
Belgien mustert NH90-Transporthelikopter aus: Hohe Kosten und Wartungsprobleme führen zu vorzeitigem Ende
Belgien hat am 10. Juli 2025 seine Entscheidung bekanntgegeben, die verbleibenden vier NH90 Tactical Transport Helicopters (TTH) bereits zum 1. September 2025 aus dem Dienst zu nehmen. Verteidigungsminister Theo Francken begründete diesen Schritt auf seinem X-Konto, ehemals Twitter, mit den exorbitant hohen Betriebskosten und bezeichnete den Kauf als „schlechte Investition“. Diese Entscheidung reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorgehensweisen anderer Betreiberstaaten ein und wirft erneut ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen das einstmals gefeierte europäische Helikopterprogramm zu kämpfen hat. Während die Landkomponente der belgischen Streitkräfte die TTH-Version ausmustert, behält die Marine die für Such- und Rettungsmissionen sowie U-Boot-Jagd ausgerüsteten NH90-Varianten im Dienst. Belgiens Entscheidung: Ein „schlechter Kauf“ und hohe Kosten Die Entscheidung Belgiens, seine vier NH90 Tactical Transport Helicopters (TTH) vorzeitig aus dem Dienst zu nehmen, ist ein deutliches Signal der Unzufriedenheit. Verteidigungsminister Theo Francken machte in einem scharfen Kommentar auf X, vormals Twitter, die hohen Betriebskosten des Helikoptertyps für die Entscheidung verantwortlich. Er bezeichnete den Kauf als einen „schlechten Kauf“ und die Wartung als „extrem teuer“. Diese direkten Worte unterstreichen die Frustration über die finanzielle Belastung, die der Betrieb dieser Hubschrauber für das belgische Militär darstellt. Als Ersatz sind neue Helikopter für 2026 vorgesehen, was auf eine schnelle Reaktion der belgischen Regierung auf die bestehenden Defizite hindeutet. Die nun betroffene Entscheidung bezieht sich ausschließlich auf die vier NH90 TTHs, die für landgestützte Missionen eingesetzt wurden. Die Marinekomponente der belgischen Streitkräfte wird ihre vier NH90 in der NHF-Version (NATO Frigate Helicopter), die für Such- und Rettungsaufgaben (SAR) und U-Boot-Jagd








