollen, günstiger werden, denn der reine Flugpreis (Netto-Air-Fare) ist für Kinder bis inklusive 12 Jahren auf null herabgesetzt. Somit ergibt sich eine gewisse Ersparnis. Das Angebot ist auf ausgewählten Strecken während des Promotion-Zeitraums verfügbar.

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Salzburg: Wizz Air verschiebt auch Kiew erneut

Das Salzburg-Comeback der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air wird noch kleiner ausfallen als bisher bekannt. Lediglich die bulgarische Schwarzmeerstadt Varna soll im Sommer 2021 angeboten werden. Die Aufnahme soll per 13. Juni 2021 erfolgen. Vor wenigen Tagen wurde durch einen Bericht von Aviation Direct bekannt, dass die angekündigte Verbindung nach St. Petersburg auf den 19. September 2021 verschoben wurde. Sofern dieser Termin hält, hätte Wizz Air rund ein Jahr Verspätung. Nun trifft es auch die geplante Aufnahme der Nonstop-Verbindung zum innerstädtischen Flughafen Kiew-Schuljany. Diese war nach mehreren Verschiebungen für Ende Juni 2021 angekündigt. Daraus wird auch diesmal nichts, denn Wizz Air kündigt diese Route nun für den 17. September 2021 an. Damit wird das Comeback des Billigfliegers, der im Vorjahr überraschend einige Salzburg-Strecken, die nach wenigen Umläufen wieder eingestellt wurden, aufgenommen hatte, erheblich kleiner ausfallen. Ob der Aufnahmetermin von Varna-Salzburg-Varna halten wird, ist unklar.

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Budapest: Wizz Air und Buzz bauen wieder aus

Die Fluggesellschaften Wizz Air und Buzz haben in den letzten Tagen ab Budepest zahlreiche Strecken reaktiviert. Die Ryanair-Tochter nahm die Flüge zu insgesamt 16 Destinationen wieder auf. Beim ungarischen Mitbewerber sind es sieben Ziele. Die polnische Buzz fliegt im Auftrag von Ryanair wieder nach Athen, Bristol, Cagliari, Catania, Kopenhagen, Edinburgh, Lissabon, Madrid, Marseille, Mykonos, Napoli, Palermo, Paphos, Porto, Sevilla, und Valencia. Im Juni 2021 wird der Carrier insgesamt 35 Umläufe pro Woche durchführen. Für Juli und August 2021 sind je 47 wöchentliche Rotationen geplant. Derweil nahm Wizz Air über das Wochenende sieben Routen wieder auf. Dabei handelt es sich um Podgorica, Luqa (Malta), Lissabon, Catania, Barcelona, Bari und Göteborg. Weiters sollen die Frequenzen auf zahlreichen Budapest-Strecken erhöht werden. Unter dem Strich sollen wöchentlich um 3.992 Sitze mehr angeboten werden.

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Nouvelair expandiert in Richtung Deutschland

Die Fluggesellschaft Nouvelair will im diesjährigen Sommer die deutschen Destinationen Frankfurt am Main, Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn und Berlin-Brandenburg anfliegen. In der Schweiz steht Genf im Flugplan. Der aus Tunesien stammende Carrier setzt dabei laut Medienmitteilung primär auf den so genannten ethnischen Verkehr. Man hofft, dass in Deutschland lebende Tunesier die Flugverbindungen für Besuche in ihrer Heimat nutzen. Die Einreisebestimmungen sind derzeit noch restriktiv, so dass touristische Nutzung eine eher untergeordnete Bedeutung spielen dürften. Angeboten werden die neuen Flüge ab Tunis und teilweise auch ab Monastir. Tickets können bereits über die Homepage von Nouvelair gebucht werden. Die Fluggesellschaft wurde 1996 gegründet und betreibt derzeit zehn Airbus A320-200. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 14,9 Jahre.

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Salzburg feiert Comeback von Eurowings Europe

Am Flughafen Salzburg war es einige Monte besonders ruhig, denn aufgrund der Corona-Pandemie waren viele Strecken ausgesetzt. Immer wieder gab es sogar überhaupt keine Linienflüge ab Österreichs zweitgrößtem Flughafen. Eurowings Europe fährt nun das Ferienprogramm hoch. „Mit viel Vorfreude im Gepäck und Erleichterung über die zum großen Teil aufgehobenen Reisebeschränkungen sind unsere Passagiere dieses Wochenende durchgestartet! Aber nicht nur die Passagiere waren begeistert, auch die Crews der Eurowings Flieger freuten sich über den Start in Richtung Normalität. Ende Juni werden wir auch wieder viele Deutschland Verbindungen wie den Lufthansa HUB Frankfurt aufleben lassen. Damit auch unsere Flugverbindungen in die Türkei, Großbritannien und Arabien starten können, bedarf es aber noch einer klaren und positiven Einreiseverordnung – auf die hoffen wir jetzt mit Nachdruck. Wir nehmen auf jeden Fall wieder Fahrt auf und hoffen auf günstigen Rückenwind,“ so Flughafenprokurist und Bereichsleiter Verkehr & Sales, Christopher Losmann. Der Salzburg Airport machte aus dem Comeback der Eurowings-Urlaubsflüge am Wochenende ein kleines Vorfeld-Event, das die Freude zum Ausdruck bringen soll. Selbst eine Kutsche wurde eingesetzt, um die Fluggäste zum Flugzeug bringen zu können.

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Weißrussland: „EU hat Markt und Geschäft gewaltsam übernommen“

Das EU-Flugverbot für Airlines, die ihren Sitz in Weißrussland haben, ist seit Samstag offiziell in Kraft. In erster Linie ist davon die staatliche Belavia betroffen. Diese kritisiert die Entscheidung der EU-Kommission heftig und erklärt unter anderem, dass die Maßnahme gegen internationales Luftfahrtrecht verstoßen würde. In einem TV-Interview mit der staatlichen Station ONT spricht der Leiter der Luftfahrtabteilung des Verkehrsministeriums von Belarus gar davon, dass die von der Europäischen Union verhängten Sanktionen gar eine „gewaltsame Übernahme des Geschäfts und des Marktes“ darstellen würden. Belavia musste alle Flüge, die den Luftraum der EU nutzen oder aber auf einem Airport im Unionsgebiet landen würden, absagen. Belavia will sich neu ausrichten und primär Ziele in Russland und anderen GUS-Staaten ansteuern. Dennoch hofft man offensichtlich darauf, dass die Sanktionen seitens der EU-Kommission möglichst rasch beendet werden. Bemerkenswert ist auch, dass in dem TV-Interview keine Rede von eventuellen Schadenersatzforderungen war.

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Cabo Verde Airlines kündigt Comeback an

Die Fluggesellschaft Cabo Verde Airlines wird am 18. Juni 2021 aus ihrem Dornröschenschlaf auferstehen. Die Maschinen des Carriers hoben seit März 2020 nicht mehr kommerziell ab. Die Regierung stützte das Unternehmen mit finanzieller Hilfe. Vorerst wird die Route nach Lissabon reaktiviert. Geflogen wird aber zunächst nur eine Rotation pro Woche. Per 28. Juni 2021 folgen dann weitere Ziele wie Boston und Paris. Aufgrund der Corona-Pandemie und den vergleichsweise äußerst restriktiven Einreisebestimmungen konnte Cabo Verde Airlines seit März 2020 nicht mehr kommerziell fliegen. Die Flotte der Fluggesellschaft besteht derzeit aus drei Boeing 757-200. Diese tragen die Registrierungen D4-CCF, D4-CCG und D4-CCH. Die D4-CCF und die D4-CCH werden momentan auf ihr kommerzielles Comeback vorbereitet. Die D4-CCG soll –zumindest vorläufig – im Long Time Storage verbleiben.

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