Jan Gruber

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Jan Gruber

Cargojet startet Direktflugdienst zwischen Kanada und europäischem Frachtdrehkreuz Lüttich

Die kanadische Frachtfluggesellschaft Cargojet Inc. hat am 1. November 2025 einen neuen planmäßigen Direktflugdienst für Luftfracht zwischen Kanada und Europa aufgenommen. Die neue Route verbindet die wichtigen Frachtzentren Kanadas mit dem Flughafen Lüttich (LGG) in Belgien, der als eines der führenden Frachtdrehkreuze in Europa gilt. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Expansion in Cargojets globalem Netzwerk und verstärkt die Präsenz des Unternehmens im transatlantischen Handel. Pauline Dhillon und Jamie Porteous, die Co-CEOs von Cargojet, hoben in einer gemeinsamen Erklärung die Bedeutung dieser Verbindung hervor. Sie betonten, die neue Dienstleistung stärke die Handelsbeziehungen zwischen den Kontinenten und biete Kunden schnellere Transportzeiten, verbesserte Zuverlässigkeit und mehr Flexibilität für Verlader. Der Flughafen Lüttich begrüßte die Partnerschaft als wichtigen Schritt für die Logistik zwischen Europa und Kanada. Torsten Wefers, VP Marketing & Sales des Flughafens Lüttich, sieht in der Ankunft von Cargojet eine Eröffnung neuer Möglichkeiten und verbesserter Verbindungen für Kunden und Partner. Der wöchentliche Service ist zunächst mit einer Frequenz pro Woche geplant, wobei Cargojet bereits angekündigt hat, die Frequenz mit steigender Nachfrage erhöhen zu wollen. Die Transatlantik-Route ist vollständig in das nationale Overnight-Netzwerk von Cargojet in Kanada integriert. Diese Integration ermöglicht optimierte Weiterverbindungen innerhalb Kanadas, wodurch sich die Gesamtlaufzeiten für Spediteure, Logistikdienstleister und Verlader auf beiden Kontinenten weiter verkürzen. Cargojet, Kanadas führender Anbieter zeitkritischer Premium-Luftfrachtdienste, betreibt eine Flotte, die ausschließlich aus Boeing-Flugzeugen besteht und befördert wöchentlich über 25 Millionen Pfund Fracht. Die Expansion nach Lüttich, dem siebtgrößten Frachtflughafen Europas, unterstreicht Cargojets langfristige Expansionsstrategie, die das Ziel verfolgt, das Unternehmen als zuverlässigen globalen Logistikpartner

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Niederösterreich setzt auf Pilgerwege zur Steigerung der Aufenthaltsdauer

Die niederösterreichische Landesregierung und der Tourismusverband sehen in mehrtägigem Pilgern ein wichtiges Instrument zur Stärkung des Tourismus und zur Steigerung der Aufenthaltsdauer der Gäste. Routen wie der Jakobsweg oder der Sonntagbergweg bieten die Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen, neue Kraft zu schöpfen und die Region bewusst zu erleben. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in St. Pölten die positive Wirkung des Wanderns auf Körper und Seele und hob hervor, dass für jeden dritten Gast in Niederösterreich das Wandern die Top-Aktivität während des Aufenthalts sei. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, unterstrich die ökonomische Bedeutung dieser Zielgruppe. Aktuell verbringen Urlauber in Niederösterreich durchschnittlich 2,5 Nächte. Pilgergäste hingegen seien oft über mehrere Tage oder Wochen unterwegs. Dies entspreche exakt der aktuellen Tourismusstrategie des Landes, die darauf abzielt, den Aufenthalt von Ausflügen hin zu Kurzurlauben und schließlich zu Haupturlauben in Niederösterreich zu verlängern. Die Pilgerreisen, die landschaftliche Schönheit mit kulturellen Schätzen und spirituellen Impulsen verbinden, gelten als ideal, um dieses Ziel zu erreichen. Niederösterreich bietet dazu ein vielfältiges Netzwerk an Pilgerstrecken. Zu den traditionellen Routen zählt der Jakobsweg Weinviertel, der sich über rund 153 Kilometer von Drasenhofen bis nach Krems an der Donau erstreckt und durch typische Kellergassen führt. Eine andere eindrucksvolle Etappe des Jakobswegs verläuft über 24 Kilometer von dem weltbekannten Stift Melk zur Basilika Maria Taferl, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Region. Der Sonntagbergweg verbindet Maria Taferl mit dem Wallfahrtsort Sonntagberg über eine 78 Kilometer lange Strecke durch das Mostviertel. Zusätzlich wurden neue thematische Wege etabliert, um die Attraktivität zu steigern.

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Pilotengewerkschaft VC verschiebt Streiks und fordert verbessertes Lufthansa-Angebot

Im anhaltenden Tarifkonflikt zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa herrscht vorerst eine Phase der Deeskalation. Die VC hat ihren Mitgliedern in einem internen Rundschreiben mitgeteilt, dass sie dem Management der Airline zusätzliche Zeit einräumen werde, um ein tragfähiges Angebot im Streit um die Altersversorgung vorzulegen. Dies bedeutet, dass kurzfristig keine Arbeitskampfmaßnahmen zu erwarten sind. Die Entscheidung der Gewerkschaft, auf sofortige Streiks zu verzichten, folgt auf eine Urabstimmung Ende September, in der sich die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit für die Durchführung von Arbeitsniederlegungen ausgesprochen hatten, sollte keine Einigung erzielt werden. Die VC forderte die Lufthansa jedoch mit einer neuen Fristsetzung zur Vorlage eines verhandlungsfähigen Vorschlages auf. Der Kern des Konflikts dreht sich um die Arbeitgeberbeiträge zur Betriebsrente von rund 4.800 Pilotinnen und Piloten der Lufthansa Kerngesellschaft und von Lufthansa Cargo. Während die VC, die ursprünglich eine Verdreifachung der Arbeitgeberanteile forderte, die Altersversorgung als zentralen Punkt sieht, argumentiert die Lufthansa mit Verweis auf hohe Kosten und lehnt eine Aufstockung der nach ihrer Ansicht „ohnehin schon sehr guten“ betrieblichen Altersvorsorge ab. Trotz der vorläufigen Entspannung signalisiert die Gewerkschaft mit dem Verweis auf ihr „eindeutiges“ Streikmandat, dass sie weiterhin kampfbereit ist. Der Kernkonflikt: Altersversorgung versus Unternehmenskosten Der Streit um die betriebliche Altersversorgung schwelt bereits seit Mai und konnte in sieben Verhandlungsrunden nicht beigelegt werden. Die Pilotengewerkschaft VC argumentiert, dass die Anpassung der Arbeitgeberbeiträge zur Betriebsrente notwendig sei, um die finanzielle Zukunft der Piloten zu sichern und die Attraktivität des Berufs bei der Lufthansa zu gewährleisten. Dagegen positioniert sich die Lufthansa entschieden.

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Gläubigrschutz: Lettische SmartLynx Airlines kämpft nach Eigentümerwechsel um finanzielle Stabilisierung

Die lettische Fluggesellschaft SIA „SmartLynx Airlines“, ein zentraler Akteur im europäischen ACMI-Markt (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), befindet sich in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess, der durch die Einleitung eines gerichtlichen Gläubigerschutzverfahrens am Bezirksgericht Riga am 28. Oktober 2025 formalisiert wurde. Dieser Schritt erfolgt unmittelbar nach einem bedeutenden Eigentümerwechsel, bei dem ein niederländischer Spezialinvestmentfonds und das Managementteam die Kontrolle über die Fluggesellschaft übernommen haben. Die Unternehmensführung betont, dass das Verfahren notwendig sei, um die Geschäftskontinuität und das zukünftige Wachstum in einem sich schnell verändernden Marktumfeld zu sichern. Zum Zeitpunkt der Verfahrenseinleitung wies SmartLynx Airlines beim staatlichen lettischen Steuerdienst (SRS) Steuerschulden in Höhe von 522.126 Euro auf. Trotz dieser finanziellen Belastungen verzeichnete die Airline im Jahr 2024 ein deutliches operatives Wachstum: Die Zahl der beförderten Passagiere stieg um 62,5 Prozent auf 10,66 Millionen, und die Flugfrequenz erhöhte sich um 43,4 Prozent auf 68.085 Flüge. Die Diskrepanz zwischen dem operativen Erfolg und der Notwendigkeit einer Restrukturierung unterstreicht die immensen Herausforderungen der Branche, die von stark steigenden Kosten und Lieferverzögerungen geprägt ist. Der Eigentümerwechsel und die neue Führungsstruktur Das Gläubigerschutzverfahren fällt in eine Zeit des Umbruchs: SmartLynx Airlines, das zuvor zur Avia Solutions Group des Geschäftsmanns Gediminas Žiemelis gehörte, hat seine Eigentümerstruktur grundlegend verändert. Anfang November 2025 wurde die Übernahme der „SmartLynx Airlines Latvia“ durch eine Kombination aus dem Managementteam und einem spezialisierten Investmentfonds aus den Niederlanden abgeschlossen. Die neuen Eigentumsverhältnisse sehen wie folgt aus: Die Umstrukturierung ist jedoch nicht vollständig: SmartLynx Airlines Malta und SmartLynx Airlines Estonia verbleiben im Besitz des bisherigen Anteilseigners (Smart Aviation

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Emirates SkyCargo erweitert Frachtnetz: Bangkok neu in Ost- und Südostasien

Emirates SkyCargo, die Frachtdivision der Fluggesellschaft Emirates, verstärkt ihre Präsenz in Ost- und Südostasien. Mit sofortiger Wirkung bedient die Airline den Flughafen Suvarnabhumi (BKK) in Bangkok mit einem wöchentlichen dedizierten Frachterflug. Diese neue Verbindung ergänzt das bereits dichte Streckennetz des Unternehmens in der Region und bietet Kunden somit zusätzliche Kapazitäten und Flexibilität für den weltweiten Warentransport über das Drehkreuz Dubai. Durch die Aufnahme von Bangkok wächst das globale Frachternetzwerk von Emirates SkyCargo auf insgesamt 43 Destinationen, wovon elf Ziele in Ost- und Südostasien liegen. Thailand gilt mit seiner strategischen Wirtschaftspolitik „Thailand 4.0“ als wichtiger Wachstumsmarkt. Diese Strategie legt den Fokus auf Innovation und Hightech-Industrien wie Elektromobilität, Smart Electronics, Medizintechnik und Robotik. Emirates SkyCargo positioniert sich mit seiner Flotte aus über 260 Großraumflugzeugen und seinem weitreichenden globalen Netzwerk als idealer Partner für den Transport dieser sensiblen Hightech-Waren sowie von Gütern wie Textilien oder frischem Steinobst. Die Erweiterung der Kapazitäten in Asien beschränkt sich nicht nur auf Bangkok. Bereits im Oktober 2025 hat Emirates SkyCargo die Frachterfrequenz nach Hanoi (Vietnam) auf vier wöchentliche Verbindungen erhöht. Drei dieser Flüge führen direkt zum Drehkreuz Dubai World Central (DWC), während eine weitere Verbindung Hanoi mit Taipeh und Dubai verknüpft. Zudem wurde die Frequenz nach Guangzhou (China) um einen sechsten wöchentlichen Frachter erweitert, um der konstant hohen Nachfrage aus China gerecht zu werden, insbesondere im Bereich der Konsumelektronik und des E-Commerce. Insgesamt bedient Emirates SkyCargo aktuell 25 Fracht-Gateways in Ost- und Südostasien. Mit 45 wöchentlichen Frachterverbindungen, 13 Charterflügen und 315 wöchentlichen Passagierflügen, die ebenfalls Fracht transportieren,

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Ryanair erhöht Passagierprognose dank verbesserter Boeing-Lieferungen

Der europäische Billigflugriese Ryanair blickt trotz der andauernden Herausforderungen im globalen Luftverkehrsmarkt und der angespannten Beziehung zu seinem Hauptflugzeughersteller Boeing wieder optimistischer in die Zukunft. Konzernchef Michael O’Leary hat in Dublin bekannt gegeben, dass das Unternehmen seine Passagierprognose für das Geschäftsjahr bis Ende März 2026 auf 207 Millionen Fluggäste anhebt. Dies entspricht einer Steigerung von über drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt eine Million über den bisherigen Erwartungen. Die Korrektur nach oben ist eng verknüpft mit der Aussicht auf die verbesserte Auslieferung neuer Jets durch den US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing, dessen Produktionsprobleme Ryanairs Wachstumspläne in den vergangenen Jahren wiederholt ausgebremst hatten. Die optimistischere Passagierprognose stützt sich auf eine robuste Geschäftsentwicklung, insbesondere im wichtigen zweiten Geschäftsquartal (Juli bis September), der stärksten Reisezeit des Jahres. Ryanair verzeichnete in dieser Periode deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Dennoch sieht sich die Fluggesellschaft weiterhin mit Unsicherheiten konfrontiert, die eine definitive Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr aus Sicht des Managements derzeit nicht zulassen. Kerngeschäft floriert: Quartalszahlen zeigen deutliche Zuwächse Die kürzlich vorgelegten Quartalszahlen des irischen Unternehmens untermauern die starke Marktposition von Ryanair im europäischen Luftverkehrsraum. Im zweiten Geschäftsquartal, das die Hauptreisezeit des Sommers umfasst, stieg die Zahl der beförderten Fluggäste im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 61,2 Millionen. Noch eindrucksvoller entwickelte sich der Umsatz: Er legte um acht Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro zu. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rentabilität. Der Überschuss, also der Nettogewinn des Konzerns, erlebte in diesem Zeitraum einen deutlichen Sprung und stieg um ein Fünftel auf gut 1,7

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Länder fordern Kurswechsel in der Luftverkehrspolitik: ADV begrüßt VMK-Beschlüsse

Der Flughafenverband ADV hat die Beschlüsse der Verkehrsministerkonferenz (VMK) vom 29. und 30. Oktober 2025 ausdrücklich begrüßt. Die Länderchefs sehen in den Ergebnissen der Konferenz eine zentrale Weichenstellung, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen auf internationaler Ebene zu stärken. Die Verkehrsminister fordern demnach einen dringenden Kurswechsel bei der Belastung durch Gebühren, Steuern und Abgaben, um eine Abwanderung von Fluggesellschaften zu stoppen. Die Forderungen richten sich direkt an die Bundesregierung. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel betonte, die Länder hätten damit ein starkes Signal nach Berlin gesendet und die Ursachen für den Rückzug von Airlines von deutschen Standorten klar benannt. Im Zentrum der Forderungen steht die Absenkung der Luftverkehrsteuer, die nach Ansicht des Verbands überfällig ist. Deutschland habe im Jahr 2025 einen neuen Höchststand der Belastungssumme aus Luftverkehrsteuer, Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren erreicht. Die Luftverkehrsteuer wurde zuletzt im Mai 2024 signifikant erhöht, was die Kosten für Flugtickets in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern deutlich steigen ließ. Dies habe zu einer Verlagerung von Flugangeboten geführt. Konkret fordern die Verkehrsminister die kurzfristige Rücknahme der Luftverkehrsteuererhöhung, wie sie bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung in Aussicht gestellt wurde. Zudem soll die nationale Power-to-Liquid (PtL)-Quote abgeschafft werden. Diese deutsche Quote, die ab 2026 eine Beimischung von strombasierten Kraftstoffen vorsah, galt als nicht erfüllbar und wettbewerbsverzerrend. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Forderung nach einer verlässlichen Finanzierung der Flugsicherungskosten für kleinere Flughäfen, insbesondere die dauerhafte Absicherung im sogenannten zweiten Gebührenkreis, um deren Existenz zu sichern. Der ADV sieht sich durch die Beschlüsse der VMK in seiner langjährigen Position bestätigt

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Finnair senkt Umsatzprognose: Schwache Nachfrage auf Nordatlantik-Routen belastet Ergebnis

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat ihre Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr 2025 deutlich nach unten korrigiert. Als Hauptgründe für die gesenkten Prognosen nannte das Unternehmen eine anhaltend schwache Nachfrage und niedrige Erträge auf den Nordatlantik-Strecken. Im dritten Quartal meldete Finnair einen Rückgang des vergleichbaren operativen Gewinns um 29 Prozent auf 50,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis im dritten Quartal wurde zusätzlich durch einen Verlust von 18 Millionen Euro belastet, der auf die indirekten Auswirkungen früherer Streiks von Piloten und Fluglotsen zurückzuführen ist. Hinzu kamen ungeplante Wartungsarbeiten an Flugzeugen sowie die Entwicklung der Treibstoffpreise, die sich negativ auf die Bilanz auswirkten. Die Korrektur der Jahresprognose signalisiert, dass die strategische Neuausrichtung Finnairs, die stark auf asiatische Strecken und die Nutzung der geografischen Position Finnlands fokussiert war, durch die Herausforderungen im transatlantischen Markt und interne Probleme gebremst wird. Finnair erwartet nun für das Gesamtjahr 2025 einen vergleichbaren operativen Gewinn zwischen 30 und 60 Millionen Euro bei einem Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro. Die ursprüngliche Prognose von Juli hatte noch Erlöse zwischen 3,3 und 3,4 Milliarden Euro bei einem erwarteten Gewinn am unteren Ende einer Spanne von 30 bis 130 Millionen Euro vorgesehen. Vorstandschef Turkka Kuusisto erklärte in einer Mitteilung, dass die Anpassungen die anhaltende Schwäche bei Nachfrage und Erträgen auf Nordatlantik-Routen sowie interne und externe Kostenfaktoren widerspiegeln.

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Airbus stellt Dassault-Ultimatum im Streit um FCAS-Programmführung

Das Future Combat Air System, Europas ambitioniertestes und kostspieligstes Rüstungsprojekt, steht vor dem Scheitern. Die Spannungen innerhalb des Konsortiums – bestehend aus Deutschland, Frankreich und Spanien – sind offen eskaliert. Airbus, einer der zentralen Industriepartner, hat dem französischen Partner Dassault Aviation, dem Hersteller des Rafale-Kampfjets, öffentlich einen Rückzug aus dem Projekt nahegelegt. Auslöser ist der anhaltende Streit um die technologische Führung und die Verteilung der industriellen Arbeitspakete. Dassault Aviation, angeführt von ceo Eric Trappier, beansprucht seit Monaten die Richtlinienkompetenz für sich und blockiert damit den Fortgang des 100 Milliarden Euro schweren Rüstungsprogramms. Airbus-Chef Guillaume Faury ließ seiner Frustration am Mittwochabend nach Vorlage der Quartalsbilanz in Toulouse freien Lauf. „Unser Partner hat sehr offen gezeigt, dass er mit den vereinbarten Arbeitspaketen im Programm unzufrieden ist, und fordert etwas ein, was nicht dem entspricht, was vereinbart wurde“, erklärte Faury. Er fügte hinzu: Wenn Dassault „in dieser Konstellation“ nicht weitermachen wolle, „steht es ihnen frei, sich aus fcas zurückzuziehen“. Diese unverhohlene Aufforderung markiert den bisherigen Höhepunkt eines monatelangen Tauziehens, das die politische und industrielle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich fundamental in Frage stellt. Maximalforderungen und das „Enfant Terrible“ im Konsortium Das Festhalten von Dassault an der unangefochtenen technologischen Programmführung ist der Hauptgrund für die Stagnation von fcas. Trappier hatte bereits im September erneut deutlich gemacht, dass er die Expertise seines Unternehmens über die der Partner stellt. „Die Deutschen können sich beschweren, aber hier wissen wir, wie das geht“, beanspruchte Trappier die industrielle Vormachtstellung. Dassault gefällt sich seit Monaten in der Rolle des Enfant

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Dertour Group streicht Attraktionen mit direkter Interaktion mit Meeressäugern

Die Dertour Group, einer der größten Reiseveranstalter im deutschsprachigen Raum, leitet eine signifikante Veränderung in ihrem Produktportfolio ein. Ab November wird das Unternehmen keine Ausflüge und Attraktionen mehr anbieten, die das natürliche Verhalten von Meeressäugern beeinträchtigen. Diese Entscheidung, die ab November in Kraft tritt, ist Teil einer umfassenden, konzernweiten Tierschutzstrategie und zielt darauf ab, verantwortungsvollen Tourismus zu fördern. Im Kern der neuen Strategie steht der vollständige Verzicht auf touristische Angebote, die direkten Kontakt zwischen Menschen und Meeressäugern herstellen. Konkret fallen Aktivitäten wie das beliebte Delfinschwimmen aus dem Programm. Ebenso werden Shows und Attraktionen gestrichen, in denen Tiere zu unnatürlichem Verhalten gezwungen werden. Dies betrifft auch das sogenannte Beaching, bei dem Meeressäuger zu Unterhaltungszwecken das Wasser verlassen müssen. Die Konsequenzen dieser Neuausrichtung sind weitreichend und betreffen auch international bekannte und touristisch hoch frequentierte Einrichtungen. Damit setzt die Dertour Group ein deutliches Zeichen in der Reisebranche, das über die eigenen Angebote hinaus Signalwirkung entfalten könnte. Tierschutzstrategie folgt internationalen Standards Die Entscheidung der Dertour Group basiert auf einer umfassenden Tierschutzstrategie, die in Kooperation mit anerkannten Tierschutzexperten entwickelt wurde. Das Unternehmen orientiert sich dabei an den globalen Tierwohlstandards der British Travel Association (abta), die als eine der maßgeblichsten Richtlinien im internationalen Tourismus gelten. Die einheitliche Umsetzung dieser Standards im gesamten Konzern soll die Ernsthaftigkeit der Verpflichtung unterstreichen. Die Maßnahme trifft große und namhafte Tierparks, deren Angebote bislang fester Bestandteil vieler Reisekataloge waren. Genannt werden explizit Einrichtungen wie Seaworld in Orlando, Florida, und der Loro Parque auf Teneriffa. Diese Parks gehören zu den meistbesuchten Touristenattraktionen

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