Stefan Steiner

Weitere Artikel aus der Rubrik

Stefan Steiner

Ryanair kritisiert hohe Kosten und geringe Erholung des deutschen Luftverkehrs

Ryanair hat sein deutsches Verkehrsupdate für Juni veröffentlicht und dabei erneut die hohen Zugangskosten in Deutschland als Hauptgrund für die schleppende Erholung des Luftverkehrs kritisiert. Laut Ryanair bestätigen die Zahlen Deutschlands Position als den am langsamsten wachsenden Luftverkehrsmarkt in Europa, beeinträchtigt durch überhöhte Steuern, Flugsicherungsgebühren, Sicherheitsgebühren und hohe Flughafengebühren. Diese Kostenfaktoren würden den Aufschwung behindern und das Wachstum bremsen. Der vom Nachtflugverbot betroffene Flughafen Berlin erreicht dem Bericht zufolge lediglich 71 Prozent des Verkehrsaufkommens vor der Covid-Pandemie. Auch andere große deutsche Flughäfen wie Stuttgart (77 %), Köln (78 %), Hamburg (84 %) und Düsseldorf (85 %) blieben deutlich unter ihren Vorkrisenniveaus. Ryanair führt dies auf das Versäumnis der deutschen Regierung zurück, die enorm hohen Zugangskosten zu senken. Die bereits angeschlagenen und kostenintensiven Regionalflughäfen Dresden (62 %) und Leipzig (72 %) verzeichnen seit der Einstellung des Flugbetriebes durch Ryanair weitere Rückgänge, was die Abhängigkeit vieler Regionalflughäfen von Billigfluggesellschaften unterstreicht. Nach der Entscheidung von Ryanair, den Flugbetrieb in Deutschland für den Sommer 2025 einzuschränken, brach der deutsche Luftverkehr noch weiter ein und erreichte nur eine Erholungsrate von 87 Prozent des Vor-Covid-Niveaus. Dieser Wert macht Deutschland zum schlechtesten Luftverkehrsmarkt in Europa in Bezug auf die Erholung. Eddie Wilson, der Geschäftsführer von Ryanair, betonte, daß die Untätigkeit der Regierung weiterhin den großen deutschen Flughäfen schade und deren Erholung sowie das Wachstum beeinträchtige. Er zog einen klaren Vergleich zu anderen EU-Ländern wie Irland, Ungarn und Polen, die Zugangskosten gesenkt und Luftverkehrssteuern abgeschafft hätten, um das Verkehrsaufkommen nach der Pandemie zu fördern. So erreichten diese Länder

weiterlesen »

Flughafen BER erwartet Rekord-Passagierzahlen in den Sommerferien 2025

In einer Woche beginnen die lang ersehnten Sommerferien in Berlin und Brandenburg, und der Flughafen BER bereitet sich auf einen Ansturm von Reisenden vor. Von Mittwoch, dem 23. Juli, bis Sonntag, dem 7. September 2025, erwartet der Flughafen insgesamt rund 3,7 Millionen Fluggäste. Dies übertrifft die Zahlen der Sommerferien des Vorjahres um etwa 100.000 Passagiere, was ein deutliches Zeichen für die anhaltend hohe Reiselust ist. Um den erwarteten Andrang zu bewältigen und Wartezeiten zu minimieren, wurden verschiedene Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Serviceverbesserung implementiert. Zu Ferienbeginn werden bereits 20 Kontrollspuren in den Terminals 1 und 2 mit modernen CT-Scannern ausgerüstet sein. Dies sind vier Spuren mehr als ursprünglich geplant. Im Kontrollbereich 1, wo die neue Technik seit Mai 2025 installiert wird, können dank guter Zusammenarbeit bereits vier der ursprünglich für den Herbst vorgesehenen acht Spuren genutzt werden. Im Terminal 2 sind bereits alle acht Spuren mit CT-Scannern ausgestattet, und der Kontrollbereich 5 im Terminal 1 wurde bereits im März dieses Jahres in Betrieb genommen, was dort bereits zu einer deutlichen Verkürzung der Wartezeiten geführt hat. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, zeigte sich erfreut über die Inbetriebnahme der neuen CT-Spuren, die den Passagieren erlauben, elektronische Geräte und Flüssigkeitsbehälter bis 100 ml im Handgepäck zu belassen. Am ersten Ferienwochenende, vom 23. bis zum 27. Juli, rechnet der BER mit etwa 390.000 Fluggästen. Während der gesamten Ferienzeit werden voraussichtlich rund 24.300 Flugzeuge am BER starten oder landen. Besonders gefragt sind auch in diesem Jahr wieder die klassischen Urlaubsregionen

weiterlesen »

Condor erweitert Langstreckenflotte: Vier weitere Airbus A330neo bestellt

Die deutsche Fluggesellschaft Condor setzt ihren Wachstumskurs im interkontinentalen Flugverkehr fort und hat beim europäischen Flugzeughersteller Airbus die Bestellung über vier weitere Langstreckenflugzeuge des Typs A330-900neo unterzeichnet. Die Zustimmung des Aufsichtsrats erfolgte bereits in dieser Woche, was die strategische Ausrichtung des Unternehmens festigt. Mit dieser jüngsten Akquisition wird die moderne Condor-Flotte bis zum Jahre 2031 auf insgesamt 25 hocheffiziente Airbus A330neo-Maschinen anwachsen. Diese Investition ermöglicht Condor nicht nur, neue Möglichkeiten im internationalen Geschäft zu erschließen, sondern auch das Versprechen eines durchweg einheitlichen und komfortablen Produkts auf allen Langstrecken zu halten, welches bei den Kunden bereits großes Lob erfahren hat. Condor festigt Position: Wachstum im interkontinentalen Flugverkehr Die jüngste Order von Condor für weitere vier Airbus A330-900neo-Flugzeuge ist ein klares Signal für die Ambitionen der Fluggesellschaft, ihre Präsenz im lukrativen Langstreckensegment weiter auszubauen. Derzeit operiert Condor bereits mit 18 Flugzeugen dieses Typs, die einen wesentlichen Bestandteil ihrer modernen Flotte bilden. Bis Ende 2027 werden drei weitere A330neo erwartet, und mit der nun getätigten Bestellung wächst die Gesamtflotte dieser modernen Langstreckenflugzeuge bis zum Jahre 2031 auf beachtliche 25 Einheiten. Dies ist ein erheblicher Schritt für die Fluggesellschaft, die traditionell stark im Ferienfluggeschäft verankert ist und nun ihre Kapazitäten für interkontinentale Reisen deutlich erhöht. Peter Gerber, der Vorstandsvorsitzende von Condor, kommentierte die Entscheidung mit Blick auf die zukünftigen Möglichkeiten: „Mit der Bestellung von zusätzlichen Langstreckenflugzeugen werden wir im interkontinentalen Geschäft neue Möglichkeiten erschließen und setzen den erfolgreichen Wachstumskurs der letzten Jahre weiter fort.“ Er hob hervor, daß das durchweg positive Kundenfeedback und die

weiterlesen »

Budni eröffnet neue Filiale am Stuttgarter Flughafen

Die Drogeriemarktkette Budni hat eine neue Filiale am Flughafen Stuttgart eröffnet. Das Geschäft befindet sich auf der Ankunftsebene im Terminal 3 und erstreckt sich über eine Fläche von rund 180 Quadratmetern. Diese Neueröffnung erweitert das Dienstleistungsangebot für ankommende Passagiere sowie für Abholer und Mitarbeiter des Flughafens. Die Präsenz einer Drogerie ist für viele Reisende von Bedeutung, da sie wichtige Artikel des täglichen Bedarfs, aber auch Reiseutensilien oder Last-Minute-Einkäufe ermöglicht. Die Eröffnung einer Drogerie an einem Flughafen ist Teil eines allgemeinen Trends, das Einzelhandelsangebot an Verkehrsknotenpunkten zu diversifizieren. Flughäfen entwickeln sich zunehmend zu multifunktionalen Zentren, die neben dem reinen Flugbetrieb auch umfassende Einkaufs- und Serviceerlebnisse bieten. Für Drogeriemärkte wie Budni, die traditionell stark im städtischen Einzelhandel verankert sind, stellt die Expansion an Flughäfen eine strategische Möglichkeit dar, neue Kundensegmente zu erschließen und die Markenpräsenz zu erhöhen. Insbesondere an einem großen internationalen Flughafen wie Stuttgart, der ein hohes Passagieraufkommen verzeichnet, können solche Filialen eine wichtige Rolle spielen. Die Lage auf der Ankunftsebene ist strategisch gewählt, da sie den unmittelbaren Zugang für Reisende nach ihrer Landung ermöglicht. Dort können sie schnell und bequem Artikel des persönlichen Bedarfs, wie Hygieneartikel oder Getränke, erwerben. Auch für Besucher und Abholer, die zum Flughafen kommen, bietet die Drogerie eine praktische Einkaufsmöglichkeit. Solche Angebote tragen zur Steigerung der Attraktivität und des Komforts eines Flughafens bei und ergänzen das bestehende Spektrum an Geschäften und gastronomischen Einrichtungen. Der Flughafen Stuttgart, einer der größten Verkehrsflughäfen in Deutschland, arbeitet kontinuierlich daran, seine Infrastruktur und sein Dienstleistungsangebot zu optimieren. Die Ansiedlung von Budni

weiterlesen »

Air India nimmt nach „Safety Pause“ wieder regulären Flugbetrieb auf

Nach dem tragischen Unfall von Flug AI171 am 12. Juni 2025 hatte Air India vorsorglich ihren Flugplan deutlich reduziert. Diese sogenannte „Safety Pause“ diente unter anderem zusätzlichen Sicherheitsprüfungen an der Boeing 787-Flotte sowie der Anpassung an verlängerte Flugzeiten infolge von Luftraumsperrungen. Ab August beginnt die Fluggesellschaft nun mit einer schrittweisen Rückkehr zum regulären Flugangebot. Dies signalisiert eine Phase der Stabilisierung und der Wiederherstellung des vollen Betriebs nach einer Zeit der Konsolidierung und Überprüfung. Ab dem 1. August 2025 wird die Verbindung zwischen Delhi und Zürich von bislang vier auf fünf wöchentliche Flüge erhöht. Auch die Route nach Mailand wird bereits ab dem 16. Juli wieder dreimal pro Woche bedient. Die Verbindungen nach Wien und Kopenhagen bleiben vorerst reduziert und werden weiterhin dreimal pro Woche geflogen. Die Strecke nach Frankfurt ist von den Kürzungen nicht betroffen und wird unverändert täglich angeboten. Auch die Verbindung nach München wurde im Zuge der Anpassungen nicht verändert. Diese selektive Wiederaufnahme und Beibehaltung bestimmter Routen deutet auf eine priorisierte Nachfragesteuerung und strategische Netzwerkanpassung hin. Parallel zur Wiederaufnahme einiger Routen reduziert Air India weiterhin auf ausgewählten Strecken die Frequenz, etwa von Delhi nach Paris, wo ab August nur noch sieben statt zwölf Flüge pro Woche angeboten werden. Für Passagiere mit gebuchten Flügen, die von Streichungen betroffen sind, bietet die Airline kostenfreie Umbuchungen oder vollständige Erstattungen an. Solche Maßnahmen sind gängig in der Luftfahrtbranche, um Kunden entgegenzukommen, die von Flugplanänderungen betroffen sind. Die Flugsicherheit und das Vertrauen der Passagiere stehen nach einem Zwischenfall an erster Stelle für eine

weiterlesen »

Jetstar erweitert Netz: Neue Direktflüge verbinden Australien und die Philippinen

Jetstar Airways, die bekannte australische Fluggesellschaft, kündigte jüngst eine bedeutende Stärkung ihrer Verbindungen zwischen Australien und den Philippinen an. Mit der Einführung von Direktflügen vom Flughafen Perth (PER) nach Manila International Airport (MNL) und vom Flughafen Brisbane (BNE) zum Cebu Mactan International Airport (CEB) wird das Streckennetz des Unternehmens strategisch erweitert. Diese neuen Linien, die dreimal wöchentlich mit modernen Airbus A321LR-Flugzeugen bedient werden sollen, sind Teil einer umfassenderen Initiative von Jetstar, ihre Präsenz im gesamten asiatisch-pazifischen Raum auszubauen und der steigenden Nachfrage nach bezahlbaren internationalen Reisen gerecht zu werden. Während die Perth-Manila-Verbindung ganzjährig angeboten wird, ist die Route von Brisbane nach Cebu saisonal ausgelegt. Neue Verbindungen ins Inselreich: Perth und Brisbane als Ausgangspunkte Die angekündigte Erweiterung des Jetstar-Flugplans stellt einen bemerkenswerten Schritt in der Ausrichtung der Fluggesellschaft dar, das Wachstum im internationalen Flugverkehr zu nutzen. Insbesondere die Märkte zwischen Australien und den Philippinen rücken dabei in den Fokus. Mit der Etablierung neuer Direktverbindungen von zwei strategisch wichtigen australischen Großstädten wird Reisenden eine direktere und effizientere Möglichkeit geboten, das Inselreich zu erreichen. Die Verbindung von Perth an der Westküste Australiens zum Manila International Airport (Ninoy Aquino International Airport) ist als ganzjähriger Dienst geplant. Perth fungiert als das westliche Tor Australiens und hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ausgangspunkt für Flüge in den asiatischen Raum entwickelt. Die ganzjährige Verfügbarkeit dieser Route unterstreicht die erwartete konstante Nachfrage, sei es für Geschäftsreisende, Touristen oder jene, die Familienangehörige besuchen. Manila, die geschäftige Hauptstadt der Philippinen, ist ein bedeutendes Zentrum für Handel, Kultur

weiterlesen »

Luftfahrtverband A4E warnt vor US- und EU-Zöllen auf Flugzeuge und Ersatzteile

Der europäische Luftfahrtverband Airlines for Europe (A4E) hat die politische Führung der Vereinigten Staaten und der Europäischen Union eindringlich dazu aufgefordert, von der Verhängung von Zöllen auf Flugzeuge und Ersatzteile abzusehen. Angesichts eskalierender Handelsspannungen zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken warnt der Verband vor den weitreichenden negativen Konsequenzen für die Luftfahrtindustrie. Ein von den USA vorgeschlagener Dreißig-Prozent-Zoll auf EU-Waren und mögliche Vergeltungsmaßnahmen der EU könnten den Sektor schwerwiegend beeinträchtigen. Laut A4E würde eine Einführung solcher Zölle die Flottenkosten der Fluggesellschaften um Millionenbeträge erhöhen. Dies könnte nicht nur zu Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge führen, sondern auch Arbeitsplätze und den grenzüberschreitenden Flugbetrieb gefährden. Die Luftfahrtindustrie zeichnet sich durch eine tiefe transatlantische Verflechtung aus: Flugzeuge und deren Komponenten überqueren regelmäßig Grenzen für Produktion, Wartung und Reparaturen. Diese komplexe Wertschöpfungskette wäre durch Zölle massiv gestört. Ourania Georgoutsakou, Geschäftsführerin von A4E, betonte die Abhängigkeit der Luftfahrt von internationaler Zusammenarbeit statt Konfrontation. Sie appellierte an beide Seiten, die aktuelle Situation zur Deeskalation der Spannungen zu nutzen und die globalen Lieferketten der Industrie zu schützen. Die Branche fürchtet, daß höhere Kosten und logistische Schwierigkeiten direkt an die Passagiere weitergegeben würden, was Reisen verteuern und die Nachfrage dämpfen könnte. Auch der internationale Güterverkehr wäre betroffen, was weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hätte. Die Luftfahrtbranche ist global vernetzt und auf einen freien Fluß von Waren und Dienstleistungen angewiesen. Protektionistische Maßnahmen wie die Androhung von Zöllen können diese empfindlichen Strukturen empfindlich stören. Der Appell von A4E reiht sich ein in die Stimmen weiterer Wirtschaftsverbände, die vor den Folgen eines ausgewachsenen

weiterlesen »

Tragischer Flugzeugabsturz in Southend: Vier Todesopfer

Ein tragischer Flugzeugabsturz ereignete sich kürzlich auf dem London Southend Airport (SEN), bei dem alle vier Insassen einer zweimotorigen Beechcraft King Air B200 ums Leben kamen. Unter den Opfern befindet sich Berichten zufolge eine deutsche Staatsbürgerin chilenischer Herkunft, die an ihrem ersten Tag als Flugkrankenschwester tätig war. Der Vorfall, bei dem das Flugzeug kurz nach dem Start abstürzte und in Flammen aufging, hat eine umfangreiche Untersuchung durch mehrere Behörden ausgelöst. Während die offiziellen Identitäten der Opfer noch bestätigt werden, deuten erste Details darauf hin, daß es sich bei allen um ausländische Staatsangehörige handelt, was die internationale Tragweite dieses Unglücks unterstreicht. Ein verhängnisvoller Tag in Southend: Der Absturz und die unmittelbaren Folgen Am 13. Mai 2025 nahm ein Flug von London Southend Airport ein tragisches Ende. Eine zweimotorige Beechcraft King Air B200 stürzte kurz nach dem Abheben vom Flugplatz ab und ging in Flammen auf. Die sofort eintreffenden Einsatzkräfte, darunter die lokale Polizei, die Feuerwehr und Rettungsdienste, fanden eine Unglücksstelle vor, die das Ausmaß des Ereignisses schnell erahnen ließ. Der Absturz ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Flughafengeländes, was die sofortige Schließung des Airports zur Folge hatte. Bereits am 14. Mai 2025 bestätigte Zeusch Aviation, das Unternehmen, welches das betroffene Flugzeug für medizinische Evakuierungen betrieb, die traurige Nachricht: Alle vier Personen an Bord des Fluges SUZ1 hatten den Unfall nicht überlebt. In einer öffentlichen Stellungnahme drückte das Unternehmen tiefe Trauer aus: „Mit tiefer Trauer bestätigen wir, daß es keine Überlebenden unter den Personen an Bord des Fluges SUZ1 gab. Unsere Gedanken

weiterlesen »

Polnisches Fracht-Start-up Warsaw Cargo bereitet Betriebsaufnahme vor

Das im Jahre 2024 gegründete polnische Fracht-Start-up Warsaw Cargo bereitet sich auf die Aufnahme des Flugbetriebes vor. Das Unternehmen hat sein erstes Flugzeug, einen Airbus A321-200PCF, erhalten. Mit der Ankunft dieses Frachters rückt der geplante Betriebsstart im August 2025 näher. Der A321-200PCF ist ein umgebautes Passagierflugzeug, das speziell für den Transport von Fracht konzipiert wurde und eine wachsende Rolle im Luftfrachtmarkt spielt. Der neue Frachter war zuvor als Passagierjet unter der Kennung OY-KBL für die skandinavische Fluggesellschaft SAS im Einsatz. Die Umrüstung des Flugzeuges zum Vollfrachter erfolgte in Tampa, Florida, einem bekannten Zentrum für Flugzeugwartung und -modifikation. Nach dem Umbau traf die Maschine am 11. Juli 2025 über Bangor, Maine, in Shannon, Irland, ein. Solche Konversionen von Passagierflugzeugen zu Frachtern sind eine gängige Praxis in der Luftfahrtindustrie, um die Lebensdauer älterer, aber strukturell intakter Flugzeuge zu verlängern und gleichzeitig der steigenden Nachfrage im globalen Güterverkehr gerecht zu werden. Aktuell ist das Flugzeug unter der provisorischen Kennung N995CM registriert. Die Überführung nach Polen und der Beginn der kommerziellen Operationen sind für August 2025 vorgesehen. Die Aufnahme des Betriebes von Warsaw Cargo unterstreicht die wachsende Bedeutung Polens als Logistikdrehscheibe in Mitteleuropa. Polnische Flughäfen, insbesondere Warschau Chopin, sind wichtige Umschlagplätze für Luftfracht und tragen maßgeblich zur regionalen und internationalen Lieferkette bei. Der Markt für Luftfracht hat in den letzten Jahren, auch durch globale Ereignisse, an Bedeutung gewonnen. Neue Akteure wie Warsaw Cargo versuchen, sich in diesem Umfeld zu etablieren, indem sie flexible Transportlösungen anbieten. Der Airbus A321-200PCF ist für mittlere Reichweiten und Volumina

weiterlesen »

Jumbo Stay Hotel am Stockholmer Flughafen Arlanda wird zur Last

Der schwedische staatliche Flughafenbetreiber Swedavia sieht sich mit der Aufgabe konfrontiert, das bekannte Jumbo Stay Flugzeug-Hotel vom Gelände des Flughafens Arlanda entfernen zu müssen. Der Betreiber des Hotels ist Anfang des Jahres in Konkurs gegangen und hinterläßt Schulden von über 4,3 Millionen Schwedischen Kronen. Das zu einem Hotel umgebaute Boeing 747-Flugzeug, welches 16 Jahre lang eine markante Besonderheit am Eingang des Flughafens darstellte, ist nun zu einem verlassenen Luftfahrzeug geworden. Die Konkursverwaltung erklärte, daß keine ausreichenden Mittel vorhanden seien, um die Entfernung des Flugzeuges zu finanzieren. Da sich zudem weder ein Käufer noch ein neuer Betreiber für das unkonventionelle Hotel fand und Swedavia die Verlängerung des Pachtvertrages ablehnte, gab der Konkursverwalter das Flugzeug offiziell auf. Als Eigentümerin des Grundstückes ist Swedavia nun gesetzlich dazu verpflichtet, sich um die 160 Tonnen schwere Flugzeughülle zu kümmern. „Wir arbeiten an der Lösung des Problems auf der Grundlage der neuen Bedingungen“, erklärte Charlotte Lundgren von Swedavia. Die Entfernung eines ausgedienten Großraumflugzeuges ist ein komplexes und kostspieliges Unterfangen. Solche Prozesse umfassen in der Regel die Demontage des Rumpfes in transportable Teile, die dann zur Verschrottung oder zum Recycling abtransportiert werden. Die Kosten hierfür können, je nach Zustand und Zugänglichkeit des Flugzeuges, mehrere Hunderttausend bis Millionen Euro betragen. Es wird daher keine schnelle Lösung für die Entsorgung des einstigen Hotels erwartet. Der Flughafen Stockholm-Arlanda, der größte Flughafen Schwedens, ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und derartige Hindernisse am Eingangsbereich stellen nicht nur eine logistische, sondern auch eine optische Herausforderung dar. Der Fall des Jumbo Stay Hotels ist kein

weiterlesen »