Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Österreich: Impfnachweise kostenlos in Apotheken erhältlich

In Österreich können sich Personen, die im Inland gegen Covid-19 geimpft wurden, ab sofort in allen Apotheken einen Auszug aus dem elektronischen Impfpass ausdrucken lassen. Auf Wunsch wird dieser von der jeweiligen Apotheke auch abgestempelt und unterschrieben, was man einfordern sollte, da das Dokument ansonsten keine fälschungssicheren Merkmale hat. Das Dokument ist keine Neuerfindung, sondern lediglich jene PDF-Datei, die sich Personen, die über die so genannte Handysignatur oder Bürgerkarte verfügen, auch selbst aus dem ELGA-System ausdrucken können. Innerhalb von Österreich soll das Dokument – egal ob in der Apotheke oder selbst ausgedruckt – anerkannt sein. Im Ausland wird es problematisch, denn beispielsweise die Gesundheitsministerien von Malta und Deutschland haben auf Anfrage mitgeteilt, dass der Eigenausdruck mangels fälschungssicherer Merkmale nicht anerkannt werden kann. Da durch das Abstempeln und Unterschreiben durch die Apotheke aber der Aussteller eindeutig identifiziert werden kann, könnte sich die Situation nun ändern. Dennoch sollten sich Reisende erkundigen welche Dokumente für die Einreise benötigt werden und hierzu Informationen bei den offiziellen Stellen einholen. Hilfreich können die Homepages der jeweiligen Staaten sein. Auch die Botschaften erteilen telefonisch und per E-Mail Auskünfte. Um in einer österreichischen Apotheke den E-Impfpass-Ausdruck abholen zu können, benötigt man lediglich die E-Card und ein Ausweisdokument. Letzteres kann entfallen, wenn man bereits die neue Versichertenkarte mit Foto hat. Die Identifizierung ist notwendig, weil es sich um sensible Daten handelt. Kosten fallen keine an und einen Termin braucht man auch nicht. Auch geht es schnell und unkompliziert: Es dauert nicht einmal eine Minute am Apotheken-Schalter.

weiterlesen »

Skyalps schaltet ersten Flugplan zur Buchung frei

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, hat den Verkauf von Flugtickets aufgenommen. Ab 14. Juni 2021 soll der Flugbetrieb aufgenommen werden. Den Auftakt machen die Ziele Rom-FCO und Parma. Die zuletzt genannte Destination wird auch ab Rom-FCO angeboten, da dreimal pro Woche hier ein Zwischenstopp eingelegt wird. Ab 15. Juni 2021 werden zwei wöchentliche Umläufe nach Olbia (Sardinien) aufgenommen. In selbiger Frequenz wird am 30. Juni 2021 nach Berlin geflogen. Düsseldorf folgt am 02. Juli 2021. Ibiza wird am 17. Juli 2021 aufgenommen. Da Skyalps kein eigenes AOC hat, erfolgt die Durchführung der Flüge durch die maltesische Luxwing. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs DHC Dash 8-400. Die Hausmarke des Flughafens Bozen plant – bei Erfolg des Angebots – zu einem späteren Zeitpunkt auch weitere Destinationen wie München oder Wien aufzunehmen: Skyalps-Flugplan ab Bozen: Berlin-Brandenburg 30.06.2021 Mi, So Düsseldorf 02.07.2021 Mi, Fr Ibiza 17.07.2021 Do, So Olbia 15.06.2021 Di, Do Parma 14.06.2021 Mo, Di, Do, Fr, So Rom-FCO 14.06.2021 Mo, Do, Fr von Rom-FCO nach Parma 14.06.2021 Mo, Do, Fr

weiterlesen »

EU-Gericht bestätigt Air-Europa-Staatskredit

Das Gericht der Europäischen Union entschied aufgrund einer Klage der Billigfluggesellschaft Ryanair, dass die von der EU-Kommission bewilligten Darlehen, die seitens des Staatsfonds Sepi an Air Europa vergeben wurden, rechtens sind. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. In den Fällen TAP und Air France-KLM entschied selbiges Gericht zu Gunsten von Ryanair, wobei auch diese beiden Urteile noch nicht rechtskräftig sind. Der Billigflieger klagt gegen nahezu alle Bewilligungen für Staatshilfen von Fluggesellschaften. Bislang unterlag man – abgesehen von TAP und Air France-KLM – stets. Es ist davon auszugehen, dass Ryanair auch in Sachen Air Europa ein Rechtsmittel einlegen wird. Bislang äußerten sich beide Fluggesellschaften nicht zur Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union. Im Falle einer Berufung landet der Fall vor dem EuGH.

weiterlesen »

Madrid: World2Fly ergattert Iberia-Slots

Das Startup World2Fly erhält seitens Iberia einige Slots am Flughafen Madrid abgetreten. Hintergrund ist, dass das IAG-Mitglied aufgrund der geplanten Übernahme von Air Europa Zugeständnisse an die EU-Kommission machen muss. „Wir werden der Betreiber sein, an den Iberia einige Strecken abtreten wird, was unsere Präsenz am Flughafen Barajas erweitern wird. Wir sind sehr dankbar, dass Iberia uns vertraut hat“, erklärte World2Fly-Geschäftsführer Gabriel Subias während einer Pressekonferenz. Bereits im März trat Iberia einige Start- und Landerechte an den Mitbewerber Volotea ab. Betroffen sind primär Strecken innerhalb von Spanien. Bedingt durch die Übernahme von Air Europa muss die IAG an zahlreichen spanischen Airports Slots an Mitbewerber abgeben. Andernfalls wäre der Deal nicht bewilligungsfähig.

weiterlesen »

Innsbruck: Comeback der Fußball-Charter ab Samstag

Die gelockerten Einreisebestimmungen bringen am Flughafen Innsbruck auch mit sich, dass Ende Mai 2021 die Saison der Fußball-Charter wieder startet. Mehrere Nationalmannschaften haben angekündigt, dass sie Trainingslager in Tirol abhalten werden. Der Flughafen Innsbruck dient ihnen dazu als Drehscheibe. Im Jahre der Fußball Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli 2021) nutzen diesmal auch einige Nationalmannschaften Tirol als Vorbereitung auf die EURO 2021. Den Anfang macht das russische Nationalteam am morgigen Samstag, 22. Mai 2021. Das Team wird von der S7 Airlines (mit einem Airbus A320) von Moskau direkt nach Innsbruck geflogen. In den folgenden 14 Tagen wird dann u.a. noch das österreichische Nationalteam seine Zelte in Tirol aufschlagen. Auch die deutsche Nationalmannschaft wird Ende Mai am Flughafen Innsbruck erwartet. Insgesamt sind bisher 15 Flüge bis Ende Juni ab/nach Innsbruck im Zusammenhang mit Fußballteams angemeldet. Am Flughafen freut man sich sehr darüber, dass wieder regeres Treiben einkehrt. „Nach monatelangem, pandemiebedingtem eingeschränkten Betrieb ist es ein gutes Gefühl, wieder internationale Gäste bei uns begrüßen zu dürfen“, so Flughafengeschäftsführer DI Marco Pernetta.

weiterlesen »

Bremen greift Airport erneut unter die Flügel

Die Stadt Bremen wird dem örtlichen Flughafen aufgrund der Corona-Pandemie neuerlich unter die Flügel greifen. Der Airport schrieb im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von rund 20 Millionen Euro. Auch heuer rechnet man mit roten Zahlen. Um den weiteren Betrieb des Flughafens sicherstellen zu können, stellt die Freie Hansestadt Bremen einen weiteren Kredit zur Verfügung. Dieser soll die Einnahmenausfälle abdecken. Weiters hofft man darauf, dass ein Anteil der Luftfahrt-Milliarde auch in Bremen ankommen wird. Auf wie viel Geld der Flughafen hoffen kann, ist derzeit noch nicht klar.

weiterlesen »

Fake-PCR-Tests: Pakistan erteilt Air Blue Flugverbot

Die Luftfahrtbehörde Pakistans sprach gegen die Fluggesellschaft AirBlue eine äußerst harte Strafe aus und erteilte dieser Flugverbot. Hintergrund ist, dass wiederholt Passagiere mit gefälschten PCR-Befunden erwischt wurden. Laut lokalen Medien ereignete sich der erste Vorfall am 10. Mai 2021. In Peshawar wurden auf einem Flug 24 Reisende mit gefälschten negativen PCR-Tests erwischt. Von diesen wurden einige durch die Behörden positiv auf das Corona-Virus getestet. Nur wenige Tage später, am 16. Mai 2021, gingen den Beamten erneut 27 Reisende mit gefälschten Befunden ins Netz. Die Fake-Testbestätigungen sollen so plump gefälscht gewesen sein, dass dies einfach erkennbar gewesen sein sollte. Das nun ausgesprochene Flugverbot bezieht sich auf die Strecken von Dubai und Sharjah nach Peshawar. Bei weiteren Verstößen soll gar der temporäre Entzug der Betriebsgenehmigung im Raum stehen.

weiterlesen »

Play will mit sieben Zielen starten

Das isländische Airline-Startup Play wird am 23. Juni 2021 den Erstflug von Keflavik nach London-Stansted durchführen. Im Sommer 2021 sollen vorerst sieben europäische Ziele angeboten werden. Unter diesen befindet sich auch Berlin-Brandenburg. Zunächst wird Play am 23. Juni 2021 zwei wöchentliche Flüge nach Stansted aufnehmen. Per 1. Juli 2021 soll die Frequenz auf vier Umläufe pro Woche erhöht werden. Ab 29. Juni 2021 will das Startup zweimal pro Woche von Keflavik nach Teneriffa Süd fliegen. Das dritte Ziel wird ab 2. Juli 2021 Berlin-Brandenburg sein. Die deutsche Bundeshauptstadt soll vorerst viermal wöchentlich angeflogen werden. Am 13. Juli 2021 steht der Erstflug nach Alicante an. Die spansiche Destination steht zweimal pro Woche im Flugplan. Paris-Charle de Gaulle wird ab 15. Juli 2021 in viermal wöchentlich angeflogen. Barcelona folgt am 16. Juli 2021 mit zwei Umläufen pro Woche. Kopenhagen soll ab 22. Juli 2021 in selbiger Frequenz angesteuert werden. Der Carrier wird zu Beginn drei Airbus A321neo einsetzen. Diese werden von AerCap geleast. Mitte Juli 2021 sollen zwei weitere Maschinen zur Flotte stoßen.

weiterlesen »

Nur einmal pro Jahr Fliegen? Ofner hält nichts davon

Befeuert durch den Wahlkampf in Deutschland hat die ursprünglich von Greta Thunberg angezettelte Debatte um Kurzstreckenflüge wieder Schwung aufgenommen. EU-Kommissar Timmermans foderte nun in einem Interview, dass die Bürger nur einmal pro Jahr mit dem Flugzeug fliegen dürfen sollten. Wiens Flughafendirektor Günther Ofner kann dieser Forderung nichts abgewinnen und weist darauf hin, dass die Umsetzung des Vorschlags „eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit“ und die „Zerstörung der touristischen Entwicklung“ zur Folge habe. „Österreich erwirtschaftet 60 Prozent  seiner Wertschöpfung im Export, welche verheerenden Folgen es für Wirtschaft und Arbeitsmarkt hat, wenn die Mitarbeiter nicht reisen können, hat die Pandemie eindrucksvoll gezeigt. Wenn Timmermans seine Forderung ernst meint, dann sollten die EU-Kommissare und EU-Abgeordneten das einmal vorleben und selbst nur einmal im Jahr fliegen. Voraussetzung für eine Reduktion von Kurzstreckenflügen wäre ein funktionierendes Bahnangebot, davon ist Europa meilenweit entfernt, außerdem sind die meisten Passagiere Transferpassagiere, die zu den Flughafen-Drehkreuzen reisen, um von dort weiterzufliegen. Die Bestrafung des Luftverkehrs durch höhere Steuern würde überdies wieder Jugendliche, Studenten, Pensionisten und Familien vom Fliegen ausschließen.  Statt Dirigismus sollte die EU-Kommission die Entwicklung und den Einsatz CO2 freier synthetischer Kraftstoffe vorantreiben, das würde der ganzen Welt helfen, das Klima zu schonen. Derzeit trägt die Luftfahrt nur zu 2,5 Prozent zur CO2-Belastung bei, in Europa nur mit 0,87 Prozent, durch CO2 freie synthetische Kraftstoffe kann das bis 2050 auf Null gesenkt werden, wozu sich die Industrie auch verpflichtet hat“, so Ofner.

weiterlesen »

Austro Control sucht wieder Nachwuchs-Lotsen

Die österreichische Flugsicherung Austro Control (ACG) ist auch heuer wieder auf der Suche nach Nachwuchs-Lotsen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Bewerbertag in diesem Jahr online abgehalten. Am Mittwoch, den 26. Mai 2021, können sich Interessenten im Zeitraum von 17 Uhr 00 bis 19 Uhr 00 virtuell über den Beruf informieren und sich bei Interesse auch gleich bewerben. „Fluglotsin ist ein toller und faszinierender Job, der vieles zu bieten hat – hohe Verantwortung, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und auch eine ausgewogene Work Life Balance. Wir möchten mehr Frauen dafür begeistern. Daher mein Appell an alle Maturantinnen, die auf der Suche nach einer besonderen Herausforderung sind: beim Online-Recruiting-Day dabei sein, Fragen stellen, sich umfassend informieren und dann gleich als Fluglotsin bewerben!“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl Wer sich noch intensiver mit dem Job Fluglotsin oder Fluglotse auseinandersetzen will, hat dazu ab Ende Mai bei den Online-Workshops von Austro Control die Gelegenheit. Themen wie das Auswahlverfahren, die Ausbildung oder der Berufsalltag stehen dabei im Mittelpunkt. Die Anmeldung ist ab sofort auf www.austrocontrol.at. möglich. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auawahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt.

weiterlesen »