Jan Gruber

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Jan Gruber

Easyjet verkleinert das kostenlose Handgepäck – saftige Gebühren werden eingeführt

Der Billigflieger Easyjet gestattet ab 10. Feber 2021 nur noch die Mitnahme eines „kleinen Handgepäckstücks“ mit den Dimensionen 45x36x20 Zentimetern. Bislang war die Mitnahme im IATA-Standardformat ohne Gewichtsbeschränkung inkludiert. Das Unternehmen übernimmt damit ähnliche Regeln wie die Mitbewerber Ryanair, Wizzair, Condor und Utair. Will man beispielsweise einen klassischen Handgepäckstrolley im IATA-Standardformat mitnehmen, so muss künftig ein Sitzplatz in den Bereichen „Up Front“ oder „Extra Legroom“ kostenpflichtig reserviert werden. Andernfalls darf das maximal 56x45x25cm Zentimeter große Handgepäckstück nicht mehr mit an Bord. Alternativ muss die kostenpflichtige Option „Hands Free“ gebucht werden. Dies hat zur Folge, dass der Trolley am Check-In-Schalter abgegeben werden muss und dann auf dem Gepäckband wieder in Empfang genommen werden kann. Laut Mitteilung von Easyjet werden hierfür pro Person und Strecke acht Euro verrechnet. Laut Preisliste kostet die Sitzplatzreservierung zwischen 10,49 Euro und 52,49 Euro pro Person und Strecke. Wer bei Easyjet ab 10. Feber 2021 mit einem Handgepäckstück im IATA-Standardformat am Gate angetroffen wird und keine Sitzplatzreservierung in den Bereichen „Up Front“ oder „Extra Legroom“ vorweisen kann, wird zur Kasse gebeten und zwar saftig mit 57 Euro.

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Wien nimmt drittes Corona-Testzentrum in Betrieb

Im Bereich des Austria Centers nimmt die Stadt Wien ein drittes Corona-Testzentrum in Betrieb. Dieses ergänzt die beiden bestehenden vor dem Ernst-Happel-Stadion und auf der Donauinsel. Die Eröffnung erfolgt am 1. Dezember 2020. Das neue Zentrum ist auf Antigen-Schnelltests spezialisiert. Derzeit werden an den beiden anderen Testzentren überwiegend Gurgel-PCR-Testungen durchgeführt. Beim Austria Center setzt man auf Schnelltests, die innerhalb vom 15 Minuten ein Ergebnis liefern sollen. Fällt dieses positiv aus, so wird zur Verifizierung zusätzlich ein PCR-Abstrich bzw. –Gurgeltest genommen. Die tägliche Kapazität wird seitens des Magistrats der Stadt Wien mit 15.000 Untersuchungen pro Tag angegeben. Mittelfristig sollen entweder das Testzentrum auf der Donauinsel oder jenes vor dem Ernst-Happel-Stadion aufgelassen werden. Als Ersatz soll im Süden der Stadt ein neues eröffnet werden. Einen genauen Zeitplan gibt es hierfür jedoch noch nicht. Die Teststraße vor dem Fußballstadion steht weiterhin auch Reiserückkehrern, die ihren Hauptwohnsitz in Wien haben, kostenfrei zur Verfügung. „Im September konnten wir im Rahmen eines europaweit einzigartigen Pilotprojekts bereits 2.000 WU-Studierende in sehr kurzer Zeit testen. Nun stellen wir sehr gerne unsere Erfahrung mit der Planung, Durchführung und der damit verbundenen Teststraßen-Logistik der Stadt Wien zur Verfügung“, sagt Susanne Baumann-Söllner, Direktorin des Austria Center Vienna.  Die Schnellteststraßen sind ab 1. Dezember an sieben Tagen pro Woche von 7-19 Uhr geöffnet. Auf dem überdachten Bruno-Kreisky-Platz vor dem Austria Center Vienna stehen zunächst drei Teststraßen für Fußgänger ohne akute Symptome zur Verfügung, die Anreise ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U1 Station Kaisermühlen-VIC) möglich. Zielgruppe sind Besucher von Pflegeheimen sowie Mitarbeiter der kritischen

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Vida: „RH-Kritik an ACG ohne Substanz und Weitsicht“

Die Gewerkschaft Vida zeigt sich neuerlich über das Verhalten des staatlichen Austro-Control-Eigentümers verwundert. Der Aufsichtsrat zeichne sich „lediglich durch ein wildes Poltern gegenüber der Belegschaft aus“, so die Arbeitnehmervertreter. Die Kritik des Rechnungshofs knüpfe daran an und „löst große Bestürzung bei den Mitarbeitern aus“. „Gerade die letzten Wochen haben gezeigt, wie verantwortungs- und krisenbewusst die Beschäftigten der Austro Control gehandelt haben. Nur mit ihrer Unterstützung war es möglich, sich in den schwierigen Kollektivvertragsverhandlungen auf ein Sparpaket in Millionenhöhe einigen zu können, um so den wirtschaftlichen Fortbestand des Unternehmens zu sichern“ erklärt Vida-Fachgruppenleiter Daniel Liebhart. „Dieses Verhalten hat dazu geführt, dass die Beschäftigten jegliches Vertrauen in dieses Kontrollgremium verloren haben. Die nun veröffentlichte Kritik des Rechnungshofs knüpft daran an und löst große Bestürzung bei den Beschäftigten aus. Statt Dank erhält man Schelte. Viele stellen sich die Frage, ob die Kontrollorgane der Austro Control die aktuelle Situation überhaupt erfasst hätten und verstanden haben, dass ausschließlich die Beschäftigten einen Beitrag für den Fortbestand der Flugsicherung in Österreich leisten“. Die Gewerkschaft verweist darauf, dass die Flugsicherung eine systemrelevante Infrastruktur ist, die sich vollständig aus eigenen Einnahmen finanziert. Beispielsweise verdient die ACG an den Gebühren, die Airlines und Privatpiloten zu entrichten habe. Liebhart befürchtet, dass wenn nach dem Motto „Kosten runter, egal was es kostet“ vorgegangen wird, dass Austro Control in der Zukunft Probleme haben für spezialisierte Berufe wie Lotsen, Techniker und Metrologen Personal zu finden. „Seit Jahrzehnten schafft es die Austro Control nicht, einen nachhaltigen Personalstand in der Flugsicherung aufzubauen. Andere Flugsicherungen, wie beispielsweise

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TAP: 1,2 Milliarden Staatshilfe, doch 3.600 Jobs wackeln

Mit rund 1,2 Milliarden Euro will Portugal der Fluggesellschaft TAP unter die Flügel greifen. Allerdings muss sich die einst staatliche Airline drastisch verkleinern. Die vorgesehene Ausflottung von 17 Maschinen zieht auch den Abbau von rund 3.600 Stellen nach sich. Lokale Medien berichten übereinstimmend, dass die Jobs von 750 Flugbegleitern, 750 Groundservice-Mitarbeitern und 500 Piloten akut wackeln. Weiters sollen befristete Arbeitsverträge von etwa 1.600 Personen nicht verlängert werden. TAP Air Portugal will dadurch Personalkosten in dreistelliger Millionenhöhe einsparen. Derzeit prognostiziert der Carrier einen Jahresverlust in der Höhe von 582 Millionen Euro. Am Mittwoch wollen Management, Regierung und Gewerkschaften über den Sanierungsplan beraten. Es ist damit zu rechnen, dass die Arbeitnehmervertretung gegen die vorgesehenen Kündigungen Maßnahmen ergreifen wird. Kritik üben die Gewerkschaften bereits jetzt und werfen vor, dass Steuergeld zur Vernichtung von Arbeitsplätzen verwendet wird. Noch hat Portugal die geplante Staatshilfe in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro nicht zur Genehmigung bei der EU-Kommission einreicht. Das soll jedoch zeitnah nach Abschluss der Gespräche, die diese Woche stattfinden, erfolgen. TAP Air Portugal musste im Nachgang der Finanzkrise privatisiert werden. Dies gestaltete sich schwierig, denn mehrere Anläufe scheiterten. Letztlich ging eine Atlantic Gateway rund um David Neeleman. Klammheimlich steig jedoch der Einfluss des Staats wieder an, denn zunächst stockte Portugal wieder auf 50 Prozent auf und seit Juli 2020 hält man mit 72,5 Prozent wieder die Mehrheit. Lokale Medien vermuten, dass sich das Neeleman-Konsortium nun komplett zurückziehen könnte und eine Wiederverstaatlichung erfolgen könnte. Die Entscheidungen hierzu werden in den nächsten Tagen erwartet.

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ABTA verteilt Rose an Hotels und Reisebüros – Airlines kassieren Kaktus

Die Austrian Business Travel Association verlieh auch heuer wieder den traditionellen Kaktus für das größte Ärgernis des Jahres. Neu ist, dass auch eine Rose an „verlässliche Partner“ vergeben wurde. Die stachelige Pflanze kassierte die Airline-Branche aufgrund der verschleppten Erstattungen. „In dieser außergewöhnlichen Situation für die Geschäftsreisebranche wollten wir mit der „Rose“ verlässliche Partner auszeichnen, die sich durch innovative Ideen und hilfreiche Services bemüht haben, die Auswirkungen der Krise zu mildern“, so ABTA-Präsident Andreas Gruber die Idee hinter der „Rose“ des Jahres. Die Geschäftsreiseexperten bewerteten den „kulanten Service der Hotels bei den Stornobedingungen“ und die „Rundum-Erreichbarkeit (24/7)“ der Reisebüros gleichwertig, so dass zwei Rosen vergeben wurden. Weniger „rosig“ sah es im Airline-Bereich aus: Die zwei Kakteen gehen ex aequo an den „Europäischen Fleckerlteppich von Corona bedingten Reiseeinschränkungen“ sowie an die „Schleppenden Ticket-Rückerstattungen durch die Airlines“, die die größten Ärgernisse in diesem Jahr für Travel Manager und Geschäftsreisende darstellten.

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Wien-Hamburg: AUA verlängert verpflichtende Corona-Schnelltests

Im November 2020 startete Austrian Airlines eine Antigen-Test-Probephase auf der Strecke Wien-Hamburg-Wien. Diese wird nun bis zumindest 15. Dezember 2020 verlängert. Die Ergebnisse sind jedoch weiterhin weder in Österreich noch in Deutschland zur Erlangung von Einreiseerleichterungen anerkannt. Noch bis zum 15. Dezember 2020 werden alle Fluggäste und Crewmitglieder auf den Austrian Airlines Flügen OS171 (Wien-Hamburg) und OS172 (Hamburg-Wien) vor dem Start auf Covid-19 getestet. So ist gewährleistet, dass alle Personen an Bord negativ auf Covid-19 getestet wurden. Seit dem Start des Pilotprojektes am 12. November konnte Austrian Airlines Erfahrung und Praxis dabei aufbauen, die Schnelltests in die Reisekette zu integrieren. Eine Verlängerung um zwei Wochen soll weitere Erkenntnisse bringen, um mittelfristig das Testangebot in größerem Umfang anzubieten und auf weitere Strecken im Austrian Airlines Netzwerk auszuweiten. Ziel ist es, durch den Einsatz von Schnelltests Reisefreiheit und Gesundheitsschutz zu vereinen und langfristig eine Lockerung der zahlreichen Einreisebeschränkungen zu erreichen. „Die Ankündigung einer baldigen Impfung gibt Anlass zur Hoffnung. Doch bis diese flächendeckend zur Verfügung steht, arbeiten wir weiter mit Hochdruck an unserem Schnelltest-Angebot“, erklärt Austrian Airlines COO Jens Ritter. Die Durchführung der kostenlosen Covid-19 Antigen Schnelltests erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group sowie den Flughäfen in Wien und Hamburg, wo eine eigene Testinfrastruktur aufgebaut wurde. Fluggäste erhalten ihr Testergebnis bereits nach 10 bis 15 Minuten. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird der betroffene Passagier zur vollständigen Abklärung vom Sanitätsteam betreut und die weitere Vorgehensweise mit der zuständigen Gesundheitsbehörde festgelegt. Eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung des Austrian Airlines Fluges ist

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Rabatte: Ryanair und Wizzair „überbieten“ sich wieder gegenseitig

Flugtickets sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht sonderlich stark nachgefragt. In den letzten Tagen übertrumpfen sich die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair nahezu täglich mit neuen Sonderaktionen. Anlässlich des Cyber-Mondays werben die Ungarn mit einem 25-prozentigen Rabatt und die Iren mit Flugscheinen um fünf Euro. Allerdings haben die Angebote auch einen Haken. Bei Ryanair ist der Reisezeitraum auf Dezember und Jänner 2021 beschränkt. Das macht die Nutzbarkeit aufgrund der derzeit in vielen Ländern harten Einreise- und Quarantänebestimmungen wenig attraktiv. Zwar verzichtet der Carrier auf Umbuchungsgebühren, doch muss eine eventuelle Tarifdifferenz nachgezahlt werden. Bei einem Fünf-Euro-Ticket wird man also mit hoher Wahrscheinlichkeit dann draufzahlen müssen. Wizzair gestattet im Standardtarif keine kostenfreien Umbuchungen. Hierzu muss das Flex-Paket kostenpflichtig dazu gekauft werden. Dieses hat aber hinsichtlich Erstattungen auch einen Haken, denn eine Rückzahlung schließt der Billigflieger aus. Lediglich eine Gutschrift auf das Kundenkonto ist möglich.

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Air Astana schafft Businessclass im E190-E2 ab

Die kasachische Air Astana bietet ab sofort auf dem Maschinentyp Embraer 190-E2 keine Businessclass mehr an. Stattdessen ist nun eine Premium-Economy-Class vorhanden. Laut Aussendung des Unternehmens soll sich in Sachen Service allerdings nichts ändern. Preislich soll es um rund 35 Prozent günstiger werden. Die neue Serviceklasse feierte ihr Debut auf den innerkasachischen Strecken von der Hauptstadt Nur-Sultan nach Shymkent, Atyrau, Aqtöbe und Öskemen (Ust-Kamenogorsk) sowie von Almaty nach Qysylorda. Die Reihen 1 bis 12 sind im Embraer 190-E2 nun für die Premium-Economy-Klasse reserviert. „Wir freuen uns immer über das Feedback unserer Kunden. Dank ihrer Anregungen können wir kontinuierlich unseren Service ausweiten und verbessern. Das Angebot der neuen Premium Economy Class richtet sich nun an Fluggäste, die einen gewissen Komfort zu schätzen wissen und zugleich nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Sie erhalten den gleichen Service und die gleichen Privilegien wie unsere Business-Class-Gäste“, so Islam Sekerbekov, Air Astanas Sales Director. In der Flotte von Air Astana befinden sich fünf Embraer E190-E2.

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Finnair verkauft Blaubeersaft-Lagerbestand über Supermärkte

Das Oneworld-Mitglied Finnair dehnt den Vertrieb von Catering-Produkten über finnische Supermärkte fort. Seit einiger Zeit können Business-Class-Mahlzeiten als Fertigprodukte zum Aufwärmen erworben werden. Nun ist auch Blaubeersaft im Tetrapack erhältlich. Finnair teilte mit, dass das Getränk ab Dezember in Geschäften der 300K-Gruppe erhältlich sein wird. Das Getränk wird seit dem Jahr 2014 an Bord serviert und ist der Ansicht des Carriers nach aufgrund der Verwendung wilder Beeren besonders hochwertig. Vor der Corona-Pandemie wurde jährlich rund eine Million Liter Blaubeersaft an Passagiere ausgeschenkt. „Blaubeersaft war ein wesentlicher Bestandteil des Finnair-Kundenerlebnisses und wird von vielen unserer Kunden geliebt. Wir wollten unseren Kunden, die eine Vorliebe für Reisen haben und Finnair bequem von zu Hause aus genießen möchten, dieses köstliche Getränk anbieten, das zu einem festen Favoriten des Finnair-Flugerlebnisses geworden ist“, so Marika Nieminen, Vice President Kitchen bei Finnair.

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Green Airlines bläst den Start erneut ab

Das Startup Green Airlines verschiebt bereits zum zweiten Mal äußerst kurzfristig den ersten Charterflug. Nun will man erst am 1. Feber 2021 starten. Zuvor verschob man vom 1. November 2020 auf den 1. Dezember 2020 und sorgte im Zuge der BER-Eröffnung für ein wenig Heiterkeit, da die von Chalair durchgeführten Flüge als gestrichen auf der Anzeigetafel ausgewiesen waren. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, da man die hierfür notwendigen Dokumente AOC und OL nicht besitzt. Das Unternehmen will 19-sitzige Beech 1900D bei der französischen Chalair chartern und die Sitze auf eigene Rechnung vermarkten. Gleichzeitig vermarktet man die geplanten Flüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg als besonders „grün“. Die Stückkosten sind bei diesem Maschinentyp allerdings äußerst hoch. Noch hat das Unternehmen, das die Rechtsform Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat, keinen einzigen angekündigten Flug durchgeführt, jedoch die Stationierung eines zweiten, ebenfalls von Chalair betriebenen, Flugzeugs in Paderborn angekündigt. Von dort aus will man Charterflüge nach Westerland und Zürich anbieten.

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