Jan Gruber

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Jan Gruber

Ruefa Reisebüros vor großem Personalabbau

Die größte Reisebürokette Österreichs Ruefa steht vor einem großen Personalabbau, der bereits im Rahmen des Frühwarnsystems beim Arbeitsmarktservice angezeigt wurde. Rund 100 der 600 Jobs stehen auf der Kippe, berichtet der Radiosender Ö1. Ruefa ist eine Marke des heimischen Tourismuskonzerns Verkehrsbüro. Seit einigen Jahren treten alle Reisebüros der Firmengruppe unter der Marke Ruefa, die man übernommen hat, auf. Eine Sprecherin bestätigte, dass der Personalabbau unmittelbar bevorsteht. Exakte Zahlen wollte sie allerdings nicht nennen. „Die Zahl selbst kann ich so nicht bestätigen, aber es wird aufgrund der weiterhin sehr herausfordernden Gesamtsituation für die Reisebranche auch bei uns zu Maßnahmen kommen müssen, und da ist leider auch ein Personalabbau angedacht“, so die Sprecherin der Verkehrsbüro-Group. Ursache für die Maßnahme ist laut dem Konzern, dass der Umsatz im Vorjahr um 70 Prozent eingebrochen ist. Auch ist heuer das Reisen „fast nicht mehr möglich“. Daher sollen die Gründe für den Stellenabbau „ganz plausibel“ sein und „auf der Hand“ liegen. Weiters fordert die Verkehrsbüro Gruppe Sonderlösungen für Großunternehmen, denn diese würden aufgrund der Deckelung um einen Großteil der Förderung „umfallen“. Es brauche „definitiv Sonderlösungen“. Ob aufgrund des Stellenabbaus auch einzelne Ruefa-Reisebüros dauerhaft geschlossen werden, ist noch unklar. In Deutschland kündigte vor wenigen Tagen DER die Schließung zahlreicher Standorte an. Dort will man, nach Möglichkeit, das betroffene Personal in anderen Reisebüros des Konzerns einsetzen.

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Mesa Airlines gründet Europa-Tochter

Die U.S.-amerikanische Regionalfluggesellschaft Mesa Airlines will in Form eines Ablegers nach Europa expandieren. Der Carrier gab am Dienstag bekannt, dass man gemeinsam mit Gramercy Associates Limited ein Unternehmen gegründet hat, das um europäische Zulassungen ansuchen wird. Mesa wird an der Neugründung 49 Prozent halten, da eine Mehrheitseigentümerschaft aufgrund der EU-Bestimmungen nicht zulässig wäre. 51 Prozent werden im Eigentum Gramercy stehen. Diese Gesellschaft wird von Tony Davis, ehemaliger Geschäftsführer von Tiger Airways, geleitet. Als frühestmöglicher Starttermin für den Erstflug wird „Ende 2021“ angepeilt. Der Europa-Ableger, der noch keinen Markennamen hat, wird Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 betreiben. Mesa verfügt in den USA über 54 Exemplare dieses Typs. Der Carrier erbringt überwiegend ACMI-Dienstleistungen für die großen U.S.-Fluggesellschaften. Genau auf dieses Konzept will man in Europa auch setzen, fasst jedoch auch Flüge auf eigene Rechnung ins Auge.

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Ukraine: Bees Airlines will noch im März 2021 abheben

Das ukrainische Airline-Start-Up Bees Airline hat die ersten beiden Maschinen des Typs Boeing 737-800 übernommen. Der Carrier hat bislang AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen, befindet sich eigenen Angaben jedoch kurz vor dem Erhalt der Zertifikate. Beide Maschinen sind geleast und waren laut CH-Aviation.com vormals bei Ukraine International im Einsatz. Die Homebase des Carriers ist der Flughafen Kiew-Schuljany, der sich im Gegensatz zu Borispil innerhalb des Stadtgebiets der Hauptstadt der Ukraine befindet. Hier unterhält beispielsweise Wizz Air eine Basis, weshalb mit starkem Wettbewerb zu rechnen ist. Die UR-URB wurde bereits nach Schuljany überführt. Die UR-URA befindet ist laut CH-Aviation.com weiterhin in Rzeszow (Polen) abgestellt. Beide Maschinen wurden im Jahr 2010 gefertigt. Bees Airlines will unmittelbar nach dem Erhalt den Flugbetrieb aufnehmen und Charterflüge im Auftrag eines Tour Operators nach Marsa Alam und Mombasa durchführen.

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Lufthansa kündigt Münster-Comeback an

Ab 15. März 2021 will Lufthansa den Flughafen Münster/Osnabrück wieder an das Drehkreuz München anbinden. Derzeit ruhen die beiden Routen, die hauptsächlich von Umsteigern genutzt werden. Zum bayerischen Hub sind bis zu drei tägliche Rotationen geplant. Die Wiederaufnahme der Frankfurt-Anbindung wird sich noch einige Wochen hinziehen, denn Lufthansa will diese erst per 28. Juni 2021 reaktivieren. Dann will man zwei tägliche Rotationen anbieten. Der Flughafen Münster/Osnabrück leidet stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Zuletzt griffen die Gesellschafter dem Airport erneut unter die Flügel. Der Landkreis Steinfurt machte einen Millionenbetrag locker. Regional wird eine Diskussion über die zukünftige Ausrichtung des Flughafens geführt.

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Abschied: Austrian Airlines fliegt die OE-LAT aus

Die Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAT wird am Mittwoch ihre letzte Reise unter Austrian-Airlines-Flugnummer OS1411 antreten. Die Maschine wird zunächst nach Bangor zur Verzollung überstellt. Der Carrier gab vor wenigen Tagen bekannt, dass die drei Boeing 767-300ER mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW an das auf die Gewinnung gebrauchter Ersatzteile spezialisierte Unternehmen MonoCoque Diversified Interests verkauft wurden. Die genannten Flugzeuge werden schrittweise in die Vereinigten Staaten auf den Pinal Airpark überstellt. Die OE-LAT wird nach der Verzollung, die im Bundesstaat Maine durchgeführt wird, ihre allerletzte Reise nach Arizona antreten. Dort steht dem Langstreckenjet die Zerlegung zum Zweck der Gewinnung von Ersatzteilen bevor. Laut Austrian Airlines war die Maschine rechnerisch 15 Jahre in der Luft. Seit 1991 hat der Flieger über 19.000 Landungen und rund 133.000 Flugstunden absolviert. Maschine wurde 1991 an Lauda Air ausgeliefert Ursprünglich wurde die OE-LAT im Jahr 1991 an Lauda Air ausgeliefert. Zur AUA-Flotte stieß diese Boeing 767-300ER im Jahr 2004, denn damals wurde der Flugbetrieb der einige Jahre zuvor übernommenen Lauda Air in jenen von Austrian Airlines fusioniert. Die Tochtergesellschaft existierte jedoch noch einige Jahre samt eigenen Zertifikaten, führte jedoch keine Langstreckenflüge mehr durch. Vor dem letzten Abflug der OE-LAT aus Wien wurde die Maschine noch gebührend verabschiedet. Mitarbeiter der Austrian Airlines Technik schrieben Grußbotschaften an die Bugfahrwerkstür des Fliegers. Auch die Austrian Airlines Crew, welche die Maschine überstellt, sagte vor dem Start noch einmal „Servus“. Die OE-LAT ist die erste von drei Boeing 767-300ER, welche die Austrian Airlines Flotte dieses Jahr verlassen. Der

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„Neue Alitalia“ will nur 4.500 Mitarbeiter übernehmen

Mit lediglich 4.500 statt 11.000 Mitarbeitern soll die „neue Alitalia“ an den Start gehen. Die Flotte soll auf 45 Maschinen schrumpfen. Der Carrier soll in Form der Neugründung Ita neu aufgesetzt werden Unklar ist allerdings, ob die Marke Alitalia weiterhin genutzt werden darf. Die EU-Kommission plant die Weitergabe der Slots sowie des Brands an die Neugründung zu untersagen. Deshalb wurde in den letzten Wochen auch ein „Plan B“ ins Spiel gebracht: Die Regionaltochter Alitalia Cityliner könnte die Basis für den neuen Carrier bilden. Doch nun scheint man laut der Tageszeitung „La Repubblica“ am Ita-Projekt festhalten zu wollen. Die Finanzlage bei der insolventen Alitalia ist massiv angespannt. Im Feber 2021 konnte der Carrier die Löhne der Beschäftigten nicht pünktlich ausbezahlen. Zwischenzeitlich sollen die Beschäftigten ihr Geld – verspätet – erhalten haben. Aufgrund des Umstands, dass nur 4.500 Beschäftigte in den Nachfolger übernommen werden sollen, ist eine größere Demonstration vor dem italienischen Verkehrsministerium in Rom geplant. Diese soll am Mittwoch über die Bühne gehen. Alitalia gilt als seit Jahrzehnten schwer defizitär und wurde immer wieder vom Staat aufgefangen und auf Neugründen aufgesetzt. Das Unternehmen musste im Jahr 2017 Insolvenz anmelden. Bislang scheiterten alle Verkaufsversuche. Der Carrier kann sich bislang nur aufgrund staatlicher Hilfen in der Luft halten.

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Australien: Boeing 737 Max darf wieder fliegen

Boeings krisengeschüttelte 737-Max erhielt Ende Feber 2021 in Australien die Wiederzulassung. Derzeit gibt es auf dem südlichen Kontinent keinen Operator dieses Musters, so dass sich die Auswirkungen der Aufhebung des Flugverbots in sehr eng gesteckten Grenzen halten. Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde hält weiterhin am Grounding fest. Derzeit ist nicht absehbar wann das Flugverbot aufgehoben werden könnte. Für Boeing ist China ein äußerst wichtiger Markt, da man hier sehr viele Maschinen absetzen konnte. In Australien wartet Virgin Australia auf die Auslieferung von 25 Boeing 737-Max-10. Aufgrund der Verzögerungen ist nicht damit zu rechnen, dass die erste Einheit vor Mitte 2023 übergeben werden kann. Andere fixe Bestellungen hat Boeing auf diesem Kontinent nicht. Laut CASA dürfen nun Fiji Airways und Singapore Airlines (Silk Air) mit Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 nach Australien fliegen. Da die Angebote derzeit stark ausgedünnt bzw. pausiert sind, wird die Max auf dem südlichen Kontinent ein eher seltener Gast blieben.

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Einreiseanmeldungen: Anschober feiert sich selbst

Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) feiert sich mal wieder selbst. Diesmal ist er ganz davon überzeugt, dass die Online-Einreiseanmeldungen (Pre-Travel-Clearance) ein Erfolg auf ganzer Linie sein sollen. Der Verwaltungsaufwand wäre massiv gesenkt worden. Laut dem Regierungsmitglied habe es seit dem 15. Jänner 2021 858.000 Pre-Travel-Clearance-Einreichungen gegeben. Davon wurden 85 Prozent über das Internet und der Rest in Form der Papierformulare erstattet. Seit der verpflichtenden Registrierung von PendlerInnen stieg die Inanspruchnahme der Pre-Trave-Clearance um das bis zu 8-fache. Allein in der vergangenen Woche wurden 238.000 Einreisen nach Österreich vorab online registriert. „Durch die elektronische Vorerfassung der Daten und die Digitalisierung dieses Prozesses schaffen wir eine massive Entlastung der involvierten Behörden und gleichzeitig die notwendige Kontrolle, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die dadurch freiwerdenden Ressourcen können beispielsweise für das Contact Tracing eingesetzt werden. Ich freue mich sehr, dass die Maßnahme so gut angenommen wird und möchte mich bei allen Beteiligten für die gute technische Umsetzung bedanken“, so Gesundheitsminister Anschober. Das Pre-Travel-Clearance-Formular findet sich unter diesem Link auf der Homepage der Bundesregierung. Wichtig: Österreich erhebt keinerlei Gebühren für die Einreiseanmeldung. In Deutschland kam es wiederholt dazu, dass Passagiere Betrügern aufgesessen sind, die gegen Bezahlung das Ausfüllen vornehmen wollten. Die deutsche Bundespolizei warnt ausdrücklich und rät ausschließlich die offiziellen Homepages der Behörden zu nutzen.

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Rumänien: Just Us Air wirft das Handtuch

Der rumänischen Charterfluggesellschaft Just Us Air wurden am 1. März 2021 AOC und Betriebsbewilligung entzogen. Laut lokalen Medienberichten soll der Carrier selbst den entsprechenden Antrag gestellt haben, da man den Geschäftsbetrieb aufgeben will. Der auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierte Anbieter sieht demnach keine kurzfristige Erholung der Branche. Eigenen Angaben nach konnte man für die kommenden Monate keine Aufträge an Land ziehen. Daher zieht man nun den Schlussstrich und will das Unternehmen freiwillig schließen. In diesem Zusammenhang brachte man Anträge auf Suspendierung der luftfahrtrechtlichen Zulassungen ein. Erst vor wenigen Tagen sorgte Just Us Air in Irland für Aufsehen, denn auf Antrag des Unternehmens ordnete ein irisches Gericht die Pfändung eines Flugzeugs Air Moldova an. Die betroffene Maschine wurde auf dem Flughafen Dublin an die Kette gelegt, was auch zur Streichung von Flügen führte. Hintergrund der Maßnahme waren unbezahlte Rechnungen aus ACMI-Dienstleistungen.

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Quarantäne: Kölner Anwälte fordern 500 Euro Schmerzensgeld pro Tag

Eine Rechtsanwaltskanzlei aus Köln fordert im Auftrag von Mandaten, die nach ihrer Rückkehr aus „Risikogebieten“ trotz negativem PCR-Befund in Quarantäne mussten, Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Juristen halten die pauschale Absonderung von Personen, die sich in „Risikogebieten“ aufgehalten haben, für unrechtmäßig. Grundlage der Klage bildet das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster. In diesem wurde im November 2020 die Einreiseverordnung des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen gekippt. Die Richter erachteten die Quarantäne bei der Rückkehr aus „Risikogebieten“ für unrechtmäßig. Die Kanzlei Rogert & Ulbrich ist der Ansicht, dass während der Pandemie „mehrere Tausend“ Absonderungsbescheide unrechtmäßig ergangen sein sollen. Die Anwälte sind der Meinung, dass primär die pauschale „häusliche Quarantäne“ nach der Rückkehr aus „Risikogebieten“ sowie nach einem möglichen Kontakt mit einer infizierten Person unrechtmäßig sein könnte und zwar insbesondere dann, wenn der Betroffene einen negativen PCR-Befund vorweisen konnte. „Reiserückkehrer pauschal in häusliche Quarantäne zu schicken ist Unsinn, denn die Reise als solche führt ja nicht zu einer Gefährdung, sondern nur eine höhere Anzahl von Kontakten mit potenziell Infizierten. Eine Reise beinhaltet aber nicht unbedingt eine höhere Anzahl von Kontakten mit Infizierten und damit ein höheres Risiko sich zu infizieren. Das muss individuell betrachtet werden, wird aber derzeit in den Corona-Verordnungen pauschal unterstellt. Das ist schlicht falsch und damit unrechtmäßig“, so Rechtsanwalt Tobis Ulbrich in einer Medienmitteilung. Konkret gefordert werden Schmerzensgelder in der Höhe von 100 bis 500 Euro pro Tag Absonderung. Die Kanzlei bietet auch ihre Dienstleistungen an und schreibt in der Pressemitteilung, dass man die Ansprüche aller Interessieren prüfen würde. Was jedoch am Ende

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