Jan Gruber

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Jan Gruber

Salzburg: AUA wird Linate trotz Slots nicht aufnehmen

Eine von Austrian Airlines bediente Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Mailand-Linate wird nicht kommen. Die entsprechenden Start- und Landerechte hat die Lufthansa-Tochter zwar ergattern können, jedoch zu einer Aufnahme wird es nicht kommen. Im Zuge einer Neuverteilung von Slots am Flughafen Linate teilte der italienische Koordinator unter anderem auch Austrian Airlines Start- und Landerechte für Wien-Linate und Salzburg-Linate zu. Am Montag bestätigte ein AUA-Sprecher gegenüber Aviation Direct, dass die Aufnahme ab der Bundesstadt ins Auge gefasst wird, aber noch keine Entscheidung gefallen ist. Derzeit steuert Austrian Airlines in dieser Region den weit abgelegenen Flughafen Mapensa und nicht den bei Geschäftsreisenden hoch im Kurs stehenden Linate Airport an. Betreffend Salzburg-Linate hat man zwar die erforderlichen Slots zugeteilt bekommen, beabsichtigt jedoch keine Aufnahme. Ein Sprecher der Austrian Airlines dazu: „Ich kann bestätigen, dass wir Linate-Slots für Flüge aus Salzburg beantragt und erhalten haben. Allerdings planen wir nicht, diese Strecke zu fliegen“.

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Aviareps vermittelt nun Gruppenreisen

Die Aviareps AG ist nun auch in der Online-Vermittlung von Flugbuchungen für Reisegruppen tätig. Dazu launchte man ein eigenes Portal, das die Anforderung eines Angebots mit wenigen Mausklicks ermöglichen soll. Dieses Tool steht sowohl Agenten als auch Privatpersonen bzw. Vereinen und Firmen offen. Unter der Marke Aviagroups vermittelt die Repräsentanz nun für alle von ihr vertretenen Airlines auch Gruppenbuchungen. Die neue Homepage soll Interessenten den Kauf von Tickets erleichtern, da die wichtigsten Informationen vorab auf der Seite dargestellt werden. Aviareps will offensichtlich auch an Privatpersonen, Vereine und Firmen verkaufen, denn auch diese können Anfragen stellen. Doch auch Agenturen wie Reisebüros können das Service für ihre Kunden nutzen. Laut Aviareps wird über die Homepage eine zunächst unverbindliche Anfrage gestellt. Anschließend legt deren Reservierungsteam ein Angebot. Dieses kann der Interessent annehmen oder auch nicht. Die Zahlungskonditionen können sich je nach Airline unterscheiden, jedoch ist das auch auf anderen Gruppenvertriebswegen der Fall.

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Klagenfurt: Reiseveranstalter noch zurückhaltend

Abgesehen von General Aviation ist es derzeit auf dem Flughafen Klagenfurt ziemlich ruhig. Die Linienstrecken befinden sich in einer Art „Dauerpause“, die seitens Austrian Airlines und Eurowings immer wieder verlängert wurde. Auch im Bereich der Charter zeigen sich die Veranstalter noch sehr zurückhaltend. Laut Flughafen sind derzeit nur zwei Charter angemeldet. Dabei handelt es sich um von Skyexpress durchgeführte Flüge nach Skiathos. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach zwischen Juni und September 2021 jeweils an Freitagen durchgeführt werden. Tour Operator ist Springer Reisen. Hitreise (vormals: Gruber Reisen Kärnten) legt rund um Pfingsten einen Einzelcharter nach Funchal auf. Dieser wird von der tschechischen Smartwings durchgeführt. Es handelt sich um eine achttägige Pauschalreise. Der Hinflug von Klagenfurt nach Funachal soll am 24. Mai 2021 durchgeführt werden. Der Rückflug ist für den 31. Mai 2021 angemeldet. Ob es zu weiteren Sommer-Charter kommen wird, ist noch offen. Auch an anderen österreichischen Airports wurden die Veranstalter vorsichtig und haben zum Teil das Angebot reduziert oder aber noch gar nicht für den Verkauf freigegeben. Hintergrund des Verhaltens ist, dass die Vorausbuchungen für den Sommer 2021 erheblich unter den Werten, die man „vor Corona“ hatte liegen. Es wird damit gerechnet, dass viele potentielle Urlauber abwarten bis Klarheit darüber herrscht wie das touristische Reisen im Sommer 2021 möglich sein wird.

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Air France muss erste Domestic-Strecken einstellen

Die Fluggesellschaft Air France muss aufgrund der Umweltschutzauflagen, die seitens der Regierung als Bedingung für die Staatshilfe gesetzt wurden, zahlreiche Inlandsstrecken aufgeben. Die Grundregel dabei ist: Wenn zwei Städte innerhalb von 2,5 Stunden mit der Bahn miteinander verbunden sind, darf nicht mehr geflogen werden. Dies gilt übrigens auch für Mitbewerber. Air France ist daher gezwungen einige Routen aufzugeben. Das erste Streckkonzert betrifft hauptsächlich Ziele, die bislang ab Paris-Orly angeboten wurden: Bordeaux, Lyon, Nantes und Rennes. Ab Lyon muss die Inlandsstrecke nach Marseille eingestellt werden. Betroffen sind nur Nonstop-Flüge. Umsteigeverbindungen oder Flüge mit Zwischenstopp sind von den Anordnungen der Regierung nicht erfasst. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass Air France Zwischenlandungen einlegen wird, um den Bann der Regierung umgehen zu können. In der Praxis hat sich immer wieder gezeigt, dass die Eisenbahn von Passagieren gerne in Anspruch genommen wird, wenn die Reisezeit von Innenstadt zu Innenstadt unter jener des Flugzeugs liegt. Ein prominentes Beispiel hierfür ist Berlin-Hamburg: Ab Tempelhof und Tegel gab es früher eine regelrechte Luftbrücke in die Hansestadt. Nach dem Ausbau der ICE-Schnellstrecke zwischen den beiden Metropolen sankt die Gesamtreisezeit auf der Schiene so stark, dass Fliegen – unter Einschluss der Vorlaufzeit – unattraktiv wurde. Allerdings führte der Wegfall des Wettbewerbs auch zu steigenden Preisen bei der Bahn.

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Kommentar: Viel Arbeit für neuen Gesundheitsminister

Schon seit einigen Wochen wurde damit gerechnet, dass Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zurücktreten wird. Am Dienstag, den 13. April 2021, war es dann soweit und Sebastian Kurz‘ (ÖVP) „Mann fürs Unliebsame“ warf das Handtuch. Der Minister gilt als gesundheitlich angeschlagen, was möglicherweise seine persönliche Entscheidung entsprechend leichter gemacht hat. Verordnungen, in denen sich Paragraphen gegenseitig widersprechen oder aber voller Rechtschreib- und Grammatikfehler strotzen, wurden von Anschober viele unterschrieben. Die Glaubwürdigkeit dieses Politikers war aber sicherlich auch deswegen im Keller, da er in einem ZIB2-Interview einen neuerlichen Lockdown explizit ausschloss und just nur sehr kurze Zeit später an der Seite von Sebastian Kurz genau diesen verkündet hatte. Offensichtlich war das scheidende Regierungsmitglied, das im Zivilberuf Volksschullehrer war, mit den komplizierten Gesundheitsagenden schlichtweg überfordert. Dabei dürfte auch der Umstand, dass sich Bundeskanzler Sebastian Kurz stets „Rosinen“ herausgepickt hatte und dem Minister „das Unliebsame“ zugeschoben hat, eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Zuletzt wurde offensichtlich, dass Anschober kaum Durchsetzungsvermögen hatte, sondern eher als eine Art „Marionette fürs Unliebsame“ für Kurz fungierte. Kein Wunder also, dass der Bundeskanzler populäre Dinge an seine Brust heftete und wenn es ein Murks wurde, auf die Unterschrift des Herrn Anschober unter der Verordnung verwies. Letztlich kann man über Rudolf Anschober denken wie man will, aber es ist durchaus nachvollziehbar, wenn er den persönlichen Schlussstrich gezogen hat und sich nicht weiter als Sündenbock der Nation hinstellen lassen will. Vielleicht hätte der Politiker diesen Schritt schon viel früher setzen sollen, vielleicht wollte er es ja auch und vielleicht wurde

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Staat greift Air Canada mit Milliardensumme unter die Flügel

Die kanadische Regierung haderte lange mit der Vergabe von Staatshilfen an Fluggesellschaften. Nun verkündete man, dass Air Canada umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro erhalten wird. Gleichzeitig wird Kanada eine Beteiligung von rund sechs Prozent erwerben. Dadurch sollen etwa 500 Millionen Kanadische Dollar in die Kasse von Air Canada gespült werden. Die verbleibende Summe wird in Form von Darlehen gewährt. Finanzministerin Chrystia Freeland sagte dazu im Zuge der Bekanntgabe, dass die Kredite zurückbezahlt werden müssen. Im Zuge der staatlichen Beihilfe werden dem Star-Alliance-Mitglied zahlreiche Auflagen gemacht. So ist es beispielsweise untersagt, dass weitere Jobs abgebaut werden und obendrein wurde eine Obergrenze für die Bezüge des Managements eingezogen. Weiters untersagt die Regierung die Auszahlung von Dividenden an die Aktionäre. Diese Auflagen sollen für die gesamte Laufzeit der staatlichen Darlehen gelten. Im Gegensatz zur österreichischen Bundesregierung, die Austrian Airlines eine millionenschwere Staatshilfe ohne nennenswerte harte Auflagen gewährt hat, achtet die kanadische Staatsführung auf den Erhalt der Arbeitsplätze. Genau das hat man in Österreich nicht bedacht und just einige Monate später verkündete AUA-Chef Alexis von Hoensbrorech den Abbau vieler Jobs. Die Gewerkschaft Vida und die Opposition kritisieren sowohl die Ankündigung als auch das mutmaßliche Versäumnis, dass keine Beschäftigungsgarantie als Bedingung gesetzt wurde. In Kanada ist auch bemerkenswert, dass in der Vereinbarung zwischen der Regierung und der Fluggesellschaft festgehalten ist, dass die getätigten Großbestellungen bei Airbus und Boeing nicht storniert werden dürfen. Betroffen sind 33 Einheiten des Typs A220, die in Kanada hergestellt werden, sowie 40 Boeing 737-Max. Bei letzterem Typ dürfte der Umstand, dass

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Baden-Württemberg nimmt Geimpfte von Quarantäne aus

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg prescht vor und nimmt künftig Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, von der Test- und Quarantänepflicht aus. Laut Erklärung von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) soll dies für Einreisen aus sämtlichen „Risikogebieten“ kommend gelten. Das Land Baden-Württemberg folge damit den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Dieses ist der Ansicht, dass eine Absonderung geimpfter Personen nicht notwendig ist. Von diesen würde ein geringeres Risiko ausgehen als von negativ Getesteten. Das RKI legte fest, dass der Impfschutz als vollständig anzusehen ist, wenn die letzte notwendige Dosis 14 Tage zurückliegt. Baden-Württembergs Gesundheitsminister Lucha kündigte an, dass die Änderung am 19. April 2021 in Kraft treten soll. Ab diesem Zeitpunkt werden in genanntem Bundesland Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, nicht mehr der Test- und Quarantänepflicht unterliegen. Somit wird es zu Erleichterungen kommen. Anerkannt werden alle Covid-Vakzine, die in der EU zugelassen sind.

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Osterurlaube: Alltours sieht gelungene Generalprobe

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours sieht die Osterferien, die rund 40.000 Deutsche auf Mallorca verbracht haben, positiv. Im Gegensatz zu den Behauptungen diverser Politiker ist es nicht zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, die von Reiserückkehrern verursacht worden wären, gekommen. Daher ist der Tour Operator der Ansicht, dass die „Generalprobe“ für den Sommer 2021 gelungen ist. Selbst hatte man rund 10.000 Urlauber rund um Ostern. „Die Sorgen der Politiker sind unbegründet“, so Alltours Inhaber Willi Verhuven. „Weder haben deutsche Urlauber Corona nach Mallorca gebracht, noch Reiserückkehrer nach Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, sich auf Mallorca mit dem Virus anzustecken, ist gering. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf der Insel ist über Ostern von 32 auf 27 gesunken und in den letzten Tagen stabil geblieben. Zum Vergleich liegt die Inzidenz in Deutschland seit Ende März fast durchgängig bei über 120. Kein Wunder, dass viele Gäste angaben, sich auf Mallorca sicherer als in Deutschland zu fühlen.“ Alltours befürwortet die Testpflicht für Hin- und Rückreisende, schaffe sie doch zusätzliche Sicherheit. Die befürchteten Warteschlangen an den Teststationen habe es nicht gegeben. Für Rückreisende hatte der Verabstakter Tests in den eigenen Allsun-Hotels organisiert, wo sich die Gäste für 25 Euro testen lassen konnten. Verhuven: „Hier ist alles reibungslos verlaufen.“ Die Allsun-Hotels bleiben geöffnet und Buchungen für Mallorca sind weiterhin möglich.

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London: Luton verwandelt Parkplatz in ein Autokino

Wenn es darum geht in der Krise zumindest ein bisschen Geld verdienen zu können, werden Flughäfen und Airlines durchaus kreativ. Aufgrund der momentan geringen Nachfrage wird der Parkplatz in London-Luton eher nicht für Passagiere benötigt. Nun errichtet der Airport kurzer Hand ein Autokino. Dieses wird am 28. April 2021 eröffnet und soll vorerst bis zum 21. Mai 2021 betrieben werden. Gezeigt werden sowohl aktuelle Filme als auch Klassiker. Kooperationspartner ist NIghtflix. Snacks und Getränke sollen direkt an die Autofenster geliefert werden. Der Flughafen London-Luton zeigt sich über das neue Autokino durchaus erfreut, denn man hofft, dass so wieder Leben am Airport einkehren wird. Seit dem Beginn der Pandemie im März 2020 ist das Angebot ab diesem Flughafen stark reduziert. Sowohl die Homebase von Easyjet als auch jene von Wizz Air UK befinden sich hier. „Es ist großartig, Nightflix am Flughafen zu haben. Die Ausrichtung des Open-Air-Kinos ist eine weitere Möglichkeit, während der gesamten Pandemie einen Beitrag zur lokalen Gemeinschaft zu leisten. Ich jedenfalls habe das Kino in den letzten zwölf Monaten wirklich vermisst und kann es kaum erwarten, mit meiner Familie einige Klassiker zu genießen“, so Mark Jennings, Head of Commercial Development am London Luton Airport.

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Easyjet denkt laut über Heathrow-Start nach

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet blieb bislang dem Flughafen London-Heathrow fern. Über viele Jahre hinweg setzte man auf Luton und Stansted sowie später auch auf Gatwick und Southend. Die Pandemie führte zu einem Umdenken, denn beispielsweise in Stansted wurde massiv abgebaut. Konzernchef Johan Lundgren bestätigte nun, dass der von ihm geleitete Carrier nun auch Flüge ab Heathrow prüft. Fix ist aber noch nicht, aber der Manager will den Start ab dem größten Airport des Vereinigten Königreichs ausdrücklich nicht ausschließen. Aufgrund der harten Reisebeschränkungen bedient Easyjet in dieser Region fast ausschließlich Gatwick und Luton. Gegenüber der Zeitung „The Mail on Sunday“ führt Lundgren aus, dass Heathrow in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen könnte. Hinsichtlich der Destinationen, die er ab UK im Fokus sieht, nannte er unter anderem Griechenland, Frankreich und die Türkei. Er hofft, dass diese drei Staaten auf der grünen Liste der Regierung, die er noch vor wenigen Tagen scharf kritisiert hatte, Einen kurzfristigen Start ab Heathrow wird es allerdings nicht geben, denn für die laufende Sommersaison hat mein keine Start- und Landrechte beantragt. Möglicherweise könnten diese aber noch kurzfristig frei werden. Lundgren machte jedenfalls klar, dass man die Beantragung für die Zukunft im Hinterkopf hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch tätigen wird.

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