Jan Gruber

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Jan Gruber

Australien: Swissport übernimmt Qantas-Ground-Handling

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas will die Kosten senken und an jenen Airports, an denen man bisher das Ground Handling selbst durchführte, künftig von externen Dienstleistern erbringen lassen. In „Downunder“ ist diese Maßnahme besonders bei Arbeitnehmervertretern stark umstritten. Nun der Carrier mit, dass in Melbourne, Sydney und in der Hauptstadt Canberra ein Vertrag mit Swissport abgeschlossen wurde. Der Kontrakt läuft vorerst fünf Jahre und soll in etwa 70.000 Flüge pro Jahr umfassen. Ob es für das Qantas-Personen einen Betriebsübergang geben wird oder nicht, steht noch nicht fest.

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Österreichs „Anti-Weihnachten-Verordnung“ hat kein Ablaufdatum

Die Republik Österreich anerkennt ab 19. Dezember 2020 auch negative Antigen-Befunde bei der Einreise. Das ist auch so ziemlich die einzige gute Neuigkeit, die aus der am Dienstag veröffentlichten Verordnung hervorgeht. Im Gegensatz zu den Ankündigungen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat diese nämlich kein „Ablaufdatum 10. Jänner 2021“, sondern ist unbefristet. Damit ist keinesfalls gewährleistet, dass ab 11. Jänner 2021 wieder die „alten“ Regeln gelten. Zuletzt stellte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) die „Drohung“ in den Raum, dass die „Anti-Weihnachten-Verordnung“ länger als ursprünglich angekündigt in Kraft bleiben könnte. Der Text, der im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, hat im Gegensatz zu den vorangegangenen Verordnungen kein Ablaufdatum. Die meisten Personen werden nicht unter Ausnahmen fallen und sind daher von der Verschärfung der Einreisebestimmungen betroffen. Diese sehen vor, dass wenn man sich in Ländern, die nicht auf der Anlage „A“ genannt sind, aufgehalten hat, eine zehntägige Quarantäne eingehalten werden muss. Freitesten ist frühestens ab Tag Fünf möglich. Neu ist lediglich, dass anstatt dem teuren PCR-Test auch der wesentlich günstigere Antigen-Schnelltest als Alternative genutzt werden kann. Ohne Quarantäne darf man nur noch einreisen, wenn man sich zuvor in einem der nachstehenden Länder aufgehalten hat: Australien, Finnland, Irland, Island, Japan, Neuseeland, Norwegen, Südkorea, Uruguay, Vatikan. Ist das nicht der Fall, so blüht Quarantäne. Es sei denn man fällt unter besondere Personengruppen, für die es Ausnahmen gibt. Für diese entfällt die Absonderung, wenn ein negativer PCR- oder Antigen-Befund vorgelegt werden kann, der nicht älter als 72 Stunden ist. Wird die Testung erst

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Wien: Restart für Emirates Chauffeursservice

Ab 17. Dezember 2020 bietet Emirates Airline für Passagiere der First- und Business-Class in Wien-Schwechat wieder einen inkludierten Chauffeurservice an. Ankommende Passagiere können diesen für bis zu 50 Kilometer nutzen, um beispielsweise ins Hotel oder nach Hause gefahren zu werden. Um den Chauffeurdienst in Anspruch nehmen zu können, ist eine Reservierung notwendig. Diese kann über das Internet, telefonisch oder im Reisebüro gleichzeitig mit der Flugbuchung getätigt werden. Aufgrund der Corona-Maßnahmen dürfen derzeit maximal drei Personen pro Fahrzeug befördert werden. Auf Anfrage sind auch Kindersitze verfügbar.

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Ukraine: Flugsicherung verklagt SkyUp auf Zahlung

Die Billigfluggesellschaft SkyUp wird von der Luftsicherung der Ukraine auf die Begleichung der Schulden in der Höhe von umgerechnet 1,43 Millionen Dollar verklagt. Der erste Verhandlungstermin ist für den 22. Dezember 2020 anberaumt. Es handelt sich sowohl um unbezahlte Rechnungen als auch um Strafen sowie Verzugszinsen. Diese soll das Unternehmen seit Jahresanfang angehäuft haben, berichtet CH-Aviation.com unter Berufung auf Gerichtsdokumente. „Wir sind wirklich sehr besorgt über die Situation in der ukrainischen Luftfahrtindustrie. Vor der Pandemie hatte SkyUp Airlines keine überfälligen Schulden gegenüber einer Organisation. Infolge der Pandemie ist die Luftfahrt- und Tourismusbranche auf der ganzen Welt praktisch ins Stocken geraten, so dass wir uns wie alle Teilnehmer am Luftfahrtmarkt in einer schwierigen Position befinden“, so SkyUp-Chef Dmitry Seroukhov. „Wir haben Unterstützungsschreiben an den Präsidenten, den Premierminister und den Infrastrukturminister gerichtet, aber heute bleibt die Frage der staatlichen Unterstützung der Luftfahrtindustrie offen. Wir haben auch eine kontrafinanzielle Frage an den Staat bezüglich der Entschädigung für Sonderflüge, die wir durchgeführt haben, um im März mehr als 12.000 Ukrainer aus Ägypten zurückzubringen. Das Jahr geht zu Ende, aber wir haben die versprochene Entschädigung noch nicht erhalten. Wir wollten diese Mittel zur Tilgung der Schulden gegenüber UkSATSE verwenden. In Bezug auf die aktuelle Situation haben wir vereinbart, dass die Fluggesellschaft seit November wöchentlich Zahlungen leistet und ihre aktuellen finanziellen Verpflichtungen vollständig erfüllt.“

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Il-114-300 soll am 18. Dezember 2020 erstmals abheben

Russland will die Ilyushin Il-114-300 rasch in die Luft bringen. Am 18. Dezember 2020 soll ab dem Flugfeld Gromov der erste Testflug durchgeführt werden. Die ersten Roll- und Triebwerkstests wurden bereits seit September 2020 durchgeführt. Das Turbopropflugzeug ist eine modernisierte Variante der Il-114-100, die alles andere als ein Kassenschlager war. Von diesem Muster wurden zwischen 1986 und 2012 lediglich 20 Exemplare hergestellt. Der Kreml will Russland unabhängiger von westlichen Herstellern machen und initiierte daher die Neuauflage dieses Regionalverkehrsflugzeugs. Die Il-114-300 soll 68 Passagiere befördern können und auch in der Lage sein auf unbefestigten Pisten zu starten und landen. Die Serienproduktion soll im Laufe des Jahres 2022 aufgenommen werden. Erwartet wird, dass diverse Regionalfluggesellschaften auf das Muster setzen werden. Dies könnte auch über die staatlichen Lessoren, die Großbestellungen getätigt haben, indirekt subventioniert werden.

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Swiss trennt sich von chinesischen Flugbegleitern

84 in China stationierte Swiss-Flugbegleiter erhielten nun die quasi den „blauen Brief“. Diese sind bislang in Peking und Shanghai stationiert. 29 Mitarbeiter hatten befristete Verträge, die nicht verlängert werden. Die übrigen 55 „FAs“ werden auf unbezahlten Urlaub geschickt und zwar bis Ende 2021. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Luzerner Zeitung, dass Swiss momentan keine Möglichkeit habe dies betroffenen 84 Mitarbeiter einzusetzen. Man betonte, dass keine Kündigungen ausgesprochen wurden. Allerdings kommen die Nicht-Verlängerung von Verträgen und unbezahlte Urlaube dem fast gleich.

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Aer Lingus gründet UK-Ableger

Die IAG-Tochter Aer Lingus gründet einen UK-Ableger mit Sitz in Belfast. Die Anträge auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurden bereits bei der britischen Zivilluftfahrtbehörde eingereicht. Mit der Erteilung der Zertifikate wird für Feber 2021 gerechnet. Aer Lingus errichtet in Manchester eine neue Basis. Von dort aus sollen Flüge nach New York, Orlando und Boston angeboten werden. Aufgrund der momentan unklaren Brexit-Lage hat man sich für die Gründung einer UK-Tochter entschieden. Laut CH-Aviation.com sollen zunächst zwei Airbus A330-300 (EI-EDY und EI-ELA) stationiert werden. Diese werden auf das neue AOC umgemeldet. Auch sollen zwei fabrikneue A321LR ab Manchester eingesetzt werden. Die neue Basis geht zu Lasten der bisherigen Präsenz im irischen Shannon und tritt zumindest indirekt in den Wettbewerb mit der Konzernschwester British Airways.

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BA kassiert Flugverbot in Hongkong

Bei Airlines sind Flugverbote, die seitens China und/oder Hongkong erlassen werden, durchaus gefürchtet: Nun traf es British Airways. Die IAG-Tochter kassierte als Strafe dafür, dass Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, einen Bann bis vorerst 25. Dezember 2020. Betroffen sind nur Flüge von London nach Hongkong. Die umgekehrte Richtung ist weiterhin erlaubt. BA reiht sich damit in gute Gesellschaft mir KLM und Emirates ein, denn die beiden Carrier traf ein solches Verbot der chinesischen Sonderverwaltungszone bereits zuvor. Nach Angaben der Behörden befanden sich am 8. Dezember 2020 an Bord eines British-Airways-Flugs von London nach Hongkong vier Passagiere, die positiv auf Covid-19 getestet wurden.

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Malta setzt Deutschland auf die „Amber List“

Nach Österreich landete nun auch die Bundesrepublik Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, die Schweiz und die Niederlande auf die so genannte „Amber List“. Das hat zur Folge, dass bei der Einreise ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. Alternativ kann vor Ort eine Testung vorgenommen werden, jedoch muss bis zum Vorliegen eines Befunds eine Absonderung eingehalten werden. So dies nicht gewünscht ist, muss eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Malta sondert sämtliche Personen mit einem positiven Testergebnis in eine spezielle Einrichtung ab. Die Ausreise kann erst nach Genesung erfolgen.

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Nordica soll 12 Strecken ab Tallinn bedienen

Der Staat Estland greift der Nordic Aviation Group mit 22 Millionen Euro unter die Flügel. Weiters wird ein Darlehen in der Höhe von acht Millionen Euro gewährt, so dass die Firmengruppe, die hauptsächlich unter der Marke Nordica bekannt ist, insgesamt 30 Millionen Euro bekommt. Die EU-Kommission soll nach Angaben von Wirtschaftsminister Taavi Aas bereits die Genehmigung erteilt haben. Die Finanzmittel sollen überwiesen werden sobald der 49-prozentige LOT-Anteil an der operativen Tochter Xfly an Nordica übertragen ist. Die Zusammenarbeit mit dem polnischen Star-Alliance-Carrier wurde zwischenzeitlich beendet. Nordica war – bis zur Aufgabe der Marke – als virtuelle Fluggesellschaft tätig. Operativ wurden die Verbindungen von Xlfy durchgeführt und von LOT vermarktet. Nun verpasste man Nordica ebenfalls ein AOC. Ob es zu einer klaren Trennung vom ACMI- und Liniengeschäft kommen wird, ist noch unklar. Jedenfalls sollen ab Tallinn zwölf Strecken unter der Marke Nordica aufgenommen werden. Einen konkreten Zeitpunkt hierfür nannte der Minister jedoch nicht.

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