Jan Gruber

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Jan Gruber

Mit sofortiger Wirkung: Austrian Airlines beendet Braathens-Wetlease

Eigentlich war die Wetlease-Kooperation zwischen Austrian Airlines und Braathens auf mehrere Jahre ausgelegt. Nun zog die österreichische Lufthansa-Tochter die Reißleine und beendete die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Luftfahrtunternehmen am 15. Dezember 2025 „mit sofortiger Wirkung“. Bis zuletzt waren laut einer Sprecherin der Austrian Airlines drei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 auf insgesamt 12 AUA-Routen im Einsatz. Noch vor wenigen Monaten hob das Management die professionelle Zusammenarbeit mit der schwedischen Regionalfluggesellschaft hervor. Doch seither hat sich einiges getan, denn die Konzernschwester Braathens International musste zuerst Insolvenz anmelden und wenige Tage später traf es auch Braathens Regional, die überwiegend im Auftrag von SAS und Austrian Airlines unterwegs war. Genau diese Vorgänge hätten indirekte Auswirkungen auf die operationelle Performance gehabt. Konkret wäre Braathens laut Austrian nicht mehr in der Lage gewisse Bewertungsparamenter und –standards zu erfüllen. Dazu eine Sprecherin der AUA: „Wie bereits bekannt, ist der Wetlease-Partner von Austrian Airlines, Braathens Regional Airways (Fremdairline, die im Auftrag von Austrian Airlines Flüge durchführt), indirekt von der Ende September bekannt gewordenen Insolvenz der Schwesterngesellschaft Braathens International Airways betroffen. Austrian Airlines stand seither in engem und kontinuierlichem Kontakt mit Braathens Regional Airways und hat die daraus resultierenden Entwicklungen engmaschig beobachtet und bewertet.  Im Rahmen dieser laufenden Evaluierung zeigte sich, dass sich der Wetlease-Partner infolge der Insolvenz der Schwesterngesellschaft in einem operativen Veränderungsprozess befindet. Infolgedessen konnten wesentliche Bewertungsparameter im Zuge der Evaluierung nicht mehr belastbar beurteilt werden. Vor diesem Hintergrund erfüllt Braathens Regional Airways zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Wetlease-Standards der Lufthansa Group, denen diese Partner uneingeschränkt entsprechen müssen, nicht

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Nach A320-Problemen: Regulierungsbehörde lehnt Entschädigung ab

Das US-Verkehrsministerium (Department of Transportation – DOT) hat entschieden, dass Reisende, die von den massiven Flugausfällen und Verzögerungen aufgrund der jüngsten Stilllegung von Flugzeugen der Airbus A320-Familie betroffen waren, keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen gegenüber den Fluggesellschaften haben. Die Entscheidung, die zuerst von Reuters gemeldet wurde, betrifft Tausende von Passagieren, deren Reisepläne, insbesondere während der Hauptreisezeit um Thanksgiving, durch die Notfall-Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive) der FAA gestört wurden. Das DOT kam zu dem Schluss, dass die durch die notwendigen Reparaturarbeiten ausgelösten Störungen nicht unter jene Kriterien fallen, die Fluggesellschaften zur Bereitstellung von Kompensationsleistungen wie Hotelunterkünften, Mahlzeiten oder anderen Annehmlichkeiten verpflichten würden. Diese Leistungen werden in den USA üblicherweise nur dann gewährt, wenn die Störung auf Ursachen zurückzuführen ist, die im direkten Verantwortungsbereich der Fluggesellschaft liegen. Regulatorische Begründung für die Ablehnung In einer Mitteilung vom 9. Dezember erläuterte das DOT seine Haltung. Es erklärte, dass Annullierungen oder längere Verzögerungen, die auf unplanmäßige Wartungsarbeiten infolge einer Lufttüchtigkeitsanweisung beruhen, nicht als Umstände angesehen werden, die im Kontrollbereich der Fluggesellschaft liegen. Das Ministerium präzisierte: „[Das DOT] wird Annullierungen oder längere Verzögerungen, die auf unplanmäßige Wartungsarbeiten infolge einer Lufttüchtigkeitsanweisung zurückzuführen sind, die nicht aufgeschoben werden kann oder vor einem Flug behoben werden muss, nicht als Umstände behandeln, die für die Zwecke dieser Art von Kundendienstverpflichtungen der Fluggesellschaften in der Kontrolle der Fluggesellschaft liegen.“ Demzufolge wird die Notfallanweisung der Federal Aviation Administration (FAA) zur Behebung einer Software-Schwachstelle nicht als ein Ereignis eingestuft, das eine Entschädigungspflicht der Fluggesellschaften gegenüber den Passagieren auslöst. Während die größten US-Fluggesellschaften in der Regel

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Lufthansa eröffnet neue Lounge in Stuttgart

Nach einer Phase umfassender Renovierung öffnet die Lufthansa Group am 16. Dezember 2025 ihre neu gestaltete Lounge am Flughafen Stuttgart (STR), benannt nach Manfred Rommel, wieder ihre Tore für Premium-Passagiere. Die Wiedereröffnung markiert einen wichtigen Schritt in der konsequenten Modernisierung des Bodenangebots der Airline und ihrer Strategie, die Kundenerfahrung an regionalen Standorten aufzuwerten. Die neue Lounge, die sowohl eine Business Lounge als auch eine Senator Lounge umfasst, wurde nach einem überarbeiteten Konzept gestaltet, das auf Multikomfortzonen, digitalem Zugang und einer klaren Verbindung zur lokalen Identität Stuttgarts basiert. Die Modernisierung soll den individuellen Bedürfnissen der Fluggäste nach Arbeit, Entspannung und Privatsphäre gerecht werden und die Attraktivität des Drehkreuzes in Baden-Württemberg weiter steigern. Zwei Bereiche unter einem Dach: Business und Senator Lounge Die modernisierte Lounge in Stuttgart ist in zwei exklusive und voneinander getrennte Bereiche unterteilt: die Business Lounge für berechtigte Passagiere der Business Class und Statuskunden mit niedrigerem Status sowie die Senator Lounge, die Fluggästen mit höherem Status innerhalb des Vielfliegerprogramms Miles & More und der Star Alliance zur Verfügung steht. Der Zugang zu beiden Bereichen erfolgt über eine automatisierte und digitale Zugangskontrolle, was den Prozess für die Fluggäste effizienter gestalten soll. Im Inneren setzt das neue Designkonzept auf die Schaffung unterschiedlicher Zonen, die den variierenden Bedürfnissen der Reisenden Rechnung tragen: Besonderen Wert legt Lufthansa auf das kulinarische Angebot. In beiden Lounge-Bereichen steht eine breite Auswahl an Speisen, Erfrischungen sowie internationalen Zeitungen und Zeitschriften bereit. Ein herausragendes Merkmal der Senator Lounge ist die neue Barista Coffee Bar, an der Kaffeespezialitäten mit

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United Airlines sichert sich 20 weitere Boeing 737 Max durch Sale-and-Leaseback

United Airlines hat eine neue strategische Finanzierungsvereinbarung mit dem Leasinggeber SMBC Aviation Capital abgeschlossen, die den Zugang zu 20 weiteren Boeing 737 Max Flugzeugen bis Ende 2026 sichert. Bei der Transaktion handelt es sich um ein Sale-and-Leaseback-Geschäft, das es der Fluggesellschaft ermöglicht, frisches Kapital zu generieren, während sie gleichzeitig die Kontrolle über die Flugzeuge für ihren Betrieb behält. SMBC Aviation Capital bestätigte am 11. Dezember 2025, dass die Vereinbarung die „dritte große Transaktion“ zwischen dem Leasinggeber und United Airlines darstellt. Diese enge Zusammenarbeit ist Teil der umfassenden Strategie von United Airlines zur Modernisierung und Erweiterung ihrer Flotte. Der Kauf- und Rückmietvertrag über die 20 Boeing 737 Max stärkt nicht nur die Flottenkapazität von United, sondern unterstützt auch die strategischen Finanzziele des Unternehmens. Das Sale-and-Leaseback-Modell als Finanzinstrument Das zugrundeliegende Sale-and-Leaseback-Verfahren (auch bekannt als Kauf- und Rückmietvereinbarung) ist ein gängiges Finanzierungsinstrument in der Luftfahrtindustrie. Bei dieser Methode verkauft eine Fluggesellschaft neue oder bereits in Betrieb befindliche Flugzeuge an eine Leasinggesellschaft oder eine andere Finanzorganisation und mietet die Maschinen unmittelbar danach für einen festgelegten Zeitraum zurück. Diese Art der Transaktion bietet Fluggesellschaften zwei Hauptvorteile: Zum einen generiert sie sofortige Liquidität und füllt die Kassen der Airline. Dies ermöglicht es der Fluggesellschaft, das freigesetzte Kapital in andere Geschäftsbereiche, Investitionen oder zur Schuldentilgung zu lenken. Zum anderen sichert die Airline die langfristige Nutzung der Flugzeuge, ohne die Bilanz mit hohen Anschaffungskosten zu belasten. Michael Leskinen, Chief Financial Officer von United Airlines, hob die strategische Bedeutung des Deals hervor: „Wir schätzen den durchdachten Ansatz, den SMBC

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Flughafen Köln/Bonn feiert 75-jähriges Bestehen und blickt in die Zukunft

Der Flughafen Köln/Bonn (CGN) hat am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025, mit einem Festakt den 75. Jahrestag der Gründung der Flughafengesellschaft gefeiert. Unter dem Motto „The Night of CGN – Destination: FUTURE“ würdigten rund 500 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die historische Bedeutung des Flughafens als zentraler Verkehrs- und Logistikknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen (NRW). Zu den prominenten Gästen zählten NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester sowie Vertreter der Luftverkehrs- und Logistikbranche, darunter die Europa-Chefs von UPS und FedEx, sowie Jens Bischof, CEO von Eurowings. Die Redner betonten die Rolle des Flughafens, der jährlich über zehn Millionen Fluggäste abfertigt, als unverzichtbaren Wirtschaftsmotor und Arbeitsplatzgeber für rund 14.500 Menschen in der Region. Die Bundesregierung unterstrich durch Staatssekretär Ulrich Lange die Bedeutung des Flughafens und kündigte Maßnahmen zur Stärkung des Luftverkehrs an, wie die Senkung der Luftverkehrssteuer und die Reduzierung der Flugsicherungsgebühren. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hob die Rolle des Airports als wichtiges Frachtdrehkreuz hervor, an dem UPS, DHL und FedEx jeweils Drehkreuze betreiben. Er betonte, dass der Erfolg auf der engagierten Arbeit der Mitarbeitenden und starken Partnerschaften beruhe. Für die kommenden Jahrzehnte konzentriert sich der Flughafen auf die Weiterentwicklung durch Investitionen in die Infrastruktur, digitale Lösungen und das Passagiererlebnis, was auch durch das „Next Chapter“-Programm zur Neugestaltung der Terminals unterstrichen wird. Die Veranstaltung selbst fand in dem eigens dafür umgebauten Terminal 2 statt, der in eine Eventlocation mit interaktiven Ausstellungsstationen zu Zukunftsthemen verwandelt wurde. Die Geschichte des Standorts reicht bis 1913

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RegioJet führt tägliche Zugverbindung Prag–Warschau ein und weitet Polen-Geschäft aus

Der private tschechische Eisenbahnbetreiber RegioJet führt mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 eine neue tägliche internationale Zugverbindung zwischen Prag und Warschau ein. Diese neue Linie soll das Reisen zwischen der tschechischen und der polnischen Hauptstadt deutlich vereinfachen und das Engagement des Unternehmens in Polen stärken. Der Zug startet täglich um 9:41 Uhr vom Prager Hauptbahnhof und bedient wichtige tschechische Städte wie Olomouc und Ostrava. Nach dem Grenzübertritt fährt er über Katowice, Tarnovské Hory und den Flughafen Katowice nach Warschau, wo die Ankunftszeit für 17:59 Uhr angesetzt ist. Die Gegenrichtung startet in Warschau kurz nach 9:00 Uhr und erreicht Prag um 18:18 Uhr. Neben der neuen Hauptstadtverbindung baut RegioJet seine Aktivitäten in Polen weiter aus, indem es die bestehende Verbindung zwischen Krakau und Warschau verstärkt und künftig Züge bis zur Dreistadt an der Ostsee (Gdańsk, Sopot, Gdynia) führen will. Trotz der allgemeinen Teuerung im Verkehrssektor hält RegioJet seine Ticketpreise für 2026 stabil und erhöht sie nicht. Auf einigen Strecken sollen die Durchschnittspreise aufgrund erhöhter Kapazitäten im Gegenteil sogar sinken. Parallel zum Ausbau des Angebots investiert RegioJet massiv in die Modernisierung und Erweiterung seiner Flotte, mit Aufträgen im Wert von über 20 Milliarden Tschechischen Kronen (CZK) in Bearbeitung. Zu den wichtigsten Flottenprojekten gehören die Beschaffung von 23 elektrischen Einheiten der Škoda-Gruppe, 18 elektrische Hochgeschwindigkeits-Triebzüge von PESA sowie 34 Hybrid-Expresszüge für Nordostböhmen. Diese Investitionen zielen auf eine Modernisierung der Bestandsflotte ab, etwa durch neue Sitze, Beleuchtung und Klimaanlagen.

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Somali Airlines kehrt zurück: Regierung kündigt Neustart des nationalen Carriers bis Ende 2025 an

Die somalische Bundesregierung plant die Wiederbelebung der nationalen Fluggesellschaft Somali Airlines noch vor Ende des Jahres 2025. Dies gab der somalische Minister für Transport und Zivilluftfahrt, Mohamed Farah Nuh, am 7. Dezember anlässlich der Feierlichkeiten zum Internationalen Tag der Zivilluftfahrt in Mogadischu bekannt. Die geplante Wiederaufnahme des Flugbetriebs, mehr als drei Jahrzehnte nach der Einstellung der ursprünglichen Somali Airlines, markiert einen bedeutenden Meilenstein in den umfassenden Bemühungen Somalias zur Modernisierung und Konsolidierung seines Luftfahrtsektors. Minister Nuh zeigte sich zuversichtlich: „Wir haben den Verwaltungsrat für Somali Airlines eingerichtet und den erforderlichen Regulierungsrahmen zur Steuerung des Betriebs geschaffen. Wir haben auch Vereinbarungen mit internationalen Partnern getroffen und moderne Flugzeuge erworben. Wir sind zuversichtlich, dass unsere nationale Fluggesellschaft sehr bald in den Himmel zurückkehren und die somalische Flagge stolz über Somalia und die ganze Welt tragen wird“, wurde er von Nachrichtenquellen zitiert. Flottenaufbau und Finanzierung Bereits im Juli 2025 hatte die somalische Regierung den Kauf von zwei Airbus A320-200 für den geplanten Relaunch der Somali Airlines bestätigt. Der Erwerb dieser Schmalrumpfflugzeuge ist der erste Schritt in einem gestaffelten Flottenaufbau. Die Regierung rechnet damit, dass in der nächsten Phase im Jahr 2026 zwei bis drei weitere Flugzeuge hinzukommen werden. Offiziellen Angaben zufolge wurden die Flugzeuge von der Lima Holding Group erworben, obwohl die Identität des Leasinggebers oder die spezifischen Flugzeugzellen nicht unabhängig verifiziert werden konnten. Die Wahl des Musters Airbus A320-200 ist strategisch. Es handelt sich um ein weltweit verbreitetes, zuverlässiges Mittelstreckenflugzeug, das sich ideal für regionale Flüge innerhalb Ostafrikas sowie für Verbindungen in

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Flughafen München als „Airport of the Year 2026“ ausgezeichnet

Der Flughafen München ist im Rahmen der 51. ATW Annual Airline Industry Achievement Awards in Lissabon zum „Airport of the Year 2026“ gekürt worden. Mit dieser Ehrung wird der Flughafen für seine Vorbildfunktion in mehreren Schlüsselbereichen der Luftfahrtindustrie gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle des Münchner Flughafens als eines der führenden europäischen Luftverkehrsdrehkreuze. Besonders hervorgehoben wurde die vorbildliche Zusammenarbeit des Flughafens mit seinen Airline-Partnern. Ein zentrales Beispiel dafür ist das Joint Venture mit Lufthansa im Terminal 2, das als Modell für eine enge Partnerschaft zwischen einem Flughafen und einer Fluggesellschaft gilt. Darüber hinaus wurden verschiedene Innovationsprojekte gewürdigt. Dazu zählen die Eröffnung eines Busdepots für Elektrobusse, die Inbetriebnahme von solarbetriebenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Erprobung autonomer Rollstühle, die Reisenden mit eingeschränkter Mobilität zugutekommen sollen. Diese Initiativen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, operative Prozesse zu modernisieren und das Passagiererlebnis zu verbessern. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete die Auszeichnung als eine großartige Anerkennung für das gesamte Team des Flughafens. Er betonte, dass der Preis den Anspruch des Flughafens bestätige, gemeinsam mit den Airline-Partnern Innovationen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und ein erstklassiges Reiseerlebnis anzubieten. Die ATW Awards gehören zu den angesehensten Auszeichnungen in der globalen Luftfahrtbranche und werden jährlich vom renommierten Fachmagazin Air Transport World verliehen. Die Ehrung würdigt damit die strategische Ausrichtung des Flughafens München, der sich auf effiziente Abläufe, Technologieeinsatz und starke Partnerschaften konzentriert, um seine Position im internationalen Wettbewerb zu festigen.

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AUA: Erster Embraer 195 an Schwestergesellschaft Air Dolomiti übergeben

Austrian Airlines (AUA) hat den angekündigten Flottenumbau im Segment Kurz- und Mittelstrecke offiziell gestartet. Am heutigen Tag wurde die erste von insgesamt 17 Embraer 195-Maschinen, die neun Jahre lang unter österreichischer Registrierung (OE-LWM) flog, an die italienische Schwestergesellschaft Air Dolomiti überstellt. Der Überführungsflug mit der Flugnummer EN9910 markiert den Beginn eines weitreichenden Flottenwechsels, der die gesamte AUA-Flotte auf nur noch zwei Flugzeugfamilien straffen soll. Das Flugzeug, das nun die italienische Kennung I-ENJA trägt, hob am späten Nachmittag in Richtung Verona ab und wurde von der Austrian Technik mit einem eigens angefertigten Banner verabschiedet. Die Embraer 195 spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der AUA, da sie ab 2016 die älteren Fokker-Flugzeuge ersetzte. Die nun ausgeschiedene Maschine, intern bekannt als „Whisky Mike“, beendet ihren Dienst für Austrian nach 30.393 Betriebsstunden, wovon 21.417 Stunden für die österreichische Fluggesellschaft geleistet wurden. Die Maschine war am 18. April 2016 mit dem Flug von Wien nach Stuttgart in den regulären Liniendienst bei AUA gestartet. Strategischer Transfer zur Schwestergesellschaft Von den 17 Embraer-Flugzeugen, die nun schrittweise ausgemustert werden, sollen 13 Maschinen zur Lufthansa-Konzerntochter Air Dolomiti wechseln. Die verbleibenden vier Flugzeuge sind für den externen Verkauf vorgesehen; dieser Prozess beginnt Anfang 2026. Stefan-Kenan Scheib, Chief Operating Officer (COO) von Austrian Airlines, würdigte die scheidende Flotte und die reibungslose Übergabe: „Wir verabschieden uns vom ersten von 17 Embraer-Flugzeugen, das uns viele Jahre lang gute Dienste geleistet und wichtige Leistungen erbracht hat. Wir freuen uns, dass ein Großteil der Embraer-Flotte nun bei Austrians Schwestergesellschaft Air Dolomiti weiterfliegen wird.“

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Flughafen Frankfurt meldet Passagierwachstum, Frachtgeschäft legt ebenfalls zu

Der Flughafen Frankfurt (FRA) hat im November 2025 einen Zuwachs an Passagieren und Fracht verzeichnet. Rund 4,8 Millionen Reisende nutzten den Flughafen, was einer Steigerung von 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dieser Anstieg wird unter anderem auf das Ende der bayerischen Herbstferien zurückgeführt, das bis in den November reichte und die Nachfrage nach Urlaubsreisen hochhielt. Beliebte Ziele waren insbesondere Italien mit einem Wachstum von 16,4 Prozent, Griechenland mit 10,9 Prozent und Spanien mit 5,9 Prozent. Auch der Geschäftsreiseverkehr nahm auf traditionellen Routen deutlich zu, etwa in die Schweiz (+13,6 Prozent), nach Österreich (+9,4 Prozent) und Frankreich (+8,0 Prozent). Neben dem Passagierverkehr zeigte sich auch das Frachtgeschäft am FRA stabil: Das Frachtaufkommen (Luftpost und Luftfracht) stieg im Berichtsmonat um 4,7 Prozent auf 186.692 Tonnen. Parallel dazu nahmen die Flugbewegungen um 4,0 Prozent auf 36.237 Starts und Landungen zu. Das kumulierte maximale Startgewicht (MTOW) der Flugzeuge erhöhte sich um 2,5 Prozent auf etwa 2,3 Millionen Tonnen, was die anhaltende Bedeutung des Frankfurter Flughafens als wichtiges europäisches Drehkreuz im Passagier- und Logistikverkehr untermauert. Im internationalen Portfolio der Fraport-Gruppe verzeichneten die meisten Flughäfen ebenfalls ein Passagierwachstum. Die Gesamtzahl der Passagiere an allen von Fraport aktiv betriebenen Flughäfen stieg im November 2025 um 6,4 Prozent auf insgesamt rund 11,0 Millionen Reisende. Besonders hervorzuheben ist der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien mit einem Plus von 17,5 Prozent. Die brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) verzeichneten zusammen ein Wachstum von 31,1 Prozent auf 1,2 Millionen Passagiere. Dieser deutliche Anstieg ist jedoch auf den

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