
Expansionskurs im Nischenmarkt: Das strategische Geschäftsmodell von Rhomberg Reisen unter neuer Führung
Das in Dornbirn ansässige Familienunternehmen Rhomberg Reisen festigt im Jahr 2026 seine Position als spezialisierter Kraftfaktor in der europäischen Touristikbranche. Unter der Leitung von CEO Ioannis Afukatudis, der das Amt im Mai des Vorjahres übernahm, verfolgt der Vorarlberger Reiseveranstalter eine konsequente Wachstumsstrategie, die auf einer Kombination aus regionaler Verwurzelung und überregionaler Präsenz basiert. Das Unternehmen, das seit über sechs Jahrzehnten im Besitz der Familie Müller steht, hat sich insbesondere durch seine Marktführerschaft auf der Mittelmeerinsel Korsika im deutschsprachigen Raum einen Namen gemacht. Mit einem beeindruckenden Volumen von 17 Vollchartern pro Woche und über 33.000 Charterplätzen pro Jahr besetzt Rhomberg eine Größenordnung, die im österreichischen Vergleich von inhabergeführten Unternehmen dieser Art unerreicht bleibt. Die aktuelle Bilanz weist einen Gesamtumsatz von rund 36 Millionen Euro für das Jahr 2025 aus, wobei eine kontinuierliche jährliche Steigerungsrate von etwa zehn Prozent verzeichnet wird. Fokus auf Korsika und die Logistik der Vollcharter Die strategische Ausrichtung von Rhomberg Reisen ist eng mit der Insel Korsika verknüpft, die zwischen 60 und 70 Prozent des Gesamtumsatzes generiert. Um diese Marktposition zu sichern, betreibt der Veranstalter ein dichtes Netz an Flugverbindungen, das nahezu alle österreichischen Bundesländer abdeckt. Einzig ab Klagenfurt werden keine direkten Verbindungen angeboten; von allen anderen Landeshauptstädten sowie von grenznahen Flughäfen wie Friedrichshafen, Memmingen, Bern und St. Gallen-Altenrhein heben regelmäßig Maschinen in Richtung Calvi oder Figari ab. In der operativen Umsetzung setzt Rhomberg auf bewährte Partnerschaften mit Fluggesellschaften wie People’s und Avanti Air, ergänzt durch Kontingente bei Eurowings und Austrian Airlines. Eine Neuerung im Portfolio stellt die








