Jan Gruber

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Jan Gruber

Schauinsland-Reisen startet Österreich-Roadshow zur Präsentation des Sommerprogramms 2026

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen lädt seine Partner aus österreichischen Reisebüros zu einer umfangreichen Roadshow ein, um die Highlights des kommenden Sommerprogramms 2026 vorzustellen. Unter dem Motto „SONNENSEITEN“ finden zwischen dem 19. und 29. Januar 2026 insgesamt sieben Veranstaltungen in verschiedenen Städten Österreichs statt. Die Roadshows dienen als wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und die Präsentation neuer Impulse. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 19. Januar in Hohenems und führt anschließend nach Hall, Salzburg, Velden, Graz, Wien und Linz. Ziel ist es, den Vertriebspartnern in abwechslungsreichen Abendveranstaltungen detaillierte Einblicke in das neue Sommerprogramm zu geben und nützliche Verkaufstipps für die kommende Saison an die Hand zu legen. Das Unternehmen wird dabei von Partnern aus dem Hotellerie-Bereich und anderen touristischen Segmenten begleitet, um ein umfassendes Bild des Angebots zu vermitteln. Die Roadshows von Schauinsland-Reisen gelten traditionell als wichtige Branchenveranstaltungen zur Vertiefung der Geschäftsbeziehungen und zur direkten Kommunikation mit den Vertriebspartnern. Katharina Larch, Key Account-Managerin im Vertriebsteam Österreich bei Schauinsland-Reisen, unterstrich den Wert dieser persönlichen Treffen. Sie betonte, dass die Termine weit mehr als reine Infoabende seien, sondern eine besondere Plattform für den persönlichen Austausch und die Entwicklung neuer Ideen fernab des Tagesgeschäfts. Die Mischung aus fachlichem Input und Begegnungen auf Augenhöhe mache den Reiz der Roadshows aus. Der Veranstalter, der zu den größten und umsatzstärksten in Deutschland zählt und seit Jahren auch den österreichischen Markt gezielt bedient, setzt damit auf direkten Kontakt und Bindung zum stationären Vertrieb. Das Repertoire von Schauinsland-Reisen umfasst eine breite Palette an Ferienzielen, wobei traditionell die Mittelmeerregion, insbesondere Spanien, Griechenland

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ADV-Jahrestagung: Deutsche Flughäfen fordern Entlastung und besseren Schutz vor Drohnen

Die Vorstände und Geschäftsführer der deutschen Flughäfen haben auf der Jahrestagung des Flughafenverbandes ADV in Düsseldorf die Bundesregierung und EU-Institutionen zu dringenden Maßnahmen aufgerufen. Angesichts geopolitischer Spannungen, steigender Kosten und wachsender regulatorischer Lasten sehen die Flughäfen den Luftverkehrsstandort Deutschland an einem Wendepunkt und warnen vor einem drohenden Verlust von Marktanteilen. Ein zentrales Thema der Tagung war die zunehmende Gefährdung durch Drohnenvorfälle. Die jüngsten Sichtungen, unter anderem in München und Brüssel, unterstreichen, dass Drohnen ein Sicherheitsrisiko mit systemischer Dimension darstellen, das zu Beinahe-Zusammenstößen und Flugausfällen führen kann. ADV-Präsidentin Aletta von Massenbach forderte den Staat auf, seine hoheitliche Verantwortung für den Schutz kritischer Infrastrukturen wahrzunehmen. Demnach dürften die Flughäfen mit der Detektion und Abwehr von Drohnen nicht allein gelassen werden. Des Weiteren kritisierten die deutschen Flughäfen die wachsende Regulierungswut und Bürokratie auf EU- und nationaler Ebene, die jährliche Kosten in Millionenhöhe verursache. Die ADV fordert einen sofortigen Bürokratieabbau und die Verschlankung von Genehmigungsprozessen. Um die Wettbewerbsbedingungen nachhaltig zu verbessern, appellieren die Flughäfen an die Politik, die staatlichen Standortkosten zu senken, die Luftverkehrsteuer abzuschaffen und die Luftsicherheitsgebühren zu deckeln. Lars Redeligx, ADV-Vizepräsident und Gastgeber, fasste zusammen, dass die Flughäfen entschlossene Unterstützung von der Politik erwarteten, um ihre Funktion als Plattformen für Mobilität, Wirtschaft und Innovation weiter erfüllen zu können. Zusätzlich fordern die Flughäfen den Ausbau der Konnektivität durch das Vorantreiben neuer Luftverkehrsabkommen mit Wachstumsmärkten sowie die Absicherung der Flugsicherungskosten an kleineren Flughäfen. Der Luftverkehr wird von der ADV als „Lebensader für Regionen, Unternehmen und Menschen“ eingestuft, deren Zukunft durch die aktuellen Belastungen gefährdet

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Österreich: AIA-Spitze fordert Reduktion der Standortkosten

In der neuesten Episode des Podcasts „#ON Air“ diskutierten Dr. Peter Malanik, Geschäftsführer der Aviation Industry Austria (AIA), und Julian Jäger, AIA-Präsident und Vorstand der Flughafen Wien AG, die aktuelle Lage des österreichischen Luftfahrtsektors. Trotz eines grundsätzlich positiven Reisejahres warnen die Experten vor zunehmenden Herausforderungen durch steigende Standortkosten und den Rückzug von Billigfluggesellschaften. Julian Jäger zog im Gespräch eine positive Bilanz und betonte, dass sich die Luftfahrt in Österreich auf einem Rekordniveau befinde, wobei insbesondere der Flughafen Wien ein starkes Reisejahr verzeichne. Dennoch fordern die AIA-Spitze und weitere Branchenvertreter dringende Reformen. Jäger wies darauf hin, dass die heimische Luftfahrtindustrie ihre gesamte Infrastruktur selbst finanziere und zusätzlich jährlich 170 Millionen Euro an den Staat als Ticketabgabe abführe. Um weiterhin vom globalen Passagieraufschwung profitieren zu können, müssten wachstumshemmende Belastungen wie die Ticketabgabe beseitigt oder zumindest reduziert werden. Zentrale Themen der Diskussion waren neben der Reduktion der Standortkosten auch die Auswirkungen des Rückzugs von Low-Cost-Carriern (LCCs), die Chancen für Regionalflughäfen und die Entwicklung von Potentialmärkten. Der Hub Flughafen Wien steht dabei im Fokus: Sein Ausbau soll zu einer Steigerung von Ergebnis und Servicequalität führen. Die Luftfahrt trage wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung und zum Tourismusstandort Österreich bei. Malanik und Jäger sehen die Beseitigung der Abgaben als entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen Vergleich zu gewährleisten. Experten der Branche betonen, dass gerade im harten Wettbewerb mit den Nachbarländern, in denen teilweise geringere oder keine vergleichbaren Abgaben existieren, jede zusätzliche Belastung die Standortattraktivität mindere. Der Podcast „#ON Air“ dient der Information und Diskussion über

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Wizz Air reagiert auf „Beziehungsdynamiken“: „Flexible Travel Partner“ für späte Namensänderungen

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat mit der Einführung der Option „Flexible Travel Partner“ auf aktuelle gesellschaftliche Trends reagiert, die eine größere Unverbindlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen kennzeichnen. Die Airline ermöglicht es Reisenden nun, einen Flug zu buchen und sich erst später auf die namentliche Festlegung ihrer Mitreisenden zu beschränken. Die neue Option richtet sich an Kunden, die frühzeitig ihre Reisepläne fixieren möchten, ohne sich vorschnell auf einen Reisepartner festlegen zu müssen. Kunden können bis zu neun unbenannte Passagiere zu einer Buchung hinzufügen und deren Namen bis zu drei Stunden vor Abflug eintragen lassen. Alle Flugpreise und Servicegebühren sind im Voraus zu entrichten, die Namensänderungen sind jedoch jederzeit vor dem Check-in möglich. Wizz Air reagiert damit auf die Unvorhersehbarkeit moderner Beziehungen und bietet eine Lösung, um frühzeitig von günstigen Tarifen zu profitieren, ohne sich in ihrer persönlichen Lebensplanung einzuschränken. Anastasia Novak, Corporate Communications Manager von Wizz Air, erklärte, dass Beziehungen unvorhersehbar seien, Flugtickets jedoch nicht sein sollten. Die Option „Flexible Travel Partner“ ermögliche es den Passagieren, spontan zu bleiben und sich für ein Reiseziel zu entscheiden, auch wenn sie noch nicht bereit seien, sich für eine andere Person zu entscheiden. Die neue Funktion ist sowohl auf der Webseite wizzair.com als auch über die Mobile App der Fluggesellschaft verfügbar. Die Einführung dieser flexiblen Buchungsoption unterstreicht den Fokus von Wizz Air auf das Individualisierungsbedürfnis der Passagiere und auf die Minimierung von Komplikationen, die durch kurzfristige Änderungen in der Reisebegleitung entstehen können. Mit der Möglichkeit, clever zu sparen und die Auswahl offen zu halten, bedient

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Lufthansa prüft doch Kauf des Airbus A321XLR angesichts wachsender Konkurrenz

Die Lufthansa Group, deren Führungskräfte den Airbus A321XLR in der Vergangenheit eher als Nischenprodukt denn als revolutionären Langstreckenjet eingestuft hatten, sieht sich nun gezwungen, ihre strategische Haltung zu diesem Flugzeugtyp grundlegend zu überdenken. Angesichts der aggressiven Flottenpolitik von direkten Wettbewerbern und insbesondere dem Einsatz des XLR durch den engen Joint-Venture-Partner United Airlines auf den Transatlantikrouten, nimmt der deutsche Luftfahrtkonzern eine interne Neuberechnung des Business Case vor. Obwohl Konzernchef Carsten Spohr die Erwartungen bisher dämpfte, bestätigte Vorstandsmitglied Dieter Vranckx, dass derzeit analysiert werde, inwiefern der Airbus A321XLR, der 8.700 Kilometer nonstop fliegen kann, Mehrwert für die Lufthansa Group schaffen könnte. Diese Neubewertung signalisiert eine mögliche Kehrtwende, die durch den zunehmenden Wettbewerbsdruck auf dem lukrativen Nordatlantikmarkt ausgelöst wird. Der A321XLR: Technologische Neuerung schafft strategisches Dilemma Der Airbus A321XLR (Xtra Long Range) ist technologisch so konzipiert, dass er die Lücke zwischen traditionellen Schmalrumpfflugzeugen für Kurz- und Mittelstrecken und Großraumflugzeugen (Widebodies) für Langstrecken schließt. Durch den Einbau eines Integraltanks im Rumpf und weitere technische Anpassungen hat Airbus dem Jet die Fähigkeit verliehen, Ziele in Nordamerika oder Asien direkt anzufliegen, die bisher den größeren Flugzeugtypen vorbehalten waren. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte bereits 2019 und erneut 2024 die Relevanz des XLR für das dominante Hub-System der Lufthansa relativiert und argumentiert, dass nur wenige Routen im Konzernnetz die spezifische Reichweite des XLR benötigen würden. Die Lufthansa setzt traditionell auf den Umsteigeverkehr an ihren großen Interkontinental-Drehkreuzen (Hubs) und bedient Langstrecken primär mit Widebody-Jets wie dem Airbus A350 oder der Boeing 787. Der wachsende Druck durch die Konkurrenz zwingt

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Gegenwind für Air France-KLM: Streiks und Steuerlast dämpfen Sommergeschäft trotz Umsatzwachstums

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat im ertragsstarken dritten Quartal des Jahres 2025 zwar ein Umsatzwachstum verzeichnet, jedoch die Erwartungen der Analysten beim operativen Gewinn verfehlt. Streiks der Fluglotsen in Frankreich sowie des Bodenpersonals in den Niederlanden und die gestiegene Belastung durch höhere Ticketsteuern im niederländischen Markt bremsten den Gewinnsprung. Der Konzern verzeichnete im Sommer zwar einen Umsatzanstieg um knapp drei Prozent auf 9,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal, der Nettogewinn sank jedoch um sechs Prozent auf 730 Millionen Euro. Das operative Tagesgeschäft litt ebenfalls unter den Widrigkeiten und wuchs nur moderat um zwei Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltende Volatilität des Luftfahrtsektors, in dem externe Faktoren wie Arbeitskämpfe und staatliche Abgaben die finanzielle Performance direkt beeinflussen. Externe Belastungen schmälern Gewinnaussichten Konzernchef Ben Smith hob hervor, dass sich das Geschäft mit Premium-Tickets – insbesondere die Business und First Class sowohl bei der französischen Air France als auch bei der niederländischen KLM – weiterhin robust entwickelt habe. Die hohe Nachfrage in diesen margenstarken Segmenten konnte jedoch die negativen Auswirkungen externer Schocks nicht vollständig kompensieren. Air France-KLM bezifferte die finanzielle Belastung, die unmittelbar aus den Arbeitskämpfen resultierte, auf rund 50 Millionen Euro. Dazu zählten in Frankreich ein Streik der Fluglotsen und in den Niederlanden zwei separate Ausstände des Bodenpersonals bei KLM. Streiks in der Luftfahrt führen typischerweise zu massiven Flugausfällen, Verspätungen und erhöhten Kosten für Umbuchungen sowie Passagierentschädigungen. Berichten zufolge kostet ein Streiktag einen Luftfahrtriesen wie Air France-KLM schnell einen zweistelligen Millionenbetrag, was die kalkulierte Belastung von 50

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Neuer Allzeitrekord am BER: 2,66 Millionen Passagiere im Oktober 2025

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat im vergangenen Oktober 2025 einen neuen Höchstwert bei den Passagierzahlen verzeichnet. Insgesamt reisten 2,66 Millionen Menschen über den Hauptstadtflughafen, was einem Zuwachs von fast 100.000 Fluggästen gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Dieser Anstieg unterstreicht den anhaltenden Aufwärtstrend des BER, der sich zunehmend als wichtiges europäisches Verkehrsdrehkreuz etabliert. Besonders die Zeit der Herbstferien in Berlin und Brandenburg sorgte für einen regen Betrieb und führte zu einem neuen Tagesrekord in der noch jungen Geschichte des Flughafens. Am Ferienstart, dem Freitag, den 17. Oktober, nutzten 102.059 Passagiere den BER – die höchste Zahl seit der Eröffnung im Jahr 2020. Insgesamt reisten im Zeitraum vom 17. Oktober bis zum 2. November rund 1,44 Millionen Fluggäste über den Flughafen. Neben den Passagierzahlen stiegen auch die Frachtmengen deutlich an. Im Oktober wurden insgesamt 4.786 Tonnen Fracht umgeschlagen, was eine Steigerung von rund 1.001 Tonnen im Vergleich zum Oktober 2024 darstellt. Die Anzahl der Flugbewegungen blieb mit 18.554 Starts und Landungen gegenüber 18.511 im Vorjahr relativ stabil. Die anhaltend positiven Verkehrszahlen und der jüngst erreichte Meilenstein des 100 millionsten Fluggastes seit Eröffnung zeigen, dass der BER seine anfänglichen Herausforderungen zunehmend in Wachstum ummünzt und seine Kapazitäten in der Hauptstadtregion voll auslastet. Die Betreibergesellschaft des BER, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), sieht in diesen Zahlen eine Bestätigung für die zunehmende Attraktivität des Standorts, sowohl für Urlaubs- als auch für Geschäftsreisende. Der Flughafen wird damit seinem Anspruch als wichtiges Tor zur Metropolregion Berlin-Brandenburg gerecht und festigt seine Position in der deutschen Luftverkehrslandschaft.

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Runder Geburtstag im Hafen Wien: Eisbrecher „MS Eisvogel“ seit 70 Jahren im Dienst

Das Betriebsschiff „MS Eisvogel“ des Hafen Wien, einem Unternehmen der Wien Holding, feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Im Jahr 1955 in der Schiffswerft Linz gebaut, dient das Mehrzweckschiff seit sieben Jahrzehnten als unverzichtbarer Eisbrecher, aber auch als Berge-, Feuerlöschschiff und für Repräsentationsfahrten in den Donauhäfen der österreichischen Hauptstadt. Als größter öffentlicher Donauhafen Österreichs muss der Hafen Wien die Zufahrt für die Schifffahrt ganzjährig gewährleisten. Insbesondere bei massiven Kaltfronten spielt die „MS Eisvogel“ eine zentrale Rolle. Fritz Lehr, kaufmännischer Geschäftsführer des Hafen Wien, betonte, dass der Eisbrecher die ungehinderte Zufahrt von Frachtschiffen zu den Kais in den Hafenbecken Freudenau, Lobau und Albern sichert. Das Schiff hält nicht nur die Fahrrinne frei, sondern schützt mit seinem robusten, bis zu zwölf Millimeter dicken Stahlrumpf auch die Rümpfe der im Hafen ankernden Fracht- und Donaukreuzfahrtschiffe vor dem gefährlichen Eisdruck. Die 80 Tonnen schwere und 32 Meter lange „MS Eisvogel“ kann mit ihren 520 PS starken Dieselmotoren Eisplatten im Schritttempo aufbrechen. Bei besonders dicken Eisschichten kann sie zusätzlich 30 Tonnen Wasserballast aufnehmen, um das Eis mit dem Gewicht des Rumpfes zu zerdrücken. Bis zu 60 Zentimeter dickes Eis kann sie so bewältigen. Trotz der im Text genannten Beobachtungen zur Änderung der Wetterbedingungen auf der Donau aufgrund des Klimawandels, bleibt die „MS Eisvogel“ ein wichtiges Einsatzmittel für logistische und sicherheitsrelevante Aufgaben. Neben dem Eisbrechen hat das Schiff erweiterte Aufgaben als Berge- und Feuerlöschschiff übernommen. Das Logistikzentrum Hafen Wien, das rund 200 Unternehmen und bis zu 5.000 Arbeitsplätze beheimatet, ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und eine

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Turkish Airlines sichert umfangreiche Finanzierung für Flottenexpansion aus China

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat sich eine bedeutende Finanzierungszusage in Höhe von 408,5 Millionen US-Dollar von der multinationalen Bank of China gesichert. Die auf fünf Jahre befristete Kreditfazilität, bei der die Niederlassung der Bank in Macau als offizieller Kreditgeber fungiert, dient der weiteren Umsetzung der ehrgeizigen „Strategie 2033“ der Fluggesellschaft. Diese Strategie sieht eine nahezu Verdoppelung der Flottengröße auf rund 800 Flugzeuge vor. Die Finanzierung, die in chinesischen Yuan (etwa 2,9 Milliarden Yuan) gewährt wurde, verschafft Turkish Airlines dringend benötigte zusätzliche Liquidität. Die Mittel sind primär für die Flottenerweiterung, Wachstumsinitiativen und den Ausbau der Infrastruktur am Hauptdrehkreuz, dem Istanbul Airport (IST), vorgesehen. Der Abschluss dieser Transaktion signalisiert eine fortschreitende Diversifizierung der Finanzierungsquellen der Airline, die sich damit zunehmend chinesischen Banken zuwendet, um ihre massiven Investitionspläne abzusichern und die Abhängigkeit von traditionellen europäischen Geldgebern zu reduzieren. Die Strategie 2033: Ein Jahrzehnt des Wachstums Turkish Airlines, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften weltweit entwickelt hat, hat ihre „Strategie 2033“ als Blaupause für das nächste Kapitel des Wachstums festgelegt. Bis zum 100. Jubiläum der Republik Türkei soll die Flotte von derzeit über 440 Flugzeugen auf über 800 Maschinen anwachsen. Dieses Wachstum geht Hand in Hand mit dem Ziel, die Zahl der Passagiere bis 2033 auf über 170 Millionen zu verdoppeln und das Streckennetz auf rund 400 Destinationen auszudehnen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat Turkish Airlines in den Jahren 2024 und 2025 mehrere historische Großaufträge bei den beiden führenden Flugzeugherstellern der Welt platziert: Diese

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Flughafen Athen meldet Gewinnrückgang trotz Passagierzuwachs

Der Betreiber des Flughafens Athen International Airport (AIA) hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 einen Rückgang des Nettogewinns verzeichnet. Der Gewinn sank demnach um 4,8 Prozent auf 185,8 Millionen Euro, gegenüber 195,1 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang erfolgte, obwohl der Flughafen einen deutlichen Anstieg des Passagierverkehrs verbuchen konnte. Der Passagierzuwachs des Flughafens Athen in den ersten neun Monaten des Jahres war robust. Nach Angaben des Betreibers wurden in diesem Zeitraum insgesamt 26,19 Millionen Fluggäste abgefertigt, was einem Wachstum von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das starke Verkehrsaufkommen führte zwar zu bescheidenen Umsatzzuwächsen, diese wurden jedoch durch zwei wesentliche Faktoren überkompensiert, die das Ergebnis belasteten. Zum einen sind die Betriebskosten deutlich gestiegen, was unter anderem auf höhere Löhne, gestiegene Stromkosten und den zusätzlichen Ressourcenbedarf zur Bewältigung des höheren Verkehrsaufkommens zurückzuführen ist. Zum anderen wirkte sich eine höhere variable Konzessionsgebühr negativ auf den Nettogewinn aus. Diese Gebühr ist Teil der vertraglichen Vereinbarungen mit dem griechischen Staat, der einen signifikanten Anteil am Flughafen hält. Die Höhe der Konzessionsgebühr ist an die Geschäftsentwicklung des Flughafens gekoppelt und steigt somit mit dem Umsatz und dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), was einen Teil des zusätzlichen Umsatzes direkt abschöpft. Berichten zufolge erreichten die Erträge aus dem Flugbetrieb im dritten Quartal 167 Millionen Euro, wobei Anpassungen der Flughafenentgelte zu einem geringeren Umsatzwachstum im Flugbetrieb führten, als es das Verkehrswachstum vermuten ließ. Trotz des Gewinnrückgangs in den ersten neun Monaten hält der Flughafenbetreiber an seiner Prognose fest und erwartet, den

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